Lothar Streblow - Dolan, der Delphin

Здесь есть возможность читать онлайн «Lothar Streblow - Dolan, der Delphin» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Dolan, der Delphin: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Dolan, der Delphin»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ganz erschrocken und geblendet ist der kleine Dolan, als er zum ersten Mal das Licht der Sonne erblickt. Zum Glück hat der junge Delfin jedoch seine Mutter, in deren Nähe er sich sicher und geborgen fühlt. Und es dauert gar nicht lange, bis er sich zusammen mit anderen Delfinkindern auf kleine Erkundungstouren wagt. Neben den vielen Abenteuern, die das Leben in der Weite des Meeres bietet, gibt es aber auch viele Gefahren. Schon bald merkt Dolan, dass er noch vieles zu lernen hat, bis er erwachsen und selbstständig sein wird.In dieser spannenden und wundervoll geschriebenen Buchreihe für Kinder von 10-12 Jahren, lernt der junge Leser viele verschiedene Tiere kennen. Direkt durch die Augen des jeweiligen Tieres bekommt man eine faszinierende, erkenntnisreiche und einfühlsame Erzählung von dessen Leben. Dazu erhält man viele wissenschaftliche Informationen über die Umwelt und Lebensweise der Tiere und ihre Gefahren. In vielen Fällen werden unter diese Gefahren auch die Menschen gezählt. Dadurch bringt Streblow den jungen Lesern früh bei, dass bedrohte Tierarten geschützt werden sollten und das Menschen andere Lebewesen respektieren sollten. Diese Reihe macht nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen, beim Lesen Spaß.

Dolan, der Delphin — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Dolan, der Delphin», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Wasser umströmte Dolans Flanken, ließ nur sein Atemloch frei. Dolan schloß die Augen. Er begriff, daß er schlafen durfte, gewiegt vom Atemrhythmus seiner Mutter. Und wieder schlief er ein, ohne zu erschrecken, wenn sie auftauchte und ihn an die Luft hob. Er hielt die Augen geschlossen. Nur die zahllosen Laute ringsum im Meer spürte er bis in den Schlaf.

Meilenweit trug die Mutter ihr schlafendes Kind, nur begleitet von den beiden Weibchen. Dabei hielt sie sich nahe der Küstenlinie im Flachwasser, wo sie sicher war vor Haien. Die anderen jagten sich spielerisch in der Mitte der Bucht, jagten sich gegenseitig auf den Strand zu.

So näherte die Gruppe sich allmählich den drei Weibchen. Ihre Signale klangen lauter. Und die drei Weibchen verstanden, schlossen sich den anderen an, hielten sich aber mehr am Rand der Gruppe. Auch sie reizte das Spiel.

Plötzlich riß ein lauter Knall Dolan aus dem Schlaf. Erschrocken blickte er sich um. Seewärts wimmelte es von gleitenden Schatten, von wasserdurchfurchenden Rückenfinnen, verwehenden Blaswolken. Kraftvoll kam ein Tümmler nach oben, schlug mit der Fluke aufs Wasser, laut knallend. Andere machten es ihm nach, knallten ihre Fluken in die aufspritzende See. Dolan begriff, daß es ein ausgelassenes Spiel war. Und er verlor seine Angst vor dem Lärm.

Nur mit dem Schlafen war es vorbei. Auch als seine Mutter sich ein Stück von der übermütig tobenden Gruppe entfernte, blieben die Geräusche noch laut genug. Neugierig sah Dolan hinüber, beobachtete die schlanken, schaumumfluteten Gestalten, wie sie sprangen und tauchten. Und ein wenig knallte auch er mit seiner kleinen Fluke.

Noch war alles sehr anstrengend, zehrte an seinen Kräften. Geschickt ließ er sich vom Rücken seiner Mutter heruntergleiten und tauchte unter ihren Bauch. Er hatte schon wieder Hunger.

Wellen, Wind und Schatten

Gegen Mittag kam Wind auf, wehte von den Berggipfeln herunter über die Bucht. Ein leichter Wind nur. Aber wo der Wind gegen die Strömung stand, kräuselte sich die glatte Fläche zu winzigen Wellen.

Das war neu für Dolan. Bisher kannte er nur eine ruhige See. Und er hob sein Atemloch hoch in die Luft, wenn die Wellen gegen seinen kleinen Körper klatschten.

Manchmal spürte Dolan einen Flipper seiner Mutter an seiner Flanke entlangstreichen. Das kitzelte angenehm. Und mitunter kam eines der begleitenden Weibchen in seine Nähe, um ihn zu streicheln. Doch seine Mutter schob sich jedesmal eifersüchtig dazwischen und zeigte ihm ihren Bauch, damit er trinken sollte. Und Dolan trank.

Die große Gruppe der Tümmler hatte sich inzwischen wieder entfernt, jagte nahe dem Ausgang der Bucht an der Felsspitze, wo höhere Wellen gegen die Klippen schlugen. Aber auch unweit der Küste, innerhalb der Bucht, stiegen ein paar Blaswolken auf, zerschnitten zwei größere Rückenfinnen das Wellengekräusel, dazwischen kaum sichtbar eine kleinere. Dort hatten sich einige Tümmler abgesondert. Und sie kamen ihnen in gemächlichem Tempo entgegen.

Dolan hörte ihre Geräusche, ihre Signale, die klickenden Laute. Und seine Mutter antwortete. Es waren zwei große Weibchen und ein ganz junges, gerade erst geboren, jünger noch als Dolan. Die beiden Weibchen trugen das Kleine in ihrer Mitte zwischen den Flippern, ihren kräftigen Vorderflossen, hielten seinen Kopf über Wasser. Und aus seinem Blasloch stieg ein feiner Tröpfchennebel.

Dolan spürte die Ängstlichkeit der kleinen Kiluni, die gerade erst die fremdartig lichte Welt entdeckte. Im gleichen Moment aber wurde er abgelenkt. Ein paar große Schatten glitten über die leicht gewellte Wasserfläche und stießen unweit der Tümmler in die See.

Es waren Tölpel, große Seevögel, die nach Fischen tauchten. Und von See her jagten einige Fregattvögel hinter ihnen her, um ihnen ihre Beute abzujagen. Doch das sah Dolan schon nicht mehr. Vorsichtshalber tauchte er ab, brachte ein paar Meter Wassertiefe zwischen sich und die Vögel.

Als er das nächste Mal Atem holte, hatten sich die drei anderen Tümmler ihnen angeschlossen. In einer größeren Gruppe fühlten sich die Weibchen mit den Jungen sicherer. Jetzt schwamm Kiluni huckepack auf dem Rücken ihrer Mutter, fast auf gleicher Höhe wie Dolan. Die drei einzelnen Weibchen jagten gemeinsam in der Nähe nach Meeräschen und anderen Fischen. Und manchmal erkannte Dolan, wie auch seine Mutter blitzartig nach etwas schnappte.

Inzwischen war die Sonne höher gestiegen, stand am Mittag beinahe senkrecht über der Bucht. Im lichtdurchfluteten Oberflächenwasser hoben sich Schatten ab, huschende Schatten, kleine und große und ganz winzige, umwirbelt von Luftblasen, sekundenlang nur. Dolan hörte sie mehr, als daß er sie sah. Er sah gewissermaßen mit den Ohren, strahlte Schall ab und empfing das Echo. So nahm er wahr, was sich um ihn herum bewegte. Nur mußte er erst lernen, das alles zu deuten. Im Moment verließ er sich noch auf das Wissen seiner Mutter. Doch nicht vor allem konnte sie ihn bewahren. Gerade wollte Dolan wieder auftauchen, da stieß er mit etwas zusammen. Dolan erschrak. Etwas Glibberiges glitt an seinem Kopf entlang. Deutlich spürte er die Nesselfäden auf seiner empfindlichen Haut. Es war eine Qualle. Und während er sein Atemloch an die Luft stieß, glitt sie von ihm ab. Dolans Mutter spürte sein Erschrecken. Und sie beruhigte ihn mit sanften Lauten. Quallen bedeuteten keine Gefahr. Aber sie ließen sich mit dem Sonar der Delphine kaum orten, der Schall durchdrang sie wie Wasser.

An diesem Tag begegnete Dolan noch vielen Quallen, nur bekam er jetzt keinen Schreck mehr. Quallen kannte er nun. Doch es gab so viel Unbekanntes im Meer: Lebendiges, das eilig flüchtete, wenn die Tümmler sich näherten, und seltsame Dinge, die nicht auswichen: schaukelnde Holzstücke und leere Plastikbehälter, die ein Fluß ins Meer gespült hatte. Und manchmal treibende Tangfetzen.

Als die Dämmerung sich über die Meeresbucht senkte, hatte Dolan einiges dazugelernt.

Nächtliche Jagd

Auf den Wellen erloschen die letzten Sonnenstrahlen. Nur weit draußen auf See blieb noch ein blasser Schimmer am dämmernden Himmel, bis auch er in den Wellen versank. Die Nacht kam rasch in diesen Breiten.

Das war neu für Dolan. Verwundert hob er seinen Kopf aus dem Wasser, blickte sich um. Er vermißte die Helligkeit, das schimmernde Licht auf den Wellen. Und er vermißte die gleitenden Schatten im lichtdurchfluteten Meer. Jetzt hörte er nur noch ihre Spuren in den dunklen Fluten, ortete sie auf andere Weise. Um sie wahrzunehmen, brauchte er kein Licht.

Folgsam glitt er auf Flossenabstand neben seiner Mutter durch das nachtschwarze Wasser, löschte Durst und Hunger mit ihrer Milch und atmete mit ihr im gleichen Rhythmus. Und wenn er müde wurde, ließ er sich auf ihrem Rücken tragen zu kurzem Minutenschlaf.

So verflossen die Stunden. Als er wieder einmal auftauchte, glitzerte eine breite Lichtbahn auf den Wellen. Es war ein anderes Licht, fahler als das der Sonne. Es wärmte nicht, und es erhellte nicht das Wasser.

Der Mond schien bleich durch ein paar treibende Zirruswolken. Und am nächtlichen Himmel flimmerte das kalte, ferne Licht der Sterne.

Dolan trank ein wenig, genoß den warmen Strahl der Milch auf seiner Zunge. Und er vernahm die vertrauten Laute. Die Nacht ängstigte ihn nicht. Er fühlte sich geborgen inmitten seiner Gefährten.

Nach einer Weile fiel ihm auf, daß Kiluni und ihre Mutter im gleichen Rhythmus atmeten wie seine Mutter und er. Und auch die anderen Weibchen folgten diesem Rhythmus, hoben gemeinsam ihre Köpfe an die Wasseroberfläche und tauchten wieder ab. Es sah so aus, als gleite hier ein einziges großes Tier durch die Wellen.

Müde war Dolan jetzt nicht mehr. Er horchte auf die zahllosen Stimmen ringsum im Meer. Das klang wie Pfeifen und Quietschen und manchmal wie Zwitschern und Brummen, mal näher, mal ferner. Und immer wieder spürte er die streichelnden Flipper seiner Mutter.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Dolan, der Delphin»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Dolan, der Delphin» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Dolan, der Delphin»

Обсуждение, отзывы о книге «Dolan, der Delphin» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x