Roy Palmer - Seewölfe Paket 8

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Seewölfe Paket 8: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Hafen erbebte plötzlich, als die Galeeren das Feuer auf die englischen Schiffe eröffneten. Gelbrote Blitze zuckten auf, ein wildes Donnern rollte über die Reede, und die beiden ersten Galeeren spien ihren tödlichen Eisenhagel aus. Gewaltige Fontänen schossen aus dem Wasser, stiegen in den Himmel und fielen wieder in sich zusammen. Ein Orkan aus glühendem Eisen fegte über die «Isabella» weg, als die dritte Galeere ihre Salve abfeuerte. Die vierte Galeere schob sich auf das Flaggschiff der Engländer zu…

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„Es ist Henk!“ schrie einer der Geusen. „Henk Bakker!“

„Klar bei Jolle!“ befahl Hasard knapp. „Backbrassen, die Fahrt aus dem Schiff!“

Das Boot wurde ausgeschwenkt und abgefiert. Hasard wollte nicht riskieren, den Mann über die Jakobsleiter aufzunehmen: Er war verletzt, und in der Dünung konnte es nur zu leicht passieren, daß er sich den Kopf an der Bordwand einschlug. Friso Eyck enterte selbst ab, zusammen mit Stenmark und dem rothaarigen Ferris Tucker, und Minuten später hatten sie den Verletzten geborgen.

Der hünenhafte Schiffszimmermann grinste matt, als er den Mann an Deck hievte. Der Holländer war zusammengebrochen und hatte das Bewußtsein verloren: die unausweichliche Reaktion auf alles, was hinter ihm lag. Aber er kam rasch wieder zu sich, stemmte sich taumelnd hoch und starrte aus flakkernden Augen die Männer an, die ihn umstanden.

An dem flachshaarigen Steuermann der „Anneke Bouts“ blieb sein Blick hängen.

„Friso?“ murmelte er. „Friso Eyck?“

„Ja, Henk. Wir sind unter Freunden, Engländern. Dies ist das Schiff Philip Hasard Killigrews, des Seewolfs.“

„Aber – eure ‚Anneke‘ – Meerens …“

„Kapitän Meerens ist tot. Wir liefen im Sturm auf ein Riff, und die Engländer halfen uns. Was ist geschehen, Henk? Was ist mit van Helder?“

Einen Moment schien der Blick des Verwundeten durch alles hindurchzugehen. Seine Lippen zuckten, die Kiefermuskeln traten wie Stränge hervor.

„Fünf spanische Galeonen“, stieß er hervor. „Und wir hatten im Sturm den Besanmast verloren. Einen der Dons konnten wir auf Tiefe schicken, und die anderen wissen jetzt auch, wer die Meergeusen sind.“ Er biß die Zähne zusammen und sog scharf die Luft ein. „Es waren zu viele. Die ‚Oranje‘ sank. Einen der Spanier haben wir noch geentert. Ich schwöre dir, Friso, da sind die Fetzen geflogen. Marius hat allein sechs oder sieben von den Kerlen niedergeschlagen, bevor er gefangengenommen wurde.“

„Er ist gefangen? Er lebt?“ Scharf und atemlos stieß der blonde Steuermann die Frage hervor, und in seine Augen trat jäh ein Hoffnungsschimmer.

„Ja, er lebt, das weiß ich genau. Er und sechs oder sieben andere. Ich war ein Stück ins Steuerbordhauptwant geklettert, um da einen Don herunterzuholen, der Marius von oben in den Nacken springen wollte, aber Marius nutzte es nichts mehr. Die letzten von uns gingen mit fliegenden Fahnen unter. Ich war als einziger noch bei Bewußtsein, und sie hatten mich nicht bemerkt. Da bin ich außenbords gesprungen …“

Er verstummte abrupt.

Ein langes Schweigen folgte seinen Worten. Friso Eyck hatte die Hände geballt, und in seinen blauen Augen brannte ein wildes Feuer.

„Wir holen ihn heraus“, flüsterte er. „Wir werden Marius van Helder befreien. Jan Joerdans ist noch da. Wir haben noch die ‚Hoek van Holland‘ …“

„Und wie willst du sie erreichen? Schwimmend?“

„Auf dem abgerissenen Schott, wenn es sein muß! Ich schwöre dir …“

„Ich schlage vor, daß Sie die Planken der ‚Isabella‘ vorziehen“, sagte Hasard trocken. „Die ist nämlich schneller als das Schott. Und viel Zeit wird Ihnen nicht bleiben.“

Friso Eyck wandte sich um. Seine hellen Augen brannten.

„Das – wollen Sie wirklich für uns tun?“ fragte er leise.

„Ja“, sagte Hasard nur. „Wir schulden den Geusen etwas.“

Dabei wanderte sein Blick nach Süden, wo er weit hinter der Kimm die spanische Küste wußte.

In ein paar Stunden konnten sie die Insel erreichen, wo Jan Joerdans mit der „Hoek van Holland“ wartete. Aber der Seewolf ahnte bereits, daß die Sache damit noch nicht vorbei sein würde.

Feuer flackerten auf der unübersichtlichen, wild zerklüfteten Hochfläche in den Kantabrischen Bergen.

Zikaden schrillten, Wind strich durch das niedrige Gestrüpp und die Kronen der Korkeichen. In einer Mulde zwischen den Felsen drängte sich ein Dutzend Zelte, und in einiger Entfernung waren die raschelnden Schritte von Wachtposten zu hören, die sich ablösten.

Hier in seinem versteckten, unzugänglichen Felsennest fühlte sich El Vasco völlig sicher.

Der baskische Rebellenführer kauerte am Feuer, hob ab und zu den Weinschlauch und ließ einen dünnen Strahl der roten, funkelnden Flüssigkeit in seine Kehle rinnen. Neben ihm hockte ein graubärtiger alter Mann auf den Fersen, dessen Gesicht wie aus dunkler Baumrinde geschnitzt wirkte. Ein junger Bursche zupfte gedankenverloren an den Saiten einer baskischen Soinua, doch das war eher Ausdruck nervöser Spannung und bestimmt nicht der Fröhlichkeit.

„Ein guter Plan“, sagte der Alte in seinem Eskuara-Dialekt. „Aber ein Plan voller Verrat. Machst du nicht deine Feinde stark, El Vasco?“

Das Saiteninstrument gab einen schrillen Ton von sich. Der Junge hob ruckartig den Kopf.

„Was scheren uns die Geusen? Kümmern sie sich um uns? Haben sie nicht immer nur genommen? Vorräte und Ausrüstung und unser Schweigen?“

Der Alte schüttelte den Kopf. „Sie kämpfen gegen die Spanier wie wir! Sie trauen uns. Es ist Verrat.“

„Nicht, wenn wir den Handel nur zum Schein abschließen“, sagte El Vasco langsam. „Ich lasse meinen Bruder nicht in den Händen Uvaldes, dieses blutigen Henkers. Entscheidet euch! Wir haben nicht viel Zeit, denn was immer passiert, wird bald geschehen. Es heißt, daß mehr als ein Dutzend Kriegsgaleonen die Anführer der Meergeusen jagen. Sie werden in der Zapato-Bucht Schutz suchen, wenn ihnen der Weg aus dem Golf verlegt wird. Und dann werden sie über kurz oder lang in der ‚Linterna Roja‘ auftauchen. Wir haben nur diese eine Chance.“

„Auf was warten wir dann?“ fragte der Junge mit der Soinua heftig.

„Ich stimme dafür“, meldete sich einer der Männer.

„Ich auch!“

„Ich ebenfalls!“

„Und ich …“

Erregung färbte die Stimmen. Hände wurden geballt, Augen entbrannten im Feuer jäher Entschlossenheit. Es war der Name gewesen, der ihre Zweifel besiegt hatte – der Name Benito Uvaldes, des Hafenkommandanten von Bilbao. Im Geiste sahen sie die mächtige graue Feste vor sich, die die Flußmündung bewachte und das Bild des Außenhafens Portugalete beherrschte. Kaum einer war unter ihnen, der in diesen Kerkern nicht einen Bruder, Vater, Sohn oder Freund wußte. Und der lange Kampf, dieser zermürbende, aussichtslose Kleinkrieg, hatte sie hart werden lassen. Hart gegen sich selbst, aber auch hart und gnadenlos gegen andere.

El Vascos tiefliegende dunkle Augen glühten.

Langsam stand er auf und blickte über das zerklüftete Plateau. Seine kleine, sehnige Gestalt erinnerte an federnden Stahl, und selbst die dunkle, verwitterte Haut schien sich straffer über den Wangenknochen zu spannen.

„Holà“, sagte er mit einer leisen, vibrierenden Stimme. „Wir brechen auf, sofort! Manuelo, die Pferde!“

7.

Mondlicht übergoß die See mit Silberglanz. Die Sterne funkelten wie Brillanten auf schwarzem Samt am Himmel, als die „Isabella“ gegen den Wind nach Westen kreuzte.

Die neue Vormarsrah war geriggt, das hatte Zeit gekostet, doch dafür würde die Galeone nicht mehr mit einem Handikap ins Gefecht gehen müssen, falls sie Spaniern begegnete. Und mit so einer Begegnung mußten sie hier im Golf von Biscaya, in gefährlicher Nähe der baskischen Küste, jederzeit rechnen.

In solchen Fällen hatten sich die Seewölfe sonst bisweilen als spanische Kauffahrer getarnt, doch das wäre hier vergebliche Mühe gewesen. Die Kunde von dem Gefecht, bei dem drei Galeonen Seiner Allerkatholischsten Majestät versenkt worden waren, mußte längst die Runde gemacht haben. Vielleicht wußten die Spanier sogar schon, wer da in ihren Gewässern aufräumte. Die „Isabella“ war kein alltägliches Schiff, und sicher gab es eine Menge Leute, die die Galeone von El Lobo del Mar auch einer bloßen Beschreibung nach sofort erkannten.

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