Georg Weidinger - Welt-Yoga

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Wer bin ich? Woher komme ich? Was geschieht nach dem Tod? Gibt es einen Gott? Gibt es einen Plan hinter all dem, was man sieht und was passiert? Wie lebt man richtig? Wie wird man glücklich?
Dies sind die großen Fragen der Menschheit, welche sich alle Kulturen zu allen Zeiten gestellt haben. Und wenn man genauer hinsieht, wenn man primär das Einende und nicht das Trennende sieht, wenn man die großen Meisterwerke der Menschheit genauer betrachtet, wie die Upanischaden, die Bhagavad Gita, die Texte Buddhas, Platons, die Bibel, das Yijing, das Huangdi Neijing, das Yogasūtra, das Śivasūtra, das Vijñanabhairava Tantra, oder wenn man Zeugnisse von Zen-Buddhisten, Mystikern oder Nahtodereignissen heranzieht, erkennt man die eine Wahrheit hinter allem.
Yoga bietet einen klaren Weg zu dieser Wahrheit, egal aus welcher Ecke unserer Welt man stammt. Dieses Buch will Sie an die Hand nehmen und Ihnen den Weg zum ursprünglichen Yoga, weg von reinen Turn- und Entspannungsübungen, zeigen, den Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben.
Bestsellerautor Georg Weidinger hat dieses Buch in seinem gewohnt humorvollen und leicht verständlichen Stil geschrieben, in dem er bereits die Traditionelle Chinesische Medizin unzähligen Menschen nahegebracht hat. Dieses Buch enthält außerdem eine Neuübersetzung aus dem Sanskrit sowie eine Neuinterpretation des kompletten Yogasūtra und Śivasūtra. Unzählige Zeichnungen erleichtern das Verständnis der lehrreichen Worte. Mit einem Vorwort von R. Sriram.

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Kapitel 12, Vers 13–14)

Hier zitiere ich aus Eknath Easwarans Übersetzung:

Jemand, der frei ist von selbstsüchtigen Anhaftungen, der sich selbst und seine Leidenschaften gemeistert hat, erlangt die höchste Vollendung der Freiheit vom Handeln. Hör zu und ich werde dir jetzt erklären, Arjuna, wie jemand, der Vollendung erlangt hat, auch Brahman erlangt, das höchste Ziel der Weisheit.

(Kapitel 18, Vers 49–50)

Gott, das Selbst und der Tod

Alles, was sich verändert und bewegt, kann sterben. „Nur das ist real, was sich niemals verändert“, spricht der große südindische Mystiker Shankara (788–820). Samsāra, der Kreislauf aus Leben, Tod und Wiedergeburt, bedeutet wörtlich „das sich in unaufhörlicher Bewegung Befindliche“. Solange ich im Leben auf das baue, was sich unablässig verändert, bin ich im Samsāra gefangen. Die moderne Physik ist auf der Suche nach den kleinsten Teilchen, aus denen Materie aufgebaut ist, und ist noch lange nicht bei den allerkleinsten angekommen. Teilchen weist man dadurch nach, dass man sie aufeinanderprallen lässt, wodurch Strahlung frei wird, die für das Teilchen spezifisch ist. Doch die allerkleinsten, die kleiner sind als 0,0000000000000000001 Meter, sind zu klein, als dass man sie aufeinanderprallen lassen könnte. Erklären kann man sich ihre Existenz nur durch die Stringtheorie. Sie besagt, dass die kleinsten Partikel vibrierende eindimensionale Objekte, Strings, sind. Wenn ein Atom so groß wäre wie unser Sonnensystem, wäre ein String lediglich ein Baum darin. Und diese vibrierenden Teilchen befinden sich in einem unendlichen Raum von nichts! Weniger als ein Milliardstel unseres Körpers besteht aus dieser „vibrierenden Materie“, der Rest ist leerer Raum. Und das halten wir für real?

Alles bewegt sich in unserer realen Welt. Selbst unsere Persönlichkeit ist ständigem Wandel unterworfen. Was ist denn unsere Persönlichkeit, unsere Psyche? Die Summe von Gedanken, Gefühlen und Trieben, teilweise bewusst, noch viel mehr unbewusst. Und diese Persönlichkeit ist vom Beginn unseres Lebens bis zu unserem Tod einem ständigen Wandel unterworfen. Betrachten wir unseren physischen Körper: Sehen wir uns nach 80 Jahren Leben noch ähnlich? Da ist etwas, das man herauslesen kann, aus einem Gesicht, den Augen, aus einem Lächeln, das gleich ist beim Baby und bei dem 80-jährigen Greis. So funkelt das Selbst durch uns hindurch. Und es ist kein Zufall, dass man dies meist am „Lächeln“ festmacht, der Freude, dem Gefühl des Herzens, dort, wo man traditionell den Sitz des Selbst oder der Seele beschreibt. Oder überlegen Sie, WER Sie sind! Was antworten Sie, wenn ich Sie frage, wer Sie sind? „Ich bin Arzt. Ich bin Familienvater. Ich bin verheiratet. Ich bin erfolgreicher Musiker ...“ Meist beschreiben wir uns anhand des Berufes, den wir ausüben, oder identifizieren uns mit den Erfolgen, die wir erzielt haben. „Kennt mich der nicht? Weiß der nicht, wer ich bin?!“, fragt zum Beispiel ein Prominenter ganz entrüstet, wenn er irgendwo unfreundlich behandelt wird. Wir definieren uns durch unser Tun. Und Sie wissen bereits, dass das eine Verwechslung ist, Māyā. Sie verwechseln Jīva, das Ich, die Maske, mit Puruṣa, dem Selbst. Wäre es schlimm, wenn Sie „nur der Arzt“ oder „nur der Familienvater“ oder „nur der erfolgreiche Musiker“ wären? „Wer bin ich?“ Stellen Sie sich die Frage und betrachten Sie sich im Spiegel. Wie sehen andere Sie? Erkennen diese vielleicht nur Ihre Wut oder Ihre Unzufriedenheit? Sind Sie das wirklich? Sind Sie die Summe all Ihrer Emotionen und körperlichen Zustände? Macht das Ihre Persönlichkeit aus? Und all das soll niemals sterben ...? Sie wissen bereits, dass nur das, was sich nicht verändert, nicht stirbt. Aber wenn ich nicht weiß, wer oder was das ist? Dann erleben Sie Ihren Tod als das „Sterben des Ich“ und das wars. Wenn Sie aber das Selbst, das ewig ist, einmal „sehen“ durften, WISSEN Sie, dass SIE unsterblich sind, weil das Selbst niemals stirbt.

Eine kleine Übung dazu: Nehmen Sie auf einem Sessel Platz, lehnen Sie sich entspannt zurück und gehen Sie nun Ihren gesamten Körper in Gedanken durch. Zuerst der Kopf, wie fühlt er sich an, wie groß ist er, dann der linke Arm, die linke Hand, wie groß und wie fühlt sie sich gerade an, und so weiter. Gehen Sie durch alle Teile, Kopf, Arme, Beine, Brustkorb, Bauch. Atmen Sie gut ein und aus und spüren und erleben Sie Ihren Körper. Das ist Ihr ICH. Nun stellen Sie sich Ihr Selbst vor. Nehmen Sie eine Vorstellung, die Ihnen entspricht, zum Beispiel eine Art Seele oder Geist, eine beseelte Energie, oder einfach „etwas“. Und fühlen Sie dieses Etwas in Ihrem ganzen Körper. Gehen Sie, in der gleichen Reihenfolge wie zuvor, im Geiste durch Ihren ganzen Körper hindurch und empfinden Sie Ihr Selbst. Zum Beispiel ist es in Ihrem linken Arm und Sie spüren, dass da etwas ist, das nicht materiell ist, aber da ist, und dass es mit allem verbunden ist. Spüren Sie, wenn Sie durch Ihren ganzen Selbst-Körper durchgegangen sind, wie dieser mit allem verbunden ist. Stellen Sie sich vor, dass dieser „Geistkörper“ immer schon existiert hat und immer existieren wird und wie gut und sicher es sich anfühlt, ihn als eine Art „Endoskelett“ mit sich herumzutragen! Und nun stehen Sie langsam auf und lassen Sie Ihr Selbst auf dem Sessel sitzen. Gehen Sie hinter den Sessel und legen Sie Ihrem Selbst die Hände auf die Schultern. Schließen Sie Ihre Augen und spüren Sie Ihr Selbst, wie es da vor Ihnen sitzt, verbunden mit allem, immer schon da und für immer existent. Spüren Sie die Freude, die in ihm steckt, und dass da kein Leid und kein Schmerz ist. Das Selbst leidet nicht. Das Selbst bewertet nicht. Das Selbst ist einfach da, für immer, für Sie. Es ist „Sie“. Sie können nun auch Fragen an Ihr Selbst stellen, im Geiste oder ausgesprochen. Und hören Sie zu, was das „weise ewige Selbst“ antwortet. Auf einmal haben Sie das gesamte Universum vor sich sitzen und können es direkt befragen! Verbringen Sie so eine gewisse Zeit mit Ihrem Selbst und wenn Sie merken, die Aufmerksamkeit lässt nach oder einfach, dass es nun genug ist, gehen Sie wieder nach vorne und nehmen Sie auf dem Sessel Platz. Spüren Sie, wie das Selbst sich wieder mit dem Ich verbindet. Und spüren Sie dieses Glück. Vielleicht spüren Sie auch Liebe.

Mit dieser Übung machen Sie sich ein Bild von Ihrem Selbst Sie werden Ihr - фото 49

Mit dieser Übung machen Sie sich ein Bild von Ihrem Selbst. Sie werden Ihr Selbst kennenlernen, und die Meditation ist der Weg dafür, der einzige. Nur über das Ich und seine Schichten komme ich dorthin. Braucht es ein Bild vom Selbst? Nein, braucht es nicht, aber es ist einfacher! Braucht es ein Bild von einem Gott? Nein, braucht es nicht, aber es ist einfacher! Braucht es überhaupt einen Gott? Nein, braucht es nicht, aber es ist einfacher! Unser Geist funktioniert so. Und wir wollen uns an das Selbst einer anderen Welt mit dem Geist dieser Welt annähern. Also müssen wir ein bisschen mogeln! Im Bhakti-Yoga, dem Yoga der Hingabe, benutzt man zumeist ein Objekt, um Liebe zu schenken. Doch Liebe kann man auch ohne ein Objekt schenken, NUR ist es viel einfacher, wenn man sich ein Objekt vorstellt. Das Resultat ist wichtig: Liebe! Und diese Liebe kann man an einen bestimmten Gott richten oder an Jesus, an die Mutter Gottes oder an Brahman. Jedes Bild in Ihrem Kopf ist recht, solange das Resultat „Liebe“ heißt!

Kṛṣṇa spricht:

Manche Menschen, ihrer eigenen Natur folgend, verehren niedere Götter unter Ausübung verschiedenartiger Riten. Wenn ein Mensch sich einer Sache mit vollkommenem Glauben hingibt, landet dieser Glaube schließlich bei mir!

(Kapitel 7, Vers 20–21)

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