Lane Melanie - Von Blut & Magie

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Grau, langweilig und ereignislos beschreibt Lillys Leben wohl am besten. Doch als Nick Callahan sie entführt, ist die Verwirrung perfekt. Wenn man Nick Glauben schenkt, ist Lilly die verlorene Prinzessin der Anderswelt. Plötzlich sieht sie sich Dämonen, Engeln und anderen mystischen Wesen einer magischen Parallelwelt gegenüber. Lilly wird unvermittelt zur Zielscheibe der Dämonen in einem jahrhundertealten Kampf um den Thron der Anderswelt.
Wem kann sie in dieser neuen Welt überhaupt trauen?
Und dann ist da noch Lucan Vale, der geheimnisvolle Krieger, und das verbotene Knistern zwischen ihnen.

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Eine knappe Stunde später stand ich, mit zwei Flaschen Rotwein bewaffnet, in meinem Hausflur und kramte in den tiefen meiner Tasche nach dem Schlüssel. Da ich im fünften Stock wohnte, hatte ich niemanden mehr über oder neben mir. Die letzten Stufen des Hausflurs führten lediglich zu meiner Wohnungstür unter dem Dach. Und genauso liebte ich es. Die Flaschen in meinem Arm klirrten gefährlich, als ich aufschloss und meine Wohnung betrat. Der Schlüssel landete automatisch auf einer kleinen Konsole neben dem Eingang. Ich schloss die Tür mit der Hüfte und stellte die beiden Flaschen auf dem dunklen Tresen meiner offenen Wohnküche ab. Das Loft und ich? Es war Liebe auf den ersten Blick gewesen. Ich ging zum großen, antiken Schrank links von meinem Bett, um mir etwas Bequemes anzuziehen. Die übliche schwarze Yogahose und der graue, weiche Oversize Sweater meiner Mom lagen schon griffbereit ganz oben auf dem Haufen frischer Wäsche, die ich vorgestern lustlos in den Schrank gestopft hatte. Ich schlenderte ins Bad, wusch mir das Gesicht und befand mich drei Schritte weiter zurück in meiner Küche. Die Wohnung mochte klein sein, aber sie war optimal geschnitten. Die offene Wohnküche, das kleine Badezimmer mit Wanne sowie mein Bett und der Kleiderschrank, ein Erbstück unserer Familie, waren alles, was ich brauchte. Das, und mein bequemes, graues Lümmel-Sofa mit den hübschen blauen Kissen. In der Mitte zwischen Bett und Sofa stand ein kleiner Tisch mit Fernseher. Mittlerweile entspannt und wieder mehr ich selbst, griff ich nach der ersten Flasche Wein auf dem Tresen. Mit einem lauten Plopp , das wie Musik in meinen Ohren klang, entkorkte ich die Flasche und schenkte mir ein großzügiges Glas ein. Es war nicht so, dass ich regelmäßig trank. Da ich, was Alkohol anging, einen seltsamen Stoffwechsel hatte, hatten Partys und Clubs noch nie einen großen Reiz auf mich ausgeübt.

Auf unserer letzten Weihnachtsfeier waren sowohl Todd und Marco als auch Susie feucht fröhlich nach Hause gegangen. Ich jedoch hatte nach vier Gläsern Wein und zwei Gin Tonic so gut wie nichts gemerkt. Also hatte ich es aufgegeben. Lediglich Rotwein war als absolute Schwäche geblieben, denn ich liebte den Geschmack. Und es hatte etwas von Gemütlichkeit und Geselligkeit, sich mit einem Glas Wein vor den Kamin oder den Fernseher zu setzen. Oder stundenlang in der Küche zu quatschen. Annabelle und ich hatten das ab und an getan, als ich alt genug geworden war. Meine Mutter hatte ihren süßen Weißwein geliebt, aber auch sie war stets bei klarem Verstand geblieben. Es hat etwas mit unseren Enzymen zu tun , hatte sie mir einst erklärt. Alle Frauen in unserer Familie hatten dieses Enzym, das den Alkohol quasi neutralisierte. Zugegeben, es hörte sich ein wenig seltsam an, aber ich hatte nicht weiter nachgefragt. Irgendeine chemische Erklärung gab es bestimmt, sie interessierte mich nur nicht. Und ändern konnte ich es sowieso nicht. Also hatte ich diese Information mit dem Wissen abgespeichert, dass ich äußerst trinkfest war.

Nicht mal zehn Minuten später hatte ich mich mit meinem Glas unter die Decke auf dem Sofa gekuschelt und scrollte mich durch Netflix . Was sollte ich gucken? Wie so oft blieb ich bei Supernatural hängen. Selbst Mom hatte die Serie geliebt. Sam und Dean gegen den Rest der Welt. So hatte ich Annabelle und mich auch manchmal empfunden. Sie war keine klassische Mutter gewesen, so viel stand fest. Ich hatte nie feste Regeln auferlegt bekommen oder war bestraft worden. Sie war da gewesen, wir hatten über alles reden können, aber eigentlich hatte jeder sein eigenes Leben gelebt. Ihren Erziehungsstil hätte man wohl am ehesten als antiautoritär bezeichnen können. Sehr Anti .

Grinsend trank ich einen Schluck Wein. Manchmal waren wir eher Mitbewohner als Mutter und Tochter gewesen. Besonders, als ich ein Teenager wurde. Die anderen Kids hatten mich immer um meine schöne, aufregende Mutter beneidet. Es hatte jedoch Zeiten gegeben, in denen ich sie beneidet hatte. Mit Sechzehn jeden Abend in eine leere Wohnung zu kommen und sich selbst versorgen zu müssen, war nicht so cool gewesen, wie es sich vielleicht anhörte. Dennoch war unsere Beziehung auf eine ganz eigene Art sehr innig gewesen. Sie hatte mich geliebt, das wusste ich. Und dann war sie gestorben und hatte mich zurückgelassen. Hier war ich nun. Alleine, aber glücklich. Obwohl, wenn ich ehrlich zu mir selbst war, war glücklich vielleicht nicht das richtige Adjektiv, um meinen Ist-Zustand zu beschreiben. Zufrieden traf es eher.

Die Worte des Fremden kamen mir erneut ins Gedächtnis. Was, wenn ich dir eine Familie geben könnte? Und wie hätte er das bitte anstellen wollen? Auf die traditionelle Art in der Horizontalen oder hatte er vielleicht etwas ganz anderes gemeint? In diesem Moment riss mein Fernseher mich aus meinen Gedanken. Meine Unentschlossenheit wurde mit der dritten Folge der sechsten Staffel Supernatural belohnt. So wurde mir diese Entscheidung wenigstens abgenommen. Am Ende wäre ich wahrscheinlich eh wieder genau dort gelandet. In den Tiefen meines Herzens war ich ein Gewohnheitstier. Drei Stunden und eineinhalb Flaschen Wein später fielen mir langsam, aber sicher die Augen zu. Eine Weile versuchte ich noch gegen den Schlaf anzukämpfen, aber meine Augenlider waren schwer und ich fühlte mich körperlich und emotional erschöpft. Also gab ich nach. In dem Wissen, dass der Fernseher von alleine ausgehen würde, kuschelte ich mich tiefer in meine weiche Decke und beschloss, einfach auf dem Sofa liegen zu bleiben.

»Ist sie das?«

»Ja.«

»Bist du dir sicher?«

Was…? Träumte ich? Oder waren da wirklich zwei Männerstimmen, ergo zwei Männer in meiner Wohnung? Alarmiert öffnete ich die Augen und blinzelte ein paar Mal hektisch, aber es war stockfinster in meiner kleinen Dachgeschosswohnung. Ich konnte absolut nichts erkennen. Nichts, außer zwei riesigen, undefinierbaren Schatten, die sich leicht über mich beugten. Oh mein Gott. Das konnte kein Traum sein. Angst durchfuhr mich und panisch versuchte ich mich aufzusetzen.

»Sie wacht auf, Lucan. Tu etwas.«

»Danke, dass du mir meinen Job erklärst, Nick«, antwortete die tiefe, bedrohliche Stimme von Schatten Nummer Zwei sarkastisch. Moment mal. Nick? Der Nick aus dem Café?

»Nick?«, krächzte ich heiser, unsicher, was das alles zu bedeuten hatte. Ich wusste nur eins, mein Fluchtinstinkt lief auf Hochtouren. Erneut versuchte ich mich aufzusetzen, aber etwas hielt mich zurück.

»Hör auf, dich zu wehren«, blaffte Schatten Nummer Zwei mich an. Der Kerl wirkte noch größer als der Fremde aus dem Café. Wer waren diese Typen und was wollten sie von mir?

»Vielleicht ist sie betrunken?«, schlug Nick Schatten Nummer Zwei vor.

»Wenn sie die ist, für die du sie hältst, dann nein.«

»Für wen ihr mich auch haltet«, versuchte ich es mit wild klopfendem Herzen, »ich bin es nicht.«

»Das versuche ich ihm auch seit einer Woche klarzumachen.«

»Lucan, bitte.«

Schatten Nummer Zwei, offensichtlich der Mann namens Lucan, fluchte in einer mir unbekannten Sprache.

»Schlaf, Prinzessin.«

Ein Gefühl, das stark an Wut erinnerte, pulsierte bei seinen Worten durch meine Adern. Trotz meiner Angst spürte ich so etwas wie Widerstand tief in mir. Ausgelöst durch diesen Lucan. Was bildete er sich eigentlich ein? Diese beiden fremden Männer standen hier in meinem Wohnzimmer und wollten sonst was mit mir anstellen und ich … erschrocken registrierte ich, wie die Müdigkeit mich auf einmal zu übermannen drohte. Ich fühlte mich wie in einen wärmenden Mantel aus Dunkelheit und Erschöpfung gehüllt. Und ich wollte so gerne nachgeben. Ich wollte die Augen schließen und einfach schlafen.

»Was …?«

»Schlaf«, wiederholte der Mann namens Lucan mit tiefer Stimme. Bereits im Halbschlaf registrierte ich, dass sowohl mein Körper als auch mein Geist auf den Befehl des Fremden reagierten. Was zur Hölle ging hier vor sich?

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