Ruth Gogoll - Miryams Geheimnis

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Nachdem Ella nachts bei Regen mit ihrem Motorroller von einem Auto abgedrängt und in den Straßengraben geschlittert ist, erwacht sie erst wieder mit mehreren Knochenbrüchen im Krankenhaus. An ihrer Seite Miryam, die sie gefunden und in die Klinik gebracht hat. Doch kaum ist Ella wach, verschwindet Miryam geschäftig.
Ella macht sich nun Sorgen um ihre Hündin Inka, die ganz allein in ihrer Wohnung wartet, und um die Krankenhausrechnung, denn sie ist nicht versichert. Da erscheint Miryam erneut als rettender Engel, kümmert sich um Inka und die Rechnung und holt Ella zur Pflege kurzerhand zu sich nach Hause, eine Prachtvilla mit Personal. Doch schon bald fühlt sich Ella trotz aller Fürsorge nicht mehr wohl, denn es schweben dunkle Wolken über den stilvollen Mauern. Und immer mehr nagt an Ella die Frage, warum die Hausherrin sich so fürsorglich um sie kümmert – was in aller Welt ist Miryams Geheimnis?

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Aber irgendwann einmal im Leben war man doch immer auf andere angewiesen. Das musste auch sie lernen.

Und Miryam sah nicht ein, warum sie das nicht in ihrem Haus lernen sollte.

Deshalb würde sie sie jetzt dort hinbringen.

7

Ella wusste nicht genau, was sie erwartet hatte. Vielleicht hatte sie sich auch nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht. Aber als Miryam von ihrem Haus gesprochen hatte – auch wenn sie gesagt hatte, es wäre ein großes Haus –, hatte Ella sich nicht gerade dieses Fast-Schloss vorgestellt, in dem sie jetzt angekommen waren.

Geradezu entgeistert blickte sie sich in der Eingangshalle um. Sie saß in einem Rollstuhl, den Miryam besorgt hatte, denn weder konnte Ella ihr rechtes Bein belasten noch ihre rechte Schulter. Das hieß, sie konnte sich auch nicht an Krücken durch die Gegend schwingen.

»Silly? Wo bist du?«, rief Miryam die Treppe hinauf, während sie die Handschuhe, die sie beim Autofahren getragen hatte, abstreifte.

Allein schon diese Treppe hätte den Umfang von Ellas Wohnung gesprengt. Aus dieser Eingangshalle, die man wirklich als nichts anderes als eine Halle bezeichnen konnte, denn sie hatte mindestens die Größe eines luxuriösen Autosalons, schwang sie sich im hinteren Bereich nach oben wie in einer Gemäldegalerie.

Der Eindruck war auf jeden Fall zutreffend, denn es hingen tatsächlich mehrere Gemälde an der weiß gestrichenen Wand hinter der Treppe. Große Gemälde. Und wahrscheinlich sehr teure. Sie sahen nicht aus, als stammten sie aus einem Kaufhaus. Einige davon mussten mindestens zwei mal drei Meter groß sein. So etwas hatte Ella noch nie gesehen.

»Silly«, rief Miryam noch einmal. Sie ging auf die Treppe zu und stellte einen Fuß auf die unterste Stufe, während sie hinaufblickte. »Bist du da oben?«

Endlich rührte sich etwas. Am oberen Rand der Treppe zeigte sich eine Bewegung. Ein junges Mädchen in Ellas Alter trat auf dem Absatz nach vorn und blickte gelangweilt in die Halle hinunter. Sie sagte nichts, sah aber aus, als hätte sie sich nur widerwillig von dem losgerissen, was auch immer sie gerade getan hatte, und fühlte sich von der Aufforderung ihrer großen Schwester ausgesprochen gestört.

»Ich habe jemanden mitgebracht«, erklärte Miryam, ohne sich von der Stimmung ihrer jüngeren Schwester beeinflussen zu lassen. »Das ist Ella Cziebinsky.« Mit einem ausgestreckten Arm wies sie auf Ella, die sich in ihrem Rollstuhl hier unten in der überdimensionalen Halle ziemlich verloren vorkam. »Sie wird jetzt für eine Weile bei uns wohnen.«

Das schien ihre Schwester etwas aus ihrer Lethargie zu reißen, und sie kam langsam die Stufen herunter. Fast wie auf einer Showtreppe setzte sie Schritt vor Schritt, als inszenierte sie einen Auftritt. Immer noch sagte sie nichts, sondern starrte Ella nur an, als versuchte sie, sich darüber klarzuwerden, was zur Hölle dieses exotische Tier in ihr Zuhause getrieben hatte.

Ella hatte den Eindruck, diese Art von Verhalten war Miryam schon gewöhnt, denn sie kümmerte sich nicht darum. »Sie braucht ein bisschen Hilfe«, setzte sie ihre Erklärung fort. »Sie hatte einen Unfall. Deshalb kann sie im Moment weder ihr Bein noch ihren Arm richtig benutzen.«

Endlich hatte Silly ihren Auftritt beendet und trat neben ihre Schwester, die jetzt von der Treppe zurückgetreten war und wieder in der Halle stand.

»Das ist meine Schwester Selina«, stellte Miryam völlig unbeeindruckt von der ablehnenden Haltung, die Selina ausstrahlte, vor, als befänden sie sich auf einem Sektempfang. »Ihr beide werdet jetzt die meiste Zeit miteinander verbringen, denn ich muss ja arbeiten.«

Na, das kann ja heiter werden! dachte Ella. Sie hasst mich. »Guten Tag«, sagte sie, höflich, wie sie war.

Selina starrte sie jedoch nur an und sagte nichts. Und auch das Anstarren hielt nur eine kurze Weile, dann schweifte ihr Blick höchst desinteressiert durch das Riesenfenster an der linken Seite hinaus. In der Tat war es nicht nur ein Fenster, sondern die halbe Wand war aus Glas. So hoch, dass Ella den Eindruck hatte, sie führte bis in den oberen Stock hinauf.

Auch Miryams Blick war mit etwas anderem als Ella beschäftigt. Sie betrachtete nachdenklich die Treppe. »Selbst wenn wir einen Treppenlift hätten, wäre das im Moment wohl nicht machbar«, murmelte sie vor sich hin. Immer noch in Gedanken versunken wanderte ihr Blick zu Ella hinunter. »Dann müssen wir mein Büro nehmen.«

Ungläubig lachte Selina auf. Es klang fast wie ein Prusten. »Dein Büro? Dein heiliges Büro?«

»Es ist nicht heilig«, gab Miryam trocken zurück. »Ich will nur nicht, dass du Sachen daraus entfernst, nach denen ich dann stundenlang suchen muss.«

Auf diese Aussage gab Selina nur ein abschätziges Geräusch von sich. »Sachen, die du gar nicht benutzt«, warf sie ihrer Schwester herausfordernd hin.

»Das spielt keine Rolle.« Miryam sah sie strafend an. »Es sind meine Sachen, nicht deine.«

»Und du denkst, sie«, Selinas dunkle Augenbrauen zogen sich zusammen, als sie Ella nun erneut anstarrte, »tut das nicht?«

Miryams Mundwinkel verzogen sich liebenswürdig, wenn auch etwas herablassend lächelnd. »Nein, ich glaube, sie tut das nicht.« Mit einem aufmunternden Gesichtsausdruck wandte sie sich nun wieder an Ella. »Mein Büro ist hier unten«, erklärte sie. »Das ist einfacher mit dem Rollstuhl. Es hat auch ein angeschlossenes Bad.«

Was auch sonst? dachte Ella. Dieses Haus konnte zehn Bäder haben, und man würde sie trotzdem kaum finden. »Was ist mit Inka?«, fragte sie mit besorgt verzogenem Gesicht. »Ich muss sie abholen.«

»Das mache ich schon.« Miryam nickte ihr zu. »Und Silly kann sich währenddessen schon einmal um Sie kümmern.«

»Ich?« Entsetzt riss Selina die Augen auf.

»Ja, du«, bestätigte Miryam jetzt wieder lässig. »Weil ich nicht hier sein werde. Aber Frau Molitor ist ja bestimmt auch noch da, oder?«

»Dann kann sie sich ja kümmern«, stellte Selina sofort fest und wandte sich schon wieder zur Treppe. »Ich gehe nach oben.«

»Oh nein«, widersprach Miryam befehlend. »Du bleibst da.« Sie begab sich unter der Treppe ein paar Schritte nach hinten. »Frau Molitor?«, rief sie. »Sind Sie hier?«

Es dauerte vielleicht ein oder zwei Minuten, dann hörte Ella Schritte. »Ich wusste nicht, dass Sie nach Hause gekommen sind«, sagte die etwas erstaunte Stimme einer anscheinend älteren Frau. »So früh schon.«

»Ja.« Miryam nickte und kam jetzt wieder zu Ella und Selina zurück. »Ich habe jemanden mitgebracht. Das ist Frau Cziebinsky. Könnten Sie bitte mein Büro für sie als Schlafzimmer herrichten? Sie kann nicht die Treppe hinaufgehen, weil sie sich den Knöchel gebrochen hat.«

»Oh, das tut mir leid«, bedauerte Frau Molitor sofort und kam hinter Miryam auf Ella zu.

»Das ist Frau Molitor, meine Haushälterin«, erklärte Miryam beiläufig in Ellas Richtung, ging aber an ihr vorbei auf die Haustür zu. »Und ich hole jetzt den Hund.«

Zack! war sie draußen, und Ella blieb mit Selina und Frau Molitor allein zurück.

»Herzlich willkommen«, begrüßte Frau Molitor Ella nun freundlich lächelnd. Sie reichte ihr die Hand. »Ich hoffe, Sie werden sich bei uns wohlfühlen.«

Zum ersten Mal in diesem Haus empfand Ella so etwas wie Wärme. Sie nahm die Hand mit ihrer linken und lächelte zurück. »Danke. Es tut mir leid, dass ich Ihnen solche Umstände mache.«

Es schien, als ob Frau Molitors Augenbrauen überrascht nach oben zucken wollten, aber dann blieb es bei dem Versuch. »Das sind keine Umstände«, behauptete sie fast schon vergnügt. »In Frau Marholds Büro steht eine große Couch, auf der sie sogar selbst schon geschlafen hat. Die ist recht bequem.« Sie wies mit einer Hand auf Ellas Fuß. »Was ist Ihnen denn passiert?«

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