Robert E. Peary - Die Entdeckung des Nordpols

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Tagelange Schneestürme, raues, zu Bergen aufgetürmtes Eis, arktische Temperaturen, plötzlich breite Wasserrinnen, die den Weg versperren und nur auf treibenden Eisschollen überquert werden können, hastig zusammengebaute Iglus als Schutz gegen die Naturgewalten – auf diese Begegnung musste sich einstellen, wer den Weg zum Nordpol wagte. Doch um die Jahrhundertwende herrschte kein Mangel an Männern, deren Ziele so abenteuerlich wie tollkühn waren und nicht selten auch von Besessenheit zeugten: Zu Fuß eine Wüste aus Schnee und Packeis durchqueren, mit nur wenigen Schlitten ausgerüstet, begleitet von Eskimos und einer Hundertschaft von Hunden… . Das alles, um einen Punkt zu erreichen, an dem kein Berg, keine Stadt, nicht einmal eine windschiefe Hütte, erst recht keine jubelnde Menge auf einen wartet, sondern ein Nichts, ein Abstraktum, das man bloß mit aufwändigen Messungen feststellen kann und das sich noch dazu auf einer Fläche befindet, die ständig in Bewegung ist: der geographische Nordpol. Einer dieser Pioniere war der Amerikaner Robert E. Peary, der 1908 zum wiederholten Male eine Tour de force startet, um endlich den ersehnten Flecken im Nirgendwo zu erreichen. Sein packender Bericht über seine letzte Nordpolexpedition liegt mit diesem Buch nun in einer zeitgemäßen Ausgabe vor.

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Im Nebel sind alle Pole weiß oder Das Hauen und Stechen zwischen Peary und - фото 3

Im Nebel sind alle Pole weiß ... oder: Das Hauen und Stechen zwischen Peary und Cook um den ersten Nordpolbesuch wird auf dieser französischen Karikatur aus dem Jahre 1909 von Pinguinen verfolgt, die es nur am Südpol gibt

Am 15. Februar 1909 ging es los. Sechsundzwanzig Nordpolstürmer, achtundzwanzig Schlitten und einhundertvierzig Hunde und kein Kajak. Im steten Schrittmachen, Depot-Anlegen und Aufrücken entstand ein Rhythmus des Avancements, aus dem indessen immer öfter Teilnehmer ausscheiden mussten. Entweder hatten sie sich verletzt oder waren erschöpft oder wiesen Erfrierungen auf. Als sie am Ende auf eine Höhe von 87° 47’ geklommen waren und Peary und Henson nur noch vom Kapitän der »Roosevelt« Robert Abram Bartlett und dessen Tross begleitet wurden, schickte Peary den Letzten, der außer ihm Observationen vornehmen konnte – eben Bartlett – zurück. Er wollte die via triumphalis allein betreten (dass der Schwarze sowie die vier Eskimos Etschingwäh, Sieglu, Uquiäh und Utäh für ihn dabei nicht zählten, gab er später unumwunden zu).

Vor ihm lagen zweihundertvierzig Kilometer. Und hatte er bisher im Durchschnitt pro Tag an die zwanzig Kilometer über Packeisblöcke und um Rinnsale herum geschafft – wobei es schon einmal zu einem Maximum von sechsunddreißig Kilometern kommen konnte –, wuchs seine Leistung im selben Augenblick auf über das Doppelte an, als er keinen fachkundigen Zeugen mehr hatte. Und das, obwohl er stellenweise Barrieren von fünfzehn Metern Höhe überklettern musste, mehrfach ins Wasser stürzte, sich am Fuß verletzte, daher zeitweilig auf einen Schlitten gelegt ward und sich am 3. April seinen Weg nur mit Spitzhacken freihauen konnte. Eine Magical MysteryTour!

Sie endete nach Pearys Auskunft am 6. April 1909 damit – dass er ein Nickerchen machte.

Er hatte in der Frühe 89° 57’ gemessen. Dann war er so ermattet, dass er in ein von Henson und den Eskimos gebautes Iglu kroch, um zu schlafen. Noch fehlten fünfeinhalb Kilometer bis zum Ende des Weges. Aber was war das für eine lächerliche Entfernung angesichts der bisherigen Distanzen! »Das Erste, was ich nach dem Erwachen tat, war, folgende Worte in mein Tagebuch zu schreiben: ›Endlich der Pol. Der Preis von drei Jahrhunderten. Mein Traum und Ziel seit zwanzig Jahren. Endlich mein! Ich kann es noch nicht begreifen. Es scheint alles so einfach und selbstverständlich.‹«

Das Einzige, das sich bei Pearys »Eroberung des Nordpols« hieb- und stichfest beweisen lässt, wirklich das Einzige ist: dass der hier gedruckte Wortlaut nicht mit dem ursprünglichen übereinstimmt. Der war länger gewesen und hatte zum Beispiel statt von »Ziel« von »Ehrgeiz« gesprochen. Obendrein war er nicht in das Tagebuch eingetragen, sondern stand auf einem losen Blatt, das zwischen die leeren Seiten vom 6. und 7. April gelegt – aber dort auch nicht herausgerissen – war.

Die sonstigen Umstände seiner Aneignung der »Welttrophäe« liegen nicht nur im Zwielicht, sondern in Stockfinsternis.

Räumt man ihm die Steigerung seines Marschtempos ein, so besagt dies noch gar nichts über das Einlaufen im Ziel, weil Pearys Positionsbestimmung willkürlich war. Genauso wenig wie irgendjemand die von ihm publizierten Daten bestätigen kann, ist es möglich nachzuweisen, dass er sie ermittelt hat und wo die präsentierten Notizen angefertigt wurden. Eine Posse sondergleichen ist es zudem, dass Peary die Nachwelt glauben machen wollte, er sei die ganze Zeit über unbeirrt von jeglicher Drift, von Fehlgängen und Umwegen um Schneeklüfte und Eisschroffen – und ohne eine Missweisungstabelle – mit nachtwandlerischer Sicherheit auf 70° westlicher Länge, das heißt: aufjenem Meridian nach Norden gelaufen, der von Kap Columbia zum Pol geht. Gefragt, was er sich dabei gedacht habe, gab er zur Antwort: »Meiner Meinung nach waren wir imstande, unsern Kurs zu halten. Unter den Bedingungen, die dort herrschten, wäre jeder Versuch, Longitudinal-observationen vorzunehmen, eine Zeitverschwendung gewesen.«

Es war halt ein Wettlauf. Aber im Freestyle ...

Von »Camp Jessup« aus zog Peary kreuz und quer umher, um sicher zu sein, den Nordpol auch berührt zu haben. Dann ging es südwärts, wobei er den Runway, auf dem er sein Tempo beim Anrücken verdoppelt hatte, nicht mehr nur in fünf, sondern in drei Tagen bewältigte. »Kein Mensch in der Geschichte der Polarforschung«, schreibt Theon Wright in seiner Analyse The Big Nail. The Story of the Cook-Peary Feud (»Der Große Nagel. Die Story der Cook-Peary-Fehde«; 1970) »hat jemals auf Dauer vergleichbare Schnelligkeiten erreicht, noch dazu über Meereis.« Kein Mensch vor Peary und kein Mensch nach ihm!

Ende oder Ente Der New York Herald verkündete jedenfalls am 7 September 1909 - фото 4

Ende oder Ente? Der New York Herald verkündete jedenfalls am 7. September 1909 Pearys Triumph .

Am 23. April waren die sechs wieder am Kap Columbia und nach weiteren vier Tagen auf der »Roosevelt«. Dort machte Peary eine merkwürdige Aufzeichnung: »Der Captain [Bartlett] kam von 87° 47’ in vierundzwanzig Tagen hierher. Ich kam von -- -- in zwanzig Tagen (achtzehn Märschen) hierher.« Das deckte sich mit der Beschriftung von Pearys Logbuch für das Jahr 1909. Sie lautet: »Nr. 1, von der ›Roosevelt‹ bis -- -- und zurück, 22. Februar bis 27. April, R. E. Peary, United States Navy.«

Mochte Peary also vorläufig offen lassen, woher er von seiner letzten Expedition heimkehren würde – am 5. September 1909 musste er sich entscheiden. Da lief die »Roosevelt« in Indian Harbour auf Labrador ein, und er erfuhr, dass Dr. Cook behauptete, am 21. April 1908 am Nordpol gewesen zu sein. Verzweifelt kabelte Peary daraufhin seiner Frau: »I have the D. 0. P. [damned old Pole].« Ich! Ich! Ich!

Peary? Oder Cook? Oder beide? Oder keiner? Das ist bis heute das Rätsel, obwohl sich Peary bemühte, die Lösung in seinem Buch Die Entdeckung des Nordpols zu geben. In seinem?

Verfasst hat es im Wesentlichen der New Yorker Journalist Albert Ellsworth Thomas, der jüngst ein Drama mit dem Titel Her Husband’s Wife (»Die Frau ihres Gatten«; 1910) zur Aufführung gebracht hatte und sich später mit Stücken wie Come out of the Kitchen (»Komm raus aus der Küche«; 1916) einen bescheidenen Ruf erwerben sollte. Im Todesjahr Pearys, 1920, veröffentlichte er das Schauspiel The Champion .

WAS IST »DIE EROBERUNG DES NORDPOLS«?

»Thomas’ Tätigkeit«, beschwor Peary am 12. Juli 1910 seinen Verleger Frederick Stokes, »muss absolut geheim bleiben.« Er sprach das Problem an, das einer hat, der Mitwisser besitzt.

Infolgedessen wurde aufgedeckt, dass ›seine‹ Reportage The Discovery of the North Pole (»Die Entdeckung des Nordpols«) in HAMPTON’S MAGAZINE vom Sommer 1910 von der Ghostwriterin Elsa Barker geschrieben war. Und so kam zu guter Letzt auch Thomas’ Manuskript zu ›seinem‹ Buch zum Vorschein.

Wally Herbert hat in seiner grandiosen Peary-Biografie eine Passage aus jener Druckvorlage wiedergegeben, die die Arbeitsweise von Albert Ellsworth Thomas illustriert.

Da der »ganz und gar nicht zufrieden« war mit dem, was ihm Peary an Informationen über seine Rast am Pol geliefert hatte, setzte er zeilenschindend zu einem Kitsch an, in dem die in der Eiswüste verlassen baumelnden Stars and Stripes das Letzte sind, was Peary bei der Umkehr vom Nordpol sehen kann. Das kam, wie eine Anmerkung des Lektors demonstriert, dem Verlag nun doch zu bunt vor, weshalb Peary es tilgte. Genauso wie er – allerdings ohne Anstoß seines Publishers – aus Thomas’ Resümee, am 6. April 1909 sei ein Unterfangen vollendet worden, an dem »ich und andere« viele Jahre gearbeitet haben, die Wörter »und andere« strich.

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