Lothar Streblow - Murru, das Murmeltier

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Murru, das Murmeltier: краткое содержание, описание и аннотация

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Es herrscht Sommer in den Alpen. Das kleine Murmeltier Murru kommt als Jungtier das erste Mal aus seiner Höhle nach draußen. Nach und nach entdeckt es durch viele kleine und spannende Abenteuer die Welt, die ihm bis dahin fremd war. Insbesondere die Bergwelt birgt viele Gefahren und das Murmeltier muss zahlreiche riskante Situationen überstehen, wie Raubvogelattacken und einen Bergrutsch. Doch Murrus Ziel ist es, eines Tages seine eigene Familie zu gründen.In dieser spannenden und wundervoll geschriebenen Buchreihe für Kinder von 10-12 Jahren, lernt der junge Leser viele verschiedene Tiere kennen. Direkt durch die Augen des jeweiligen Tieres bekommt man eine faszinierende, erkenntnisreiche und einfühlsame Erzählung von dessen Leben. Dazu erhält man viele wissenschaftliche Informationen über die Umwelt und Lebensweise der Tiere und ihre Gefahren. In vielen Fällen werden unter diese Gefahren auch die Menschen gezählt. Dadurch bringt Streblow den jungen Lesern früh bei, dass bedrohte Tierarten geschützt werden sollten und das Menschen andere Lebewesen respektieren sollten. Diese Reihe macht nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen, beim Lesen Spaß.

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Die einzige Straße verlief weit unten im Flußtal; ihr Lärm drang nur selten und sehr schwach herauf, wenn der Wind ungünstig stand. Nur ein schmaler Weg führte am Ende der Wildbachschlucht über eine morsche Holzbrücke. Bergaufwärts wand sich ein holpriger Pfad, auf dem manchmal Kühe zur Alm aufstiegen. Und kaum je verirrte sich ein Mensch in die abgelegene Gegend. Es war zu rauh hier und zu unwegsam.

Der alte Murmelbär kannte die Kühe; sie waren groß, aber harmlos und mitunter ein wenig lästig, wenn eine mal vom Pfad abkam und unbeholfen über die Bergmatte trampelte. Er pfiff dann noch nicht einmal. Und er kannte die Menschen. Auch sie waren meist harmlos.

Das war nicht immer so gewesen. Früher hatten sie die Murmeltiere massenweise gejagt und in manchen Gegenden völlig ausgerottet: wegen ihres Fells, wegen ihres Fleisches, vor allem aber wegen ihres Murmelfetts, das sie als vermeintliches Mittel gegen Rheuma und andere Krankheiten teuer verkauften. Oft hatten sie die Murmel während des Winterschlafs einfach aus ihren Bauen gegraben und die wehrlosen Schläfer totgeschlagen. Das kam heute nur noch selten vor. Und hier auf der Bergmatte jenseits des Wildbachs durfte nicht mehr gejagt werden. Der alte Murmelbär wußte das. Trotzdem pfiff er, wenn Menschen kamen: vorsichtshalber.

Im Augenblick hatte er keinen Grund zum Pfeifen. Er stand hoch aufgerichtet auf einem der Auswurfhügel und sicherte, nahm einige Lippen voll saftige Kräuter und lief dann quer hangaufwärts zu seinem Beobachtungsfelsen.

Inzwischen waren einige Murmel aus dem Bau gekommen. Genießerisch schnupperten sie die würzige Luft nach dem Regen. Auch Murru schnupperte neugierig. Er hatte jetzt genug vom Dunkel im Bau, vom Schlafen und vom Haschenspielen in finsteren Gängen. Die bunte, duftende Welt hier draußen fand er viel interessanter. Und kaum schob Mangi ihr stumpfes Näschen aus dem Erdloch, sauste Murru auf sie zu und jagte sie quer über den Hang hinab zu den Arven. Und Lura tollte übermütig hinter ihnen her.

Erschrocken flüchtete eine Schneemaus in ihren Unterschlupf. Murru stutzte einen Moment: Solch ein winziges flinkes Tier hatte er noch nie gesehen. Doch als die Schneemaus verschwunden blieb, lief er weiter. Er hatte plötzlich Hunger auf saftige Kräuter. Und die gab es hier genug. Vergnügt begann er zu knabbern.

So näherte er sich allmählich einer kleinen Gruppe von Lärchen und Arven. Mit einemmal ertönte über ihm ein eigenartiges Geräusch. Es klang wie ein energisches Hämmern. Das hatte er mitunter schon aus der Ferne gehört, irgendwo vom Wald her, aber noch nie so nah.

Verwundert blickte er nach oben zwischen die Baumwipfel. Da sah er an einem der borkigen Stämme einen ziemlich großen Vogel, der mit seinem kräftigen spitzen Schnabel emsig in den Stamm hackte.

Murru erschrak. Vor großen Vögeln hatte er Angst, vor allem wenn sie lauernd über der Bergmatte kreisten: Dann erklang auch meist der Warnruf eines älteren Murmels. Dieser seltsame schwarzweißgefiederte Vogel aber kreiste nicht. Im Gegenteil, er hämmerte unentwegt weiter. Und er kümmerte sich auch nicht um das kleine Murmeltier. Nur manchmal unterbrach er sein rhythmisches Getrommel, um an der rauhen Borke ein Stück weiterzuklettern. Dabei turnte er geschickt um die Zweige herum, hing zeitweise rücklings sogar direkt unter einem Ast und hackte heftig nach etwas, das Murru nicht erkennen konnte.

Eine Weile beobachtete Murru das sonderbare Treiben des Vogels, der jetzt unmittelbar über seinem Kopf auf einen Ast loshämmerte. Plötzlich zuckte Murru zusammen: Ihm war etwas auf die Nase gefallen. Verblüfft sprang er zur Seite, blickte sich um und sicherte vorsichtig nach oben. Aber es war nichts Gefährliches, nur ein paar Holzspäne vom Schnabel des Spechtes.

Doch jetzt hatte Murru genug. Der emsig weiterhämmernde Dreizehenspecht interessierte ihn nicht mehr. Er wollte spielen. Und er schaute suchend aus nach Mangi und Lura. Nur waren die beiden inzwischen außer Sichtweite hinter einem großen Felsblock verschwunden. Aber vom Hang her sah er seine Mutter herunterkommen. Und sie beendete sehr energisch Murrus eigenwilligen Ausflug.

Am Wildbach

Ein heißer Mittag wölbte sich über der Bergmatte, ließ die Luft über dem Felsgestein flimmern. Murru blinzelte träge in das grelle Licht. Im Augenblick hatte er keine Lust zu anstrengenden Unternehmungen. Er genoß die Nähe seiner Mutter und seiner beiden Schwestern, die, wohlig dösend an ihn gekuschelt, in der Sonne lagen.

Es war fast so wie in den ersten Tagen seines Lebens, als er noch mit geschlossenen Augen, nackt und ohne Zähne in der warmen Geborgenheit der Erdhöhle ruhte. Doch das war lange her. Wärme und Geborgenheit und die liebevolle Fürsorge seiner Mutter brauchte er noch immer; aber nun war er schon ein recht stattliches Murmelkind mit dichtem Fell, kräftigen Zähnen und munteren Augen. Und sein Bewegungsdrang und seine Spielfreude nahmen von Tag zu Tag zu. Und vor allem seine Neugier.

Auch jetzt hielt Murru die Ruhe nicht lange aus. Noch ein bißchen schläfrig krabbelte er zu seiner Mutter und rieb seine kleine Nase an ihrem pelzigen Gesicht. Und seine Mutter schnupperte ihm zärtlich übers Fell. Auch Mangi und Lura drängten näher, krabbelten einfach über Murru hinweg. Schnaufend wühlte er sich unter ihren weichfelligen Körpern hervor und setzte sich auf.

Vorsichtig probierte er ein paar Schritte hangabwärts. Doch seine Mutter war wachsam. Kaum hatte Murru sich in eine Mulde hinter dem Auswurfhügel verdrückt, folgte sie ihm. Und Mangi und Lura sausten Haschen spielend hintennach.

Die Murmelmutter wußte genau, daß ihre Jungen jetzt Bewegung brauchten. Und die sollten sie haben, aber unter Aufsicht, auch wenn sie selbst in der Mittagshitze lieber noch ein bißchen gedöst hätte. Außerdem sollten die Kleinen allmählich die Reviergrenzen kennenlernen, die Murmeltiere mit ihren Wangendrüsen markieren. Und eine der wichtigsten Grenzen war der Wildbach. Hier drohten viele Gefahren.

Langsam bummelte sie den Hang hinab, naschte zwischendurch mal ein paar Grashalme und Kräuter. Und sie hatte nichts dagegen, daß ihre Jungen ein Stück vornweg tollten. Die ungestüme Mangi kabbelte sich schon wieder mit Murru, der ihr am Ohr zu knabbern versuchte. Dann mischte Lura sich ein. Und Murru kletterte eilig auf einen Felsblock.

Von hier oben bekam er einen guten Ausblick über das Steilufer des Wildbachs, das tief unten die Schlucht durchzog. So weit hatte Murru sich noch nie allein vorgewagt. Er zögerte kurz, dann packte ihn die Neugier. Geschickt turnte er an der anderen Seite des Felsblocks hinunter und flitzte, mehr purzelnd als laufend, über den abschüssigen Hang.

Neben dem abgebrochenen Stumpf einer Lärche hielt er an, unweit vom Ufer. Schäumend stürzte der Wildbach über zerklüftetes Gestein. Die Luft roch feucht vom Wasserdampf. Und das laute Rauschen des Wassers ängstigte Murru. Hilfesuchend blickte er zurück.

Doch nirgends war ein Murmel zu sehen. Nur ein Bergmolch schob seinen dunklen Körper über einen bemoosten Stein, ganz in Murrus Nähe. Ein Stück bachabwärts jagte eine Wasseramsel an einer ruhigeren Stelle über den flachen Kiesgrund. Und eine Wasserspitzmaus äugte vom Uferrand zu Murru hinüber. Aber diese fremden Tiere trösteten ihn nicht.

In diesem Augenblick hörte Murru hinter sich von schräg oben ein vertrautes Geräusch. Dieses Quietschen kannte er. Mangi und Lura kugelten quietschend den Hang hinunter. Sie schienen überhaupt nicht zu merken, wohin sie rollten. Und sie rollten immer weiter.

Plötzlich platschte Mangi mit ihrem Hinterteil in die flache Bachmulde, wo eben noch die Wasseramsel gejagt hatte. Doch die Amsel war längst weg. Mangi quietschte erschrocken, kletterte dann aber mit einem leisen Klagelaut ziemlich geschickt über den glitschigen Uferrand aufs Trockene, gerade als ihre Mutter hinter dem Lärchenstumpf auftauchte.

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