Nataly von Eschstruth - Lichtfalter

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"Flach und breit gedehnt lag die Ebene, verschwimmend in zart violettem Duft, … überwölbt von einem blassgelben Himmel, an dem kein Wölkchen trieb, der nur Licht in Licht war, durchflimmert von Milliarden feinen Sonnenstäubchen … Aus dem Buchenschatten waren drei junge Wanderer getreten." Es sind drei Musiker, die die mittelgroße Stadt, in der sie studieren und an ihrer Zukunft feilen, für ein paar Tage im Licht verlassen haben. Leider wird es nichts mit ihrem Traum, in dem Dorf in der Ebene im Gasthof oder einem der Bauernhöfe einkehren zu können. Da erhalten sie den Tipp, dass im Gutshaus für die Tochter des Hauses der Geburtstag gefeiert werden soll, es aber an der Musik fehle. Sie kommen also wie gerufen und ihre Freude wird immer größer als sie die bezaubernden jungen Damen, angeführt vom Geburtstagskind, erblicken. Ein wunderbarer Abend folgt, der aber ohne Fortsetzung zu sein scheint. Da ereignet es sich einiger Zeit später, dass eine der Damen dem begabtesten der drei Musiker in der Stadt über den Weg läuft. Und jetzt setzt sich die Geschichte doch fort.-

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„Ja, dann amüsiert es den kleinen Schmetterling nicht mehr, er nimmt Reissaus und begeistert sich für eine andre Blüte — Rittersporn, Eisenhut, Schwertlilie, wenn ich an den Kandidaten denke, vielleicht ‚Hirtentäschel‘!“

Nun lachten sie beide und Edelgard fuhr fort: „Also in dir brauchte ich die Rivalin kaum zu fürchten!“

„Unterschätze mich nicht! Femme varie!“

Abermals rief es stürmisch nach den beiden jungen Mädchen, ihnen entgegen kamen eilige Schritte, man holte das Geburtstagskind ungeduldig zum Tanzsaal.

In die Ecke des hohen, eleganten Raumes hatte man einen kleinen Tisch für die Musikanten gestellt, und als Valentin Kerzen entzünden und Notenständer improvisieren wollte, lehnten die jungen Herren dankend ab, da sie die Stücke auswendig spielten.

Herr von Heimdall trat noch einmal in seiner höflichen und liebenswürdigen Weise, die die Tochter von ihm geerbt hatte, an das ‚klingende Winkelchen‘ heran und erkundigte sich, ob die jungen Künstler auch dem Abendessen genügend Ehre angetan hätten, — was voll gebührenden Dankes bestätigt wurde, — er liess noch eine Bowlenkanne und Gläser auf den Tisch stellen und nach wenig Minuten erklang das ‚Geburtstagsständchen‘ aus ‚Nanon‘, als überraschende Huldigung der so freundlich Aufgenommenen, Fräulein von Heimdall entgegen.

„Denn heute ist Geburtstag!

Kein andrer Tag im Jahr

gleicht diesem Tag fürwahr!“

Grosser Jubel.

Der Inspektor, ein lebensfroher Herr, kannte die Worte zu der Melodie; er hub an, sie mit Stentorstimme zu singen, die Tänzerinnen und Tänzer merkten auf und fielen als Chor schallend ein, und dann verneigte sich der Inspektor als ‚Höchstkommandierender‘ vor Edelgard, und ein sehr buntes und bewegtes Tanzbild entrollte sich in der Gartenhalle.

Welch ein Leben!

Man tanzte und tanzte!

Nicht nur der Magen kann ausgehungert werden, sondern auch die Beine bei jungen Leuten, denen die schaukelnde Wiege bereits die Begierde nach Singen, Springen und Wiegen auf lieblich schmeichelnden Musikklängen für das Leben mitgegeben hat.

Man hatte lange gefastet, denn Idesfelde lag ziemlich einsam, viel gesellige Jugend gab es nicht und Musikanten bekam man nur zum Erntefest zu hören.

Während der Frühlings-, Herbst- und Winterzeit wohnte Herr von Heimdall in der Metropole, wo er als Chef und Inhaber eines grossen Bankhauses wenig abkömmlich war und nur während der heissesten Sommerzeit sein Gut Idesfelde aufsuchen konnte.

Jahrelang war er überhaupt nicht auf dem Lande gewesen, als er mit seiner jungen, sehr lebenslustigen Frau interessante Reisen machen und Modebäder aufsuchen musste.

Dann schickte er die Erzieherin mit seinem Töchterchen auf Feld und Flur hinaus, und Edelgard war in Idesfelde zu Haus, und auf dem Gute erachtete man das kleine Fräulein mehr als die Besitzerin und Herrin, wie den Papa, der sich gleichsam als Besuch nur hier und da einmal auf seinem Besitztum blicken liess.

Es ward später und später.

Die Bowle auf dem Büfett des Nebenzimmers tat mehr und mehr ihre Wirkung, die Köpfe wurden immer röter und erhitzter; nur Balders Antlitz blieb kühl und blass, und nur seine dunkeln Augen brannten oft voll Sehnsucht auf den jungen Paaren.

Er war ein leidenschaftlicher Tänzer, und stille sitzen müssen und zuschauen, wenn andre voll jauchzender Seligkeit in den offenen Himmel hineinfliegen, bedeutete für ihn eine Folter an Leib und Seele.

In solchen Stunden, wie sie auch jetzt wieder trotz alles Kerzenglanzes düster auf ihm lag, empfand er die Bitternis seiner so grausam und jäh veränderten Lebensverhältnisse mehr denn je, und die Geigenklänge, die er mit nervösen Händen auf den Saiten hervorzauberte, taten seinen Ohren bald ebenso weh wie seinem gequälten Herzen. Unbemerkt hatte er zuerst die Tanzenden beobachtet und sie einer Kritik unterzogen, die oft einer gewissen Ironie nicht entbehrte.

Florian, der sich königlich amüsierte, sass neben ihm.

Da sie ihre „Stückchen“ im Traume spielen konnten, handhabte er seine Flöte recht mechanisch und fand während der kurzen Zeit der Fermaten stets Gelegenheit, seinem Nachbar ein paar drastische Worte zuzuflüstern.

Von umliegenden Höfen erschienen noch etliche Gratulanten, die während der arbeitsreichen Erntezeit nicht früher Zeit zu einem Besuch gefunden.

Es waren seltsame Mischlinge, ehemals einfache, schlichte Menschen, die von den Wogen der hochbrandenden Zeit emporgeschleudert waren, dass sie sich von den reichen Erträgen ihrer Felder einen „Salon“, nicht mehr wie früher die „gute Stube“ genannt, einrichten konnten, die ihr Geld in Putz und Staat, noblen Kutschen und einem „Fräulein für die Kinder“ anlegten, denen aber Valentin nie den Titel von Gentleman beigelegt hätte!

Da gab es Karikaturen, die den Spötter Florian unwiderstehlich zu witzigen Bemerkungen anreizten, und als er gar durch den rechten Mundwinkel fragte: „Du, Balder, wenn du dir hier eine Herzenskönigin wählen müsstest, wäre es da drüben die Dicke mit der verschwollenen Schnute? Ich nehme den Spinnkanker in dem salatgrünen Fragment von einem Röckchen.“

Da lachte selbst Balder und wiederholte: „Fragment?“

„Na ja, ist es nicht die Frage, ob ‚so was Kurzes‘ noch als Rock gelten kann? Und ist es nicht fraglich, ob solch ein Rock im Wirbel des Tanzes und der Mode nicht binnen kurzem so hoch hinaufgerückt ist, dass er nur noch einen sparsamen Hüftgürtel repräsentiert?“

— Es war gut, dass die schöne blaue Donau, für die die ältere Generation noch schwärmte, viel Ansprüche an die Flöte stellte, so konnte sich Balder von dem Schreck erholen, dass Florian ihm die Dicke mit der verschwollenen Schnute zur Eheliebsten ausgesucht hatte. Aber der wunderliche Gedanke: wenn du dir eine aussuchen könntest, war bei ihm angeregt, und er nahm so lebhafte Gestalt an, dass momentan aller Weltschmerz vor ihm dahinschwand.

Welch eine?

Die kleine Oberförsterstochter, mit dem fast weissblonden, dänischen Haar, ist sehr niedlich!

Behende und schlank, ruhelos hin und her huschend, mit klugen, ungeduldigen Augen und dem leicht schmollenden Mündchen, könnte wohl manch jungen Gesellen fesseln.

Sie nimmt auch ersichtlich viel Notiz von ihm.

So oft sie vorübertanzt, sieht sie ihn an und lacht.

Er weiss nicht genau, ob dieses schelmische kleine „Anlächeln“ ihm gilt, denn sie schwatzt meist mit ihren Tänzern, und diese lachen auch, — aber ein paarmal drehte sie doch das Köpfchen und schaute nach ihm zurück — und das galt ihm allein. Sie kam auch schon einmal an den Tisch heran und fragte: „Haben Sie noch etwas zu trinken in der Kanne?“ Und dabei sah sie wiederum nur ihn allein an.

Als kurz darauf die Tochter des Hauses ebenfalls der armen Musikanten gedachte und einen Teller voll Geburtstagstorte brachte, bot sie ihm auch zuerst an, aber wohl nur darum, weil er ihr zunächst sass.

Den beiden andern offerierte sie ebenso liebenswürdig, ja, sie lächelte sogar, als Heinrich mit der Versicherung dankte, er sei gar kein Freund von Süssigkeiten, und fragte, ob er wohl Obst oder ein belegtes Brot vorziehe? Und dann wandte sie sich wieder an alle drei und hatte so viel Gutes und Teilnehmendes in den Augen, als sie sagte: „Wir nehmen Ihre so hübsche Musik ungebührlich lang in Anspruch? — Wenn die jungen Leute hier ins Tanzen geraten, dann hält es schwer, das Finale zu blasen!“

„Wir freuen uns ja, in so bescheidener Weise Ihren Geburtstag verherrlichen zu helfen, gnädiges Fräulein!“ hatte er, Balder, darauf erwidert, nur aus Höflichkeit, um doch etwas zu antworten.

„Sie haben eine weite Fusswanderung hinter sich?“ fuhr sie fort, „und sind gewiss sehr müde?“

Es lag etwas Forschendes in ihrer weichen, melodischen Altstimme, und Balder fühlte, dass ihm das Blut in die Wangen schoss.

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