OSHO - Was nun?

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Zeitlose Weisheit für eine sich radikal verändernde Welt
Osho, einer der provokantesten Denker des 20. Jahrhunderts sagt: «Wir sind nur für eines verantwortlich und das ist Selbsterkenntnis.»
Nur wenn wir uns tatsächlich selbst erkennen, können wir auf Verantwortung übernehmen, ohne uns dabei im Geringsten anstrengen zu müssen.
Wenn wir zu unserem wirklichen Selbst finden, erfährt unser Leben und wie wir es wahrnehmen eine radikale Veränderung. Verantwortung wird endlich nicht mehr als eine Pflicht erlebt, nicht als Zwang, etwas zu tun, sondern entsteht aus der Freude am Handeln.
In diesem Buch sind Vorträge von Osho zusammengestellt, die sich mit der Frage beschäftigen, wie wir aus Glaubenssystemen und Weltbildern ausbrechen können, die uns einengen – egal welcher Nation oder welchem Glauben wir angehören.
Es zeigt, welche neue Welt und welche neue Existenz wir erschaffen können, wenn wir wahre Freiheit erfahren und entsprechend verantwortlich handeln.

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Als Indien noch reich war, interessierten sich viele Menschen für Meditation. Eigentlich interessierte sich das ganze Volk für Meditation. Aber dann wurde das Land arm – so arm, dass der Kontrast zwischen innen und außen nicht mehr gegeben war. Die Armut herrschte innerlich wie äußerlich. Innen und Außen waren in vollkommener Harmonie – beide waren arm geworden.

Doch die Menschen haben sich daran gewöhnt zu denken, dass Armut einen spirituellen Wert hätte. Ich bin überhaupt nicht für die Armut, egal welcher Art. Armut ist nicht spirituell. Armut bewirkt, dass die Spiritualität zwangsläufig verschwindet.

Ich möchte, dass die ganze Welt so reich wie nur möglich wird. Je mehr die Menschen reich sind, desto eher werden sie spirituell werden. Sie müssen es werden, sie können nicht umhin, es zu werden. Erst dann entsteht wahre Zufriedenheit.

Wenn äußerer Reichtum auf inneren Reichtum trifft, entsteht eine neue Art von Harmonie – dann gibt es wahre Zufriedenheit. Wenn äußere Armut auf innere Armut trifft, entsteht falsche Zufriedenheit. Auf beide Arten ist eine Harmonie möglich. Innen und Außen sind im Gleichgewicht, und man ist zufrieden.

Die Armen in Indien wirken zufrieden, weil auf beiden Seiten des Zauns Armut herrscht. Die Harmonie ist perfekt. Innen und Außen stimmen überein, aber es ist eine hässliche Zufriedenheit. In Wirklichkeit mangelt es an Lebenskraft, an Vitalität.

Der reiche Westen muss sich zwangsläufig für Meditation interessieren; das ist unvermeidlich geworden. Deshalb verliert das Christentum in der westlichen Welt an Boden – es hat in keiner Form die Wissenschaft der Meditation gefördert. Das Christentum ist eine sehr mittelmäßige Religion geblieben, ebenso das Judentum. Der Westen war in der Vergangenheit arm; das ist der Grund, weshalb diese Religionen mittelmäßig blieben. Bis vor kurzem lebte der überwiegende Teil des Westens in Armut. Als der Osten reich war, war der Westen arm. Die jüdische, die christliche und die muslimische Religion, alle drei nichtindischen Religionen, sind in der Armut geboren. Sie konnten keine Meditationstechniken entwickelten; es bestand gar kein Bedarf. Sie sind überwiegend die Religionen der Armen geblieben.

Jetzt ist der Westen reich geworden, und deshalb gibt es eine Diskrepanz. Diese drei Religionen sind in der Armut geboren. Sie haben einem reichen Menschen nichts zu bieten. Einem reichen, gebildeten Menschen erscheinen diese Religionen kindisch; sie befriedigen ihn nicht. Sie können ihn nicht befriedigen. Die östlichen Religionen wurden im Reichtum geboren. Deshalb interessiert man sich im Westen immer mehr für die östlichen Religionen.

Ja, die Religion Buddhas hat starken Einfluss gewonnen. Zen verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Warum? Es ist aus dem Reichtum entsprungen. Es gibt erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen der Psychologie des heutigen, wohlhabenden Menschen und der Psychologie des Buddhismus. Der Westen ist in dem Zustand, in dem Buddha war, als er anfing, sich für Meditation zu interessieren. Es war die Suche eines reichen Mannes. Dasselbe gilt für den Hinduismus und den Jainismus. Diese drei großen indischen Religionen sind aus dem Überfluss geboren. Deshalb muss sich der Westen davon angezogen fühlen.

Der Osten verliert die Verbindung mit seinen eigenen Religionen. Indien kann es sich nicht leisten, Buddha zu verstehen. Das Land ist zu arm. Viele arme Inder sind nun schon zum Christentum bekehrt worden. Reiche Amerikaner bekehren sich zum Buddhismus, zum Hinduismus, zur Vedanta, und die Unberührbaren, die Ärmsten der Armen in Indien, werden Christen. Seht ihr, worum es geht?

Das Christentum übt eine Anziehungskraft auf die Armen aus. Diese Menschen leben fast völlig unbewusst. Sie sind zu hungrig, um zu meditieren. Man interessiert sich für das tägliche Brot, ein Dach über dem Kopf, etwas zum Anziehen. Und wenn die christlichen Missionare kommen und ein Krankenhaus oder eine Schule eröffnen, sind die Inder sehr beeindruckt. Das ist wahre Spiritualität! Wenn ich hingegen von Meditation spreche, haben sie kein Interesse. Nicht nur das, sie sind sogar dagegen: „Was soll denn daran spirituell sein? Was tust du denn, um den Armen zu helfen?“ Und ich kann es verstehen: Sie brauchen Essen, Unterkunft und Kleidung.

Aber es liegt an ihrer Einstellung, dass sie so leiden. Einerseits brauchen sie Essen, Unterkunft und Kleidung, bessere Häuser und Straßen, andererseits verherrlichen sie die Armut als etwas „Spirituelles“. Sie sind in einer Sackgasse. Der Osten kann noch nicht meditieren. Er braucht zuerst die wissenschaftliche Technik, um die materiellen Zustände etwas zu verbessern. Der Westen braucht religiöse Technologie, und der Osten braucht wissenschaftliche Technologie.

Ich bin ganz für eine Welt, in der der Westen die Bedürfnisse des Ostens erfüllen kann, und der Osten die Bedürfnisse des Westens. Ost und West haben zu lange getrennt gelebt, das brauchen sie heute nicht mehr. Wir sind an dem kritischen Punkt angelangt, wo diese ganze Erde eins werden kann und auch eins werden sollte – denn sie wird nur überleben, wenn sie eins wird.

Die Zeit der Nationen ist vorbei, die Zeit der Teilung ist vorbei, die Tage der Politiker sind gezählt. Wir treten in eine völlig neue Welt ein, in eine neue Phase der Menschheit. Und das bedeutet, dass es heute nur eine Welt geben kann und nur eine Menschheit. Dann können ungeheure schöpferische Energien freigesetzt werden.

Der Osten hat seine Schätze, die spirituellen Techniken, und der Westen hat seine Schätze, die wissenschaftlichen Techniken. Wenn sie zusammenkommen, kann diese Welt zum Paradies werden. Dann ist es nicht mehr nötig, sich nach einer besseren Welt im Paradies zu sehnen. Wir sind zum ersten Mal in der Lage, hier auf dieser Erde das Paradies zu erschaffen. Und wenn wir es nicht tun, dann liegt es nur an uns. Kein anderer ist dafür verantwortlich.

Ich bin für eine Welt, eine Menschheit, und letztendlich eine Wissenschaft, die beides umfassen kann – die Verbindung von Religion und Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die sich mit der äußeren ebenso wie mit der inneren Welt beschäftigt.

Ist nicht die menschliche Tendenz, Dinge anzuhäufen und zu horten ein Hindernis für dieses Zusammenkommen von Ost und West, wie du es voraussiehst? Könnte möglicherweise ein System wie der Kommunismus dazu beitragen, den Reichtum gerechter auf der ganzen Welt zu verteilen?

Die Armen und die Reichen sind voneinander abhängig. Die Reichen können ohne die Armen nicht existieren. Es wäre eine einfache humanitäre Geste – und die technischen Voraussetzungen sind heute dafür gegeben –, genug Reichtum hervorzubringen, dass kein Mensch mehr arm sein und hungern muss. Aber wir tun weiter genau das Gegenteil.

In den Vereinigten Staaten, dem reichsten Land der Welt, sind dreißig Millionen Menschen unterernährt. Und erstaunlicherweise sind dort auch dreißig Millionen Menschen überernährt. Sie halten Diät und unternehmen alles, um ihr Gewicht zu reduzieren. In Amerika leben einige von den dicksten Menschen auf der ganzen Welt. Das ist doch eine einfache Rechnung: Die dreißig Millionen Dicken essen den dreißig Millionen Unterernährten ihr Essen weg!

Wir könnten genug produzieren, mehr als nötig, sodass überhaupt keine Notwendigkeit mehr bestünde, etwas zu horten. Luft muss auch nicht gehortet werden, außer auf dem Mond natürlich. Dort muss man sich einen Behälter mit Sauerstoff über die Schulter hängen, weil kein Sauerstoff vorhanden ist. In der Wüste muss man Wasser horten. In der Wüste kämpfen die Menschen um jede kleine Oase; wegen des Wassers würden sie sich sogar gegenseitig umbringen. Doch außerhalb der Wüste muss nicht um Wasser gekämpft werden; es ist ausreichend vorhanden. Ich habe von der Gesellschaft eine andere Sicht als der Kommunismus und der Kapitalismus. Die Gesellschaft braucht ein super-kapitalistisches System, dann wird sie automatisch kommunistisch werden. Dann wird eine Revolution überflüssig. Was gebraucht wird, ist eine Evolution, keine Revolution. Eine Revolution macht die Dinge niemals besser. Nur durch Evolution, durch Wachstum werden die Dinge besser.

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