Marina S. - Albtraum ohne Ende?

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Seit sie zwölf ist, wird Marina sexuell missbraucht. Ausgenutzt und hilflos, entwürdigt und im Stich gelassen, zieht sie mit 17 aus, um ihr Leben in den Griff zu bekommen. Doch ihre verzweifelte Suche nach Liebe und Geborgenheit, nach einem sicheren Ort, bleibt unerfüllt. Als schließlich ihre Ehe zu scheitern droht und Marina selbst am Ende ist, begegnet sie Gott. Bei ihm erfährt sie bedingungslose Liebe. und Heilung für ihre verletzte Seele. Schonungslos schildert Marina S. in diesem Buch den Albtraum, der ihr Leben zerstörte. Und sie erzählt von dem neuen Leben, das sie findet; erfüllt und frei von negativen Gefühlen: Als ihr Mann ihr ihre Untreue vergibt, lernt auch sie, zu vergeben. Eine authentische Geschichte von Missbrauch und Heilung.

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Immer öfter trafen wir uns auch mit Jungs, da das gegenseitige Interesse allmählich erwachte. Unaufgeklärt und unsicher, wie wir waren, entstanden Annäherungen sehr zaghaft. Das Kribbeln im Bauch war aufregend, besonders, wenn ich von einem Jungen wahrgenommen wurde, der mir gut gefiel. Manchmal versteckte ich mich mit Andreas im Pferdestall. Dabei war ich immer sehr nervös, liebte aber seine Blicke und seine Hände, wenn er mich umarmte. Seine Küsse waren wie vorsichtige Berührungen, gerade so, als würde er etwas sehr Zerbrechliches mit seinen weichen Lippen berühren. Nach mehrmaligen Treffen streichelte er dann auch mal meine kleinen Brüste. Mir war dabei nicht so richtig klar, ob mir das gefiel oder nicht. Andreas war nie aufdringlich und hörte sofort auf, sobald ich eine abwehrende Bewegung machte. Sein Verhalten gab mir Sicherheit und ich wusste, dass ich keine Angst zu haben brauchte.

Immer wieder gab mir Mama meinen kleinen Bruder Daniel mit. Wenn ich auf ihn aufpassen musste, traute ich mich kaum, mit Andreas zusammen zu sein. Zu Hause fragte sie Daniel dann aus, und sie kam schnell dahinter, dass ich mich mit Andreas traf. Die Folge war eine weitere Auseinandersetzung mit ihr. Es kam häufiger vor, dass sie mich beschimpfte: „Du wirst immer mehr wie deine Mutter! Die war auch nur ein Flittchen und benahm sich wie eine Hure!“

Immer unglücklicher wurde ich durch diese wiederkehrenden Vorwürfe. Ich fand an diesen kleinen Annäherungen nichts Schlimmes, sondern einfach nur natürliche Neugierde. So wie man eben auch die Veränderungen an seinem eigenen Körper wahrnimmt, beobachtet und fühlt, so möchte man eben auch die Neugier auf das andere Geschlecht erfüllt bekommen.

Was mir nun von meiner Mama an den Kopf geworfen wurde, tat mir im Herzen weh. Obwohl ich Ramona nicht kannte, wollte ich diese negativen Dinge über sie nicht hören und auch nicht glauben. Wenn ich dann mit Mama in einen Streit darüber geriet, nahm ich Ramona in Schutz. Erschwerend kam hinzu, dass jedes Gespräch über die Adoption und meine Herkunft nur mit Mama alleine geführt werden konnte, da sie mir verboten hatte, mit anderen Leuten darüber zu sprechen. Sie wollte auf keinen Fall, dass mein sensibler Bruder Daniel jemals etwas über meine oder seine eigene Adoption erfuhr. Zu groß war ihre Angst, dass er diese Wahrheit genauso wie ich negativ aufnehmen könnte.

Außerdem verbot sie mir, mich mit Jungs zu treffen. Folglich tat ich das künftig heimlich. Unter dem Vorwand, joggen zu gehen, konnte ich problemlos das Haus verlassen. Da aber unser Haus auf einer Anhöhe lag und man vom Balkon aus ein weites Gebiet überblicken konnte, machte ich die Rechnung ohne Mama: Sie suchte die Gegend tatsächlich mit dem Fernglas ab und beobachtete mich. Auf diese Weise wusste sie natürlich gleich wieder Bescheid, wenn ich mich mit Jungs traf.

Kaum betrat ich bei der Rückkehr unsere Wohnung, spürte ich schon den harten Schlag von Mamas Hand auf meiner Wange. Warum wollte sie nur nicht verstehen, dass wir nichts Böses im Sinn hatten?

Ich fühlte mich mehr und mehr eingeengt, ungeliebt und unverstanden. War sie selbst denn nie jung gewesen und neugierig? Ich nutzte allmählich jede Möglichkeit, außer Haus zu sein.

Im Alter von elf, zwölf Jahren war meine körperliche Entwicklung nicht mehr zu übersehen. Es gefiel mir, dass die Jungen mich anschielten. Von meiner Tante in London bekam ich gelegentlich schicke Kleidung geschenkt, die unserer Mode ein Jahr voraus war. Damals waren Minikleider und -röcke sowie Karottenhosen topmodern. Darin fühlte ich mich feminin und hübsch, ganz ohne schlechte Gedanken.

Langsam, aber sicher machte ich jedoch auch Bekanntschaft mit den schmutzigen Gedanken einiger Männer. Kaum war der eine oder andere aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern einmal einen Augenblick mit mir alleine, flüsterten sie mir Sachen ins Ohr wie: „Wenn du ein bisschen nett zu mir bist, kannst du dir dein Taschengeld aufbessern.“ – „Sei lieb und zeig mir doch mal deine schönen Möpse.“ Oder: „Willst du nicht mal fühlen, wie sich nackte Haut an deiner anfühlt?“

Das verunsicherte mich sehr, denn mir war schließlich beigebracht worden, immer freundlich zu sein. Wie sollte ich mich jetzt in solchen Situationen verhalten? Ich wehrte ab und versuchte, gar nicht erst anwesend zu sein, wenn wir derartigen Besuch bekamen. Diese Annäherungsversuche waren mir einfach sehr unangenehm. Zudem hatte ich Angst, dass diese Männer Papa gegenüber irgend etwas Schlechtes über mich sagen könnten.

Da ich einige kleine Cousins und Großcousins hatte, bot sich mir die Möglichkeit, durch Babysitten aus dem Haus zu kommen und mir gleichzeitig ein wenig Geld zu verdienen. Meine Eltern unterstützten mich dabei, da sie es gerne sahen, dass man sich innerhalb der Verwandtschaft gegenseitig hilft. Außerdem konnte sich Mama sicher sein, dass ich in dieser Zeit verantwortungsbewusst auf die Kleinen achtete und mich mit keinem Jungen treffen würde.

Es sollte sich bald herausstellen, dass ein Mädchen selbst da nicht in Sicherheit ist.

Unbekümmerte Zeiten

Die Beziehung zu meiner Mama wurde immer schlechter. Durch die ganz normalen Veränderungen in der Pubertät, durch meine Suche nach Werten und dem Ziel meines Lebens und durch den Versuch, mich abzunabeln, entstanden immer mehr Konflikte. Die strenge Erziehung durch meine Mama, die mir das Gefühl von Enge gab, führte dazu, dass ich mich zunehmend dagegen auflehnte. Ich wollte einfach mehr Freiheit. Viele dieser Streitereien waren in dieser Entwicklungsphase sicher ganz normal.

Allerdings wurden unsere Auseinandersetzungen durch meine Adoption erschwert. Ich wollte mehr über meine leibliche Mutter Ramona erfahren und sehnte mich danach, meine Wurzeln zu erforschen. Doch immer, wenn ich Mama danach fragte, wie meine leibliche Mutter sei, wo sie lebte und wer mein Vater war, stieß ich auf eine eiskalte Mauer. Sie war nicht bereit, mir etwas preiszugeben. Kein einziges gutes Wort verlor sie über Ramona. Stets erklärte sie mir: „Darüber gibt es nichts zu wissen. Deine Mutter ist eine Hure und wollte dich nie haben. Du warst für sie nur eine störende Last. Sei doch froh, dass es dir bei uns so gut geht!“ Wenn ich dennoch weiter bohrte, wurde Mama zornig und es kam, wie so oft, zum Streit. Traurig zog ich mich dann in mein Zimmer zurück oder verließ das Haus. Ich durfte ja mit niemandem über meine Adoption sprechen. Mein Bruder sollte davon am allerwenigsten erfahren. Es wurde zu einem Tabu, was ich nicht begreifen konnte.

Folglich verbrachte ich viele Stunden im nahe gelegenen Wald. Ich liebte die Ruhe dort, lauschte gerne dem Vogelgezwitscher. Dort hing ich meinen Gedanken nach und versuchte mir vorzustellen, wie schön mein Leben werden könnte, wenn ich von zu Hause ausziehen und meine eigenen Entscheidungen treffen könnte.

Wenn ich an manchen Nachmittagen wenig für die Schule tun musste, schnappte ich mir mein Fahrrad und fuhr ziellos durch die Gegend. An besonders schönen Tagen ließ ich es auch den Berg hinunter sausen, wo meine Tanten Claudia und Lore lebten.

Im selben Haus wohnte auch meine geliebte Oma mütterlicherseits. Ich besuchte sie sehr gerne; bei ihr fühlte ich mich immer angenommen und geliebt. Von ihr lernte ich viele Lebensweisheiten.

Hin und wieder durfte ich auch bei ihr übernachten und dann sogar in ihrem Bett schlafen. Sie wärmte es mir immer mit der Heizdecke vor, was für mich etwas ganz Besonderes war. So fühlte es sich wie ein herrlich warmes Nest an, auf das ich mich stets freute. Am Morgen kuschelten wir uns zusammen und unterhielten uns eine ganze Weile, bis uns der Hunger dann in die Küche trieb.

Meine Oma versorgte auch den Schäferhund Arko, der eigentlich meinem Onkel Holger gehörte. Da er in einer kleinen Wohnung in einem Hochhaus lebte, war der Hund bei Oma untergebracht. Ich liebte Arko und durfte auch, so oft ich wollte, mit ihm spazieren gehen. Das waren stets wunderschöne Stunden für mich. Der Hund gab mir das Gefühl, dass er mich so ziemlich als Einziger verstand. Er blickte mich mit seinen treuherzigen Augen an – besonders wenn ich Kummer hatte –, als wollte er mir zu verstehen geben, dass er mit mir fühlt. Wir hatten eine gute Freundschaft und nicht selten knurrte er andere an, die mir nahe kommen wollten. Selbst meinen Bruder ließ er nur ungern an mich heran. Daniel war eher etwas ängstlich, was Arko vermutlich witterte.

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