Arno Alexander - Das Erbe des Professors Pirello

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Das Erbe des Professors Pirello: краткое содержание, описание и аннотация

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Professor Jacques Rivet und Dr. Jules Fauve sind die Assistenten des berühmten Pariser Krebsarztes Professor Pirelli gewesen. Professor Pirelli hat einst eine außerordentliche Entdeckung gemacht: Er fand einen Stoff, der mit tödlicher Sicherheit einen besonders aggressiven Magenkrebs auslöst. Bei seinen Untersuchungen kam er selbst mit dem Stoff in Kontakt und starb binnen weniger Wochen an Krebs. Auf seine Anweisung hin haben seine beiden Schüler alle Untersuchungsergebnisse und Informationen zu der krebsauslösenden Substanz vernichtet. Nun behandelt Rivet den Ministerialrat de Saint-Roch, den Vater seiner Verlobten Nicole, der an Magenkrebs erkrankt ist. Nach de Saint-Rochs Tod stellt Rivet fest, dass auch der Ministerialrat den tödlichen Stoff im Leib hat. Chefinspektor Daubree und der exzentrische Kommissar Siloque mit seinen ungewöhnlichen Methoden werden hinzugezogen. Es besteht kein Zweifel: Der Ministerialrat ist auf heimtückische Weise ermordet worden. Aber wie kann jemand außer Rivet und Fauve Kenntnis von der tödlichen Krebssubstanz haben? Oder steckt gar einer der beiden dahinter? Ein spannender, ungewöhnlicher Kriminalroman entfaltet seine atemberaubende Handlung, die den Leser bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt.Arno Alexander ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers Arnold Alexander Benjamin (1902–1937). Der in Moskau geborene Autor veröffentlichte von 1929 bis zu seinem Tod rund zwanzig Romane, die unter anderem bei Goldmann in Leipzig und Münchmeyer in Dresden erschienen sind. Alexander schrieb vorwiegend Kriminalromane, aber auch utopisch-fantastische Romane («Doktor X», 1929) und Frauenromane wie «Fremder Mann an der richtigen Tür» (1936). Viele seiner Werke wurden nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgelegt.-

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Sie ertrugen die Störung mit Anstand. Fauve fuhr fort: „Es gibt zahlreiche Stoffe, denen man eine krebserregende Wirkung nachsagt. Mit mehr oder weniger Berechtigung. Pirello hatte einen Stoff gefunden, der eine bestimmte Form des Magenkrebses ganz zweifellos auslöst und unheimlich schnell zur Entwicklung bringt. Bei den Experimenten damit erkrankte er selbst.“

Seiner Wirkung sicher, blickte Dr. Fauve die anderen der Reihe nach an. Riquet nickte gedankenverloren. Lieuwe fuhr durch seine Silbermähne. Siloque sagte: „Wie heißt das Zeug? War es ein Anilin-Derivat?“

Erschüttert hoben Fauve und Riquet die Köpfe und starrten den Kriminalisten an. War das ein verkappter Arzt?

„Oder Sodawasser?“ fragte Siloque lächelnd und bearbeitete seinen Kaugummi. Fauve hatte Mühe, seinen Faden wiederzufinden.

„Unseres Wissens sind die einzigen, die von diesen Experimenten wußten, Professor Riquet und ich. Nach dem Tode Pirellos haben wir seine und unsere Aufzeichnungen darüber restlos vernichtet. Wir folgten damit einem ausdrücklichen Wunsch des Professors. Es ist niemals eine Publikation erfolgt. Die Entdeckung war höchst gefährlich, aber nutzlos. Man konnte mit ihrer Kenntnis zwar einen unglaublich schnellen Krebs auslösen, aber niemals einen Krebs heilen, jedenfalls nach der Ansicht Pirellos. Und das war in dieser Lage für uns maßgebend.“

„Exakt“, sagte Riquet.

Fauve sprach weiter: „Jetzt hat Professor Riquet entdeckt, daß der Ministerialrat de Saint-Roch an einem so schnell fortschreitenden Krebs gestorben sein muß, wie man ihn sonst niemals beobachten kann. Eine so rasche Entwicklung kennen wir nur dann, wenn sie durch den Stoff ausgelöst wird, den Pirello entdeckt hat und an dem er selbst gestorben ist. Aber dieser Stoff kommt nirgends in der Natur vor, auch in keinem Nahrungsmittel, sei es natürlich oder künstlich.“

Siloque sagte: „Aha! Und wie heißt das Zeug?“

Dr. Fauve fuhr aufgebracht zur Seite: „Dieser Name ist eine der gefährlichsten Formeln, die es gibt. Glauben Sie, daß ich sie hier preisgebe, nachdem wir sie sieben Jahre lang aller Welt verschwiegen haben? Außerdem würden Sie nichts davon verstehen, denn diese Formel ist drei Zeilen lang!“

Siloque nickte ruhig. „Also sicher doch ein Anilin-Derivat“, sagte er schlicht.

Fauve mußte plötzlich lachen. Vielleicht half die Unerschütterlichkeit dieses Kommissars dazu, die überheizte Atmosphäre etwas zu entspannen. Gelöster lehnte er sich zurück: „Vor etwa einem Vierteljahr, genau am 21. Januar vormittags, fand ich in meiner Praxis, auf meinem Schreibtisch, in meinem Rezeptblock zu meiner Überraschung eine Theaterkarte. Eine Karte für einen Parkettplatz in der Opera. Es wurde an dem Abend ‚Les Indes Galantes‘ von Rameaux gegeben. Ich hätte glauben können, eine mir geneigte Patientin hätte mir die Karte dorthin geschmuggelt, als heimliche Einladung. Aber auf dem Rezeptblock stand ein dorthin geschriebenes Wort. Das Wort: Pirello.“

Jetzt war es der Rechtsanwalt, der zustimmend nickte. Professor Riquet richtete sich erstaunt aus seiner versunkenen Stellung auf. Siloque schien diesmal nichts gehört zu haben und kaute still vor sich hin.

„Das Erstaunliche war“, sagte Fauve, „dieses Wort Pirello war in meiner Handschrift dorthin geschrieben. Es war eine verblüffende Nachahmung meiner Handschrift. Besser gesagt: es war meine Handschrift selbst, wie ich Rezepte zu schreiben pflege. Die Ähnlichkeit war so unglaublich, daß ich einige Minuten im Zweifel gewesen bin, ob ich selbst in einer Art von Bewußtseinsspaltung dieses Wort dorthin geschrieben hatte. Aber es ließ sich sonnenklar feststellen, daß keine Bewußtseinsspaltung der Welt mir zu der Opernkarte verholfen hätte. Ich hatte einfach keine Zeit dazu gehabt, sie mir zu besorgen.“

Fauve hatte sich in eine steigende Erregung hineingesprochen. Je schneller und heftiger er redete, um so heiserer wurde er auch, aber beides zusammen gab einen sehr eindrucksstarken Effekt. Riquet konnte sich diesem Eindruck nicht entziehen. Der Herr Professor hörte offenen Mundes zu wie ein Dorfschüler. Als Fauve schwieg, ertappte er sich und sah um sich. Lieuwe starrte auf seine Lackschuhspitzen, Siloque kaute gelangweilt vor sich hin. Riquet schämte sich ein wenig. Zugleich wurde eine Verwunderung in ihm wach, die schon mit einer Prise Mißtrauen versetzt war: warum wunderten diese beiden sich eigentlich nicht, wenn sie eine derart unglaubliche Geschichte hörten? Die Erklärung bekam er sogleich, zumindest, was den Rechtsanwalt betraf.

„Ich fand für das Ganze keine Erklärung“, sagte Fauve, „höchstens eine Theorie. Wenn Sie, Herr Kommissar ...“ — er machte eine lächelnde Verbeugung zur Seite — „... einem Laien eine Theorie erlauben wollen. Ich dachte mir in meinem einfältigen Kopf: Jemand will dir hier das Geheimnis des Professors Pirello entreißen. Irgend jemand, der davon eine schwache Ahnung hat und es genau wissen will, um damit ein Verbrechen zu begehen; denn, bitte sehr, wozu sonst? Um mich zu erpressen, oder um mir eine Erpressung anzukündigen, zeigt er mir, daß er meine Rezeptschrift meisterhaft nachahmen kann. Damit kann er mich als Arzt in die größte Gefahr bringen, zum Beispiel durch nachgeahmte Rauschgiftrezepte. Und der mir zugewiesene Platz in der Oper sollte der Treffpunkt sein.“

„Und was geschah?“ fragte Riquet atemlos.

„Gar nichts“, sagte Fauve. „Die ganze Sache klingt so unglaublich, daß ich sie selbst nicht glauben würde. Aber ich bin am selben Tag hierher zu Monsieur Lieuwe gegangen und habe den Rezeptzettel mit dem Wort Pirello bei ihm hinterlegt. Monsieur Lieuwe wird so liebenswürdig sein, ihn nachher zu zeigen. Und am nächsten Morgen habe ich die gebrauchte Opernkarte ebenfalls hier hinterlegt.“

„Also Sie waren da?“ stieß Riquet heraus.

„Ja, ich war dort und setzte mich auf meinen Platz. Und ich hatte Monsieur Lieuwe gebeten, sich im Rang eine Karte zu nehmen und mit einem scharfen Feldstecher auf mich und meine Nachbarn herunter zu äugen.“

„So ist es“, sagte Lieuwe. „Nachdem mir Doktor Fauve diese Schauermär berichtet hatte, habe ich zunächst das Ganze zu Protokoll gebracht und von meinen Kollegen Fierres und Coss beglaubigen lassen. Sie mögen das für eine übertriebene Vorsicht halten, aber jetzt ist es vielleicht ganz angenehm. Dann bin ich ins Theater gegangen. Von den ‚Indes Galantes‘ habe ich nicht viel gesehen, und von Monsieur Fauve auch nicht, obwohl ich ihn durch mein Jagdglas angestarrt habe, bis mir die Augäpfel eintrockneten. Links von ihm saß ...“

„Moment!“ ließ sich plötzlich Kommissar Siloque vernehmen. „Zunächst interessiert nur: Sie wurden nicht angesprochen, Monsieur Fauve?“

„Nein“, sagte Fauve.

„Nicht daß ich wüßte“, ergänzte Lieuwe.

„Und in den Pausen? Und überhaupt?“

„Es hat sich nichts abgespielt. Gar nichts“, erklärte Fauve. Und Rechtsanwalt Lieuwe schüttelte den Kopf: „Ich habe ihn natürlich auch in den Pausen und hinterher nicht aus den Augen gelassen.“

„Ich denke mir“, flocht Fauve ein, „die Burschen haben trotz aller Vorsicht gesehen, daß ich mir Rückendeckung verschafft hatte, und haben die Finger von der Sache gelassen. Ich war darüber sogar stolz und wertete es als klaren Abwehrsieg für mich.“

„Und dann?“ fragte Siloque.

„Dann? — Nichts. Seither habe ich nichts weiter davon gehört. Ich hatte die Sache schon vergessen. Bis gestern. Da lebte sie in mir auf. Aus Gründen, die Sie sich jetzt selbst zusammenreimen können.“

Man hörte deutlich das leise Knistern in einer der Kerzenflammen. Jeder der Herren schien auf eigene Rechnung bemüht, die Stille zu überbrücken und nicht als erster zu sprechen. Die Folgerungen aus Fauves Erzählungen waren zwar klar, aber ungeheuerlich. Lieuwe ergriff wortlos eine kleine Messingschere und begann, die Kerzen zu putzen. Fauve tötete den Rest seiner Zigarette und nahm sofort eine neue aus dem geschnitzten Kästchen, das auf dem Tisch stand. Siloque brachte eine keulenförmige Tabakspfeife zum Vorschein und fing an, sie gedankenverloren aus einer verbeulten Blechschachtel zu stopfen. Nur Riquet blickte vor sich auf den Boden. Sein Ausdruck verriet angestrengtes Nachdenken.

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