Wibke Hartewig - Traumberuf Tänzer

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"Traumberuf Tänzer" ist ein unentbehrliches Handbuch für alle, die sich über die Situation und beruflichen Möglichkeiten professioneller Tänzer informieren möchten. Junge Ballett-, Jazz-, Modern-Dance oder HipHop-Begeisterte, die ihr Hobby zum Beruf machen wollen, werden ebenso angesprochen wie Tänzer in und nach der Berufsausbildung, die ihren persönlichen Weg im Arbeitsfeld Tanz suchen. Der Leser erhält Einblick in den Berufsalltag von Tänzern sowie das nötige Know-How zu Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsmarkt. Beleuchtet werden dabei auch Aspekte wie «Aufnahmeprüfung», «Auditions», «Tanzmedizin» und die «Transition» nach der Profikarriere. Ein umfassender Anhang mit Verzeichnissen zu Ausbildungsstätten, Jobbörsen, Tanzportalen, Fachliteratur etc. macht das Buch zugleich zu einem nützlichen Nachschlagewerk.

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Noch während seiner Diplomarbeit beginnt er, selber Balletttraining zu geben, und merkt, wie viel Spaß ihm das macht. Mit dem Unterrichten verdient Navarro jetzt, gegen Ende seines zweiten Berliner Jahres, einen guten Teil seines Lebensunterhaltes. Dazu kommen Jobs als Filmkomparse, bei Agenturen und auf Messen – und eine steigende Anzahl von Engagements als Tänzer. Neben unbezahlten Projekten, bei denen er aus purem Interesse mitmacht oder um Kontakte zu knüpfen, mehren sich auch die bezahlten Produktionen. So reist er etwa immer wieder ins Ausland, um in professionellen Barockaufführungen mitzuwirken.

Adrian Navarro sieht sich als klassisch ausgebildeter Tänzer, der verschiedene Stile tanzen kann, egal ob klassisch oder zeitgenössisch. Auch, wenn er selber mittlerweile grenzüberschreitend tätig ist, hat er den Eindruck, dass die Kluft zwischen den Tanzbereichen nach wie vor besteht und sich die Vorurteile auf beiden Seiten verfestigt haben. Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn er aufgrund seines ›klassischen‹ Lebenslaufes gar nicht erst zu Auditions für zeitgenössische Produktionen eingeladen wird.

Zurück ans Stadttheater zu gehen ist für ihn vorläufig keine Option. Zwar könnte er dort wahrscheinlich noch vier bis fünf Jahre tanzen, doch müsste er nach seinen Verletzungen erst eine volle Rehabilitation angehen, bevor er die körperliche Belastung wieder stemmen könnte. »Am Stadttheater wird man verheizt, man muss sein Soll erfüllen. In der freien Szene kann man es selber etwas besser steuern, wie viel und auch was man tanzen möchte.« Außerdem ist er momentan froh, in anderen Strukturen arbeiten zu können als denen der großen Kompanien: »Es ist für mich angenehm zu sehen, dass ich in freien Projekten viel besser funktioniere und plötzlich viel besser tanze, weil ich einfach weiß, dass das jetzt auf sechs bis acht Wochen begrenzt ist. Man arrangiert sich miteinander, man kann meistens eine ganz gute Stimmung im Rahmen eines Projekts aufbauen und eine gemeinsame Ebene finden. Das ist dann alles sehr angenehm, aber danach reicht es auch wieder.«

Eines seiner aktuellen Projekte ist eine Band mit Tanz-Act, die er mit befreundeten Musikern und Tänzern ins Leben gerufen hat. Ihr »Intellektuellen-Pop«, der dazu arrangierte Tanz und die Inszenierung bieten bewusst eine Alternative zum klassischen Background-Showact im Hip-Hop-Style – ein eigenes Genre. Navarro tanzt und choreographiert hier nicht nur, er singt auch, macht Musik, arbeitet insgesamt performativer. Eine Herzensangelegenheit, in die viel unbezahlte Arbeit geflossen ist, bevor die Gruppe nun in alternativen Clubs, auf Feiern oder Festivals auftritt.

Für seine Zukunft träumt Navarro von einer eigenen Kompanie, mit der er eine ästhetische Lücke füllen möchte, indem er sein Wissen über den klassischen Tanz einbringt, sich aber gleichzeitig neuen Entwicklungen öffnet. Sein Studium könnte ihm dabei helfen, dass sich auch die innovativen Organisations- und Finanzierungsformen einer solchen Truppe realisieren lassen.

»Die ganze Zeit in Bewegung sein« – Julek Kreutzer

»Ich habe immer Fernweh.« Fernweh nach anderen Orten, Leuten und Ausdrucksmöglichkeiten. Julek Kreutzer ist auf der Suche und möchte es auch bleiben. Ihr Tanzen hat ihr das bisher ermöglicht – Grund genug, es nun zur Profession zu machen.

Es ist ihre erste Tanzlehrerin, die Kreutzer auf diese Spur setzt und mit der sie bis heute in regelmäßigen Abständen durch die Welt tourt. Das vierjährige Mädchen, das unter Asthma leidet und sich so viel wie möglich bewegen soll, wird von seiner Mutter im Kindertanzkurs einer nahe gelegenen Schule für darstellende Künste angemeldet, in dem viel mit Bewegung gespielt und improvisiert wird. Die Kleine ist begeistert. Während zunächst noch das phantasiegeleitete Tanzen überwiegt, kommen über die Jahre auch technische Elemente aus dem Modern Dance und Ballett hinzu. Die Lehrerin lässt ihre Schüler häufig mit Partnern und in der Gruppe arbeiten. Ihre Klassen bieten einen offenen Raum: Kreutzer hat das Gefühl, jederzeit alles ausprobieren zu können, was ihr in den Sinn kommt.

Mit 13 Jahren begleitet sie ihre Lehrerin zu einem Tanzprojekt nach Toulouse. Es wird ein prägendes Erlebnis. »Alle anderen Teilnehmer waren Profis und viel älter als ich. Trotzdem haben sie mich als vollwertig behandelt: Ich stand auf der gleichen Stufe wie sie und tanzte mit ihnen auf einer Bühne. Das war eigentlich meine erste professionelle Arbeit.«

Nach dem Toulouse-Projekt wird der Tanz für Kreutzer immer wichtiger: Während sie vorher nur einmal in der Woche trainiert hat, nimmt sie jetzt öfter Unterricht. Ihre Lehrerin legt ihren Eltern nahe, das Mädchen auf eine staatliche Ballettschule zu schicken, da sie eine umfassende tanztechnische Vorausbildung für Jugendliche nur dort gewährleistet sieht. Die Eltern lehnen aber ab, und auch Kreutzer ist nicht überzeugt. Ballett findet sie einfach langweilig. So kommt es, dass sie bis heute nie länger am Stück intensiv Ballett trainiert hat, auch wenn man ihr dies immer wieder empfohlen hat, um eine handwerkliche Grundlage für ihren eigenen Tanz zu schaffen. »Ich weiß, das war dumm, denn man muss auch Dinge machen, die man nicht mag, um irgendwo hinzukommen. Aber ich habe mich immer dagegen gewehrt.«

Sie belegt lieber Kurse in modernem und zeitgenössischem Tanz bei Lehrern, die sie mag und die sie inspirieren und fördern. Ihr Hauptinteresse ist und bleibt die Improvisation. Weitere Tanztheaterprojekte mit ihrer ersten Lehrerin folgen, im Inland wie im Ausland. Nachdem sie in Kopenhagen mit Breakdancern zusammengearbeitet hat, nimmt sie zu Hause zusätzlich eine Zeit lang Hip-Hop-Unterricht.

Dann hat sie ihr Abitur in der Tasche und ihren Berufswunsch geformt: Tänzerin. Sie nimmt sich zunächst ein Jahr frei, um möglichst viel zu trainieren, und jobbt nachts in einer Bar, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Als Praktikantin begleitet sie ihre Lehrerin bei einem Projekt nach Afrika. Außerdem bewirbt sie sich an allen renommierten Tanz(hoch)schulen mit modernem und zeitgenössischem Schwerpunkt für ein Studium, sowohl in Deutschland als auch in Österreich, England, Belgien und den Niederlanden. Letztlich bietet ihr nur eine private Schule in Berlin einen Platz an. Kreutzer führt das unter anderem auf ihr technisches Niveau zurück: Da die meisten Aufnahmeprüfungen mit einem klassischen Balletttraining beginnen und häufig erst ganz am Ende – wenn überhaupt – improvisiert bzw. ein Solo gezeigt werden darf, ist sie in der Regel schnell aus dem Rennen.

Julek Kreutzer fängt ihr Studium an der privaten Schule an, bricht es aber nach einem halben Jahr ab. Sie ist mit der Qualität des Unterrichts unzufrieden und hat das Gefühl, nicht das zu lernen, was sie braucht. Außerdem stimmt die Chemie zwischen ihr und der Hauptdozentin nicht. Sie beginnt sich zu fragen, ob sie nicht auch ohne Studium in freien Projekten tanzen und nebenbei in selbst zusammengestellten Kursen weitertrainieren kann. »Ich dachte mir: Du hast so viele Bewerbungen für Schulen geschrieben, schreib doch einfach mal Bewerbungen für Auditions, als professionelle Tänzerin. Mach es doch einfach. Und ich habe ein paar Bewerbungen rausgeschickt, wurde aber nie zu den Auditions eingeladen. Es kam immer wieder die Antwort: ›Sorry, du hast keinen Abschluss‹, nach dem Motto: Du bist kein Profi.« Daraufhin beschließt sie, eine zweite Aufnahmerunde an den Schulen zu drehen, um erst einmal einen Abschluss zu machen und sich damit bewerben zu können.

Bei der zweiten Prüfungstour fühlt Kreutzer sich schon sicherer, da sie die Situation und die Anforderungen besser einschätzen kann. Sie bewirbt sich bei den vier Schulen, an denen sie sich im Vorjahr am wohlsten gefühlt hat, und dazu bei zweien, die sie noch nicht kennt. Die sind zuerst dran: »Bei der einen standen wir zu Hundert im Saal, haben unsere Nummern verteilt bekommen und wurden einfach so abgefertigt: Nein, nein, nein, nein. Was die als Improvisation rausgegeben haben, war zum Teil lächerlich. Nach vorne laufen, auf acht Zeiten völlig frei improvisieren, wieder abgehen. Was kannst du denn da zeigen außer Bein-hinters-Ohr? Die Mädchen sind alle laufstegmäßig nach vorne gewackelt … das war nicht meine Vorstellung von Tanz. Ich kam mir ziemlich verloren vor.« Auch die zweite Schule ist nicht ihr Ding: zu technisch – sie fliegt sofort raus.

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