Ralf Klinger - Die wichtigsten Biologen

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Rund 1,8 Mio. Tier- und Pflanzenarten sind bisher wissenschaftlich erfasst, etwa weitere 20 Mio. Arten warten in der Tiefsee und in den tropischen Wäldern auf ihre Entdeckung. Die größten bekannten Lebewesen werden weit über 100 Meter hoch, die kleinsten bestehen nur aus einer einzigen Zelle und sind mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen. Manche erreichen ein Alter von mehreren tausend Jahren, andere leben nicht einmal einen einzigen Tag. Dieser Band folgt in 54 anschaulichen Porträts den Spuren der Frauen und Männer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese ungeheure Vielfalt des Lebens zu erforschen und verstehen zu lernen. Was auf den ersten Blick so beneidenswert faszinierend wirkt, ist das Ergebnis von harter und oftmals entbehrungsreicher Arbeit. Wie Biologen denken und arbeiten und auf welch verschlungenen Pfaden sie schließlich zu ihren epochalen Erkenntnissen gekommen sind, schildert dieses Buch. Über Aristoteles, Carl von Linné, Charles Darwin und Ernst Haeckel spannt sich der Bogen bis zu Dian Fossey und Jane Goodall.Vorstellung von 54 bedeutenden Biologen und ihrer Arbeit

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Dank seiner guten Beziehungen zu politischen und wissenschaftlichen Kreisen in Paris wurde er 1739 von König Louis XV. zum Superintendenten der Königlichen Gärten und zum Verwalter der naturhistorischen Sammlungen ernannt.

In seiner neuen verantwortungsvollen Position arbeitete er mit großer Disziplin. Schon morgens um 5:00 Uhr saß er an seinem Schreibtisch und arbeitete täglich im Durchschnitt zehn Stunden. Für seine großen Verdienste um den Jardin des Plantes wurde seine Besitzung vom König zur Grafschaft erklärt und er selbst durfte sich fortan Comte de Buffon nennen. Eine weitere große Würdigung seiner Verdienste war die Aufnahme in die Académie Française am 25. August 1753. Zudem war er Mitglied der Akademien der Wissenschaften zu Berlin und St. Petersburg.

Seine privaten Besitzungen führte er mit eiserner Hand, errichtete in Buffon ein Hüttenwerk und beschäftigte dort als erfolgreicher Unternehmer schließlich 400 Arbeiter.

Sein wissenschaftliches Lebenswerk, die Histoire Naturelle, basierte auf dem Plan, den gesamten Bestand der königlichen Sammlungen zu katalogisieren. 1749 begann er mit den Arbeiten zu dem ersten Band. 55 Jahre später war das gewaltige Werk abgeschlossen. Buffon konnte 37 Bände eigenhändig beisteuern.

Im Alter von 45 Jahren heiratete er die 20-jährige Francoise de Saint-Belin-Malain. Er hatte sie zwei Jahre zuvor im Ursulinenstift von Montbard kennengelernt. Ihr einziges Kind, ein Sohn, kam 1762 zur Welt. Das Eheglück war nur von kurzer Dauer. Francoise starb 1769. Bis zu seinem Tod am 16. April 1788 in Paris lebte Buffon allein und widmete sich seinem wissenschaftlichen Werk. Sein Sohn galt als hochintelligent und der Vater wünschte sich, dass sein Werk einmal von ihm weitergeführt werden würde. So bat er den jungen Jean-Baptiste de Lamarck (1744–1829), er möge Buffons Sohn auf seinen botanischen Studienreisen durch Europa mitnehmen. Doch der gerade 17-jährige Buffon Junior zeigte keinerlei Interesse an diesen Studien. Er bevorzugte das verschwenderische Leben in der feinen Gesellschaft, was ihn schließlich 1794 auf dem Schafott enden ließ.

Die Histoire Naturelle fasste das Wissen des 18. Jahrhunderts zusammen. Es steckt im Grunde voller Merkwürdigkeiten, weil es einerseits noch weit weg war von modernen biologischen Erkenntnissen, sich andererseits aber so weit von der kirchlichen Lehre entfernte, dass man darin durchaus Ansätze der Evolutionstheorie erkennen kann. Nicht mit den Dogmen der Kirche vereinbar war, dass Buffon das Alter der Erde auf 75.000 Jahre errechnete, sie sogar auf ein Alter von mehr als 100.000 Jahre schätzte, vielleicht wäre sie sogar älter als 300.000 Jahre. Dass ihn dies in Schwierigkeiten mit der Kirche brachte, ist nicht verwunderlich, galt doch zur jener Zeit das von Theophilus von Antiochia aus den Angaben der Bibel errechnete Datum 5529 vor Christi Geburt als das Schöpfungsjahr der Erde.

Seine These gründete dennoch auf der Schöpfungsgeschichte der Bibel, indem er den Schöpfungsakt nicht in Tagen sondern in Epochen vollzogen sah. In der ersten Epoche sei die Erde flüssig gewesen, in den folgenden Epochen habe sich das heutige Bild der Erde unter allmählicher Abkühlung mehr und mehr geformt. Die ersten Großsäugetiere wie Nilpferd und Elefant hätten in der fünften Epoche auf der noch warmen Erde gelebt. In der kühleren sechsten seien Mammuts und andere eiszeitliche Tiere aufgetreten. Die siebte und letzte Epoche schließlich gehörte dem Auftreten des Menschen.

Buffon genoss allerhöchstes Ansehen, die Histoire Naturelle gehörte zur Pflichtlektüre gebildeter Stände und war in allen bürgerlichen Stuben zu finden, so wie später das Konversationslexikon. Es förderte und prägte das unabhängige Denken im Zeitalter der Aufklärung. Für viele Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts, allen voran Jean-Baptiste de Lamarck und Charles Darwin, war es Orientierung und Anregung zugleich.

Sein Hauptwerk, zu dem er die ersten 37 Bände selbst oder zusammen mit den Koautoren, Louis-Jean-Marie Daubenton (1716–1800), Gabriel Léopold Charles Aimé Bexon (1748–1784) und Philibert Abbé Guéneau de Montbéliard (1720–1785) beisteuerte, erfuhr posthum zahlreiche Neuauflagen und Erweiterungen. Die Bände 38 bis 45 der ersten Ausgabe stammen aus der Feder von Bernard Germain Etienne Comte de Lacépède (1756–1825) und behandeln die Reptilien (Bände 38 & 39), die Fische (Bände 40 bis 44) und die Wale (Band 45). Zwischen 1799 und 1808 entstand eine 65-bändige Ausgabe, die erstmals auch Insekten, Krebstiere, Mollusken (Schnecken, Tintenfische u.a.) und Pflanzen einschloss. Die 80-bändige Ausgabe schließlich, die zwischen 1801 und 1803 herausgegeben wurde, stellt eine von weiteren Wissenschaftlern stark erweiterte und teilweise neu bearbeitete Ausgabe von Buffons Werk dar. Die deutsche Übersetzung erschien zwischen 1750 und 1788 in Leipzig und entsprach in ihrer Bandzählung weitgehend der ersten französischen Ausgabe.

Werke

Buffon, G.-L. L., Comte de, 1749–67: Histoire Naturelle, Générale et Particulaire: avec la Description du Cabinet du Roy. Paris, Bde. 1: Théorie de la terre, 2 & 3: Histoire naturelle de l’homme, 4–15: Histoire naturelle des aniamux quadrupèdes.

Buffon, G.-L. L., Comte de, Daubenton, L. J.-M., Montbeillard, Ph. G. de & l’abbé Bexon, G. L. Ch. A., 1770–1786: Histoire Naturelle, Générale et Particulaire, avec la Description du Cabinet Du Roi. Paris, Histoire Naturelle des Oiseaux I–IX. Bde. 16–24.

Buffon, G.-L. L., Comte de & Daubenton, L. J.-M., 1749–1767: Histoire Naturelle, Générale et Particulaire: avec la Description du Cabinet du Roy. Paris, Bde. 25: Théorie de la terre, introduction à l’histoire des minéraux, 26: Théorie de la terre, parties expérimentale et hypothétique, 27: Animaux quadrupèdes, 28: Histoire naturelle de l’homme, 29: Des époques de la nature, suite à la théorie de la terre, 30 & 31: Animaux quadrupèdes.

Buffon, G.-L. L., Comte de, 1766–1785: Histoire Naturelle, Générale et Particulaire, avec la Description du Cabinet Du Roi. Paris, Histoire Naturelle des Minéraux I–V. Bde. 32–37.

Conte Giovanni Antonio Scopoli

(13.6.1723–8.5.1788)

Der Tiroler Arzt und Naturforscher war ein hervorragender Kenner der Tier- und Pflanzenwelt. Er gehörte zu den ersten, die die von Linné entwickelte binominale Nomenklatur konsequent angewendet und weiter verbreitet haben. 943 Pflanzenarten und Unterarten wurden von ihm neu beschrieben.

Der Sohn eines Juristen wurde am 13. Juni 1723 in Cavalese in Tirol geboren. Er studierte Medizin in Innsbruck und ließ sich nach seinem erfolgreichen Studienabschluss zunächst in seinem Heimatort und dann in Venedig als Arzt nieder. Zwischen 1754 und 1769 arbeitete er als Arzt in einem Bergwerk der slowenischen Provinz Krain.

Da das Medizinstudium zu jener Zeit auch die Tier- und Pflanzenkunde einschloss, brachte der Arzt Scopoli die Voraussetzung mit, sich auf wissenschaftlichem Niveau der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu widmen. Seine in dieser Zeit zusammengetragenen, umfangreichen Sammlungen, die Grundlage für seine beiden Hauptwerke, die Flora Carniolica von 1760 und die Entomologica Carniolica von 1763, sollen 1766 durch ein Feuer komplett vernichtet worden sein.

Scopoli unterhielt einen regen Schriftwechsel mit Carl von Linné. Der stete Gedankenaustausch veranlasste ihn, die binominale Nomenklatur des schwedischen Forschers für seine eigenen Arbeiten zu berücksichtigen. Daher (und weil sie nach 1758 erschienen sind) genießen alle von Scopoli neu beschriebenen Tier- und Pflanzenarten heute Priorität.

Der Direktor des Bergwerks in Krain, bei dem er als Arzt beschäftigt war, zeigte sich unzufrieden mit Scopoli, weil er zu viel Zeit auf seine naturkundlichen Arbeiten verwenden würde. Deshalb wechselte er 1769 nach 16 Jahren Dauerstress an die Bergakademie in Schlemnitz, wo er als Professor für Chemie, Mineralogie und Metallurgie mehr Freiheiten genoss. Seine letzte Wirkungsstätte fand er ab 1777 an der Universität zu Pavia, wohin er auf den Lehrstuhl für Naturgeschichte berufen wurde. Bis zu seinem Tod am 8. Mai 1788 unterrichtete er Chemie und Botanik.

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