Kerrie Droban - Blutige Straßen

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Undercover bei den Hells Angels. Tatsachenberichte, spannender als ein Roman. Schockierende Innenansichten aus der Welt der Rocker: Die amerikanische Spezialeinheit ATF («Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives») startete 2002 die Operation Black Biscuit mit dem Ziel, die brutalsten Chapter der Hells Angels zu infiltrieren. Spezialagent Joseph Slatalla, ein rastloser ATF-Veteran, setzte Undercover-Agenten ein, um den kriminellen Machenschaften auf die Spur zu kommen. Autorin Kerrie Droban arbeitete eng mit der Spezialeinheit zusammen, hatte Einsicht in alle Akten und viele der Beteiligten persönlich gesprochen, die aus naheliegenden Gründen nicht mit ihren wirklichen Namen in dem Buch genannt werden. Sonny Barger, Gründungsmitglied des Charters Oakland, hatte einmal erklärt, es sei unmöglich, die Hells Angels zu unterwandern. Dieses Buch belegt das Gegenteil. Als mexikanische Biker-Gang gelang es den Agenten des ATF, das Vertrauen der Hells Angels zu gewinnen. 50 Verhaftungen gehen auf das Konto der Spezialeinheit, dazu wurden 650 Waffen, 30.000 Schuss Munition, Granaten und sogar Napalm sichergestellt. Echte Verbrechen und geheime Ermittlungen mit überraschenden Wendungen, die Thriller-Autoren nicht besser hätten ausdenken können. Das Ergebnis vieler Jahre intensiver Recherche ist ein atemberaubendes, preisgekröntes Buch. Hochspannung garantiert, von der ersten bis zur letzten Seite!

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Wer hätte sich unauffälliger in der zwielichtigen Welt der Gangs bewegen und dadurch Informationen für die geheime Außenstelle der Phoenix Group I sammeln können, als ein in der Szene bekannter Gangster, der gleichzeitig als ATF-Informant arbeitete? Wer hätte es leichter gehabt als Rudy, weitere angebliche Solo Angeles dem Präsidenten der Mesa Club Hells Angels vorzustellen (und dabei jeglichen Verdacht anderer Mitglieder der Engel auszuräumen)?

Bislang war niemand auf so eine Idee gekommen.

Die Strafverfolgungsbehörden hatten in der Vergangenheit andere Biker-Clubs infiltriert, und zwar mit Hilfe von Undercover-Agenten, denen es gelungen war, sich die Mitgliedschaft zu erschleichen und dadurch Informationen zu sammeln. Die Polizei war nicht untätig gewesen und hatte falsche Clubs und Charter ins Leben gerufen, die als Outlaws auftraten, um in einem bestimmten Bereich der Gang-Unterwelt akzeptiert zu werden. Doch niemals zuvor war eine Gruppe von Undercover-Cops mit Hilfe der Identität eines „legalen“ Outlaw-Biker-Clubs aufgetreten, um die Angels zu infiltrieren.

Beefs Vorschlag, Rudy mit Regierungsgeldern auszustatten, um mit Methamphetaminen und Waffen in Arizonas krimineller Bikerwelt zu handeln, wurde kontrovers diskutiert und war riskant. Schließlich musste sich der mehrfach verurteilte Schwerverbrecher und Drogenabhängige noch Verstößen gegen das Bundeswaffengesetz stellen. Schnell drängte sich eine Parallele zum Fall des ATF Special Agents John Ciccone auf, der unwissentlich einen Killer zu einem bezahlten Spitzel gemacht hatte.

Ciccones Informant Michael Kramer war schon fünf Jahre bei den Hells Angels, als das ATF ihm den Vorschlag unterbreitete, bei den Bikern zu schnüffeln. Allerdings wusste Ciccone nicht, dass sein Kandidat am brutalen Mord an Cynthia Garcia beteiligt gewesen war, einem Biker-Groupie, das man nach einer Party im Clubhaus der Mesa Hells Angels enthauptet hatte. Die Frau hatte die schlimmste Sünde begangen und einen Hells Angel respektlos behandelt, was man mit dem Tode bestrafte. Ihre Leiche wurde an Halloween in einem ausgewaschenen Flussbett in der Wüste nahe Phoenix gefunden. Man hatte sie wie einen Haufen Müll entsorgt.

Trotz des Vorfalls überzeugte Beef einen US-Staatsanwalt davon, die Anklage gegen Rudy hinsichtlich der Verstöße gegen das Waffengesetz fallenzulassen, da man die Begabung des zukünftigen Informanten dringend einsetzen wollte. Beef argumentierte, dass es keinen besseren Weg gebe, „als einen Drecksack durch einen anderen Drecksack zur Strecke zu bringen“.

Beef vertraute Rudys Fähigkeiten und seinem Talent. Bislang war es dem Informanten gelungen, zahlreiche von den Behörden nicht überwachte Methamphetamin- und Waffenverkäufe mit Personen aus Tucson, Phoenix, Mesa, Bullhead City und Prescott abzuschließen. Zu seinen Kunden zählten auch angesehene Mitglieder der Red Devils, eines Support-Clubs der Angels. Rudy hatte seit über einem Jahr Informationen über die Hells Angels gesammelt und dadurch mehr als 140 Member und Associates identifiziert, von denen mindestens 45 aufgrund vorhergehender Straftaten gar keine Waffen besitzen durften. Und das war ihm trotz des hohen Grades an Schutzmaßnahmen gelungen, für die die Angels bekannt waren. Darunter fielen regelmäßiges Abklopfen, gründliche Leibesvisitationen, bei denen sich der Untersuchte komplett ausziehen musste, und zufällige Anrufe in Rudys Haus. Falls jemand die Biker hinters Licht führen konnte, dann Rudy! Der kleine und drahtige Informant hatte ein entwaffnendes Grinsen, und sein Labern durchdrang einen Raum wie das nervige Geplärre eines alten Radios. In einem anderen Leben wäre aus ihm ein erstklassiger Autoverkäufer geworden.

Für Beefs Plan hätte es keinen besseren Zeitpunkt geben können. Er spürte die sich steigernde Anspannung und das Misstrauen zwischen den Red Devils und Rudy. Henry Watkins (alias „Hank“), der über 1,80 Meter große und beleibte Sergeant-at-Arms des Tucson Chapters des Red Devils Motorcycle Club, begann zu nörgeln. Verantwortlich für die Sicherheit des Clubs und die Vollstreckung von Urteilen, kam ihm Rudys angebliche Mitgliedschaft bei den Solo Angeles merkwürdig vor, da er das einzige sichtbare Member zu sein schien. Hank begann daraufhin, Rudys Hintergrund unter die Lupe zu nehmen. Er hatte große Waffendeals mit ihm verzögert, bis er sich sicher sein konnte, dass sein Gegenüber kein Hochstapler war. Das ATF hatte Glück, denn Rudys Referenzen erwiesen sich als hieb- und stichfest. Der Informant gehörte offiziell zu den SAMC.

In der Zwischenzeit vertrat Rudy nachdrücklich die Auffassung, dass seine Mexiko-Kontakte bei den Kriegsvorbereitungen der Hells Angels hilfreich sein könnten, denn die Biker nahmen die Mongols ins Visier – die wohl meistgehassten Konkurrenten. Obwohl die Mongols auch hispanische Wurzeln hatten, konnte man sie schwerlich als Verbündete der Solo Angeles bezeichnen. Rudy überzeugte die Angels vom Vorteil, seine Clubbrüder mit Waffen zu versorgen, um sich gegen eine mögliche Invasion der Mongols zu schützen. Darüber hinaus sei es sicherlich vorteilhaft, einen Schmugglerring zwischen den Solo Angeles und den Hells Angels aufzubauen, um Betäubungsmittel und Waffen zu verschieben, schlug er vor.

Rudy wollte mit den Argumenten einen wunden Punkt Hanks treffen – Geld! Hank vertrat die eiserne Regel, nie mit Fremden Deals abzuschließen, doch im Fall von Rudy machte er eine Ausnahme. Er hatte einen kurzen Blick auf ein Foto geworfen, das Rudy, stolz posierend, mit dem legendären Gründer der Angels und ehemaligen Präsidenten des Oakland Chapters Ralph Hubert „Sonny“ Barger Jr. zeigte. Es war während einer Sause beim Laughlin River Run in Nevada geschossen worden, einem der landesweit größten Treffen von Bikern. Rudy ließ sich eindeutig als Opportunist und Überlebenskünstler beschreiben. Er wickelte die Deals mit einer unübertrefflichen Selbstsicherheit und einem unschlagbaren Charme ab. Trotz der steigenden Anerkennung musste er aber immer noch Leibesvisitationen wegen möglicher Wanzen über sich ergehen lassen. Auch sein ihm von der Regierung zur Verfügung gestellter Ford Falcon wurde auf der Suche nach Aufnahmegeräten regelmäßig gefilzt.

Diese Infos bestärkten Beef darin, dass es zu riskant war, elektronische Überwachungsgeräte einzusetzen oder die Telefongespräche, Meetings und Transaktionen abzuhören. Durch diese Schwierigkeit war er gezwungen, innovative Technologie zu nutzen. Gleichzeitig stieg das Risiko des Informanten.

Beef warf einen Blick über das Waffenarsenal, welches Rudy erst kürzlich durch einen Deal mit Hank erworben hatte. Die Bandbreite reichte von halbautomatischen SKS Sturmgewehren mit Mündungsfeuerdämpfern und Bajonettaufsätzen bis zu speziell hergestellten .12 Jagdgewehren mit ausgefeilten Seriennummern und zusätzlichen Schulterkolben. „Hank meinte, dass er mir vollautomatische Mac-10, Mac-11, HK 91 und Uzis besorgen kann sowie vollautomatische Maschinenpistolen, Zündschnüre, Quecksilber und Zeitzünder“, war es aus Rudy während einer kürzlich stattgefundenen Einsatzbesprechung herausgesprudelt.

Beef bezweifelte das nicht, doch er wollte mehr von dem Informanten als einige Päckchen „Glass“ (Methamphetamin) und illegale Knarren. Er wollte mehr, als gegen kleinere Outlaw-Clubs zu ermitteln und Hintergrundinformationen über die Hells Angels und die Supporter der Biker zu sammeln. Beef wollte bis zum Kern der unbarmherzigsten und brutalsten kriminellen Organisation vorstoßen. Er wollte ihnen direkt unter die Haut fahren, sie vorführen wie niemand jemals zuvor, ihr Vertrauen und ihre Loyalität gewinnen und zu einem Hells Angel werden, um sie schließlich zu zerstören.

Im Grunde genommen war Rudy eine Marionette in seinem Spiel. Der Informant wusste sehr wohl, dass er sich keinen Ausrutscher leisten durfte, denn sonst standen einige Jahre im Gefängnis an – wenn nicht sogar ein gewaltsamer Tod durch die Hände der Engel. Die Strafverfolgungsbehörden hatten die illegalen Aktivitäten der Biker momentan eingedämmt. Das verleitete Mesa Bob, den Präsidenten des Hells Angels Mesa Clubs, dazu, Rudy die Deals mit den Supportern der Red Devils durchziehen zu lassen. Falls diese schiefliefen, würde die Polizei die Devils ins Visier nehmen und niemals eine Beteiligung der Hells Angels vermuten.

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