Ana Contrera - Das Eisenbett

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"Bringt mir diese deutsche Terroristenschlampe – nackt!"
Corinnas Herz hüpfte vor Angst – und dabei saß sie doch noch nicht gefesselt auf dem Verhörstuhl, mit Krokodilklemmen an Muschi, Titten und Zehen, bereit gemacht für den elektrischen Schlag zur Erforschung der Wahrheit …
Vielleicht musste sie auch wieder «Dienst am Vaterland» leisten, rücklings auf einen Tisch gefesselt:
Nr. 1 streichelte sie zärtlich und drang dann in sie ein.
Nr. 2 war ein 18jähriger Rekrut. Er hatte noch nie und konnte jetzt nicht – zu aufgeregt.
Nr. 3 war schon stark alkoholisiert und schwitzte und stöhnte, als er über sie kam.
Nr. 4 versuchte es an ihrer Hinterpforte – vergeblich. Ihre Muskeln waren stärker. Resistir – widerstehen!
Nr. 2 durfte nochmal 'ran. Diesmal erfolgreich. Lauter Jubel. Er war vom Jungen zum Manne geworden …
… und Corinna war zur Schlampe, Sklavin und Nutte der Militärs geworden. Wenn sie nicht gerade, elektrisch geschockt, die Namen ihrer Mitverschworenen hinausschrie, hieß es:
"Tanzabend und Bumsnacht im Offizierskasino. Sucht euch von den Kleidern in der Kiste einfach irgendeins 'raus. Unterwäsche braucht ihr nicht. Ihr wisst ja, wozu ihr da seid."
Chile 1973. Pinochet putschte Allende weg – und linksradikale studentische Aktivistinnen steckten plötzlich ganz tief in der Tinte …

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Dort berichtete jetzt wieder Pedro:

»Für mich und meine Compañeros waren die elektrischen Schläge das Schlimmste. Sie sind so stark, dass du während der Behandlung urinierst. Und wenn du dann am Ende deiner Kräfte bist, erklären sie, dass sie dich jetzt erschießen. Dann halten sie dir die Pistole an den Kopf und drücken ab. Die Pistole ist aber nicht geladen.«

Lucía fasste zusammen:

»Man kann den Schmerz bekämpfen, wenn man seine Angst besiegt. Der Compañero Pedro und ich, wir sind standhaft geblieben. Denkt immer daran, dass es notwendig ist, die Compañeros nicht zu verraten. Denn Compañeros verraten heißt, die Revolution zu verraten.«

Das Publikum applaudierte. Der Gruppenleiter dankte den beiden. Er wies darauf hin, dass es sehr wichtig sei, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Erst gestern war wieder ein Compañero von einem nächtlichen Einsatz nicht zurückgekehrt. Man müsse davon ausgehen, dass er geschnappt worden sei.

»Zwei Sachen noch: Denkt an die Sperrstunde: Nachts gehört die Stadt der Militärpolizei. Wenn jemand nach 22.00 Uhr noch auf der Straße angetroffen wird, besitzt er entweder eine Genehmigung der Kommandantur, oder es warteten große Probleme auf ihn. Und noch Mal zur Erinnerung: Wenn ihr einen Auftrag ausführt, fragt nicht zu viel. Fragt nicht, wer sonst noch dran teilnimmt oder wie das alles zusammenhängt. Was ihr nicht wisst, könnt ihr im Ernstfall auch nicht verraten. Das schützt euch und die anderen Compañeros und Compañeras.«

2 Wohnheim Avenida Mackenna

Den Weg nach Hause liefen Claudia und Inés in Gedanken versunken nebeneinander. Inés dachte an die Ausführungen der Compañera Lucía, dass die Milicos alle gefangenen Frauen vergewaltigen würden. Im Geiste sah sie sich im Hinterzimmer eines Kommissariats von Soldaten umstellt. Männer packten sie an Hand- und Fußgelenken. Obwohl Inés sich nach Kräften zu wehren suchte, rissen sie ihr die Bluse vom Leib. Sie schrie nicht, denn niemand würde ihr zu Hilfe kommen. Nur ihr Keuchen und das Reißen von Stoff waren zu hören. Sie spürte Hände, die sich am Verschluss ihres BH zu schaffen machten. Die Männer knöpften auch ihre Hose auf und zogen sie ein Stück herunter. Niemand sagte ein Wort. Mit Schwung flog ihr BH auf den Schreibtisch. Ein paar obszöne Bemerkungen, dann die unvermeidlichen Grapschereien. Stück für Stück riss man ihr den Rest der Kleidung vom Leibe, bis sie schließlich nackt vor den Soldaten stand.

Schon als junges Mädchen hatte sie diese Phantasien gehabt. Im Badezimmer, wenn sie allein war, spielte sie manchmal solche Szenen. Dann stellte sie sich nackt vor den Spiegel, die Beine gespreizt, die Hände hinter den Kopf, die Brust nach vorn gestreckt, ganz so wie die Männer es verlangen würden. Wenn in Kinofilmen solche Szenen gezeigt wurden, wurde sie immer ganz still, damit niemand merkte, dass sie das erregte.

Falls ihr einmal tatsächlich so etwas passieren würde, dann würde sie es ebenso tapfer durchstehen wie diese Lucía. »Zähne zusammenbeißen und durch!«, das schien Inés eine gute Parole zu sein. Eine gute Geschichte musste sie dann noch stückweise als Geständnis von sich geben, um die Soldaten auf falsche Fährte zu locken.

Inés lief mit starrem Blick neben Claudia her. Ihr Herz klopfte. Sie nahm sich vor, heute abend das Ausziehen wieder vor dem Spiegel zu üben.

Claudia hing ganz anderen Gedanken nach. Der mutige Compañero hatte ihr gut gefallen. Sein lockiges Haar, die dunklen Augen und die angenehme Stimme, das passte in ihr männliches Suchschema. Ob der Typ mit dieser Lucía zusammen war? Claudia befragte ihr Bauchgefühl, ob sie sich mehr Nähe zu ihm vorstellen könnte. Zwischen den Schultern rieselte ein warmes Prickeln ihren Rücken hinunter. Ein verwegenes Grinsen huschte über ihr Gesicht, wie bei einem Kind, das sich unbeobachtet fühlt und die Chance nutzt, verbotenes Terrain zu betreten.

Die beiden erreichten eine rote Ampel und mussten warten.

»Wir müssen uns einen Notfallplan ausdenken!« sagte Inés leise.

Claudia zog die Augenbrauen zusammen.

»Was für einen Plan?«

»Falls eine von uns beiden nicht mehr auftaucht.«

Claudia fühlte sich aus ihren Träumen gerissen und schüttelte unwillkürlich den Kopf, als würde das mehr Klarheit in die Gedanken bringen.

»Doch!« beharrte Inés auf ihrem Vorschlag.

Claudia war immer noch nicht klar, warum ihre Zimmergenossin sich solche Sorgen machte. »Ist dir der Vortrag auf den Magen geschlagen? Darüber haben wir doch schon geredet.«

»Vielleicht noch nicht konkret genug. Ich habe das Gefühl, die Berichte der Compañeros könnten eine Warnung sein. Verstehst du?«

»Hm. Also gut, wenn es dich beruhigt, dann reden wir noch mal darüber.«

Inés wurde euphorisch:

»Auf jeden Fall brauchen wir eine Liste der Dinge, die unverzüglich aus dem Wohnheimzimmer verschwinden müssen. Und wir brauchen eine Geschichte, die wir im Ernstfall nach einer Verhaftung erzählen können.«

»Okay.«

Die beiden erreichten den Eingang zum Wohnheim. Im Treppenhaus kamen ihnen andere Studenten entgegen. Da man nicht genau wissen konnte, ob man ihnen vertrauen konnte, schwiegen Claudia und Inés auf dem Weg hinauf in ihr Zimmer.

Drinnen angekommen, nahm Inés die Diskussion wieder auf.

»Genaugenommen brauchen wir sogar zwei Geschichten. Eine für dich, eine für mich. Also schon weitgehend deckungsgleich, aber an einigen Punkten doch unterschiedlich. Sonst sieht das zu glatt aus.«

»Du hast dich ja richtig in das Thema verbissen. An deinen Bedenken ist ganz sicher etwas dran, aber sollten wir uns nicht eher bemühen, noch vorsichtiger zu sein, um gar nicht erst verhaftet zu werden?»

»Wir machen natürlich beides. Aber wie der Gruppenführer sagte: Das ist kein Kinderspiel. Wenn die Typen vom Geheimdienst dich erst mal nackig über den Flur schleifen, wirst du dankbar sein, dass wir was vorbereitet haben.«

Diese Assoziation genügte. Jetzt spukten auch in Claudias Kopf unheimliche Bilder herum. Sie sah sich in einem schäbigen Zimmer. Die Fenster waren verbrettert, und von der Decke hing eine rostige Kette. Männer standen mit verschränkten Armen um sie herum und grinsten. Ein dicklicher Offizier drängte sich zwischen ihnen hindurch und zeigte auf Claudias Bluse. »Zieh dich aus, Vögelchen!» Warum er sie so nannte, erschloss sich ihr nicht, aber sie war sicher, dass er »Vögelchen« zu ihr sagte.

Claudia schüttelte unwillkürlich den Kopf, als könne sie die aufdringlichen Bilder wie Moskitos vertreiben. Ins Bad, Hände waschen, dann Abendbrot machen, um auf andere Gedanken zu kommen , dachte sie.

An der Badtür hing ein Poster von einem nackten Kerl. Es hatte schon dort gehangen, als Claudia und Inés in das Zimmer einzogen. Die beiden Studentinnen waren sich nach Begutachtung seines knackigen Hinterteils einig, dass das Plakat auch weiterhin dort hängen bleiben könne.

Claudia wusch sich im Bad die Hände und fragte sich, ob der Compañero Pedro ohne Kleidung auch so attraktiv aussähe. Es wurde immer klarer: In der nächsten Woche musste sie unbedingt herausfinden, ob er schon eine Partnerin hatte.

Draußen vor der Badtür wartete bereits Inés mit seltsam lächelndem Gesichtsausdruck darauf, auch ins Bad zu kommen. Claudia kannte diesen Gesichtsausdruck inzwischen. So schaute Ines, wenn sie erotische Gedanken hatte.

Die Durchsprache der Liste von Dingen, die zu verschwinden hatten, und eine recht ausgefeilte Geschichte zerstreuten die Bedenken der beiden jungen Frauen bezüglich der Gefahren in der Militancia. Schon eine Woche später machten sie sich in aller Frühe wieder auf den Weg, um vor dem Betriebstor eines großen Motorradwerkes Flugblätter zu verteilen. Zielgruppe waren die zur Frühschicht strömenden Arbeiter, die aus ihrer politischen Resignation und Lethargie geweckt werden sollten. Die Flugblattaktionen blieben nicht lange unbemerkt. Rechte Funktionäre übten auf die Betriebsleitungen Druck aus. Von da an wurden die studentischen Zettelverteiler daran gehindert, vor dem Betriebstor zu agitieren. Das mit eigenem Geld bezahlte und unter Gefahr vervielfältigte Material wurde beschlagnahmt und zerstört.

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