Barbara Cartland - Flucht ins Glück

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Zu schön für eine Waise, zu charmant um nicht den jungen Mann zu verzaubern den ihre Kusine Charlotte heiraten will – Melinda fühlt nur Haß von ihrem Onkel und der Tante bei der sie lebt. Ohne einen Pfennig und daher ohne Bedeutung, würde sie mit dem, der am meisten für ihre Hand bietet verheiratet werden, einem alten Freund ihres Onkels. Sie hat keine Wahl sondern flieht – nach London und in die Fänge einer anscheinend freundlichen Frau. Als sie benommen aus einem tiefen Schlaf erwacht, muß sie feststellen, daß die Fenster vergittert sind. Aus diesem Gefängnis kann sie nur entkommen, wenn sie zum Schein den Marquis von Chard heiratet.

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„Ich erinnere mich noch genau, wie tief betroffen Mama und Papa gewesen sind, als sie erfahren haben, wie hoch dein Vater verschuldet war.“ Charlotte zuckte mit den Schultern. „Es bleibt uns nichts anderes übrig, hat Papa damals gesagt. Mittellos wie sie ist, nimmt sie doch sonst keiner.“

„Ich hätte damals selbständiger sein sollen“, sagte Melinda mit einem Seufzer. „Ich hätte darauf bestehen sollen, daß man mich eine Stellung als Gouvernante oder Gesellschafterin annehmen läßt.“

„Das hätte Papa nie erlaubt“, sagte Charlotte. „Die Nachbarn hätten geredet, und du weißt, wie wichtig ihm sein Ruf ist. Es ist eben bloß ein Jammer, Melinda, daß du so hübsch bist.“

„Ich bin doch nicht wirklich hübsch, Charlotte“, widersprach Melinda schnell. „Ich bin bloß kleiner als du, das ist alles.“

„Nein, das ist eben nicht alles!“ rief Charlotte wie ein trotziges Kind aus. „Weißt du, was ich neulich Lord Ovington habe sagen hören?“

„Nein“, antwortete Melinda, den Kopf über die Stickerei gebeugt. „Was hat er denn gesagt?“

„Er wußte natürlich nicht, daß ich es höre“, erklärte Charlotte, „aber er hat zu Colonel Gillingham gesagt: ,Diese Nichte von Hector wird einmal eine Schönheit. Wenn er da nicht aufpaßt, bekommt er eine ganze Menge Ärger.’“

„Hat er das wirklich gesagt?“ fragte Melinda erstaunt.

„Ja. Ich wollte es dir erst nicht erzählen, aber jetzt ist es mir doch rausgerutscht. Ich kann dir einfach nichts verheimlichen, Melinda.“

„Und was hat Colonel Gillingham geantwortet?“ wollte Melinda wissen. „Dieser Mann hat eine Ausstrahlung, die mich erschreckt. Als er das letzte Mal hier diniert hat, hat er mich pausenlos beobachtet. Ich weiß nicht warum, aber mir ist angst und bange geworden. Er ist wie ein Teufel in Menschengestalt.“

„Aber Melinda!“ rief Charlotte. „Wie kannst du denn so übertreiben? Colonel Gillingham ist ein Jugendfreund von Papa. Sie gehen zusammen auf die Jagd und sitzen bis in die frühen Morgenstunden im Rauchsalon - was Mama jedes Mal ärgert. Wie alle Freunde von Papa ist er ein ganz langweiliger Mann und sonst nichts.“

„Mir ist er kreuzunsympathisch“, sagte Melinda. „Du hast mir aber immer noch nicht erzählt, was er geantwortet hat.“

„Ich bin nicht ganz sicher, ob ich mich nicht verhört habe, Melinda, aber ich glaube, er hat gesagt, daß er dich auch hübsch findet, daß du aber bestimmt über die Stränge schlägst, wenn man die Zügel locker läßt.“

„Wie kannst du so über mich sprechen, Charlotte!“ rief Melinda, und ihre Wangen röteten sich. Wenn sie sich ärgerte, schienen Flammen aus ihren Augen zu schießen.

„Ach, mach dir doch nichts draus“, sagte Charlotte und lachte. „Ich hätte es dir nicht erzählen sollen. Ich wollte, ich würde solche Komplimente über mich hören.“

„Heute Abend macht man dir bestimmt Komplimente“, sagte Melinda. „Hier, dein Kleid ist fertig. Weißt du eigentlich, daß es dir besser steht als alle deine anderen Kleider zusammen?“

„Mama sagt immer, daß es auf die richtige Farbe ankommt, ob ein Mädchen in einem Ballsaal auffällt oder nicht.“ Charlotte legte den Kopf zur Seite und überlegte. „Meinst du, Captain Parry mag rosa?“ fragte sie.

„Ich bin überzeugt davon“, sagte Melinda.

„Hoffentlich. Gott sei Dank kommst du nicht mit, Melinda.“

Ein Klopfen an der Tür.

„Ja, bitte“, rief Melinda.

Es war ein junges Zimmermädchen.

„Miss Melinda“, sagte es aufgeregt, „Sie sollen bitte unverzüglich zu Sir Hector in die Bibliothek kommen.“

Die beiden Mädchen sahen sich erschreckt an.

„Was habe ich denn jetzt schon wieder angestellt?“ fragte Melinda ängstlich. „Charlotte, du hast doch nichts wegen Flash gesagt, oder?“

„Nein, natürlich nicht“, antwortete Charlotte. „Ich wollte dich bloß ärgern.“

„Warum will er mich dann sprechen?“ Melinda schüttelte den Kopf. „Noch dazu zu dieser Tageszeit. Das ist sehr ungewöhnlich.“

Sie sah auf die Uhr über dem Kamin. Die Zeiger rückten auf die Sechs vor.

„Ich muß mich jetzt umziehen“, sagte Charlotte. „Komm anschließend in mein Zimmer und erzähl mir, was er von dir wollte. Hoffentlich hat es mit mir nichts zu tun.“

Melinda nickte. Ihr Gesicht war blaß und verängstigt, als sie noch schnell einen Blick in den Spiegel warf und den Rock des einfachen grauen Baumwollkleids mit dem gestärkten weißen Kragen glatt strich. Sie trug keine Krinoline. Lady Margaret hatte es ihr verboten.

Fast lautlos und mit der ihr angeborenen Eleganz lief Melinda die Treppe mit dem dicken Läufer hinunter und durch die Halle mit dem Marmorfußboden.

Als sie die Hand auf die Türklinke legte, holte sie noch einmal tief Luft. Dann wurde ihre Haltung stolz. Sie ermahnte sich, keine Angst zu zeigen.

„Sie haben nach mir geschickt, Onkel Hector?“

Ihre Stimme schien sich in dem hohen, pompös eingerichteten Raum mit den violetten Samtvorhängen und den Ledersesseln zu verlieren.

Sir Hector Stanyon stand von seinem schweren Schreibtisch aus massivem Mahagoni auf und stellte sich vor den Kamin. Er war ein untersetzter Mann von über fünfzig Jahren. Er hatte buschige Brauen. Sein Haar war an den Schläfen ergraut.

„Komm rein, Melinda, ich muß mit dir sprechen.“

Seine Stimme war so tief und laut, daß der Kristallüster an der Decke zu klirren schien.

Melinda schloß die Tür, ging über die Perserteppiche und blieb in respektvollem Abstand vor dem Onkel stehen.

„Wie alt bist du, Melinda?“ fragte Sir Hector.

„Achtzehn, Onkel Hector.“

„Und du lebst jetzt seit fast einem Jahr bei uns.“

„Ja, Onkel Hector. Dank Ihrer großen Güte.“

„Ich habe es schon so manches Mal bereut, dich aufgenommen zu haben, Melinda. Es war ein Fehler. Du bist nicht die richtige Gesellschaft für Charlotte.“

„Das zu hören bedaure ich zutiefst“, sagte Melinda, der das Herz bis zum Hals schlug. „Ich mag Charlotte sehr gern, und ich glaube, sie mag auch mich.“

„Das bildest du dir nur ein“, sagte Sir Hector streng und setzte eine vorwurfsvolle Miene auf. „Gestern hat mir Charlotte widersprochen. Das hätte sie vor einem Jahr noch nicht gewagt. Dein Einfluß ist das, Melinda. Du denkst zu selbständig und bist daher impertinent.“

„Aber ich versuche doch immer, bescheiden und zurückhaltend zu sein, Onkel Hector“, verteidigte sich Melinda.

„Ohne Erfolg“, sagte Sir Hector kalt.

„Das tut mir leid“, sagte Melinda. „Ich habe versucht, Ihren Ansprüchen und denen von Tante Margaret gerecht zu werden und mich Ihnen erkenntlich zu zeigen.“

„Das ist auch nicht mehr als recht und billig! Ist es dir denn überhaupt klar, daß dir dieser reizende Bruder von mir mit seinem zügellosen Lebenswandel keinen einzigen Penny hinterlassen hat? Absolut nichts! Mit dem Verkauf des Hauses konnten kaum die Schulden abgedeckt werden.“

„Ich weiß“, sagte Melinda und senkte den Kopf.

Wie oft hatte sie sich das schon sagen lassen müssen, und jedes Mal hatte sie sich eine arrogante Antwort verkneifen müssen. Sie wußte nur zu gut, daß sie sich für die Krümel, die von des reichen Herrn Tisch fielen, auch noch bedanken mußte.

„Aber ich gebe die Schuld nicht nur meinem Bruder“, fuhr Sir Hector fort. „Deine Mutter hat ihre Pflicht als Ehefrau versäumt und ihn nicht richtig beeinflußt. Sie ist zwar die Großenkelin eines Herzogs gewesen, aber in den Adern der Melchesters fließt böses, wildes Blut. Sie müssen gezähmt werden, Melinda, genau wie du.“

„Ja, Onkel Hector“, sagte Melinda leise.

Immer wieder das Gleiche, dachte sie traurig. Und anfangs, als sie in dieses Haus gekommen war, hatte sie sich in ihrer Naivität eingebildet, daß man sie ebenbürtig behandeln würde. Erst nach einer ganzen Reihe von Zurechtweisungen und Strafen hatte sie begriffen, wo ihr Platz war. Arme Verwandte besaßen nun einmal keine Privilegien und durften vor allem keinen Stolz zeigen. Sie mußten sich bescheiden und unterwürfig geben, sie mußten sich pausenlos entschuldigen, und falls sie eine eigene Meinung hatten, durften sie diese nicht äußern.

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