Ulrike Boldt - Traumberuf Schauspieler

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»Unsere Castingtermine kann man im Internet oder in der Tageszeitung erfahren. Man meldet sich dann telefonisch für den Castingtag an, bringt Fotos mit und füllt einen Fragebogen aus. Beim Vorcasting wird geprüft, ob man hinsichtlich Optik, Sprache und Lockerheit für unsere Formate in Frage kommt. Schafft man das Vorcasting, bekommt man eine Rolle in einem fiktiven Fall, wird gebrieft, muss seinen Text lernen und wird dann mit der Videokamera aufgenommen. Unser Castingteam bewertet später alle Bewerber, und wer uns überzeugt hat, wird in unser Archiv aufgenommen. Wichtig für uns sind eine gute Präsenz, Spontaneität, Improvisationstalent, Textsicherheit und Offenheit. Wenn eine Rolle zum Bewerber passt, schlagen wir ihn der Redaktion vor, die dann entscheidet, wer zum Drehen nach Köln kommen darf. Übernachtung und Reisekosten zahlen wir natürlich beim Drehen, die Gage richtet sich nach der Größe der Rolle.«

Margret van Oepen, Leiterin Besetzung Casting, Filmpool, Köln

Übernachtungs- und Reisekosten zahlt die Produktion, die Gage richtet sich nach der Größe der Rolle, liegt aber in der Regel bei 80 bis 200 Euro.

Zwar ist es schön, sich selbst einmal im Fernsehen zu sehen, aber man sollte sich keinen Illusionen hingeben: Ein Auftritt in den Gerichts-TV-Formaten der Privatsender oder in der Komparserie beim Theater oder Fernsehen macht aus dem Laien noch keinen Schauspieler, und er wird dabei auch nicht entdeckt. Wer also als professioneller Schauspieler arbeiten will, braucht zwingend eine fundierte Ausbildung.

Schauspielschulen

Was ist der Unterschied zwischen einer privaten und einer staatlichen Schauspielschule?

Zwischen einer staatlichen und einer privaten Schauspielschule gibt es große Unterschiede, der bedeutendste ist, dass an den staatlichen deutschen Schauspielschule nur die reguläre Studiengebühr pro Semester gezahlt werden muss, während bei einer privaten Schauspielschule zwischen 300 – 500 Euro Schulgeld pro Monat anfallen. Die staatlichen Schauspielschulen in Österreich und der Schweiz verlangen ebenfalls eine Semestergebühr.

Bei den privaten Schauspielschulen muss differenziert werden zwischen Schulen, die BAföG-berechtigt sind, und Schulen, an denen die Studenten keine Ausbildungsförderung durch den Staat erhalten. Wenn das Schulgeld so teuer ist, dass die Schüler viel Zeit damit verbringen müssen, Geld zu verdienen, und darum nicht richtig zum Studieren kommen, stimmt etwas nicht. Deshalb sollte die geeignete Schauspielschule mit Bedacht gewählt werden, denn auch bezüglich Qualität und Quantität des Unterrichts unterscheiden sie sich sehr.

Was macht eine gute Schauspielschule aus?

Beim Vergleich der Schulen sollten immer folgende Punkte berücksichtigt werden:

Eine gute Schauspielschule bietet:

ein breites Unterrichtsangebot, das außer Rollenunterricht auch Sprechen, Improvisation, Stimmbildung, Körpertraining, Tanz, Fechten, Pantomime, Theatertheorie, Arbeitsrecht und mehr umfasst

einen garantierten Ausbildungsvertrag mit vielen Unterrichtsstunden pro Woche

ausreichend Einzelunterricht

überwiegend Lehrer, die erfolgreich in der Praxis gearbeitet haben und es wenigstens in Gastengagements immer noch tun

geeignete, große und zahlreiche Räumlichkeiten

die Möglichkeit, regelmäßige Aufführungen unter professionellen Umständen auf einer richtigen Bühne zu veranstalten

die BAföG-Berechtigung

Kooperationen mit Theatern und Filmhochschulen

ein Abschlussvorsprechen, zu dem die ZAV(früher ZBF) erscheint

ein ausgewogenes Zahlenverhältnis von Schülern zu Lehrern

langjährige Erfahrung in der Ausbildung

Absolventen, die Engagements gefunden haben

die Möglichkeit eines Vorgesprächs oder einen Tag der offenen Tür, an dem man sich einen Eindruck über die Arbeit der Schule verschaffen kann

»Ich war zuerst auf einer privaten Schauspielschule in Köln und bin dann auf die staatliche nach Stuttgart gewechselt. Der größte Unterschied beim Wechsel von einer privaten zur staatlichen Schauspielschule? Also erst mal ist da natürlich der finanzielle Aspekt. Aber davon abgesehen, ist es ein Wahnsinnsluxus, wie viel Einzelunterricht einem an einer staatlichen Schule zusteht, besonders Rollenarbeit, bei richtig guten Lehrern, die fast alle selber auf der Bühne stehen oder inszenieren. An der Privatschule hab’ ich immer rumkritisiert und wollte für mein Geld so viel wie möglich rausholen, auf der staatlichen Schule konnte ich wesentlich entspannter arbeiten. Außerdem ist das Angebot an Fächern vielseitiger, die Stundenzahl größer und es stehen mehr Lehrer zur Verfügung.

Ich habe in dem Jahr an der Privatschule viel gelernt und Eindrücke gesammelt, die ich nicht missen möchte, aber ich bin doch sehr froh, dass ich meine Ausbildung an einer staatlichen Schauspielschule machen kann.«

Sophie C. Lutz, Absolventin, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart

Da die staatlichen Schauspielschulen kostenlos sind und wesentlich mehr Unterricht garantieren können als die privaten Schulen, ist es auf jeden Fall ra5tsam und sinnvoll, erst einmal zu versuchen, dort aufgenommen zu werden. Viele Theater laden Absolventen von privaten Hochschulen nämlich gar nicht erst zu einem Vorsprechen ein.

»Schüler von staatlichen Hochschule haben es auch später bei der Suche nach einem Theaterengagement leichter als Absolventen von Privatschulen – und das gilt sogar in der Regel für die Begabten und gut Ausgebildeten unter ihnen.«

Dr. Michael Schäfermeyer, ZAV (früher ZBF)

»Wenn ein Caster zwei Schauspieler hat, die er sich für eine Rolle gut vorstellen kann und der eine war auf der ›Ernst Busch‹ Schauspielschule und der andere auf einer privaten Schauspielschule, bevorzugen die meisten Caster den Bewerber mit der staatlichen Ausbildung.«

Michael Fröhling, ZAV (früher ZBF)

Die Plätze an den staatlichen Schulen sind begehrt, denn es werden nur ein bis drei Prozent der Bewerber tatsächlich angenommen. Deshalb sollte man sich immer gleichzeitig bei mehreren Hochschulen bewerben.

»Bei uns haben im Jahr 2005 über 800 junge Menschen die Aufnahmeprüfung gemacht. Zum Studium zugelassen haben wir davon acht.«

Hanns Dietrich Schmidt, Professor der Folkwang Hochschule Essen

An der staatlichen Schauspielschule Otto Falckenberg München hatten sich zum Schuljahr 2009/2010 genau 671 Interessenten beworben, 25 davon waren zu alt beziehungsweise zu jung, die Bewerbung war zu spät eingegangen oder die Bewerber hatten sich bereits zu of an der Schule beworben und sind nicht eingeladen worden. Von den restlichen 646 Bewerbern sind 145 nicht zum Vorsprechen erschienen oder haben abgesagt. 501 Bewerber haben vorgesprochen, unter ihnen 331 Frauen und 170 Männer. 91 Bewerber haben die zweite Runde erreicht, davon waren 52 weiblich und 39 männlich. 30 Bewerber kamen in die dritte Runde, davon sagten zwei Bewerber ab, so dass jeweils 14 Männer und 14 Frauen eingeladen wurden. Im September 2010 wurden dann 14 Schüler aufgenommen, 8 Männer und 6 Frauen.

Wer bei den staatlichen Schulen zwar oft die zweite Runde oder die Endrunde erreicht hat, nie angenommen wurde und trotzdem an seinem Berufsziel Schauspieler festhält, sollte sich an eine gute private Schauspielschule wenden. Wem jedoch alle Prüfer der staatlichen Schulen nahe gelegt haben, sich vom Berufswunsch zu distanzieren, sollte wirklich ernsthaft über berufliche Alternativen nachdenken. Denn wer nicht wirklich talentiert ist, hat später kaum Chancen, seinen Lebensunterhalt mit dem Beruf zu bestreiten.

»Wenn man zwei Jahre lang versucht hat, an einer staatlichen Schule aufgenommen zu werden, und nie weiter als in die erste Runde gekommen ist, sollte man sich unbedingt grundsätzlich überlegen, ob dies der richtige Beruf für einen ist.«

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