Ralf Klinger - Die wichtigsten Biologen

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Rund 1,8 Mio. Tier- und Pflanzenarten sind bisher wissenschaftlich erfasst, etwa weitere 20 Mio. Arten warten in der Tiefsee und in den tropischen Wäldern auf ihre Entdeckung. Die größten bekannten Lebewesen werden weit über 100 Meter hoch, die kleinsten bestehen nur aus einer einzigen Zelle und sind mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen. Manche erreichen ein Alter von mehreren tausend Jahren, andere leben nicht einmal einen einzigen Tag. Dieser Band folgt in 54 anschaulichen Porträts den Spuren der Frauen und Männer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese ungeheure Vielfalt des Lebens zu erforschen und verstehen zu lernen. Was auf den ersten Blick so beneidenswert faszinierend wirkt, ist das Ergebnis von harter und oftmals entbehrungsreicher Arbeit. Wie Biologen denken und arbeiten und auf welch verschlungenen Pfaden sie schließlich zu ihren epochalen Erkenntnissen gekommen sind, schildert dieses Buch. Über Aristoteles, Carl von Linné, Charles Darwin und Ernst Haeckel spannt sich der Bogen bis zu Dian Fossey und Jane Goodall.Vorstellung von 54 bedeutenden Biologen und ihrer Arbeit

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Im Juni 1699 war sie an Bord des Schiffes, das sie nach Panamaribo, der Hauptstadt Surinames brachte. Von der Malaria angegriffen kehrte sie schon zwei Jahre später wieder nach Amsterdam zurück und arbeitete sofort an der Herausgabe ihres vielleicht bedeutendsten Werkes, der Metamorphosis Insectorum Surinamensis – 60 großformatige Kupferplatten mit den prächtigsten Insekten Surinames. Wieder wurden alle Entwicklungsstadien und im Zentrum der Tafeln die jeweiligen Futterpflanzen lebensnah abgebildet und die Entwicklungsgeschichte dieser tropischen Insekten dargestellt. Darunter befindet sich auch der mit 15 cm Körperlänge größte Käfer der Welt, der Riesenbockkäfer Titaneus giganteus.

Nach vier Jahren waren die gelungenen Tafeln fertiggestellt und koloriert. Maria Sibylla Merian starb am 13. Januar 1717 und wurde auf dem Amsterdamer Kerkhof beigesetzt.

Bis 1771 erschienen noch zwei weitere Auflagen dieses dreibändigen Insektenwerks.

Werke

Merian, M. S., 1675: Neues Blumenbuch allen kunstverständigen Liebhabern zu Lust, Nutz, und Dienst mit Fleiß verfertiget. Nürnberg, Teil 1, 12 Tafeln

Merian, M. S., 1677: Neues Blumenbuch allen kunstverständigen Liebhabern zu Lust, Nutz, und Dienst mit Fleiß verfertiget. Nürnberg, Teil 2, 12 Tafeln

Merian, M. S., 1677: Neues Blumenbuch allen kunstverständigen Liebhabern zu Lust, Nutz, und Dienst mit Fleiß verfertiget. Nürnberg, Teil 3, 12 Tafeln

Merian, M. S., 1679: Der Raupen wunderbare Verwandlung, und sonderbare Blumennahrung. Nürnberg, Bd. 1, 50 Tafeln

Merian, M. S., 1683: Der Raupen wunderbare Verwandlung, und sonderbare Blumennahrung. Frankfurt, Leipzig, Bd. 2, 50 Tafeln

Merian, M. S., 1705: Metamorphosis Insectorum Surinamensis. Amsterdam, 60 Tafeln.

Merian, M. S., 1726: Dissertation de generatione et metamorphosibus insectorum surinamensium. Den Haag, 72 Tafeln.

John Ray

(29.11.1627–17.1.1705)

Ray war einer der herausragenden Köpfe des 17. Jahrhunderts, der mit seinen naturkundlichen Arbeiten die Grundlagen der Botanik und der Zoologie einschließlich der Insektenkunde legte. Einige seiner Erkenntnisse haben bis heute Bestand in der Biologie. So unterschied er erstmals zwischen ein- und zweikeimblättrigen Pflanzen, zwischen Insekten mit unvollständiger und vollständiger Verwandlung und legte die Art (= Species) als kleinste natürliche Einheit fest. Sogar die Definition der Art klingt bei Ray bereits sehr modern, fasste er Arten doch als natürliche Fortpflanzungsgemeinschaften auf. Außerdem verwendete er zur Benennung seiner Arten ein binäres System aus den Namen für die Gattung und der Art und nahm damit ansatzweise die von Linné (1707–1778) aufgestellte und in der Wissenschaft heute anerkannte binominale Nomenklatur um fast 100 Jahre vorweg. Er stellte der Lehre des Aristoteles, die bis dahin seit etwa 1.500 Jahren das naturkundliche Denken in Europa bestimmt hatte, eine neue wissenschaftliche Methode gegenüber und leitete dadurch die Ablösung von der klassischen Auffassung ein.

John wurde am 29. November 1627 im Nordosten von London in der kaum 600 Einwohner zählenden Gemeinde Black Notley in der Grafschaft Essex als Sohn des Hufschmids Wray geboren. Nach dem Besuch der Schule im benachbarten Braintree konnte sich John Wray (erst später wechselt er zur Schreibweise »Ray«) im Jahr 1644 als 16-Jähriger an der berühmten Universität von Cambridge einschreiben. Ermöglicht wurde dies dem aus einfachen familiären Verhältnissen stammenden, hochbegabten John durch ein Stipendium der Hochschule. Zwei Jahre lang studierte er Theologie und Naturkunde in St. Catherine’s Hall und wechselte dann zum Trinity College. Neben dem regulären Studium, das er zügig durchzog, betrieb er im Kreise von Freunden anatomische und chemische Studien. Nach vier Jahren schloss er sein Studium mit dem Bachelor’s degree ab und wurde sofort zum Fellow at Trinity gewählt.

Die folgenden 13 Jahre arbeitete er fleißig, aber weitgehend unauffällig an der Hochschule. Er schrieb theologische Abhandlungen und beschäftigte sich mit den Pflanzen in der Region um Cambridge. Seine Erkenntnisse mündeten in ein Pflanzenverzeichnis der Umgebung, das 1860 erschien. Nun dehnte er seine botanischen Exkursionen auf weiter entfernt liegende Gebiete aus. Er lernte den Naturkundler Francis Willughby (1835–1672) aus Warwickshire kennen. Beide beschlossen, eine gemeinsame naturkundliche Fahrt nach Wales und Cornwall zu unternehmen. Auf dieser Reise fällt eine Entscheidung, die das zukünftige Leben des John Ray entscheidend bestimmte. Man nahm eine große Studie der Naturgeschichte in Angriff, in der Willughby den zoologischen und Ray den botanischen Teil übernehmen sollte.

Wieder zurück am Trinity wartete jedoch Ärger auf den jungen Wissenschaftler. Nach dem Tod von Oliver Cromwell, der England durch die Gefangennahme und Hinrichtung von König Karl I. zur Republik gemacht hatte, gelang die Restauration des Königtums. Karl II. wurde 1660 feierlich zum neuen König von England ausgerufen. Eigentlich keine Veränderung, mit der der den hinter den Klostermauern von Trinity lebende Ray nicht hätte leben können. Das änderte sich, als zwei Jahre später der Act of Uniformity erlassen wurde. Er verlangte, dass alle Riten und Zeremonien des 1662 veröffentlichten Book of Common Prayer anzuwenden seien. Für den strenggläubigen Puritaner Ray waren die anglikanischen Gebetbücher, die christlichen Kreuze, die priesterlichen Gewänder, die Bilderverehrung und die steinernen und reich geschmückten Altäre in den Kirchen nicht annehmbar. Ray weigerte sich, den durch den Act of Uniformity verlangten Eid zu leisten und verlor daraufhin sein Fellowship at Trinity. Vermögende Freunde unterstützten ihn von nun an und so konnte er seine naturkundlichen Studien vorantreiben.

Zunächst entfloh er der geistigen Enge Englands und reiste für die folgenden drei Jahre nach Kontinentaleuropa, um sich ganz dem Studium der Pflanzen zu widmen. Wieder zurück in England veröffentlichte er 1670 zunächst einen viel beachteten Katalog der englischen Pflanzen (Catalogus plantarum Angliae). Außerdem berichtete er auf gerade einmal drei Druckseiten über eine Säure bei Ameisen, die er Formic acid, Ameisensäure, nannte. In dieser Zeit änderte er auch die Schreibweise seines Namens.

Als sein Mitstreiter Francis Willughby am 3. Juli 1672 überraschend starb, übernahm Ray auch den zoologischen Teil des gemeinsam geplanten naturkundlichen Werkes. Obwohl er mindestens genauso viel zu dem Band beigetragen hatte, veröffentlichte er ihn allein unter dem Namen seines Freundes. The Ornithology of Francis Willughby erschien 1678 in Latein und zwei Jahre später auch in englischer Sprache.

Man habe alles weggelassen, was sonst bei anderen Autoren bezüglich Symbolik, Moral, Vorlieben, Vorahnungen, Ethik, Theologie und jeglicher Art menschlichen Lernens einbezogen worden sei, betonte Ray in der Vorrede. Es war tatsächlich ein erster gelungener Ansatz für eine wissenschaftliche Klassifikation der Vögel. Viele der von Ray aufgestellten Gruppen, wie zum Beispiel die Krähen, Hühnervögel, Spechte und Gänse, werden in modernen Biologiebüchern kaum anders zusammengefasst. Bemerkenswert und seiner Zeit weit voraus war weiterhin die Art und Weise der Benennung der in dem Buch aufgeführten Vogelarten. Neben einem englischen Trivialnamen erhielt nahezu jeder Vogel einen wissenschaftlichen Namen, bestehend aus den Namen für die Gattung und für die Art. Linné übernahm diese Namen weitgehend in seiner Systema naturae.

Bei der Bearbeitung der Pflanzen führte er Kreuzungsexperimente durch, um die verschiedenen Arten trotz ihres variablen Erscheinungsbildes sicher voneinander unterscheiden zu können. 1682 konnte er dann den botanischen Teil unter dem Titel Methodus Plantarum Nova der Öffentlichkeit präsentieren. Darin unterscheidet er erstmals zwischen einkeimblättrigen, die er monocotyledon nennt, und zweikeimblättrigen Pflanzen, die er als dicotyledon bezeichnet. Diese grundlegende Unterscheidung hat bis heute Bestand, so dass auch die Bezeichnungen Eingang in die moderne Biologie gefunden haben.

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