Michael Stilson - Einfach nur Fußball spielen

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Der sechzehnjährige Fredrik Markussen steht vor dem wichtigsten Spiel seiner jungen Karriere, dem Finale um die nationale Meisterschaft. Er ist in bestechender Form und der Traum von einem Profivertrag in Reichweite. Doch in den Tagen vor dem großen Finale ändert sich alles: Auf einmal muss Fredrik sich mit seinem Vater, Vereinsvertretern und einem Berater auseinandersetzen und sich darüber klar werden, was ihm tatsächlich wichtig ist – der Fußball, seine Familie oder seine erste Liebe zu seiner Jugendfreundin Line. Und dann, kurz vor dem Spiel, erfährt Fredrik, dass er nicht auf seiner Stammposition als rechter Flügelstürmer, sondern als Rechtsverteidiger spielen soll …

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Ich versuchte wieder einzuschlafen, nachdem ich an diesem Sonntag seine SMS gelesen hatte, doch ich konnte nicht aufhören, mir den Kopf zu zerbrechen: Hatte mein Vater mir gerade eine Nachricht mit einem Smiley geschickt?

Ich tauchte mit dem Gesicht wieder aus dem Kissen auf, drehte mich um und griff nach meinem Handy. Ich öffnete die Nachricht und las sie noch mal:

Hei. Wollen wir uns auf dem Bolzplatz treffen? Ich hab was für dich :)

Ich studierte sie ganz genau. Das Letzte, worauf ich jetzt Lust hatte, war, eine Runde mit ihm zu kicken. Ich wollte eigentlich zum Lerkendal fahren und mit Mathias trainieren, weil wir heute kein Mannschaftstraining hatten, doch meine Gedanken kreisten darum, was Vater von mir wollte. Ich starrte die Nachricht lange an, bevor ich antwortete.

Hei. Wann?

Wir waren für elf Uhr verabredet. Jetzt war es Viertel vor zwölf, und ich hätte wissen müssen, dass es sinnlos war, zur ausgemachten Zeit am Treffpunkt zu sein. Aber jetzt war ich dort und schoss den Ball auf jenes Tor, auf das ich schon mein ganzes Leben geschossen hatte. Auf dem Bolzplatz gab es keine Linien und Markierungen. Das Tor hatte kein Netz. Es bestand einfach nur aus drei weiß gestrichenen Holzbalken vor einem mit Brennnesseln bewachsenen Hügel und für jedes Tor zahlte ich den Preis eines stechenden Schmerzes an den Beinen. Auf diesem Bolzplatz hatte alles angefangen. Ich kann mich daran erinnern, wie mein Vater und ich hierhergefahren sind, als ich etwa vier oder fünf Jahre alt war, aber vielleicht glaube ich auch nur, es sei eine Erinnerung, weil ich zu Hause auf dem Schreibtisch ein Foto von uns habe, auf dem wir zusammen Fußball spielen. Darauf sieht man, wie ich dem Ball hinterherlaufe, während er in die Kamera lächelt. Ich trage ein Rosenborg-Trikot mit Markussen und der Nummer Neun. Mama hatte immer gesagt, dass sie dieses Bild so gerne mochte, weil es das letzte Mal war, dass sie ihn glücklich gesehen habe, aber inzwischen spricht sie weder von dem Foto noch über ihn.

Ich nutzte die Zeit und zog mit dem Fuß vier Markierungen in die Asche, die erste zwanzig Meter vor dem Tor, die anderen drei schräg rechts dahinter. Ich lief los, zog vom rechten Flügel in die Mitte, dribbelte mich an den vier Markierungen vorbei, bevor ich mir den Ball auf den rechten Fuß legte und ihn auf die lange Ecke schoss. Mitten am Pfosten war die weiße Farbe an einer Stelle abgenutzt, da ich den Ball mindestens eine Million Mal in diese Ecke gehauen hatte, mindestens. Sie war zu meinem Zielpunkt geworden.

Ich lief in die Brennnesseln, um den Ball zurückzuholen, und schoss noch einmal, und noch einmal, und noch einmal, bis ich irgendwann nicht mehr traf.

Irgendwann ging es immer in die Hose. Das war das Komische an der ganzen Sache. Dass ich eigentlich immerzu denselben Bewegungsablauf hatte und dann entweder traf oder danebenschoss; aber in bestimmten Augenblicken spürte ich, dass alles stimmte. Der Punkt, an dem ich den Ball traf, die Kraft, ja der Flow in meinen Bewegungen, ohne dass ich erklären konnte, worin der Unterschied lag. Als ob mein Unterbewusstsein alles in Einklang brachte, und in genau diesen Momenten schien ich an gar nichts zu denken. Es war wie ein einziger Flow.

Ich hatte mein Ziel neun Mal hintereinander getroffen. Zehn Treffer hatte ich bisher nie geschafft. Nur Line hatte das mal auf die Reihe gekriegt.

Ich machte mich gerade bereit für den nächsten Schuss, als ich die Stimme meines Vaters hinter mir hörte.

»Lass mal sehen, ob du es auch unter mehr Druck hinkriegst.«

Ich drehte mich um und sah ihn vom Parkplatz auf mich zukommen. Es war November, aber noch war kein Schnee gefallen, also lief er natürlich in seinen Sandalen rum und trug dieselbe Hose.

Ich sagte nichts, wandte mich wieder dem Ball zu, versuchte mich zu konzentrieren, aber ich spürte bereits den Unterschied zu den ersten neun Schüssen. Eine schleichende Unruhe breitete sich in mir aus, weil ich es so gerne hinkriegen wollte, während er zusah. Ich merkte, wie mein Flow und Rhythmus nachließen, nachdem er aufgetaucht war. Ich konzentrierte mich darauf, nicht an ihn zu denken, sondern meinen ganzen Fokus auf den Ball und meinen Zielpunkt zu richten, zu dem Gefühl von vorhin zurückfinden. Aber je mehr ich mich darauf konzentrierte, nicht nachzudenken, desto klarer war mir, dass er direkt hinter mir stand.

»Vorführeffekt, was? Meine Fresse, schieß doch einfach. Komm schon. Das Tor ist offen.«

Er lachte, während er über den Platz gelatscht kam, die Hände in den Taschen der ausgeleierten, verdreckten Hose. Mir blieb keine Wahl, also nahm ich drei Schritte Anlauf und drosch auf den Ball ein, wie ich es die neun Male zuvor getan hatte. Doch dieses Mal fühlte es sich nicht richtig an. Der Moment am Ball, die Kraft, das Gefühl. Alles war falsch, obwohl ich es genauso machte wie zuvor.

Der Ball flog weit über das Tor.

»Ach herrje. Vielleicht solltest du lieber Elfmeter üben, denn mit solchen Schüssen wirst du im Finale kaum was reißen.«

Er stand da und lachte. Ich wollte etwas entgegnen, doch mir fiel keine schlaue Antwort ein, also sagte ich bloß:

»Wir werden das Spiel entscheiden, bevor es zum Elfmeterschießen kommt.«

Jetzt standen wir da, so wie damals in Dänemark. Keiner sagte etwas Vernünftiges, aber ich sah, dass er eine Tüte dabeihatte. Und es war nicht schwer zu erkennen, dass sich darin ein Schuhkarton befand. Er bemerkte meinen Blick.

»Hehe, du fragst dich wohl, was dein Vater für dich klargemacht hat«, sagte er und fischte ihn heraus. »Du hast deiner Mutter hoffentlich nicht erzählt, dass wir uns treffen?«

Er hielt mitten in der Bewegung inne, während der Karton schon halb aus der Tüte herausschaute, als würde meine Antwort darüber entscheiden, ob ich das Geschenk bekommen solle oder nicht.

»Nein. Sie glaubt, ich sei mit Mathias im Lerkendal«, sagte ich, drehte mich um und sah zu unserem Küchenfenster hinauf. Ich hoffte, dass sie noch nicht von der Arbeit zurück war.

Er grinste mich an und zog den Karton hervor. Er war orange und trug das große Nike-Logo. Ich streckte die Hand danach aus. Vater ließ die Tüte auf den Boden fallen und öffnete ihn selbst. Er holte ein Paar schwarze Nike Mercurial Superfly mit weißem Logo an der Schuhspitze hervor. Das war das Topmodell, mit dem kleinen Socken, der aus dem Schuh guckte. Ich hatte Lust, sie anzufassen, sie in die Hand zu nehmen und anzuprobieren, aber er stand einfach nur da, ohne Anstalten zu machen, sie mir zu überreichen.

»Das hier, Fredrik, sind richtig gute Fußballschuhe. Na ja, dieser Socken ist vielleicht ein bisschen feminin, aber sie sind schwarz und haben Schraubstollen. Echtes Aluminium«, sagte er und strich sich mit den Stollen über die Wange und durch seinen stoppeligen Dreitagebart.

Er sah erschöpft aus, wie immer.

»Ich habe gesehen, dass das Finale gegen Brann im Stadion stattfinden wird, und da ihr ja sonst kaum auf Naturrasen spielt, dachte ich, dass ich dir mal ein paar ordentliche Schuhe besorge, wenn Rosenborg das schon nicht auf die Reihe kriegt. Du hast keine Schraubstollen, oder?«

Endlich reichte er mir den Karton. Ich nahm einen der Schuhe und drehte ihn um. Sechs lange Schraubstollen waren an der Sohle befestigt. Zwei ganz hinten an der Sohle und vier ganz vorn. Dazwischen waren kleinere Stollen aus Plastik angebracht. Ich strich mit den Fingerspitzen darüber, so wie man mit dem Daumen über eine Messerklinge fährt und ein metallenes Geräusch erzeugt, wenn das Messer auch wirklich scharf ist.

Ich hatte diese Schuhe in der Premier League und in der Champions League gesehen und allein durch die Tatsache, sie in der Hand zu halten, fühlte ich mich wie ein Profi. Ich erwiderte seinen Blick.

»Nee. Wir haben dieses Jahr nur wenige Spiele auf Naturrasen gespielt, also gab es keinen Grund, welche zu besorgen. Und der Rasen war bisher immer so gut, dass feste Stollen gereicht haben. Aber eigentlich darf ich nur in Adidas spielen, glaub ich«, sagte ich und beugte mich nach vorn, um den zweiten Schuh aus dem Karton zu ziehen.

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