Welcher Ideologie muss ich folgen?
Die Führungskraft bzw. das männliche Ahnenfeld im Sinne der aktiven Willensausübung und Wahrnehmung entsteht - ahnenmedizinisch körperlich betrachtet - aus dem ektodermalen Teil des Keimblatts. Das ist derjenige Teil des sich entfaltenden Embryos, der außen = ekto liegt, im Gegensatz zum entodermalen Teil und dem anschließend entstehenden mesodermalen, der sich zwischen diesen beiden bildet.
-Aus dem Ektoderm entwickeln sich Organe und Strukturen, die mit Wahrnehmung zu tun haben (Haut, Sinnesorgane, Nervensystem).
-Aus dem Entoderm entwickeln sich Organe und Strukturen, die mit Verarbeitung zu tun haben (Verdauung, Atmung, Energie).
-Aus dem Mesoderm entwickeln sich Organe und Strukturen, die mit dem „Ich“ zu tun haben (Herz und Blutgefäße, Wasserhaushalt, Skelett und Muskeln, Bindegewebe, Immunsystem, Fortpflanzung).
Alles, was ich wahrnehmen kann, kommt über Nervenzellen in mein Bewusstsein (auch Sinnesorgane haben spezialisierte Nervenzellen). Jede Form von „übersinnlicher“ Wahrnehmung, der sogenannte 6. Sinn, ist letztendlich auch eine verfeinerte Form von nervlicher Wahrnehmung. Es ist der stofflichste Teil unserer feinerstofflichen Körper. Es ist die Schnittstelle von grobstofflichem zu ätherischem Körper. Die Meridianbahnen gehören bereits nicht mehr zum physisch berührbaren Körper, sind aber durch altüberlieferte Methoden noch beeinflussbar.
Jedes der drei oben beschriebenen Keimblätter hat ein passendes eigenes Kommunikationssystem: die Hormone. Hormone verursachen Gefühlsregungen, denen wir uns nicht entziehen können. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an den Beginn der eigenen Pubertät: plötzlich waren Interessen anwesend, die noch Wochen vorher völlig unwichtig waren und auf einmal breiten Raum im Bewusstsein einnahmen.
Die wesentlichen Produktionsstätten für die Hormone des Ektoderms sind Zirbeldrüse, Hypophyse und Nebennierenmark.
Im Einzelnen werden von diesen Drüsen folgende Lebensbereiche beeinflusst:
-Die Zirbeldrüse bildet Melatonin und regelt dadurch Schlaf und Wachheit. Die „alten Griechen“ waren der Überzeugung, sie sei das Ventil für den Fluss der Erinnerungen. In den Veden stellt sie das 7. Chakra dar, das Energietor zum Kosmos. Sie ist zuständig für den Beginn der sexuellen Reifung. Nur die Nieren bekommen mehr Durchblutung, der Informationsaustausch mit der Zirbeldrüse ist dem Körper also sehr wichtig.
-Die Hypophyse ist die wichtigste Schnittstelle zwischen Gehirn und Körperfunktionen. Mit neun verschiedenen Hormonen werden sämtliche Bereiche von Wachstum, Fortpflanzung und Stoffwechsel geregelt. Die Feinabstimmung erfolgt teilweise in den Zielorganen, aber von der Hypophyse kommt das „Go“ und das „Stop“.
-Das Nebennierenmark produziert Adrenalin und Noradrenalin, beide sind Stresshormone und ermöglichen uns Kampf und Flucht.
Die Wahrnehmung der Außenwelt und die daraus entstehenden Entscheidungen veranlassen also die Anpassung des Gesamtorganismus‘ an die derzeitigen Verhältnisse. Dabei fließen ganz offensichtlich Wahrnehmungen aus dem Unterbewusstsein und dem uns umgebenden Kosmos über die Zirbeldrüse in diese Führung mit ein.
Die Programmierung des Zielorts in das innere Navi - also die Formulierung eines Wunsches - verursacht also möglicherweise eine Standortbestimmung, mit der wir nicht gerechnet haben. Trotzdem ist es immer der richtige Standort, denn offensichtlich gibt es Energien oder Verpflichtungen, die uns an diesem Punkt festhalten. Anstatt mit dem Ergebnis zu hadern, ist es sinnvoll, sich die Zusammenhänge klarzumachen. Dazu gibt es mit der Ahnenmedizin und dem „Neunerfeld“ ein Werkzeug, das die Verflechtungen sichtbar machen möchte. Das menschliche Bewusstsein ist in Sekundenbruchteilen in der Lage, den Standort neu zu bestimmen, wenn die Seele sich neu orientiert oder Gefühlsenergien gelöst wurden.
Metalle und Führungskraft
Metalle sind Kinder des Kosmos. Sie entstanden in der brodelnden Ursuppe des Universums durch diverse Kernverschmelzungen. In dieser „Jugendzeit“, diesem Urzustand war - und ist außerhalb der Erde auch immer noch -Plasma der Aggregatzustand der Metalle. Plasma ist der Zustand nach der Umwandlung von Gas - wir kennen es als Blitz oder als Nordlicht.
Das Universum befindet sich zu 99% im Plasmazustand.
Während der Entstehung der Erde „ergossen“ sich die Metalle in den Erdkörper. Hier sind sie nun größtenteils im Verbund mit anderem Gestein zu finden. Taucht ein Metall ohne solche Verbindung in seiner reinen Form auf, spricht man von „gediegen“ Metall. Solche Reinformen wurden schon immer gefunden und verarbeitet. Im Wesentlichen waren dies Gold und Silber. Für gewöhnlich ist ein Metall aber mit dem umliegenden Gestein verbunden, man spricht dann von Erzen. Die Kenntnisse über die Verhüttung, also das Trennen der Metalle vom Gestein sind Kulturgeschichte.
Was unterscheidet ein Metall von anderem Gestein? Ein einzelnes Atom eines Metalls hätte keine der Eigenschaften, die ein Metall ausmachen, es wäre einfach noch kein Metall. Erst wenn sich viele Atome einer Art verbinden, bildet sich ein sogenanntes Metallgitter. In diesem bilden die Atomrümpfe ein Gitter, in dem sich die Elektronen dieser Atome gemeinsam frei bewegen können.
Durch ihre Wechselwirkungen entstehen nun die metallischen Eigenschaften. Jedes Metall hat dabei seine typischen Gitterformen. Metall entsteht durch Ordnung.
Die metallischen Eigenschaften sind:
-Glanz, es schimmert und wirft Licht zurück, wenn es poliert ist.
-Verformbarkeit, es zerbricht nicht, wenn man es schlägt, sondern biegt sich. Auch lässt es sich schmelzen und in Formen gießen.
-Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität.
Alle diese Eigenschaften erinnern auch an Wasser, anders als die übrigen Stoffe dieser Erde haben Metalle eine Art innere Flüssigkeit bewahrt.
Die scheinbar sehr dichten Metalle haben also einen viel direkteren Bezug zum Kosmos als viele andere irdische Substanzen. Gleichzeitig werden manche Metalle in biochemischen Vorgängen gebraucht. Ohne Hilfe dieser - enzymatisch angepassten - Metalle wären viele Lebensvorgänge nicht möglich.
Indem die Weltenbürger Metalle sich in den Erdkörper haben „verzaubern“ lassen, ermöglichten sie durch dieses Opfer eine Entwicklung.
Die Aminosäuren brauchen manche Metallverbindungen, um sich in komplexe Proteine falten zu können. Anders ausgedrückt: Körper brauchen Metalle, um sich bauen zu können.
Der Gesamtorganismus Erde braucht wesentlich mehr Metalle als die verschiedenen Körper, die auf ihm existieren. Alle Metalle sind verstofflichter Ausdruck von Ideen und Seinszuständen, die nicht unbedingt mit der menschlichen Entwicklung zu tun haben müssen, sehr wohl aber mit der Entwicklung der Wesenheit Erde.
Indem man eine Substanz „potenziert“, also rhythmisch verreibt nach den Vorgaben von Samuel Hahnemann, befreit man das in ihr verborgene Potential, welches aus dem kosmischen Werdegang jeder Wesenheit gewachsen ist. Potenzierte Metalle entfalten Qualitäten, die sich im Mentalen zeigen. Verantwortung, Selbstaufgabe oder Abgrenzung sind Vorgänge, die durch Reflektion entstehen, durch Denkvorgänge. Mit solchen Kategorien ist man in der Lage, komplexe Gefühlssituationen zu analysieren und zu verändern. Ich kann also meinen Weg ändern, wenn ich mich von diesen Kategorien leiten lasse, ihre Führungskraft akzeptiere. Sie geben einen Anstoß zur Entwicklung des „Ich“.
Aluminium metallicum Aluminium
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