Tessa Hadley - Hin und zurück

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Vor drei Jahren sind sie einander begegnet, hatten eine Affäre, aber ihre Wege haben sich wieder getrennt. Paul, der verheiratete Schriftsteller aus Wales, fährt nach London zu seiner Tochter Pia, die irgendwo in der englischen Hauptstadt verschwunden ist. Er will sie retten, glaubt er, und merkt nicht, dass sein eigenes Leben aus den Fugen geraten ist. Cora fährt in die Gegenrichtung, nach Cardiff, zum Haus, das sie von ihren Eltern geerbt hat. Sie flüchtet aus ihrer unglücklichen Ehe, aus ihrem Londoner Leben, das sie als einzige Enttäuschung empfindet. Dann bekommt sie einen Anruf: Ihr Mann sei verschwunden. Und alles, was gewiss schien, gerät ins Wanken. Wie durch ein Wunder haben sich Paul und Cora einst im selben Zug kennengelernt. Doch die lange Reise, die das Leben bedeutet, ist vor allem durch ständige Verspätungen und verpasste Anschlüsse bestimmt. Und auf dem Fahrschein scheint die Destination zu fehlen.

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Er fragte Annelies nach dem Streit, den sie gehabt hatten.

»Es war nichts. Ich bin in ihr Zimmer gegangen, ohne anzuklopfen, mehr nicht. Was treibt sie dort, dass sie es verbergen muss? Sie hat nur mit ihren Schminksachen herumgespielt, das konnte ich sehen. Ich habe sie gefragt, ob sie denn nichts für ihr Studium machen muss.«

Annelies sah keine Notwendigkeit für Schlösser an Badezimmertüren; als sie mit Paul verheiratet war, hatte sie ihm beim Schreiben oft über die Schulter geblickt und nicht verstanden, warum ihn das rasend machte. Und am Anfang hatte es ihm gefallen, wenn sie sich furchtlos vor ihm ausgezogen hatte oder beim Urlaub in Schweden, abseits der felsigen Inseln, zu denen sie gerudert waren, ohne mit der Wimper zu zucken ins eiskalte Wasser getaucht war, während er noch zimperlich über die Steine stakste.

»Ich bin tolerant«, sagte sie jetzt, »das weißt du. Aber was ist mit Drogen, Geschlechtskrankheiten? Sie muss einen Freund haben, da bin ich mir sicher, und Pia will nicht, dass ich ihn kennenlerne.«

»Sie ist nicht dumm, sie ist ein vernünftiges, gesundes Mädchen. Wir müssen ihr vertrauen, mehr können wir nicht tun. Ich werde mit dem Studentenwerk an der Greenwich reden, obwohl ich nicht glaube, dass sie irgendwas wissen. Vielleicht kann ich ein paar ihrer Freunde finden.«

Jetzt, wo sie abwesend war, hatte er das Gefühl, Pia kaum zu kennen, obwohl ihm die Zeit, die sie in ihrer Kindheit zusammen verbracht hatten, wenn er an den Wochenenden auf sie aufgepasst hatte, manchmal sträflich lang vorgekommen war und er sich zu seiner Arbeit und seinen Büchern zurückgewünscht hatte. Ein lebhaftes, beeinflussbares, unruhiges Kind hätte ihn mit Sicherheit aufgerüttelt – selbst damals, als Vater, der viel zu jung war –, doch diese Eigenschaften hatte er in Pia vergeblich gesucht, oder sie hatte seine Suche torpediert. Stattdessen hatte sie sich ihm gegenüber stur, launisch und unnachgiebig verhalten. In Museen oder in der National Gallery war sie schwerfällig hinter ihm hergelatscht und hatte sich die Gemälde angeschaut, wenn er sie dazu aufforderte, sich aber geweigert, den Inhalt des Gesehenen zu verstehen. Die Bücher, die er ihr kaufte, blieben ungelesen. In den Museumsshops stand sie schmachtend vor den Plüschtieren mit Comicgesichtern: Es schien ihr mehr daran zu liegen, Dinge zu kaufen, als sie zu sehen und zu begreifen.

Er übernachtete bei Freunden und fuhr am nächsten Tag nach Greenwich, weil er sich mehr davon versprach, persönlich nachzufragen als am Telefon: Aber sie durften ihm keine Auskunft geben. Nicht einmal zu ihrem Stundenplan, damit er sich bei ihren Kommilitonen erkundigen könnte? Die junge Frau betrachtete ihn mit geduldiger Feindseligkeit.

»Ich weiß, das ist schwer für Eltern«, sagte sie. »Aber Studenten sind Erwachsene. Wenn Sie hier einen Kurs besuchen würden, würden Sie auch nicht wollen, dass wir Ihre persönlichen Daten an jeden x-Beliebigen weitergeben.«

»Aber ihrer Mutter haben sie gesagt, dass Pia nicht mehr studiert.«

»Ich weiß nicht, wer diese Information herausgegeben hat.«

Er war schockiert, dass man ihn ausschloss; er hatte auf die Kraft seiner selbstbewussten Besorgnis gesetzt und den Charme, den er bei diesem teiggesichtigen Mädchen mit Brille hatte spielen lassen. Als er am Abend zuvor mit Annelies gesprochen hatte, hatte er ihre Angst nicht ernst genommen. Jetzt, auf dem Weg zurück nach Paddington, kamen ihm die Menschenmengen, die sich von den Straßen in die Eingänge der U-Bahn-Station ergossen, wie ein unendlicher Strom vor: Der Verstand, dachte er, war von Natur aus nicht dafür geschaffen, die Vielzahl dieser angesammelten Leben in einer Großstadt, diese aufgetürmte Ballung von Lebensatomen aufzunehmen. Wenn Pia ihnen in diesen Massen entglitten war, war sie unauffindbar – wenn sie es wollte. Ihr Handy war die einzige dürftige Verbindung, die sie zu ihr hatten: Was, wenn sie nicht mehr anrufen würde oder es verlor? Wie konnten sie dann hoffen, sie aufzuspüren?

Als er von der U-Bahn in Paddington mit der Menge Richtung Ausgang schlurfte, schaute er kurz zum gegenüberliegenden Bahnsteig und war plötzlich sicher, Pia dort warten zu sehen. Sie überragte die Leute vor ihr und starrte dem einfahrenden Zug entgegen, das helle Haar auf Schulterhöhe links und rechts zu einem Schwanz gebunden, die schwarze Jacke bis zum Hals geschlossen. Wäre sie eine Unbekannte gewesen, dann hätte er ein ernstes, verträumtes Mädchen gesehen, nicht unattraktiv, aber altmodisch, irgendwie dünnhäutig und verletzlich. Paul rief ihren Namen, brachte die dem Ausgang zustrebende Menge durcheinander und kämpfte sich zur Kante des Bahnsteigs vor, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, winkte mit den Armen. Er bildete sich ein, dass sie den Kopf wandte und in seine Richtung schaute – andererseits schauten alle, und in dem Moment donnerte der Zug herein und verdeckte ihm die Sicht, bevor er seine Tochter vermutlich mit sich nahm. Abgeschnitten von ihr, stand er winkend da, das Objekt der allgemeinen trägen Aufmerksamkeit.

Für den Fall, dass sie auf einen anderen Zug oder auf ihn wartete, eilte er zum gegenüberliegenden Bahnsteig, doch als er dort ankam, war der Zug natürlich weg und Pia mit ihm, falls sie je dort gewesen war. Sofort begann er daran zu zweifeln, dass er sie gesehen hatte. Vermutlich war es ein anderes Mädchen gewesen, blond und groß wie Pia, im richtigen Augenblick erschienen, um seine Ängste zu schüren. Er war aufgewühlt von seiner übertriebenen Reaktion und seiner Enttäuschung, die sich, als er sich etwas beruhigte, in eine sich endlos drehende Schleife von Sorgen verwandelten. Auf der Rückfahrt im Zug telefonierte eine Frau auf einem Platz in der Nähe, für ihn nicht sichtbar, in voller Lautstärke und füllte jeden Spalt seiner Privatsphäre aus, sodass er sich nicht auf sein Buch konzentrieren konnte. »Ich finde, das ist ein schönes Gefühl … vorhin hast du gesagt, du willst weitermachen … für jeden, der sich emotional entwickelt … es ist eine andere Art von Schmerz, ein heilsamer …«

Als er nach Tre Rhiw zurückkam, lag der Garten noch im letzten, schräg einfallenden Sonnenschein; das Gras und die Sträucher glänzten, als wäre das Licht gelbes Öl. Der Zauber des schönen Frühlingswetters hielt an, doch die allgemeine Freude darüber war wegen des Klimawandels von Nervosität getrübt. Die Mädchen spielten mit den Ziegen und fütterten sie mit Gemüseresten. Joni hatte keine Angst vor Tieren und behandelte sie wie Freunde: Sie schlang den Arm um den Hals der Ziegen, hätschelte ihnen die Ohren und küsste ihre grau-getüpfelten rosa Lippen, wohl wissend, wie dreist und wirkungsvoll ihr Vorgehen war. Becky war zurückhaltender, bedacht auf die Gefühle der Ziegen, und bot ihnen mit ausgestreckter Hand vorsichtig Futter an, wie man es ihr beigebracht hatte. Die Tiere tolerierten die beiden und kauten mit wackelnden Bärten eifrig weiter, die fremdartigen Augen nach hinten gerichtet, als wären sie unfreiwillige Zeugen von Visionen. Elise saß mit Sonnenbrille auf einem der Liegestühle, die sie mit Stoffresten von ihrer Arbeit bedeckt hatte, und klimperte mit den Eiswürfeln in ihrem Campari; oben aus ihrem Kopf schien sich eine mit Trauben behängte phantastische Weinrebe zu winden. Sie winkte Paul mit ihrem Drink zu und sagte ihm, er solle noch einen Liegestuhl aus dem Haus mitbringen. Als er ihr erzählte, er glaube, Pia in Paddington gesehen zu haben, hielt Elise das für möglich: Schließlich trug sie eine schwarze Jacke, sie könnte auf der Rückfahrt von Südwales gewesen sein, nach einem Besuch bei Freunden im Dorf.

»Ohne uns Bescheid zu geben, dass sie hier war?«

»Vielleicht, wenn sie nicht will, dass wir wissen, was sie vorhat. Sie will nicht, dass du ihr Druck machst, wieder aufs College zu gehen.«

»Welche Freunde eigentlich?«

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