Ralf Klinger - Die wichtigsten Biologen

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Rund 1,8 Mio. Tier- und Pflanzenarten sind bisher wissenschaftlich erfasst, etwa weitere 20 Mio. Arten warten in der Tiefsee und in den tropischen Wäldern auf ihre Entdeckung. Die größten bekannten Lebewesen werden weit über 100 Meter hoch, die kleinsten bestehen nur aus einer einzigen Zelle und sind mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen. Manche erreichen ein Alter von mehreren tausend Jahren, andere leben nicht einmal einen einzigen Tag. Dieser Band folgt in 54 anschaulichen Porträts den Spuren der Frauen und Männer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese ungeheure Vielfalt des Lebens zu erforschen und verstehen zu lernen. Was auf den ersten Blick so beneidenswert faszinierend wirkt, ist das Ergebnis von harter und oftmals entbehrungsreicher Arbeit. Wie Biologen denken und arbeiten und auf welch verschlungenen Pfaden sie schließlich zu ihren epochalen Erkenntnissen gekommen sind, schildert dieses Buch. Über Aristoteles, Carl von Linné, Charles Darwin und Ernst Haeckel spannt sich der Bogen bis zu Dian Fossey und Jane Goodall.Vorstellung von 54 bedeutenden Biologen und ihrer Arbeit

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Im Alter von 34 Jahren wurde Linné 1741 auf den Lehrstuhl für praktische Medizin der Universität Uppsala berufen. Seine besondere pädagogische Begabung und der lebendige Unterricht führten einige hundert Studenten in seine Veranstaltungen. Zahlreiche kleinere und größere Arbeiten entstanden in dieser Zeit, unter anderem das dreibändige Lehrbuch über die Heilmittel aus dem Reich der Pflanzen, der Tiere und der Mineralien mit dem Titel Materia medica. 1758 erschien der erste Band der zehnten Auflage seiner Systema naturae, der 4.326 Tierarten in stringent durchgehaltener binominaler Nomenklatur aufführt. Diese Ausgabe fixiert den Beginn der allgemeinen Anwendung der binominalen Nomenklatur in der Zoologie. Der botanische Teil erschien als Band 2 ein Jahr später.

Gleichzeitig glaubte Linné, in seinem System eine vom Schöpfer gewollte Rangordnung entdecken zu können. Auf der niedrigsten Stufe sah er die Moose. Wie einfache Häusler müssten sie sich mit den ärmsten Böden begnügen, diese urbar machen und überhaupt allen höher gestellten Pflanzen zunutze sein. Auf der nächsten Stufe stünden die Gräser. Ihr Platz sei vergleichbar mit dem der Bauern. Sie machten die Stärke des Pflanzenreiches aus. Der Adel werde durch die bunte Vielfalt der Kräuter repräsentiert. Sie verdienten es, wegen ihrer Farbenpracht, ihres Duftes und ihres Geschmackes hoch geschätzt und bewundert zu werden. Über allen Gewächsen aber stünden, den Fürsten gleichzusetzen, die Bäume. Sie böten ihren Untertanen mancherlei Schutz und Fürsorge.

In gleicher Weise verfuhr er mit dem Tierreich. Natürlich nahm der Mensch in der von Linné erkannten Stufenleiter den obersten Platz ein. Er sei der Mächtigste von allen, könne die gierigsten Raubtiere bändigen und verstünde es, alle untergeordneten Tiere und Pflanzen für sich dienstbar zu machen. Wie alle Lebewesen sei auch der Mensch ein Teil der Natur und würde in den ihm gebührenden Grenzen gehalten. Das göttliche Naturgesetz ließe Kriege und Krankheiten überall dort entstehen, wo sich die Menschen im Übermaß vermehrt hätten.

Der Schlüssel zum Erfolg seiner Arbeit war die klare und praktikable Darstellung seiner Erkenntnisse. Linné verwendete vier Kategorien: Die unterste Stufe bildete die Art. Arten wurden zu Gattungen gruppiert, diese wiederum den Ordnungen zugeteilt und die Ordnungen schließlich zu Klassen zusammengefasst. Mit der Nennung der beiden niedrigsten Kategorien – der Gattung und der Art – konnte jedes Tier und jede Pflanze von nun an genau und unverwechselbar bezeichnet werden. Genial ist dabei nicht nur die leicht überschaubare Stufenleiter, genial ist die Methode vor allem deshalb, weil hierbei Benennung und Beschreibung erstmals voneinander getrennt wurden. Aus einem Scarabaeus thorace inermi, capite tuberculato, elytris rubris, corpore nigro (Käfer mit unbewaffnetem Thorax, gekörneltem Kopf, roten Flügeldecken und schwarzem Körper) machte Linné einen Scarabaeus fimentarius mit nachfolgender Charakterisierung. Das bedeutete eine erhebliche Vereinfachung. Der Name war kurz und gut zu merken, zudem musste die Beschreibung lediglich die Merkmale zur Erkennung der Art enthalten, da alle übrigen Kennzeichen bereits mit Zuordnung zu den höheren Kategorien gegeben worden waren. Jetzt wurde es möglich, jede Art in der erforderlichen Ausführlichkeit zu beschreiben und dem System auf allen Ebenen beliebig viele neue Taxa anzugliedern.

Dieses Vorgehen wird als binominale Nomenklatur bezeichnet und ist zu einer weltweit gültigen Wissenschaftsnorm in der Biologie geworden. Alle heute bekannten 1,85 Millionen Lebewesen sind nach diesem von Linné eingeführten Prinzip unter Nennung von Gattung und Art mit einem eindeutigen wissenschaftlichen Namen belegt worden. Natürlich wurde das Prinzip im Laufe der Jahre durch Einfügen weiterer Kategorien verfeinert und teilweise durch eine trinominale Nomenklatur (Gattung, Art und Unterart bzw. Rasse) ersetzt. Zudem wird heute der Name des Autors, der die erste Beschreibung der Art veröffentlicht hat, angefügt (z.B. Scarabaeus fimentarius LINNÉ). Auch wenn viele seiner Neuerungen wenigstens ansatzweise in den zuvor erschienenen Arbeiten seiner Berufskollegen enthalten waren, setzte sich allein Linné mit seiner Art der Darstellung durch und erwarb sich damit bleibenden Ruhm.

Zwei Schlaganfälle in den Jahren 1772 und 1774 führten schließlich zur fast vollständigen Lähmung seines Körpers. Am 10. Januar 1778 wurde der bedeutendste Naturforscher des 18. Jahrhunderts von seinen Leiden erlöst. Linné wurde in der Domkirche zu Uppsala beigesetzt. Sein ältester Sohn Carl hatte bereits 1777 seinen Lehrstuhl in Uppsala übernommen, sein Nachlass aber wurde nach Erbstreitigkeiten nach England verkauft und wird von der Linnean Society of London verwaltet.

Werke

Linné, C. v., 1737: Flora Lapponica: Exhibens Plantas per Lapponiam Crescentes, secundum Systema Sexuale Collectas in Itinere Impensis. Amsterdam, 372 S.

Linné, C. v., 1746: Fauna Suecica. Stockholm, 411 S.

Linné, C. v., 1758: Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus differentiis, synonymis, locis. 10. Auflage von Linné umgearbeitet und sehr stark vermehrt. Holmiae, 829 S.

Linné, C. v., 1770: Philosophia Botanica. In qua explicantur fundamenta botanica cum definitonibus partium, exemplis terminorum, obersavationibus ratiorum, adjectis figuris Aeneis. Wien, 364 S.

Georges-Louis Leclerc, Comte de Buffon

(7.9.1707–16.4.1788)

Mit seinem wissenschaftlichen Lebenswerk prägte dieser französische Gelehrte den Zeitgeist des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Seine umfassende allgemeine und spezielle Naturgeschichte gilt als einer der ersten Versuche, die Natur außerhalb religiöser Vorstellungen zu verstehen und zu beschreiben. Er beschäftigte sich eingehend mit der Entwicklung des Lebens auf der Erde und suchte nach wissenschaftlichen Erklärungen für den Wandel der Lebensformen im Laufe der Erdgeschichte. Seine Thesen dienten zahlreichen nachfolgenden Wissenschaftlern, allen voran Charles Darwin, als Orientierung für den eigenen wissenschaftlichen Weg.

Georges-Louis Leclerc, das erste der fünf Kinder, wuchs in Montbard rund 70 km nordöstlich von Dijon in beschaulicher Umgebung auf. Durch das von der Mutter eingebrachte Vermögen hatte die Familie keine Geldsorgen. Der bürgerlich geborene Vater war Jurist und für die Salzsteuer zuständig. Er nahm Buffon, ein kleines Dorf in seine Besitzungen auf und zog als de Buffon 1917 von der Provinz in die nahe gelegene Stadt Dijon. Hier fand er bald Eingang in die gehobene Gesellschaft und brachte es schließlich bis zum Mitglied des Parlaments. Sohn Georges-Louis erhielt eine gründliche Ausbildung im Jesuitenkolleg der Stadt. Wie auch sein Vater studierte er nach seinem Schulabschluss Jura und legte 1926 sein Examen ab. Danach zog er nach Angers, um hier Medizin, Mathematik und Pflanzenlehre zu studieren. Nach einem Duell musste er Angers fluchtartig verlassen und reiste nach Nantes, wo er dem jungen Duke of Kingston begegnete, der ihn mit den Schriften des Britischen Gelehrten Isaac Newton (1643–1727) bekannt machte. Gemeinsam unternahmen die beiden jungen Männer die in diesen Kreisen übliche Bildungsreise (die Grand Tour), die sie über Südfrankreich nach Italien führte. 1732 erreichten sie die »Ewige Stadt« Rom. Anschließend besuchten sie England, wo Buffon in London zum Mitglied der Royal Society gewählt wurde.

Der Tod seiner Mutter rief ihn nach Frankreich zurück, wo er sich als Privatgelehrter in Paris niederließ. Das von seiner Mutter ererbte Vermögen half ihm, sich in der Gesellschaft zu etablieren. Am 9. Januar 1734 wurde er als Adjoint-mécanicien in die Académie Royale des Sciences aufgenommen. Beeinflusst von der Lehre Newtons beschäftigte er sich mit verschiedenen Fragen zur Gravitation und zur Ballistik. Außerdem begann er spezielle forstwirtschaftliche Studien mit dem Ziel, die Marine mit besser geeignetem Bauholz zu versorgen. In seinem Geburtsort Montbard, der ihm von da an als Sommersitz diente, ließ er eine Versuchsbaumschule anlegen.

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