Thorsten Fiedler - Abseits

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Adi Hessberger, Hauptkommissar im Polizeipräsidium Südosthessen und Chef der SOKO Bieberer Berg, ist bis über beide Ohren verliebt. Nicht nur in seinen OFC, nein, seine Kollegin Sina Fröhlich hat es ihm angetan. Sie führen seit geraumer Zeit eine Beziehung. Leider läuft es nicht rund. Sinas Vergangenheit holt sie immer wieder ein und macht dem Paar zu schaffen.
Doch das sind bei Weitem nicht alle Probleme, die dem jungen Glück im Wege stehen. Denn innerhalb kurzer Zeit kommt es zu mehreren Todesopfern in der Stadt, in OFC-Foren sind Hasskommentare zu finden, ein Serientäter tritt auf den Plan und – last, but not least – die Welt scheint verrücktzuspielen, denn in Hanau wird ein rassistisch motivierter Anschlag verübt und ein neues Virus löst eine weltweite Pandemie aus.
Zu viele Baustellen auf einmal für Hessberger? Wer das denkt, kennt Adi schlecht!
Autor Thorsten Fiedler zieht die Leser auch in seinem dritten Krimi mit Hauptkommissar und OFC-Fan Adi Hessberger in einen spannenden Kriminal-Fall: abgründig und doch charmant, spitzzüngig und gewieft und stets mit einem leichten Augenzwinkern.

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Salzmann wich einen Schritt zurück, bis er mit dem Rücken an der Wand stand. Trotzdem versuchte er, cool zu bleiben, was ihm nicht gelang. „Ich … ich, äh …. ich glaube, die beiden haben sich einfach gut verstanden, aber … aber am einfachsten wäre es, du … du fragst sie beziehungsweise Adi persönlich.“

Mit einer blitzschnellen Bewegung entwand er sich Sinas Zugriff und verschwand in seinem Büro.

„Das ist es!“, murmelte Sina. „Ich frage einfach Clarissa, was in dieser Zeit passiert ist. Adi muss es ja überhaupt nicht mitbekommen.“ Jetzt musste sie nur noch herausfinden, ob Clarissa bereit war, mit ihr zu reden.

картинка 10

Steffi Gerber versuchte vorsichtig, ihre Augen zu öffnen, aber die Lider waren schwer wie Blei. Sie hatte rasende Kopfschmerzen und spürte eine unangenehme Kälte, die ihren ganzen Körper umfing. Durch einen kleinen Spalt blinzelnd, konnte sie den Grund erkennen: Sie hatte nichts an. Verzweifelt versuchte sie, sich an irgendetwas zu erinnern, aber es gelang ihr nicht. Plötzlich hörte sie Schritte. Jemand kam langsam auf sie zu und eine Hand berührte ihre Schulter.

DREI

Montag, 27.01.2020, 08.30 Uhr, Polizeipräsidium

Lars Mühlbauer war 24 Jahre alt, fast zwei Meter groß und wog etwa 110 Kilogramm. Der Kriminalkommissar war der neue Kollege, der die Abteilung entlasten sollte und den alle sehnlichst erwartet hatten. Er war vor ein paar Wochen aus Hamburg nach Offenbach gezogen. Mühlbauer war leider kein Kickers-, aber immerhin St.-Pauli-Fan. Diese Mannschaft konnte Hessberger gut leiden, sie war genauso ein Kultclub wie sein OFC. Was Adi weniger gefiel, war, dass Mühlbauer sehr gut aussah und immer wieder Sina musterte.

Adi stellte den Neuen dem Team vor und ging dann sogleich zum Du über, wie es seit jeher im Präsidium üblich war: „Lars, du hast das große Vergnügen, sofort an unserer Morgenbesprechung teilzunehmen, damit du dich möglichst rasch eingewöhnen kannst.“

Alle nahmen im Besprechungszimmer Platz und Sina übernahm es, Lars über die aktuellen Fälle und Ermittlungsergebnisse zu informieren. Sie diskutierten den Fall des Lehrers und seinen mutmaßlichen Selbstmord durch Erhängen sehr ausführlich.

Adi wartete immer noch auf die Ergebnisse der Gerichtsmedizin. „Ich bin hundert Prozent der Meinung, dass es sich um Selbstmord handelt. Es gibt keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden. Der Tatort, das Seil und auch die Art, wie er am Baum hing, das alles vermittelt das typische Bild eines Selbstmörders. Und es scheint mir auch deshalb logisch, weil ich nicht ernsthaft an seine Schuld glauben kann. Klar, wir haben bei ihm die Nacktfotos gefunden. Wir müssen feststellen, wie die auf seinen Rechner kamen. Vielleicht hat er sie ja nur im Unterricht konfisziert, auf einem USB-Stick oder so. Wie seht ihr die Sache? Aus meiner Sicht konnte er nicht mit dem Makel leben, als Sexualtäter beschuldigt zu werden, zumal er ja genau wusste, dass er nicht in diese schmutzige Angelegenheit verwickelt war.“ Seine Kollegen nickten zustimmend. „Eine abschließende Bewertung des Falls können wir allerdings erst vornehmen, wenn die Obduktion vorliegt. Deshalb gilt: Erste Priorität liegt darauf, schnellstmöglich die verschwundene Steffi Gerber zu finden. Wie sieht es denn eigentlich mit ihrem Umfeld aus?“

„Die junge Frau wohnt alleine“, berichtete Salzmann. „Sie hat keinen Freund.“

„Schade, er hätte uns bei einer Vernehmung vielleicht noch ein paar pikante Details liefern können.“

„Richtig. Auch von ihren Eltern werden wir nichts erfahren, sie sind vor zwei Jahren ums Leben gekommen. Und Geschwister hat Frau Gerber auch nicht.“

Adi beauftragte Lars, den neuen Kollegen, Freunde und Freundinnen des Mädchens zu befragen und alle Möglichkeiten des Presseapparats auszuschöpfen. „Ich möchte, dass Radiosender und Zeitungen uns bei der Suche helfen. Wir werden Belohnungen ausloben für jeden sachdienlichen Hinweis. Die Technikabteilung soll versuchen, das Handy zu orten.“

Sina wollte noch einmal von Frau zu Frau mit der Gattin des Toten sprechen. Rüdiger Salzmann bot sich an, die Sichtung des Computers zu übernehmen, den sie in der Wohnung gefunden hatten.

Danach ging es um den Fall des Abteilungsleiters der Bank, dem die Beamten keine hohe Priorität einräumten, da die Beweislage ziemlich eindeutig schien.

Zudem kamen noch einige ältere Fälle, die auf den Schreibtischen der Beamten lagen, zur Sprache. Die neue Luxusresidenz namens „Seerosenweiher“ hatte vor einigen Monaten gebrannt und es gab Hinweise auf Brandstiftung. Ein anderer Vorfall, der Hessberger intensiv beschäftigte, hatte sich vor einem halben Jahr ereignet. Im Oktober 2019 hatte ein Telefon- und Computerausfall das Polizeipräsidium in Offenbach lahmgelegt. Die Zentrale war nur über Handys zu erreichen gewesen und Notrufe mussten auf die Leitstelle in Frankfurt umgeleitet werden. Erst am Abend war die Anlage wieder einsatzfähig gewesen. Hessberger hatte ernsthafte Bedenken, dass es vielleicht jemand auf die polizeilichen Daten abgesehen hatte. Die Anlage war zwar inzwischen mehrfach ohne Ergebnis überprüft worden, doch er war nicht der Typ, der an Zufälle glaubte.

Alle diese Fälle spiegelten den normalen Polizeialltag wider, ganz im Gegensatz zu den krassen Vorfällen, die das komplette Polizeipräsidium Südosthessen zuvor monatelang in Atem gehalten hatten.

Auch wenn das große Prickeln fehlte, das sich nur bei wirklich außergewöhnlichen Verbrechen einstellen wollte, gingen sämtliche Kollegen des Teams mit Feuereifer an die Arbeit, insbesondere die bislang erfolglose Suche nach Steffi Gerber bereitete ihnen Kopfzerbrechen und hinterließ ein flaues Gefühl im Magen.

VIER

Lehrer Zenker hatte auf seinem Rechner mehrere Ordner mit freizügigen Bildern von Steffi Gerber, aber auch von einem anderen Mädchen angelegt. Rüdiger Salzmann stand von seinem Schreibtischstuhl auf, ging zur Tür seines Büros und schloss sie. Das tat er nur sehr selten, aber schon bei der ersten schnellen Sichtung des Materials hatte er festgestellt, dass es viele Bilder zu überprüfen gab, bei denen man besser im geschlossenen Raum agierte.

Er wunderte sich darüber, wie die Ordner benannt waren. Es wirkte, als habe Steffi die Ordner selbst beschriftet nach dem Muster: „Steffi/privateBilder/12/2018“. Und es gab für jeden Monat einen neuen Ordner.

Die Bilder wirkten fast alle, als seien sie von einem professionellen Fotografen erstellt worden. Hatte Steffi die Bilder etwa selbst gemacht oder machen lassen und sie dann Klaus Zenker gegeben? Oder hatte der Lehrer die Bilder aufgenommen? Hatte er das Mädchen dazu gezwungen? Gegen Letzteres sprach die Tatsache, dass das Mädchen für den Fotografen zu posieren schien und dass sich auch etliche offensichtliche Selfies unter den Fotos befanden.

Irgendwie wurde Salzmann daraus nicht schlau. Vielleicht hatte Adi doch nicht ganz unrecht. Vielleicht handelte es sich um eine Beziehung zwischen Lehrer und Schülerin. Da Steffi Gerber volljährig war, wäre dies zumindest nicht strafbar gewesen. Die Fahndung nach ihr lief immer noch auf Hochtouren. Die Zeitungen berichteten fast täglich über das verschwundene Mädchen, viele Radiosender waren eingebunden und verfügbare Polizisten gingen in einem großen Radius rund um den Offenbacher Schlachthof von Haus zu Haus und befragten die Anwohner.

Das Mädchen war nun bereits seit sechs Tagen verschwunden …

картинка 11

Sina Fröhlich hatte zwar kein gutes Gefühl dabei, nach Oberursel zu fahren, aber sie wollte endlich Gewissheit haben. Die Klinik Hohe Mark war unter anderem dafür bekannt, Depressionen und Traumafolgestörungen zu behandeln.

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