OSHO - Was nun?

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Zeitlose Weisheit für eine sich radikal verändernde Welt
Osho, einer der provokantesten Denker des 20. Jahrhunderts sagt: «Wir sind nur für eines verantwortlich und das ist Selbsterkenntnis.»
Nur wenn wir uns tatsächlich selbst erkennen, können wir auf Verantwortung übernehmen, ohne uns dabei im Geringsten anstrengen zu müssen.
Wenn wir zu unserem wirklichen Selbst finden, erfährt unser Leben und wie wir es wahrnehmen eine radikale Veränderung. Verantwortung wird endlich nicht mehr als eine Pflicht erlebt, nicht als Zwang, etwas zu tun, sondern entsteht aus der Freude am Handeln.
In diesem Buch sind Vorträge von Osho zusammengestellt, die sich mit der Frage beschäftigen, wie wir aus Glaubenssystemen und Weltbildern ausbrechen können, die uns einengen – egal welcher Nation oder welchem Glauben wir angehören.
Es zeigt, welche neue Welt und welche neue Existenz wir erschaffen können, wenn wir wahre Freiheit erfahren und entsprechend verantwortlich handeln.

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Aber der Krieg an sich ist unreligiös. Einen heiligen Krieg, einen Kreuzzug kann es niemals geben. Wenn man den Krieg heilig nennt, was bleibt dann noch, was unheilig genannt werden könnte?

Es ist eine Strategie, um das Denken der Menschen zu verderben. Sobald die Menschen an einen „Kreuzzug“ denken, sehen sie nichts Falsches mehr darin – sie kämpfen ja für Gott, gegen den Teufel! Es gibt aber weder Gott noch Teufel. Ihr kämpft nur gegen andere Menschen und tötet sie! Und wie kommt ihr darauf, dass dies eure Angelegenheit ist? Glaubt ihr etwa, wenn nicht einmal Gott mit dem Teufel fertig wird, dass ihr es könnt? Wenn Gott so machtlos ist, dass er den Teufel nicht fertig machen kann, wie sollte der Papst es zustande bringen? Wie sollten irgendwelche Christen es zustande bringen? Wie sollte Jesus es zustande bringen? Schließlich lebt Gott doch schon seit ewigen Zeiten mit dem Teufel!

Bis heute sind die Kräfte des Bösen viel mächtiger als die Kräfte des Guten, einfach weil die Kräfte des Guten sich in den Händen der Kräfte des Bösen befinden. Den Krieg religiös und heilig zu nennen, ist die Ursache für den Krieg. Der Erste Weltkrieg entstand im christlichen Kontext, der Zweite Weltkrieg entstand im christlichen Kontext. Und der Dritte Weltkrieg wird ebenfalls im christlichen Kontext sein!

Ungeachtet aller anderen Religionen, warum entstanden diese zwei großen Kriege ausgerechnet im christlichen Kontext? Von dieser Verantwortung ist das Christentum nicht freizusprechen. Wer die Vorstellung erzeugt, dass der Krieg heilig sein kann, hat kein Monopol darauf.

Adolf Hitler sagte zu seinen Leuten: „Dies ist ein heiliger Krieg!“ Es war ein Kreuzzug. Er hat einfach diese christliche Idee für sich benutzt. Er war ein Christ und hielt sich für die Reinkarnation des Propheten Elias. Er hielt sich für ebenbürtig mit Jesus Christus, vielleicht sogar für besser. Was Jesus nicht geschafft hatte, versuchte er zu schaffen. Jesus hatte nur geschafft, dass er gekreuzigt wurde. Aber Adolf Hitler hat es beinahe geschafft. Hätte er es geschafft – was zu neunundneunzig Prozent möglich war, es fehlte ihm höchstens ein Prozent –, dann wäre die Welt von allen jüdischen Elementen, von allem, was nicht christlich war, gesäubert worden. Was wäre dann noch übrig geblieben?

Und wisst ihr was? Adolf Hitler hatte den Segen der deutschen Bischöfe. Sie sagten zu ihm: „Du wirst gewinnen, denn Christus ist auf deiner Seite, Gott ist auf deiner Seite.“ Und genau die gleichen Narren segneten auch Winston Churchill und sagten zu ihm: „Gott ist auf deiner Seite, Christus ist auf deiner Seite – der Sieg ist dir gewiss!“ Und die gleichen Narren, wenn nicht noch größere, gab es im Vatikan, der ja ein Teil von Rom ist. Dort wurde Mussolini vom Papst gesegnet – dem Vertreter, dem unfehlbaren Stellvertreter Jesu Christi!

Man könnte nun denken: Der deutsche Erzbischof war nicht unfehlbar, der Erzbischof von England war nicht unfehlbar – solchen fehlbaren Menschen könnte man verzeihen. Aber was ist mit dem Papst, den die Christen seit Jahrhunderten für unfehlbar halten? Aber auch dieser unfehlbare Papst gab Mussolini seinen Segen für den Sieg, weil er „für Jesus Christus und für Gott kämpft“. Dabei steckten Mussolini und Adolf Hitler unter einer Decke! Gemeinsam wollten sie die ganze Welt erobern. Vielleicht hatte der Papst die Hoffnung, wenn Mussolini den Sieg davontrüge, würde das Christentum zur Universalreligion werden. Seit zweitausend Jahren versuchen diese Leute, das Christentum zur Universalreligion zu machen und alle anderen Religionen aus dem Weg zu räumen.

Der Jainismus kennt keinen „heiligen Krieg“. Jeder Krieg ist unheilig. Selbst wenn im Namen von Religion gekämpft würde – zu kämpfen an sich ist unreligiös. Auch dem Buddhismus fehlt jede Vorstellung eines heiligen Krieges. So haben Jainismus und Buddhismus in ihrer langen Geschichte niemals dazu beigetragen, dass irgendwo ein Krieg entflammte. Der Jainismus existiert schon seit mindestens zehntausend Jahren, aber er hat keinen einzigen Krieg angezettelt, weder heilig noch unheilig. Auch der Buddhismus ist älter als das Christentum, fünfhundert Jahre älter, und hat eine ebenso große Gefolgschaft wie das Christentum – mit Ausnahme von Indien ist fast ganz Asien buddhistisch –, aber er hat keinen einzigen Krieg begonnen.

Den Krieg, die absolut hässlichste Sache im menschlichen Leben, für heilig zu erklären, geht ausschließlich auf das Konto des Christentums. Im Namen eines Kreuzzugs lässt sich alles machen: Man kann Frauen vergewaltigen, Menschen lebendig verbrennen, unschuldige Kinder und alte Menschen töten – alles ist erlaubt. Es ist ein Freibrief – ein Begriff, der alles deckt: ein „heiliger Krieg“, ein „Kreuzzug“. Aber unter diesem Deckmantel ereignen sich in Wirklichkeit andere Dinge.

Sämtliche Atombomben und Kernwaffen sind im christlichen Kontext produziert worden. Nicht, dass es der übrigen Welt an Intelligenz fehlte … Wenn China einen Konfuzius, Laotse, Tschuangtse, Menzius, Liätse hervorbringen konnte, besteht kein Grund, warum es nicht auch einen Albert Einstein, einen Lord Rutherford hätte hervorbringen können. Schließlich war es China, das als Erstes die Druckerpresse entwickelte, und sie existiert nun schon seit dreitausend Jahren.

Wenn Indien Menschen wie Patanjali hervorbringen konnte, der im Alleingang das ganze Yoga-System entwickelte, oder Gautama Buddha oder Mahavira, den Begründer des Jainismus, und viele große Philosophen und Mystiker …

Vor dreitausend Jahren lebte in Indien Sushrut, ein großer Arzt und Chirurg, in dessen Schriften bereits einige der kompliziertesten heutigen Operationen beschrieben wurden, sogar Gehirnoperationen, mit allen dazugehörigen Instrumenten.

Wenn diese Länder solche Menschen hervorbringen konnten, woran lag es, dass sie nicht ebenfalls versuchten, Atombomben herzustellen? Indien brachte die Mathematik hervor, ohne die es die heutige Wissenschaft nicht gäbe. Vor siebentausend Jahren wurden in Indien die Grundlagen der Mathematik geschaffen, doch das mathematische Wissen wurde von den Indern nie für destruktive Zwecke eingesetzt. Sie verwendeten es für kreative Zwecke, weil keine der dortigen Religionen ihnen einen Anreiz für Krieg gab. Sämtliche Religionen bezeichneten den Krieg als hässlich. Es stand überhaupt nicht zur Debatte. Diese Länder waren nicht bereit, irgendein Programm, irgendein Projekt, irgendeine Forschung zu unterstützen, die zum Krieg führen würden.

Ich sage dies, um es ganz klar zu machen: Das Christentum ist dafür verantwortlich, dass die Wissenschaft den Anreiz zum Krieg bekam. Hätte das Christentum ein Klima der Gewaltlosigkeit geschaffen und nicht den Krieg geheiligt, dann hätten wir diese beiden Weltkriege vermeiden können. Und ohne den Ersten und Zweiten Weltkrieg wäre ein Dritter Weltkrieg mit Sicherheit nicht möglich. Die beiden Kriege waren absolute Voraussetzungen für einen dritten Krieg – dahin haben sie euch bereits gebracht. Ihr seid schon dafür gerüstet und eine Möglichkeit zur Rückkehr, zur Umkehr, scheint es nicht mehr zu geben.

Nicht nur die Wissenschaft wurde vom Christentum korrumpiert. Das Christentum selbst hat eigenartige Ideologien hervorgebracht, entweder direkt oder als Reaktion. Und für beides ist es verantwortlich. Schon seit Jahrtausenden gibt es die Armut auf dieser Welt, aber der Kommunismus ist eine Errungenschaft des Christentums. Lasst euch von der Tatsache nicht täuschen, dass Karl Marx ein Jude war – Jesus war auch ein Jude. Wenn ein Jude das Christentum hervorbringen konnte … Karl Marx gehört zu einem christlichen Kontext, nicht zu einem jüdischen. Seine Grundidee stammte von Jesus Christus. Als dieser sagte: „Selig sind die Armen, denn sie werden das Königreich Gottes erben“, säte er den Samen des Kommunismus.

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