Stanley Booth - The Rolling Stones

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Am Anfang stand ein Vertrag. Mit ihm räumten die Rolling Stones dem Autor im Oktober 1969 das Recht ein, sie als offizieller Biograf auf ihrer USA-Tournee zu begleiten. So erlebte Stanley Booth hautnah die Faszination mit, wie morbide Themen damals auf die bösen Buben des Rock ausübten. Ihre «Sympathy With The Devil» war mehr als bloß Koketterie, sie nahm schon fast den Charakter eines Teufelspakts an. Stanley Booth begleitete die Stones auf ihrer fünften USA-Tournee, die in Altamont mit Mord und Gewalt im Desaster endete.
Er zeichnet in seinem Buch ein realistisches und kritisch-differenziertes Porträt der Gruppe: Als Spieler, Komödianten und Trunkenbolde tanzen sie einen eigenen Tanz mit dem Teufel, voller Aggressionen, Obszönität und Poesie.

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„Ich bin aus Waycross“, sagte ich. Er nahm mich kurz in Augenschein, dann gab er mir den Joint, den er gerade rauchte. Wir spazierten auf den schmalen, vor dem Haus gelegenen Rasenstreifen hinaus (als wir hinaus­gingen, sagte Keith gerade zu Charlie: „Hast du gelesen, was dein Freund Gleason geschrieben hat?“), setzten uns in das Gras neben der Hecke und sprachen über Land und Leute in Georgia. Gram sagte, er habe nicht vor, jemals zurückzukehren. Ich erinnerte mich daran, dass mir meine Mutter von der Scheidung seiner Eltern erzählt hatte. Sein Vater, ein Mann na­mens „Coon Dog“ Connor, beging danach Selbstmord und Grams Mut­ter heiratete dann einen aus New Orleans stammenden Mann namens Parsons. Erst sehr viel später, als man begann, Gram in Artikeln und Büchern späte Anerkennung für das Erfinden einer neuen Musikrichtung zukom­men zu lassen, erfuhr ich, dass seine Mutter am Tag vor seinem Highschool-Abschluss an Unterernährung infolge von Alkoholismus gestorben war. Ihr Vater hatte noch Cypress Gardens und fast alle Orangen in Zen­tralflorida besessen. Aber mittlerweile war sogar das Haus in Waycross, in dem Gram lebte, abgebrannt.

Wie wir dort oben, dem Himmel nahe, hoch über dem Sunset Boule­vard saßen, schien es, als könnten wir in Richtung Osten bis heim nach Georgia sehen, mal abgesehen vom Smog. Aber hätte es keinen Smog ge­geben, was hätten wir dann schon zu sehen bekommen, außer den Leu­ten, die den Smog erzeugten? Gram zog am Joint und inhalierte tief. Ein silbernes Indianerarmband mit Hakenkreuzen hing an seinem Handge­lenk und seine Augen waren von undurchdringlichem Hellgrün wie Vo­geleier. „Schau es dir an, Mann“, sagte er, als hätte er meine Gedanken gelesen. „Sie nennen es Amerika, und sie nennen es Zivilisation, und sie nennen es Television, und sie glauben daran und bezeugen ihm die Ehre und besingen es in Liedern, und sie essen und schlafen und sterben, noch immer daran glaubend, und – und – ich weiß nicht“, sagte er und nahm einen weiteren Zug, „dann kommen manchmal die Mets daher und ge­winnen die ‚World Series‘ –“

Mit all der Erleuchtung, die ich in diesem Moment verkraften konn­te, trudelte ich zurück durchs Haus auf die Veranda, wo alle, die schon dort gewesen waren, und einige Neuankömmlinge gerade ein Powwow abbrachen und Jagger zurückließen, der zu einem sehr großen, jungen Mann mit Löwenmähne und roten Bartstoppeln an den Backen aufblick­te und also sprach: „Schau, Chip“, – da wusste ich, dass es ihn wirklich gab, diesen Mann, der sich selbst Chip Monck nannte – „wir können nichts mit Publikumsbeteiligung machen. Ich meine, ich schätze deinen Vorschlag und wir möchten sie auch gerne involvieren, aber wir können nicht ‚With A Little Help From My Friends‘ spielen und – was kennen sie denn? Du kannst von den Leuten nicht erwarten, dass sie bei ‚Paint It Black‘ mitsin­gen. Rock ’n’ Roll ist jetzt eine sehr coole Sache geworden, aber die Rol­ling Stones sind keine solche coole Angelegenheit. Was wir tun, ist viel alt­modischer, und weisst du, es ist nun mal nicht so, dass die Rolling Stones fünf hingebungsvolle Musiker wären – ich meine, ich würde viel lieber in einem goldmetallicfarbenen Cadillac auf die Bühne kommen und einen goldenen Anzug tragen oder so was ähnliches –“

Plötzlich, aber sanft und völlig ruhig, legte Chip seine Hände auf Micks Schultern und sagte in diesem weichen Bariton, der vor zwei Monaten Hunderttausende vom Dope ausgefreakte und vom Schlamm aufgeweichte Besucher des Woodstock-Festivals beruhigt hatte: „Ich möchte nur, dass du weisst, wie sehr es mich freut, mit euch zu arbeiten.“

Mick lachte. Als Chip ihn berührte, hatte er die Hände hochgenom­men, um ihn am Schlüsselbein auf Armlänge auf Distanz zu halten. Nicht ganz sicher, ob Mick nun über ihn lachte, lachte auch Chip. Beide stan­den mit leicht gebeugten Knien in der klassischen Ausgangsposition der Ringer da und grinsten einander an. Drinnen spielte jemand Klavier. Ich schaute nach, sah, dass es Keith war, gesellte mich auf der Bank zu ihm und fragte: „Was wird nun aus diesem Buch?“ Ich vertraute Keith, zu­mindest soweit, dass ich annahm, er würde die Wahrheit sagen; ein Mann mit blauem Zahnfleisch hat es nicht nötig zu lügen.

„Was soll damit sein?“ fragte er und spielte keine erkennbare Melodie. „Ich brauche einen Brief.“

„Ich dachte, Jo hat dir einen Brief geschickt.“

„Viele Briefe, aber alle nicht das, was ich brauche. Sie sagt, ich benöti­ge Allen Kleins Zustimmung.“

„Du brauchst von niemandem die Zustimmung. Alles was du brauchst, sind wir. Jo! Hey, Jo!“

Aus den Tiefen des verschlungenen Gebäudes tauchte Georgia Berg­man auf. Sie war die Sekretärin der Stones, ein angloamerikanisches Mädchen in den Mittzwanzigern mit schrulligem, schwarzem Haar, das in der damaligen Mode wie elektrisch zurechtgemacht war und rundherum wie eine grässliche Perücke abstand.

„Was ist mit diesem Brief?“ fragte Keith. Er spielte noch immer nichts, was man hätte erkennen können.

„Wir haben ihn abgeschickt“, sagte Jo. „Aber er war nicht in Ordnung, es hat nicht funktioniert, es ähmmm -“

„Ich werde mit Mick darüber sprechen“, sagte Keith. Das war zwar ein schwacher Trost für mich, aber ich sagte „fein“, und Jo nahm mich auf einen Spaziergang über das Grundstück mit, das man zusammen mit der Villa für viel Geld von einem Mitglied des Chemie-Clans der Du Ponts gemietet hatte. Wir schlenderten nach hinten hinaus zur entferntesten Ecke des Besitzes, wo es für die Kinder ein kleines Haus zum Spielen, eine Rut­sche und Schaukeln gab. Ich ging mit gesenktem Kopf und versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen.

Kaum länger als ein Jahr vorher, im September 1968, war ich nach England gefahren, um die Stones zu besuchen. Ich hatte mir dabei gedacht, dass mir noch diese eine Story fehlte, um eine Sammlung von Artikeln über Musik zu veröffentlichen. Fast drei Jahre lang, seit Mick, Keith und Brian wegen Drogenbesitz in Haft gekommen waren, hatten sich die Stones aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und nur ein einziges Mal waren sie öf­fentlich aufgetreten. Ich traf die Stones, war bei Brians Gerichtsverhand­lung dabei und schrieb eine Story – aber ich hatte nur ein flüchtiges Auf­blitzen des Mysteriums der Rolling Stones in Brians Augen erhascht, als er kurz von der Anklagebank aufblickte. Im Frühling, nach Veröffentli­chung der Story, fragte ich an, ob sie beim Schreiben eines Buches über sie mit mir zusammenarbeiten wollten. Es wurde Juni, und ich wartete noch immer auf eine Antwort, als Brian, der die Band gegründet hatte, ausstieg, wegen „musikalischer Differenzen“ mit den anderen Stones, wie er sagte. Weniger als einen Monat später rief mich Jo Bergman mitten in der Nacht an, um mir mitzuteilen, dass man Brian tot aufgefunden hatte, ertrunken in seinem Swimmingpool.

Einige Wochen später schickte mir Jo einen Brief im Namen der Sto­nes, in dem sie ihre Zusammenarbeit anboten – allerdings auf der Basis eines Vertrags zwischen ihnen, den Verlegern und mir. Aber es ist un­möglich, unter solchen Umständen gute Arbeit zu leisten. Man muss so gut wie möglich schreiben und darf keinerlei Kontrolle über irgendwelche Dinge mit irgend jemandem teilen, weder hinsichtlich des Manuskripts noch bezüglich des Geldes. Bei jedem anderen Arrangement kommt Publicity, aber nicht Literatur heraus. Schließlich übergab Jo die Sache mit dem Buch, in Vertretung von Allen Klein, an Ronnie Schneider, der weit­hin als der mächtigste Agent im Showbusiness galt. Als Akt der Selbstver­teidigung heuerte ich ebenfalls einen Agenten an, der auf dem Gebiet der Literatur das Gegenstück zu Klein darstellte. Er schickte Schneider einen Brief, den die Stones unterschreiben sollten. Aber Keith wiederum sagte, dass ich Klein überhaupt nicht brauchen würde. Warum erzählte Jo dann aber Klein oder seinem Neffen Schneider von meinem Buch?

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