Stanley Booth - The Rolling Stones

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Am Anfang stand ein Vertrag. Mit ihm räumten die Rolling Stones dem Autor im Oktober 1969 das Recht ein, sie als offizieller Biograf auf ihrer USA-Tournee zu begleiten. So erlebte Stanley Booth hautnah die Faszination mit, wie morbide Themen damals auf die bösen Buben des Rock ausübten. Ihre «Sympathy With The Devil» war mehr als bloß Koketterie, sie nahm schon fast den Charakter eines Teufelspakts an. Stanley Booth begleitete die Stones auf ihrer fünften USA-Tournee, die in Altamont mit Mord und Gewalt im Desaster endete.
Er zeichnet in seinem Buch ein realistisches und kritisch-differenziertes Porträt der Gruppe: Als Spieler, Komödianten und Trunkenbolde tanzen sie einen eigenen Tanz mit dem Teufel, voller Aggressionen, Obszönität und Poesie.

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„Und wie geht es Marianne Faithfull?“ fragte Rona Barrett Mick. Hätte man es nicht besser gewusst, man hätte annehmen können, sie sei die ein­zige Reporterin, die sich für das Privatleben der Stones interessierte.

Drei Tage nach dem Tod von Brian Jones hatte Marianne Faithfull, Jaggers „ständige Begleiterin“ während der vergangenen zwei Jahre, die sich gerade mit Mick in Australien aufhielt, um in einem Film mitzuwir­ken, in den Spiegel geblickt und nicht ihr eigenes Gesicht gesehen, son­dern das von Brian. Dann nahm sie eine Überdosis Schlaftabletten. Nur Glück und sofortige medizinische Behandlung retteten ihr Leben. Nach­dem sie sich in Australien und der Schweiz erholt hatte, war sie in Micks Haus in London zurückgekehrt, wo sie sich nun vernachlässigt fühlte.

„Es geht ihr gut“, sagte Mick zu Rona. „Und wie geht’s Ihnen?“

Rona ließ sich nicht entmutigen und wollte wissen, ob Mick irgend­welche Pläne habe, für ein öffentliches Amt zu kandidieren: „Ich fühle mich nicht sehr messianisch“, sagte er lachend.

Weitere Fragen über Festivals und Gratiskonzerte wurden gestellt. Das Thema ließ sich einfach nicht beiseite schieben. Die Popfestivals, diese ge­waltigen Zurschaustellungen von Drogen, Sex und Musik, hatten die öf­fentliche Meinung in diesem Jahr entweder in empörte Aufregung oder in Begeisterung versetzt, in jedem Fall aber stark beschäftigt. Das große Spek­takel des vergangenen Jahres war die Polizeibrutalität in Chicago während des Konvents der Demokraten gewesen; im Jahr davor hatten die Mas­senmedien den unter jungen Menschen weitverbreiteten Gebrauch von psychedelischen Drogen entdeckt. Heuer hatte es an Orten wie Woodstock, Hyde Park, Atlanta, Denver, Isle of Wight oder Dallas riesige Mu­sikfestivals gegeben, wo die Leute nichts zahlten, auch wenn Karten ei­gentlich verkauft wurden, wo sie nackt herumliefen, öffentlich Drogen konsumierten und Sex hatten – und das alles fast ohne Verhaftungen, weil es außer einem Krieg keine Möglichkeit gegeben hätte, Hunderttausende von Menschen festzunehmen. Es sah so aus, als wären die Kinder des Zweiten Weltkriegs zu einer Macht herangewachsen, der die traditionelle Gesellschaft möglicherweise keinen Einhalt mehr gebieten konnte. Es soll­te, so sagte Keith über die Festivals, „zehnmal mehr davon geben“. „Aber“, wollte jemand noch immer wissen, „was ist jetzt mit den Preisen der Tickets für die Rolling-Stones-Konzerte?“

Mick, Keith und Sam Cutler begannen gleichzeitig zu sprechen, hörten gemeinsam auf und Sam sagte: „Dürfte ich nur das eine sagen: die Prickets …“ Und Keith küsste ihn auf die Wange. (Prickets: unübersetzbares Wortspiel mit „prick“ = Schwanz, Stich, „pricket“ = Schwänzchen).

Sie waren trotz allem eben immer noch die Rolling Stones. Mick hielt eine kleine Rede, die Fragen versiegten und Mick sagte: „Danke vielmals, Leute.“ Und dabei klang er wie Merriman Smith, der verstorbene Pressesprecher des Weißen Hauses, beim Beenden einer Pressekonferenz des Präsidenten.

Die Stones verließen den Saal. Am Ende hatte Mick noch betont: „Wir machen diese Tour nicht des Geldes wegen, sondern weil wir in Amerika spielen und eine Menge Spaß haben wollen. Mit diesen ganzen wirt­schaftlichen Angelegenheiten haben wir echt nichts zu schaffen. Ich meine, man ist entweder ein Sänger und das alles oder man ist ein verdammter Ökonom. Es tut uns leid, wenn es sich einige Leute nicht leisten können, zu unseren Konzerten zu kommen. Aber wir wüssten nicht, dass diese Tour teurer als andere ist. Ihr werdet uns in dieser Hinsicht auf dem Laufenden halten müssen.“ Das wirkte wie ein ernsthafter Schritt, da die Stones es bisher immer vermieden hatten, sich von anderen Leuten sagen zu lassen, was sie zu tun hätten.

Steckler, Sandison, Jo und ich trafen die Stones in der Suite von Bill Wyman, wo es im Wohnzimmer um die nicht unwichtige Frage ging, ob die Stones vor dem Start der Tournee eine Single aus dem neuen Album veröffentlichen sollten. Steckler schlug vor, die auf dem Album enthalte­ne Countryversion von „Honky Tonk Women“, ihrer letzten Single, zu veröffentlichen, womit sie die erste Band würden, die den gleichen Song zweimal hintereinander auf den Markt brachte.

Jagger schlug vor, den Titelsong „Let It Bleed“ herauszubringen, „wenn ihn irgendwer im Radio spielen würde“.

„Nicht mit diesem Text“, sagte Jo.

„Na ja, der ist nicht einfach nur ordinär, ich mein’, der ist zweideutig“, sagte Mick.

„‚If you want someone to cream on, you can cream on me‘ ist ziem­lich eindeutig“, sagte Jo.

„Wir müssen uns auch darauf einigen, mit welchen Presseleuten du sprechen wirst“, meinte Steckler und nannte etliche regelmäßig erschei­nende Zeitschriften, die um Interviews ersucht hatten.

„‚Saturday Review‘, was ist das für ’n Blatt?“ fragte Mick.

„Das stumpfsinnigste Magazin in ganz Amerika“, sagte ich. „Stumpf­sinniger als die ‚Saturday Evening Post‘. Stumpfsinniger als ‚Grit‘.“

„Das geht dann in Ordnung.“

Das Meeting war kurz; nichts wurde beschlossen – außer zu ver­suchen, ein paar weitere Tage am Leben zu bleiben. Keine Strategie, kein Plan.

Nach unserer Rückkehr ins Oriole-Haus und einem Lunch aus Schin­kensandwiches und Bier besuchten Steckler, Sandison und ich das Haus im Laurel Canyon. Ein untersetzter junger Mann namens Bill Belmont, der zu Chip Monks Bühnencrew gehörte, fuhr mit uns in der Limousine mit und machte uns wie ein Reiseführer, der davon träumt, ein Presse­sprecher zu sein, auf die Sehenswürdigkeiten aufmerksam: „Die Hütte dort, das ist Frank Zappas Haus, hat einmal Tom Mix gehört. Das Haus, zu dem wir hinfahren, wo jetzt die Stones sind, gehörte einmal Carmen Miranda und danach Wally Cox, und dann hat es Peter Tork von den Monkees gehört, und jetzt gehört es Steve Stills. Auch David Crosby hat dort eine Weile gelebt. Ich kann euch alles erzählen. Habt ihr den Artikel über die Doors im ‚Rolling Stone‘ gelesen? Der ist eigentlich von mir, denn ich hab’ dem Typen den ganzen Artikel erzählt. Er hat nur aufgeschrie­ben, was ich gesagt habe.“

An einer unbefestigten Straße am Abhang des Laurel Canyon befand sich zwar ein Tor, aber es war offen, und wir fuhren hinauf, umgeben von den dunkelgrünen Wänden des Tals. Das Haus war aus Stein, hatte einen Swimmingpool und eine große gepflasterte Auffahrt, in der zwei Limou­sinen und zwei Mietwagen parkten. Vom hinteren Ende des Hauses her konnte man über den Pool die gedämpften Klänge von elektrischen Gitarren und einer Mundharmonika hören.

Neben der Auffahrt wuchs ein Zitronenbaum und die Clowns, in deren Gesellschaft ich mich befand, vergnügten sich damit, Zitronen ab­zureißen und herumzuwerfen. Nur um mich nicht auszuschließen, warf ich auch eine oder zwei Zitronen, aber ich komme aus einem Ort, wo die Leute arm, aber stolz sind, und ich habe keine Freude daran, mit Essen zu werfen – es sei denn, ich will jemanden damit treffen.

Nach einer Weile gingen wir ins Haus, einem Räubernest aus Holz, Leder und Stein, mit Steinböden, einem großen steinernen Kamin und nichts, was dem Ganzen einen etwas weicheren Touch gegeben hätte. Die Küche verfügte über einen Kühlschrank, der so groß war wie jene in den Läden von Arbeitercamps bei Ölbohrstellen, nur dass in diesem hier an­stelle von Schweinehälften und Riesenorangen Bier eingelagert war. Wir tranken ein paar Heinekens und warteten auf das Ende der Probensession. Belmont, Steckler und Sandison hingen auf Sesseln faul im Wohn­zimmer herum. Ich hatte keine Ahnung, warum sie eigentlich hier waren. Ich war gekommen, um mit Keith und Mick über den Brief zu reden, den ich benötigte, um einen Verleger zu finden, weiterleben zu können, ein Buch zu schreiben. Ich legte mich auf eine Ledercouch, schaute zum Fenster hinaus und sah ein kleines braunes Rehkalb, das den Abhang her­abkam.

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