Andreas Arz - Der Schatz im Flaschenhals

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Der Schatz im Flaschenhals: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Jahr 1921 sind die Folgen des Ersten Weltkriegs noch allgegenwärtig. Auch im real existierenden Freistaat Flaschenhals im Rheingau ist man Ängsten vor den Besatzern der angrenzenden Gebiete, Versorgungsengpässen und der Furcht vor einer ungewissen Zukunft ausgesetzt.
Dann geschieht ein grausames Verbrechen auf einem Rheinschiff vor den Toren des Städtchens Lorch. Der Winzer Peter Baum kommt mit seinen Freunden bei der Suche nach den Tätern in den Besitz eines wertvollen Schatzes, dessen Existenz die Begierde dunkler Mächte anfeuert und die Lage der Menschen noch verschlimmern könnte. Peter ersinnt mit seinen Mitstreitern einen klugen Schachzug, um seine Mitbürger und seine Familie zu schützen.
Fast 100 Jahre später stößt der Jungwinzer Arnold Jäger auf Hinweise in seinem Weinkeller, die zu dem Schatz führen. Wieder geschieht ein Mord, der die Lorcher erschüttert. Was hat es mit den plötzlich auftauchenden dunklen Gestalten eines geheimnisvollen Ordens auf sich? Welche Rolle spielt die Inquisition im 21. Jahrhundert im lieblichen Rheintal?
Zusammen mit dem schlagfertigen Kommissar Kießling, seiner Assistentin Ella Nilsson und dem Pathologen Dr. Berger begibt sich Arnold auf eine aufregende und gefährliche Jagd nach dem Schatz im Flaschenhals.

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Lorch im Freistaat Flaschenhals, 15. Oktober 1921

Dies sind die Aufzeichnungen von Peter Baum und derer, die gewillt sind, unsere Heimat zu schützen und das, was wir entdeckt haben, so lange zu bewahren, bis alle Gefahr gebannt ist.

Arnold rümpfte die Nase und fuhr sich mit der Hand durch das Gesicht, als wolle er den Alkohol aus seinen Sinnen vertreiben. Zu spannend empfand er seinen Fund und wollte mehr aus dem Buch erfahren. Er ging die Treppe nach oben. Gebannt blickte er auf die Buchstaben und versuchte, im schummrigen Licht, mehr zu erkennen, während er weiterlief. Oben angekommen, machte er sich nicht mal die Mühe, die Tür zum Keller zu schließen. Mittlerweile war es komplett finster und die Luft eiskalt geworden. Arnold störte dies nicht. Er war fasziniert von seinem Fund und ging wie in Trance zum Wohnhaus. Seine Blicke wichen keine Sekunde von dem Buch, während er die Küche des Hauses betrat, sich an den Tisch setzte und die kleine Lampe über dem Küchentisch einschaltete. Je länger er sich auf die altdeutschen Zeichen konzentrierte, desto mehr konnte er entziffern.

Wir haben es geschafft, meine mutigen Mitstreiter und ich, konnten die Fundstücke sicher nach Lorch in ein erstes Versteck bringen. Noch immer sind unsere Gedanken vergiftet von dem Grauen, welches wir auf dem Schiff vorgefunden haben. Das Leben, was dort ausgelöscht wurde, tötete auch einen Teil der Unschuld, die wir alle in uns tragen. Das Schicksal hat uns allerdings eine Aufgabe in dieser Nacht erteilt. Wir haben uns gestellt und sind großen Mutes dieser schweren Bürde Herr geworden. Ich danke dem Herrn, dass ich in dieser Nacht nicht allein am Rhein in die tiefschwarzen Fluten stechen musste.

Jetzt ist es wichtig, die Sicherheit unserer Heimat und aller Menschen zu bewahren. Sollten die Franzosen bemerken, was sich in dieser Nacht zugetragen hat, werden sie in unseren Freistaat einmarschieren. Unter fadenscheinigsten Gründen versuchen sie, immer wieder die offiziellen Vereinbarungen zu umgehen. Ein solch grausiges Verbrechen würde ihnen einen Grund liefern, um mit dem Vorwand »zum Schutze aller« die Besetzung vorzunehmen. Diesem Unterfangen werden wir zuvorkommen.

Pfarrer Pfaff kam sofort nach unserem Rufe. Wir brachten die Toten auf den Lorcher Friedhof. Der Pfarrer erteilte ihnen die Sakramente und erbat bei dem Herrn eine verdiente Ruhe für die geschundenen Körper. Nie werde ich das Bild aus meinem Kopfe bekommen, wie drei der vier mit ihren Hälsen an der Reling aufgeknüpft worden waren, die Hände wie zur Buße gefaltet und gezeichnet mit einem blutigen Kreuz, umschlossen von einer Art Pyramide. Es schmerzt meine Seele, dass wir ihnen kein würdiges Andenken errichten können, geschweige ihrer Namen zu gedenken, doch die Sicherheit der Menschen hier in Lorch steht über allem.

So sei es denn, dass wir nun das Wrack vom Rhein bergen und dieses weiter nach Kaub überführen, um es so schnell wie möglich aus dem Staat zu schaffen. Sicherlich werden uns ein paar dankbare Schiffsführer mit ein paar Kisten Wein den Kahn im Schlepptau aus dem Sinne schaffen.

Während ich nun hier auf meinem Weingut sitze und über diese Zeilen sinniere, denke ich an meine geliebte Frau Maria. Nicht ungefährlich war heute diese Situation, und bei all dem, was wir gesehen und erlebt haben, hätte ich sie auch zur Witwe machen können. Ich hätte es mir im Himmelreich nie verzeihen können, meine Familie hier allein zurückzulassen. Umso wichtiger ist die Zukunft, dass diese ein sicherer Hafen für meine Lieben wird. Maria, unsere Tochter, die im Hofe spielt und unser Kind, welches im Januar hoffentlich gesund das Licht der Welt erblickt.

Ich versuche, jetzt zu schlafen, und bete um friedvolle Träume, die sich anstelle der bösen Erinnerungen setzen, die mir die Anblicke auf dem Rhein heute bescherten. Morgen kommen wir wieder zusammen und überlegen, wie wir das, was uns die Dunkelheit offenbarte, einem sicheren Ort zuführen können.

Besuch im Weingut

Arnold ließ ab von den Zeilen und blickte aus dem Fenster hinunter zum Rhein. Er atmete tief durch und versuchte, die Zeilen, die er gerade gelesen hatte, zu verarbeiten. Was wohl damals passiert war? War dies Fiktion oder Wahrheit? Die Gedanken kreisten durch seinen Kopf. Was vor allem bedeutete dieses ominöse » Das, was da vor uns liegt?«

Arnold blätterte etwas weiter nach hinten in dem Tagebuch, wollte weiterlesen. Doch er spürte jetzt, wie die Müdigkeit die Kontrolle übernahm. Er nahm sich vor, gleich am nächsten Morgen zu Willi hinüberzugehen und ihm das Buch zu zeigen. Dann schlug er den Ledereinband zu und legte das Buch beiseite. Auf dem Weg ins Schlafzimmer blickte er in den alten Spiegel im Hausflur, schaute sich in die Augen und wusste selbst nicht genau, was er sich fragen wollte. Die Zeilen in dem Tagebuch lösten eine seltsame Stimmung bei ihm aus. Es fühlte sich bedeutsam an und zugleich beängstigend. Was hatte sich hier in dieser Stadt vor so vielen Jahren zugetragen? Arnold ging weiter ins Schlafzimmer und legte sich in voller Montur auf die Bettdecke. Er starrte noch ein paar Sekunden die Decke an, die durch den Mondschein, der durch das Fenster einfiel, hell erleuchtet war, bis er in einen tiefen Schlaf glitt.

Als die Turmuhr der Sankt-Martins-Kirche 9 Uhr schlug, begann Arnold sich zu regen. Sonnenstrahlen tanzten durch das geöffnete Fenster und er drehte sich nochmals auf die Seite, um dem Lichteinfall auszuweichen. Mit einem lauten Stöhnen griff er sich an den Kopf. Der wenige Schlaf und die paar Liter Wein am Vorabend machten sich deutlich bemerkbar.

Mit lautem Hupen fuhr plötzlich ein Auto durch die Hofeinfahrt. Arnold erschrak und fuhr wie von einer Tarantel gestochen hoch. »Was ist das für ein Krach am Morgen?«, schimpfte er.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Arnold rappelte sich hoch und trat ans Fenster. Der elterliche Lieferwagen mit Mutter und Vater darin war vorgefahren. Seine Mutter lehnte sich aus dem Beifahrerfenster und winkte Arnold zu.

»Halllloooo, mein Schatz, wir sind da!«, jubelte sie aus voller Kehle.

Arnold grinste und winkte verhalten zurück. Der Schlaf, gepaart mit dem Riesling, steckte noch in seinen müden Knochen. Er hatte über dem Gelage mit Willi völlig vergessen, dass seine Eltern sich für heute angekündigt hatten. Grundsätzlich war es nichts Schlechtes, denn schließlich wollten sie helfen, sein Weingut auf Vordermann zu bringen. So sehr sich Arnold freute, sie zu sehen, hätte er im Gegenzug gern noch die ein oder andere Stunde länger im Bett gelegen und seinen Kater auskuriert.

Er machte sich auf den Weg nach unten in den Hof. Dabei fiel sein Blick auf das Tagebuch, das noch auf dem Küchentisch lag. Er nahm es zur Hand und ließ einen nachdenklichen Blick darüber schweifen.

»Arnold, kommst du jetzt mal langsam nach unten?«, dröhnte es nochmals von draußen.

»Ja, ja! Ich bin schon auf dem Weg!«, rief Arnold und ging schnell zu seinem Regal, um das Buch zwischen seinen Lehrbüchern über Weinbau zu verstauen.

Als er den Hof betrat, nahmen seine Eltern ihn in freudiger Erwartung in Empfang.

»Komm´ her mein Schatz, ich hab´ dich so vermisst.«

»Mensch Mutti, ich bin doch erst ein paar Tage weg, außerdem solltest du dich doch langsam daran gewöhnen.«

»Eine Mutter gewöhnt sich nie daran, jetzt komm´ her, mein Kind und lass dir einen Kuss geben.«

Mit diesen Worten zog sie ihn heran und drückte ihm einen lauten Schmatzer auf die Wange. Arnold machte dabei ein Gesicht, als ob er in eine reife Zitrone gebissen hatte. Sein Vater schritt ein und kam seinem Sohn zu Hilfe.

»Jetzt lass´ doch mal den Jungen los, der kriegt ja einen Schaden von deinem Geknutsche.«

Er legte den Arm um seinen Sohn und drückte ihn ebenfalls.

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