Stanley Booth - The Rolling Stones

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Am Anfang stand ein Vertrag. Mit ihm räumten die Rolling Stones dem Autor im Oktober 1969 das Recht ein, sie als offizieller Biograf auf ihrer USA-Tournee zu begleiten. So erlebte Stanley Booth hautnah die Faszination mit, wie morbide Themen damals auf die bösen Buben des Rock ausübten. Ihre «Sympathy With The Devil» war mehr als bloß Koketterie, sie nahm schon fast den Charakter eines Teufelspakts an. Stanley Booth begleitete die Stones auf ihrer fünften USA-Tournee, die in Altamont mit Mord und Gewalt im Desaster endete.
Er zeichnet in seinem Buch ein realistisches und kritisch-differenziertes Porträt der Gruppe: Als Spieler, Komödianten und Trunkenbolde tanzen sie einen eigenen Tanz mit dem Teufel, voller Aggressionen, Obszönität und Poesie.

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„Aber Shirley, Sie haben doch das Geschirr abgewaschen. Was hätte ich sonst sagen können?“

„Sie hätten etwas erfinden sollen.“

„Wo stand das?“ fragte Bill Wyman, ein weiterer Rolling Stone, der mit seiner Freundin Astrid Lindstrom, der schwedischen Eisprinzessin, weiter weg am anderen Ende der Couch saß. „Toller Bass-Sound, gell?“ Auf einem tragbaren Plattenspieler in einer Ecke des Raumes liefen Plat­ten der Kansas City Six aus den 30er Jahren.

„Yeah, Walter Page, echt gut“, sagte Charlie. „In einem amerikanischen Magazin. Es lag im Büro rum.“

„War das über uns alle? Wir haben es nie zu sehen bekommen“, sagte Astrid. Wyman sammelte Zeitungsausschnitte, die er in Kladden klebte.

„Das würde ich mir an deiner Stelle auch nicht wünschen“, entgegne­te Shirley.

„So einen Sound kriegt man mit einem elektrischen Bass nie hin“, sagte Wyman, ein Bassist, dessen Hände zu klein waren, um den akustischen Bass zu spielen.

„Der elektrische Bass ist dafür flexibler“, sagte ich als Versuch, die Kon­versation in eine andere Richtung zu lenken. „Man kann mehr damit ma­chen.“

„Das aber nicht“, sagte Wyman, „Oder, Charlie?“

„Niemals“, sagte Charlie, während der Bass von Page und die Schlagzeugbesen von Jo Jones sich mit der Gitarre von Freddie Green mischten. Ihr Rhythmus war stabil wie ein gesunder Herzschlag.

„Sony“, sagte ich.

„Seit du hier angekommen bist, haben wir dich in die Defensive ge­bracht“, sagte Charlie. „Hast du vielleicht die Zeitung mit der Kritik von Ralph Gleason mitgebracht? Wir haben sie noch nicht bekommen.“

„Ich hab’ sie unterwegs gelesen.“

„War’s schlecht?“

„Es hätte schlimmer sein können, aber nicht viel.“ Einmal fragte ich Charlie, wie er sich angesichts der unzähligen Presseattacken gegen die Stones fühle, und er meinte: „Es kommt mir nie so vor, als wäre von mir die Rede.“ Und Shirley fügte hinzu: „Charlie und Bill sind nicht wirklich die Stones, nicht wahr? Mick, Keith und Brian – das sind die großen, bösen Rolling Stones.“

Charlie lächelte mit heruntergezogenen Mundwinkeln. „Gleasons Jazz-Artikel haben mir immer gefallen. Ich kenne ihn sogar persönlich. Ich habe ihn getroffen, als wir das letzte Mal in San Francisco spielten. Ich würde ihn gerne fragen, was ihn so gegen uns eingenommen hat.“

Ein Mann mit sich lichtendem, schwarzem Kraushaar und buschigen, säbelförmigen Koteletten betrat den Raum durch den offenen Zugang am anderen Ende. Er hatte weiße Shorts an und trug zwei Tennisschläger und ein Handtuch mit sich. „Hat irgendwer Lust auf Tennis?“ fragte er mit einer Stimme, die wehtun würde, wenn man sich mit ihr rasieren müsste.

Ich hatte ihn noch nie gesehen, aber ich kannte seine Stimme, die ich bereits am Telefon hatte ertragen müssen. Es war Ronnie Schneider, der Neffe von Allen Klein, dem Business-Manager der Rolling Stones. Bevor es mir selbst bewusst wurde, stand ich schon zwischen ihm und der Tür. „Haben Sie den Brief meines Agenten bekommen?“ fragte ich, nachdem ich mich vorgestellt hatte.

„Yeah, ich hab’ ihn bekommen“, sagte er. „Es gibt da ein paar Sachen, die wir ändern müssen. Sag deinem Agenten, dass er mich anrufen soll.“

„Er sagt, er habe schon versucht, Sie zu erreichen. Es ist dringend.“

„Ich weiß“, sagte Ronnie mit der Stimme eines teuflischen Unholds, der jungmädchenhaftes Entzücken nachäfft. Er schenkte mir ein breites Lächeln, so als hätte er mich gerade am Angelhaken. „Will denn keiner hier Tennis spielen?“

„Ich spiele“, sagte Wyman.

„Der hier ist verzogen.“ Ronnie gab ihm einen Schläger von der Form eines Schuhlöffels und sie gingen über die Veranda und das saftige Saint-Augustine-Gras hinaus zum Tennisplatz. Ich beobachtete durch die Glastüre, wie sie gingen; dann fiel mir auf, dass ich meinen Hut in der Hand hielt und ich beschloss, mich wieder hinzusetzen und zu versuchen, mich zu entspannen.

Serafina, die achtzehn Monate alte Tochter der Watts, kam mit ihrer Kinderschwester herein und Shirley nahm sie mit in die Küche, um etwas zu essen. Astrid ging auch mit, vielleicht um den Orangensaft kaltzustel­len. Die Kansas City Six spielten „Pagin’ The Devil“.

„Was genau hat Gleason behauptet?“ fragte mich Charlie.

„Er hat geschrieben, dass die Tickets zu teuer und die Sitzplätze schlecht sind, dass die Vorgruppen nicht genug bezahlt bekommen – und dass das alles beweist, dass die Rolling Stones ihr Publikum verschaukeln. Kann sein, dass ich etwas ausgelassen habe. Richtig. Er hat auch gemeint: ‚Sie ziehen eine gute Show ab.‘“

Die Hintertür ging auf und eine Gang kam hereinspaziert. Groß und hager und langhaarig standen sie einen Moment lang mitten im Raum, als würden sie für eine verblasste, sepiafarbene Fotografie posieren, für jene Art von Fotos, die ihre Bestimmung letztlich auf an Bäume genagelten Pla­katen fanden. „Die Stones Gang: Wanted Dead Or Alive“, obwohl im Mo­ment nur Mick Jagger, der wie ein Model dastand und seinen schmalen Hintern seitwärts gereckt hatte, eine Gerichtsverhandlung erwartete. Neben ihm Keith Richards, sogar noch dünner und gar nicht wie ein Model, son­dern wie eine irre Werbung für einen gefährlichen, sorglosen Tod ausse­hend – schwarze zottige Haare, aschfahle Haut, mit einem Pumazahn an seinem rechten Ohrläppchen und einer Marihuanazigarette zwischen sei­nen verrottenden, gefletschten Hauern. Und mit blauem Zahnfleisch, der einzige Weiße auf der Welt mit blauem Zahnfleisch, giftig wie eine Klap­perschlange.

Von den Fotos her erkannte ich den Ersatzmann für Brian Jones, Mick Taylor. Er wirkte rosig, blond und hübsch wie ein Püppchen neben Jag­ger und Richards, die, seit ich sie vor einem Jahr zum letzten Mal gesehen hatte, um mehr als nur ein Jahr gealtert waren. Einen der anderen, dessen schwarzes Haar mit blassgoldener Farbe wie von Reif bedeckt war und der klassische Country-&-Western-Bekleidung von Nudie, dem Rodeo-Schnei­der, trug, hatte ich, so erinnerte ich mich, im Fernsehen und auf Platten­hüllen gesehen – es war Gram Parsons und er stammte, wie ich gehört hatte, aus meiner am Rande des Okefenokee-Sumpfes gelegenen Heimat­stadt Waycross in Georgia. Wir waren einander noch nie begegnet, aber ich hatte eine Kritik über „The Gilded Palace Of Sin“, das neue Album seiner Band Flying Burrito Brothers, geschrieben. Dass er die Stones kann­te, darauf wäre ich nicht gekommen. Ihn hier zu sehen, einen anderen Kna­ben aus Waycross in diesen höheren Sphären anzutreffen, ließ mich so etwas wie ein vorgezeichnetes Muster erahnen, irgendeine Bestimmung, die ich nicht klar erkennen konnte, und ich stand auf, um mit Gram Parsons zu sprechen – als wäre er ein Prophet und ich ein Erleuchtung su­chender Pilger.

Aber als ich um den Tisch herum ging, drehte sich Jagger in meine Richtung, und zum ersten Mal, seit er den Raum betreten hatte, standen wir einander von Angesicht zu Angesicht gegenüber, und zwar viel zu nahe; seine Augen waren wie die eines Wildes, groß, dunkel, überrascht.

Ich erinnerte mich, dass ich auf dem Flug hierher im „Time“-Magazin über eine Studie gelesen hatte. Demnach würde derjenige bei einer Begegnung zweier Menschen, die sich anschauen, am wahrscheinlichsten die Situa­tion dominieren, der als erster wegschaut. Ich lächelte Mick also freund­lich zu, und er schaute weg, genau wie die dominanten Leute in „Time“. Ich fühlte mich, als hätte ich ein Spiel, das ich gar nicht spielen wollte, be­reits verloren. Dann war ich aber an Mick vorbei und sagte zu Gram: „Freut mich, dich zu sehen.“

„Yeah“, sagte Gram mäßig begeistert, „aber wer bist du?“

Ich erzählte es ihm und er meinte: „Hat mir gefallen, was du über un­sere Band geschrieben hast.“

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