Ralf Klinger - Die wichtigsten Biologen

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Rund 1,8 Mio. Tier- und Pflanzenarten sind bisher wissenschaftlich erfasst, etwa weitere 20 Mio. Arten warten in der Tiefsee und in den tropischen Wäldern auf ihre Entdeckung. Die größten bekannten Lebewesen werden weit über 100 Meter hoch, die kleinsten bestehen nur aus einer einzigen Zelle und sind mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen. Manche erreichen ein Alter von mehreren tausend Jahren, andere leben nicht einmal einen einzigen Tag. Dieser Band folgt in 54 anschaulichen Porträts den Spuren der Frauen und Männer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese ungeheure Vielfalt des Lebens zu erforschen und verstehen zu lernen. Was auf den ersten Blick so beneidenswert faszinierend wirkt, ist das Ergebnis von harter und oftmals entbehrungsreicher Arbeit. Wie Biologen denken und arbeiten und auf welch verschlungenen Pfaden sie schließlich zu ihren epochalen Erkenntnissen gekommen sind, schildert dieses Buch. Über Aristoteles, Carl von Linné, Charles Darwin und Ernst Haeckel spannt sich der Bogen bis zu Dian Fossey und Jane Goodall.Vorstellung von 54 bedeutenden Biologen und ihrer Arbeit

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Spemann sollte das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland nicht mehr miterleben. Er starb nach immer häufiger auftretenden Erkrankungen am 12. September des Jahres 1941 an Herzversagen.

Werke

Spemann, H., 1936: Experimentelle Beiträge zu einer Theorie der Entwicklung. Berlin, 296 S.

Spemann, H, 1943: Forschung und Leben. Stuttgart, 344 S.

Jean-Baptiste Pierre Antoine de Monet, Chevalier de Lamarck

(1.8.1744–28.12.1829)

Der Name dieses französischen Wissenschaftlers fällt regelmäßig im Zusammenhang mit der Evolutionstheorie, die später von Darwin (1809–1882) und Wallace (1823–1913) entwickelt worden ist. Lamarcks Theorie der Transformation der Arten wird allgemein auf die Vererbung erworbener Eigenschaften reduziert. Unerwähnt bleibt meist, dass er in seiner Transformationstheorie die Spontanentstehung von Leben annimmt. Die spontan entstandenen Lebensformen besäßen demnach den einfachsten Bauplan. Dieser wird im Laufe der Zeit zunehmend komplexer, so dass das höchstentwickelte Wesen – der Mensch – der Theorie nach die älteste Lebensform der Erde darstellen muss.

Es wäre wahrlich zu kurz gegriffen, würde man diese Theorie als das Hauptwerk des Wissenschaftlers Lamarck hervorheben, obwohl seine Bekanntheit heute darauf beruht. Die Bedeutung dieses Mannes ergibt sich vielmehr daraus, dass er als Begründer der modernen Biologie gelten kann, der dieser Wissenschaft nicht nur ihren heute gebräuchlichen Namen Biologie gab, sondern auch die Einteilung des Tierreichs in seine Stämme und Klassen in ihren Grundzügen anlegte.

Als elftes Kind der Eheleute Marie-Francoise de Fontaines de Chuignolles und Philippe Jacques de Monet de la Marck wurde Jean-Baptiste am 1. August 1744 in einem kleinen Ort in der Picardie im Nordwesten Frankreichs geboren. Die Familie gehörte dem niederen Adel an und lebte in bescheidenen Verhältnissen. Der Vater bestimmte für Jean-Baptiste den Beruf eines Geistlichen. Nur widerwillig begann der Elfjährige seine Schulausbildung am Jesuiten-Kolleg im benachbarten Amiens. Er verließ es sofort, als sein Vater 1759 starb und meldete sich freiwillig zur Armee. Er wollte Offizier werden wie seine Brüder und wie es auch der Tradition der Familie entsprach. Mit großer Tapferkeit beteiligte er sich am Siebenjährigen Krieg (1756–1763) und wurde nach Kriegsende an der Mittelmeerküste stationiert. Der Militärdienst ließ ihm ausreichend Zeit, sich mit der Natur, den Pflanzen und Tieren eingehend zu beschäftigen. Eine Verwundung zwang ihn 1768, die Armee zu verlassen. Er ging nach Paris, hielt sich mit verschiedenen Jobs über Wasser und begann schließlich 1770 Medizin zu studieren. Er brachte das Studium nicht zum Abschluss. Allerdings verschaffte es ihm Zugang zu den bedeutendsten Gelehrten jener Zeit. Kein geringerer als Jean-Jaques Rousseau (1712–1778) soll ihn ermutigt haben, seine beeindruckenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Pflanzenkunde in einem Buch zusammenzufassen. In dem Comte de Buffon (1707–1788) fand er einen einflussreichen Gönner, der dafür sorgte, dass sein Manuskript in drei Bänden auf Staatskosten gedruckt wurde. Es erschien 1779 unter dem Titel Flore françoise. Comte de Buffon war es auch zu verdanken, dass Lamarck daraufhin in die Botanische Klasse der Pariser Académie des Sciences aufgenommen wurde und sich ab 1881 als Correspondant des Jardin des plantes bezeichnen durfte. Mit einem regelmäßigen Einkommen waren diese Ehrentitel jedoch nicht verbunden. Das änderte sich erst 1788 mit der Ernennung zum Kustos am Jardin des Plantes. Seine wohlklingende Berufsbezeichnung lautete nun Botaniste du roi avec le soin et la garde des herbiers.

Zusätzliche Einnahmen bescherten ihm die Mitarbeit an zwei großen naturkundlichen Werken. Zur achtbändigen Encyclopédie méthodique: botanique steuerte er die ersten drei Bände bei, die 1783 bis 1785, 1785 bis 1786 und 1789 bis 1792 herausgegeben wurden. Gleichzeitig arbeitete er am Tableau encyclpédique et méthodique des trois règnes de la Nature mit. Das sechs Bände umfassende Werk erschien zwischen 1791 und 1823.

Ende der achtziger Jahre des 18. Jahrhunderts änderten sich für ihn die Umstände entscheidend. Zunächst starb 1788 sein Förderer, der Comte de Buffon, dann begann ein Jahr später die Französische Revolution. Sie führte zu grundlegenden Veränderungen, von denen Lamarck profitieren konnte. Auf Beschluss der Nationalversammlung wurden der Jardin des Plantes, die königliche Ménagerie und das königliche Naturalienkabinett 1793 zum Muséum National d’Histoire Naturelle de Paris zusammengeführt. Lamarck wurde zum Professor ernannt und war fortan für die Insekten und Würmer zuständig. Étienne Geoffroy de Saint-Hilaire (1772–1844) übernahm die Zuständigkeit für die Säugetiere, Vögel, Reptilien und Fische. Es ist viel darüber spekuliert worden, warum der durch seine Arbeiten ausgewiesene Botaniker nicht in seinem Fachgebiet zum Zuge kam. Die Animaux sans Vertèbres, die wirbellosen Tiere, wie er die ihm zugeordneten Tiergruppen zusammenfasste, waren ihm nicht völlig fremd, da er ein ausgewiesener Kenner und Sammler von Muscheln war. Das von ihm erwartete zusammenfassende Werk über diese Tiergruppe erschien allerdings nie, trotz gegenteiliger Beteuerungen seinerseits.

Mit seiner Anstellung als Professor erhielt Lamarck so etwas wie einen Traumjob: eine gut dotierte, sichere Anstellung und die Freiheit von Forschung und Lehre. Er hielt gut besuchte Vorlesungen, ordnete die in seiner Abteilung zusammengekommenen Sammlungen und schrieb bedeutende Bücher.

Das erste Werk in seiner neuen Position war eine ordnende Zusammenfassung des Wissens über »seine« Tiergruppen. Système des animeaux sans vertèbres erschien erstmals 1801. Er arbeitete und publizierte weit über sein eigentliches Fachgebiet hinausgehend. Die Themen seiner Veröffentlichungen und zusammenfassenden Bücher reichen von der Physik, der Chemie und der Geologie bis hin zur Meteorologie. Anerkennung und Beachtung fand er jedoch im Wesentlichen nur auf dem Gebiet der wirbellosen Tiere.

Ganz im Sinne seines verstorbenen Gönners Buffon, hielt er kritische Distanz zu den Schriften Linnés und versuchte die Vielfalt der existierenden sowie der nur fossil überlieferten Lebensformen entwicklungsgeschichtlich zu interpretieren. Seine Untersuchungen zur fossilen Weichtierfauna des Pariser Beckens leiteten ihn zu der Überzeugung, dass Arten sich im Laufe der Zeit weiter entwickeln und höhere Organisationsstufen erreichen. Dabei spielen Einflüsse aus der Umwelt der Tiere eine entscheidende Rolle. Umfassend legte er diese Gedanken 1809 in seinem Buch Philosophie zoologique vor. Die Transformationstheorie geht allerdings von der falschen Ansicht aus, dass Leben spontan entstehen kann und sich dann zu höheren Lebensformen entwickelt. Die Höhe der Entwicklungsstufe einer Art wäre folglich das Abbild ihres geologischen Alters. Der Mensch als höchstentwickelte Lebensform müsse daher auch die älteste sein. Das Buch fand jedoch nicht die von ihm erhoffte Anerkennung. Vielmehr sah er sich nun zunehmend missverstanden und verfolgt. Verbittert zog er sich mehr und mehr zurück.

Die Histoire Naturelle des Animaux sans Vertèbres bildete den krönenden Abschluss seines wissenschaftlichen Schaffens. Die siebenbändige Ausgabe erschien ab 1815 und war 1822 abgeschlossen.

Als seine Professur 1818 endete, war er vollends zum schrulligen Außenseiter und Einzelgänger geworden. Erblindet und mittellos starb er von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet am 28. Dezember 1829 in Paris. Lamarck war viermal verheiratet und Vater von sechs Kindern.

Mit seiner Transformationstheorie nahm er die Evolutionstheorie von Darwin und Wallace nicht vorweg, obwohl er darin, ausgehend von spontan entstandenen einfachsten Lebensformen die allmähliche Entwicklung zu immer komplexeren Wesen postulierte. Abgesehen davon, dass er den Entwicklungsprozess nicht plausibel erklären konnte und in seiner möglicherweise gegebenen »Hilflosigkeit« dann von der Vererbung erworbener Eigenschaften sprach, ist es die von ihm zum Prinzip erhobene Zielgerichtetheit der Entwicklung, durch die sich seine Transformationstheorie von der Evolutionstheorie unterscheidet. Den von Lamarck postulierten Trieb zur Vervollkommnung ersetzt die Evolutionstheorie durch das zufallsgesteuerte Wirken von Mutation und Selektion. Dennoch betonte Charles Darwin, dass er sich mit dem Werk Lamarcks intensiv auseinander gesetzt hat.

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