Anne Maurer - Sagenhaftes Muldenland
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Aus dem Inhalt:
Es geht die Sage …
Das kann man glauben oder nicht
Geheimnisvolle Muldenlandschaft
Ausgewählte Sagenmotive
Sage oder Fälschung?
Auf der Suche nach vergessenen Sagen
Die Sagensammlung zum Muldentalkreis.
Sagenhaftes Muldenland — читать онлайн ознакомительный отрывок
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Die Kriegsgöttin der Wenden, S. 144
Hieronymus Emser – Vita Bennonis
Im Jahre 1478 wurde Hieronymus Emser in Weidenstetten bei Ulm geboren. Seine biographischen Daten weisen besonders in den Jugendjahren große Lücken auf. Bekannt ist, dass er seit 1493 in Tübingen und ab 1497 in Basel studierte. Noch vor 1502 erhielt er seine Priesterweihe. 1504 hielt er Humanismus-Vorlesungen an der Universität Erfurt, die nachweislich auch Martin Luther besucht hat. 1505 promovierte Emser an der Leipziger Universität zum Bakkalaureus der Theologie und wurde schließlich im Jahre 1509 Sekretär und Kaplan des Herzogs Georg von Sachsen. Von Beginn seiner Tätigkeit an bemühte sich Emser um die Heiligsprechung des Bischofs Benno von Meißen. Unter anderem reiste er in dieser Angelegenheit nach Rom und veröffentlichte 1512 sein Werk »Vita Bennonis«, in dem er außer dem Lebensweg des Bischofs besonders die Wunder beschreibt, die dieser vollbracht hat. Berichtet wird darin unter anderem von einem Wunder, dass im Dorf Nauberg geschehen sein soll. Da das Werk in einer schwer verständlichen, mittellateinischen Kurzschrift verfasst ist, wurde anstelle des Originaltextes die älteste deutsche Übersetzung in die Sammlung aufgenommen. »Vita Bennonis« ist Ausdruck einer bis ins Sagenhafte gesteigerten Heiligenverehrung und widerspiegelt deutlich die religiöse Haltung des Autors in den bewegten Jahren zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Emser gehörte zu den unermüdlichsten Gegnern der Reformation, lag im literarischen Streit mit Luther, polemisierte gegen Andreas Bodenstein und Huldrych Zwingli. Bekannt wurde er durch seine Übersetzung des Neuen Testaments, die in seinem Sterbejahr 1527 veröffentlicht wurde.
Bischof Benno von Meißen in Nauberg, S. 111
Petrus Albinus – Meißnische Land und Berg-Chronica
Peter Weiß, der seinen Geburtsnamen latinisierte und sich fortan Petrus Albinus nannte, wurde 1534 in Schneeberg geboren. Nach seinem Studium an den Universitäten Leipzig und Frankfurt erhielt er 1578 eine Stelle als Professor für Poesie in Wittenberg. 1579 bis 1588 versah er das Amt des Dekans an der dortigen Universität. Danach war er bis zu seinem Tode im Jahre 1598 als Sekretär und Archivar in Dresden tätig. In einer Vielzahl von zum großen Teil unveröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten widmete er sich vor allem der sächsisch-thüringischen Landesgeschichte. Bekannt wurde er zu Lebzeiten durch sein Werk »Meißnische Land und Berg-Chronica«, das in den Jahren 1580 bis 1589 entstand. Es beschreibt die Geschichte des Meißnischen Landes und geht besonders auf die wendische Vorgeschichte, die Geschlechter der Markgrafen und die Entstehung des Bergbaus ein.
Das Götzenbild auf der Brücke zu Grimma, S. 69
David Peiffer – Lipsia seu originum Lipsiensium Libri IV
David Peiffer (Schreibvarianten des Namens: Peifer, Pfeifer oder Pfeiffer) war gegen Ende des 17. Jahrhunderts Dr. Ordinarius der Juristenfakultät in Leipzig und zählte zu den dreizehn Beratern des Kurfürsten August, mit denen er Verbesserungen des sächsischen Justizwesens diskutierte. Neben seiner Juristentätigkeit verfasste er Schriften zur Historie der Stadt Leipzig. »Lipsia seu originum Lipsiensium Libri IV« aus dem Jahre 1689 in lateinischer Sprache umfasst vier Bücher, in denen Ursprung und Geschichte der Stadt Leipzig beschrieben sind. Auch das sagenhafte Erlebnis eines Fuhrmanns bei Eicha ist darin zu finden, das der Mann bei seiner Ankunft in Leipzig meldete.
Das Marienbild zu Eicha bei Naunhof, S. 52
Martin Heidenreich – Vita Bennonis
Leider konnte nichts über das Leben von Martin Heidenreich in Erfahrung gebracht werden. Seine wahrscheinlich einzige Publikation »Vita Bennonis« aus dem Jahre 1694 umfasst 166 Seiten und beschreibt in lateinischer Sprache das Leben und die Wundertätigkeit des Bischofs Benno von Meißen, so auch das Grimmaer Wunder aus dem Jahre 1278.
Das buckelige Kind zu Grimma, S. 70
Misander – Deliciae Historicae
1698 erschienen die »Deliciae Historicae« (»Historische Ergötzlichkeiten«) von Johann Samuel Adami, der seine Schriften unter dem Pseudonym Misander veröffentlichte. Adami wurde im Jahre 1638 in Dresden geboren, besuchte die dortige Kreuzschule und belegte nach Abschluss der Gymnasialbildung die Fächer Philosophie und Theologie an der Universität Leipzig. 1667 wurde er in das geistliche Amt berufen, woraufhin er 51 Jahre teils im Predigtamt und teils im Schulamt zunächst in der Gemeinde Rabenau, ab 1672 in der erzgebirgischen Gemeinde Pretzschendorf tätig war. Er verstarb im Jahre 1713. Unter seinen zahlreichen Schriften, in denen er sich vorrangig erbaulichen und praktisch kirchlichen Themen widmete, nimmt das Buch »Historische Ergötzlichkeiten« eine Sonderstellung ein, denn es diente weniger der Erbauung als vielmehr der Unterhaltung. Dieses Werk erwies sich als wahre Fundgrube von Sagen, die Misander aus aller Welt zusammentrug. In Kapiteln wie Der dienstwillige Kobolt, Zwerge und Eingezauberte Sachen beschreibt er anhand zahlreicher Beispiele die geheimnisvolle Unterwelt.
Die unglückliche Hochzeit zu Grimma, S. 70
Johannes Vulpius – Megalurgia Martisburgica
Die Originalhandschrift der Merseburger Chronik »Megalurgia Martisburgica«, die im Jahre 1700 veröffentlicht wurde, befindet sich heute in der Bibliothek des Kulturhistorischen Museums Merseburg. Wenig ist dort über den Verfasser dieser Chronik, Johannes Vulpius, bekannt. 1693 dissertierte er an der Leipziger Universität zu einem geschichtlichen Thema. In den folgenden Jahren veröffentlichte er neben der erwähnten Chronik weitere Werke zur Geschichte, unter anderem »Altenburgi altitudo«, »Plagium Kauffungense« und »Ludovicus Desiliens«. In der Chronik »Megalurgia Martisburgica« beschäftigt er sich in Kapitel 19 mit Heuschrecken / Raupen und allerley Ungeziefer , wobei er sich in seinen Ausführungen nicht auf den Merseburger Raum beschränkt, sondern auch Beispiele anderer Gegenden anführt. So fand die Schilderung einer Heuschreckenplage bei Wurzen Aufnahme in sein Werk. In seinen Worten hat sie jedoch solch unrealistische Ausmaße angenommen, dass man sie heute zu den Sagen zählt.
Die Heuschreckenplage, S. 144
Christian Schöttgen –
Historie der Chur-Sächsischen Stiffts-Stadt Wurtzen
1717 erschien die von Christian Schöttgen verfasste »Historie der Chur-Sächsischen Stiffts-Stadt Wurtzen«. Schöttgen wurde 1687 als Sohn eines Schuhmachers in Wurzen geboren und erhielt schon ab dem fünften Lebensjahr Lateinunterricht durch seinen Vater. Nach Abschluss der Wurzener Stadtschule bekam er ein Stipendium für die Landesschule zu Schulpforta, an der er sich vor allem der Philosophie und der Geschichte widmete und dabei die Pfortaer Bibliothek so eifrig studierte, dass der Rektor der Schule in Schöttgens Abgangszeugnis bemerkte, er habe in Schulpforta mehr Bücher gelesen (…), als andere Zeit ihres Lebens sehen . 34Nach einem Studium an der Universität Leipzig, währenddessen er sich vornehmlich mit Sprachen beschäftigte, erhielt er 1716 einen Ruf nach Frankfurt an der Oder, wo er bis 1719 als Rektor tätig war. In diese Zeit fällt die Veröffentlichung der »Historie der Chur-Sächsischen Stiffts-Stadt Wurtzen«, die er dem Publikum in der »Neuen Zeitung von Gelehrten Sachen« wie folgt ankündigte:
Der Herr Christ. Schöttgen (…) ist selbst ein gebohrner Wurtzner und hat diese Historie der gelehrten Welt schon vorlängst versprochen. Da er nun (…) alle Hülffsmittel bei der Hand gehabt, die ein Scribent haben soll, der die Historie einer Stadt entwerffen will: so können sich die Liebhaber historischer Schrifften hier eine ziemlich vollständige Nachricht von diesem ehemals berühmten Stiffte versprechen . 35
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