Tomàs de Torres - Sklavenhölle

Здесь есть возможность читать онлайн «Tomàs de Torres - Sklavenhölle» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Sklavenhölle: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Sklavenhölle»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ein schmerzhaftes Pochen füllte ihr Gehirn aus, und als sie den Kopf drehte, wuchs das Pochen zu einem Hämmern an. Sie bemühte sich, ruhig zu bleiben. Allmählich klang das Hämmern ab. Was ist passiert?
Sogar durch die geschlossenen Lider erkannte sie, dass grelles Licht auf sie gerichtet sein musste. Der Untergrund, auf dem sie lag, war stachlig und feucht – und er stank nach allem, was ein menschlicher Körper von sich geben konnte. Wo bin ich?
Mit geschlossenen Augen hob sie den rechten Arm – doch nach wenigen Zentimetern zog etwas den Arm wieder nach unten: ein Gewicht, das an einem breiten, unnachgiebigen Reif um ihr Handgelenk hing. Etwas klirrte – eine Kette. Ich bin gefesselt und … nackt?
Sie öffnete die Lider einen Spalt weit; der sengende Lichtstrahl bohrte sich durch ihre Pupillen bis tief ins Gehirn. Hastig senkte sie den Kopf. Als sich ihre Sicht klärte, erblickte sie ein Paar fester Brüste mit karmesinroten Warzen, darunter zierliche Hände, deren Gelenke von angerosteten Eisenschellen umschlossen und miteinander durch eine höchstens 20 cm lange Kette verbunden waren. Eine weitere Kette zweigte davon ab und lief durch ihren haarlosen Schritt nach unten zu den Fußgelenken, die auf die gleiche Weise gefesselt waren wie die Hände. Stöhnend richtete sie sich auf und machte dabei zwei weitere Entdeckungen: Ein schwerer Eisenreif umfasste ihren Hals, und die Verbindungskette zwischen Hand- und Fußfesseln war so kurz, dass sie die Hände nicht über die Höhe des Nabels heben konnte, solange sie ausgestreckt dalag. Was ist passiert, verdammt noch mal? Wie komme ich hierher? Wo bin ich überhaupt?
In der «Sklavenhölle», du dummes kleines Ding. Du erleidest hier mit anderen die Hölle, damit die zahlenden Internet-TV-Zuschauer in den Himmel ihrer Gelüste kommen …
Sie befand sich in einem grell beleuchteten Raum, dessen Grundfläche etwa zwei auf anderthalb Meter maß. Der Boden war zentimeterhoch mit feuchtem, stinkendem Stroh bedeckt, die Wände bestanden aus großen Steinquadern. In der Schmalseite zu ihren Füßen befand sich eine massive Holztür mit eisernen Beschlägen, ohne Klinke, mit den Ausmaßen einer Luke. Auf der gegenüberliegenden Schmalseite blitzte Stahl: Ein Gitter verschloss eine weitere Öffnung, noch viel kleiner und enger als die Tür. Was dahinter lag, wurde durch einen schwarzen Vorhang verborgen. Die Gefangene zog die Beine an und setzte sich vorsichtig auf. Sie lehnte sich gegen die Wand, zuckte jedoch sofort wieder zurück, als tausend kleine Flämmchen in ihrem Rücken aufloderten. Die Haut dort spannte sich und fühlte sich an, als ob sie an einigen Stellen aufgeplatzt sei. Hat man mich ausgepeitscht? Wer bin ich überhaupt?
Du bist eine Sklavin, die ein bisschen zu weit gegangen ist – das wird Folgen haben …

Sklavenhölle — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Sklavenhölle», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

An der Hand des Zyklopen tat sie einen unsicheren Schritt, dann einen weiteren, festeren, in Richtung des Dunkels hinter dem Lichtvorhang der Scheinwerfer. Dort blieb er stehen und bückte sich nach den Ketten, die sie in der Zelle getragen hatte. Er nickte ihr zu, und neben ihm stakste sie durch eine Tür und einen kahlen Gang mit kaltem Betonfußboden. Vor einer nur hüfthohen Tür aus altersgeschwärztem Holz hielten sie an.

»Zuerst die Hände!«, sagte er.

Sie streckte die Arme aus. Eiserne Ringe schlossen sich um die Handgelenke und rasteten ein. Dann bückte er sich und legte ihr die Fußschellen an. Zuletzt nahm er ihr den Knebel ab. Sie würgte, als er den Gummipenis aus ihrem Rachen zog. Es hätte nicht viel gefehlt, und sie hätte sich übergeben.

Er musterte sie scharf, dann nickte er und öffnete die niedrige Holztür. Die Gefangene ging in die Knie – und blickte in die lichtüberflutete Zelle, die sie zuvor durch den engen Käfiggang verlassen hatte. Der Gestank, der ihr daraus entgegenschlug, raubte ihr den Atem. Erneut kämpfte sie Brechreiz nieder.

Ein derber Schlag mit der Hand auf ihren bloßen Po signalisierte, dass die Geduld des Zyklopen begrenzt war. Sie überwand ihren Ekel und kroch in die Zelle. Kaum hatte sie die Schwelle passiert, schlug die Tür hinter ihr zu, und der Riegel wurde vorgeschoben.

Sie war wieder gefangen – und allein.

Erschöpft ließ sie sich auf das feuchte Stroh fallen und zog die Beine an. Ihr Blick irrte durch die Zelle und blieb an zwei Blechnäpfen neben der Tür hängen, der eine gefüllt mit Wasser, der andere mit Brot- und Fleischstückchen.

Zimmerservice!, dachte sie und lachte irre.

So vorsichtig wie möglich ließ sie sich vor dem Wassernapf nieder. Dennoch kamen ihr die Tränen, als ihre gemarterten Brüste ins Stroh gepresst wurden. Unter Schmerzen schlürfte sie den größten Teil des Wassers und aß ein wenig von dem Brot.

Als sie sich aufrichtete, glaubte sie, in der Tiefe eines der runden Löcher in den steinernen Wänden ein kurzes Aufblitzen zu sehen, wie von einem Lichtreflex. Die nackte Frau mit der Kamera fiel ihr wieder ein.

Waren in den Löchern Kameras verborgen, die sie zu jeder Zeit überwachten? Wenn ja, wozu? Sogar wenn die Tür nicht verschlossen gewesen wäre, hätte sie mit den schweren Ketten nicht fliehen können.

Sie kroch zurück in die Mitte der Längswand, wo das Stroh am dicksten lag, und kauerte sich dort mit angezogenen Beinen an den blanken Stein. Doch bald fand sie diese Stellung zu unbequem und legte sich auf den Rücken, die immer noch schmerzenden Beine angezogen.

Das Licht erlosch.

Nacht?, fragte sie sich. Ist es nun Nacht – irgendwo draußen, wo auch immer?

Sekundenlang lag sie in vollständiger Dunkelheit, dann glomm hoch über ihr rotes Licht auf.

Die Kameras!, schoss es ihr durch den Kopf. Sie brauchen das Rotlicht, um mich auch nachts beobachten zu können!

Sie beschloss, sich über nichts mehr zu wundern und auch keine Fragen zu stellen, nicht einmal an sich selbst.

Sie schlief bald ein.

4

SO VERGINGEN ZWEI WEITERE TAGE. Zweimal kroch sie durch den Käfiggang in das, was sie bei sich die »Folter- und Lustkammer« nannte, zweimal verbrachte sie dort mehrere schmerz- und lusterfüllte Stunden, und zweimal geleitete sie einer der Wärter zurück in ihre winzige, stinkende Zelle, wo er ihr wieder die Ketten anlegte. Niemals wurde mehr als das Nötigste gesprochen.

Als am dritten Tag der Gong ertönte, fuhr sie zusammen und kroch hastig durch das schmutzige Stroh in Richtung der vergitterten Öffnung. Wie ein wohldressiertes Tier hatte sie gelernt: Ungehorsam oder auch nur Trägheit bedeuteten Schmerz. Und wie bei einem wohldressierten Tier hatten sich ihre Reflexe entsprechend angepasst, beinahe automatisch, ohne ihr Zutun.

Doch diesmal glitt das Gitter nicht nach oben, sondern die Tür zu ihren Füßen öffnete sich.

»Raus!«, kommandierte die Stimme des Zyklopen.

Die Gefangene nahm sich nicht die Zeit, sich umzudrehen, sondern robbte, so schnell sie konnte, rückwärts in Richtung Tür. Ihr Kopf lag immer noch im Stroh der Zelle, als der Mann ihr rechtes Fußgelenk umfasste. Sie stieß einen leisen Schrei aus, doch dann vernahm sie ein Klicken: die eiserne Fußschelle wurde gelöst. Die andere folgte, dann die Handfesseln. Mit einem Seufzer richtete sie sich auf und streckte sich. Als sie es wagte, den Blick zu dem Zyklopen zu heben, erschrak sie beinahe: der Mann mit dem vergrößerten linken Auge lächelte sie an! Und es war nicht etwa ein gehässiges oder verächtliches, sondern ein freundliches, beinahe warmes Lächeln. Zum ersten Mal konnte sie die Farbe seiner Iris erkennen, die sonst stets im tiefen Schatten der Brauen gelegen hatten: ein klares Swimmingpool-Blau.

Mit einem Mal erschien er ihr beinahe menschlich.

»Du hast es geschafft!«, sagte er und schlug ihr auf die Schulter wie einer alten Bekannten oder einer Kollegin. Er nahm ihr den schweren Halsreif ab, dann warf er einen kritischen Blick in die Zelle und rümpfte die Nase. »Mann, ich möchte da nicht eine Woche lang eingesperrt sein! Na, zum Glück muss ich die Sauerei nicht aufputzen. Komm mit mir.«

Während sie ihm durch einen kahlen, von Neonröhren erleuchteten Gang folgte, auf dessen kaltem Betonboden ihre nackten Füße Schmutzspuren hinterließen, schossen ihr tausend Fragen durch den Kopf. Doch sie blieb stumm, als hätte sie das Sprechen verlernt, auch als er eine Tür zur Linken öffnete, aus der Helligkeit und Glanz drang. Gemeinsam betraten sie ein riesiges, aber fensterloses Badezimmer – schon beinahe ein Spa.

»Lass dir Zeit«, sagte er. Er sah auf seine Armbanduhr. »Es ist jetzt Viertel nach eins, Yolanda ist bis fünf im Büro. Wenn du fertig bist, einfach läuten!« Er deutete auf einen Knopf neben der Tür, nickte ihr freundlich zu und ging hinaus. Die Tür fiel ins Schloss.

Die Gefangene lauschte, doch sie vernahm nur das Geräusch sich entfernender Schritte. Kein Schlüssel war umgedreht, kein Riegel vorgeschoben worden.

Bin ich jetzt frei?

Sie presste die Fingerspitzen beider Hände gegen ihre verschwitzte Stirn.

Wenn ich mich nur erinnern könnte!

Doch es schien, als hätte ihr Leben erst vor drei Tagen begonnen, in jener winzigen Zelle.

Sie sah sich um. Das ganz in Cremeweiß gehaltene Bad maß mindestens 40 Quadratmeter und war luxuriös ausgestattet: ein runder Whirlpool, zu dem eine dreistufige Treppe hinaufführte; eine geräumige gläserne Duschkabine; eine Massagebank, auf der ein Kleiderbündel lag, sauber gefaltet; schließlich Bidet und Toilette.

Sie war schon halb auf dem Weg zur Toilette, als ihr Blick auf den breiten Spiegel fiel, der über zwei Waschbecken prangte. Langsam, beinahe ängstlich, trat sie näher.

Eine Frau Anfang der 20 blickte sie an, mit mittellangen schwarzen Haaren, modisch-unregelmäßig geschnitten. Spuren eines Mittelscheitels waren kaum noch zu erkennen, das Haar war verschmutzt und strähnig. Das Gesicht war länglich und, nach einer gründlichen Säuberung, wahrscheinlich hübsch zu nennen, mit einer Stupsnase und einem nicht zu breiten Mund. Falls sie Make-up getragen hatte, war davon keine Spur mehr zu sehen. In den blaugrünen Augen lag ein unsicherer Ausdruck, aber irgendwie mochte sie nicht glauben, dass diese Unsicherheit in ihrem Charakter begründet lag. Sie hatte das Gefühl, eine Frau zu sein, die wusste, was sie wollte und wie sie es erreichen konnte – unter normalen Umständen.

Doch der Anblick ihres Selbst ließ ihre Erinnerung nicht zurückkehren, wie sie insgeheim gehofft hatte.

Ihr Blick glitt hinab zu ihren Brüsten. Sie waren fest, aber nicht zu groß, und die Spuren des Rohrstocks waren bereits am Verblassen. Ihre Taille war schmal und der Bauch flach. Der Schritt war immer noch haarlos; probehalber strich sie mit einem Finger darüber: nicht einmal Spuren von Stoppeln. Das Schamhaar musste dauerhaft entfernt worden sein. Intimschmuck oder Piercing-Löcher gab es keine. Alles in allem ein Körper, mit dem sie nicht unzufrieden sein musste.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Sklavenhölle»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Sklavenhölle» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Sklavenhölle»

Обсуждение, отзывы о книге «Sklavenhölle» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x