Andreas Arz - Der Schatz im Flaschenhals

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Der Schatz im Flaschenhals: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Jahr 1921 sind die Folgen des Ersten Weltkriegs noch allgegenwärtig. Auch im real existierenden Freistaat Flaschenhals im Rheingau ist man Ängsten vor den Besatzern der angrenzenden Gebiete, Versorgungsengpässen und der Furcht vor einer ungewissen Zukunft ausgesetzt.
Dann geschieht ein grausames Verbrechen auf einem Rheinschiff vor den Toren des Städtchens Lorch. Der Winzer Peter Baum kommt mit seinen Freunden bei der Suche nach den Tätern in den Besitz eines wertvollen Schatzes, dessen Existenz die Begierde dunkler Mächte anfeuert und die Lage der Menschen noch verschlimmern könnte. Peter ersinnt mit seinen Mitstreitern einen klugen Schachzug, um seine Mitbürger und seine Familie zu schützen.
Fast 100 Jahre später stößt der Jungwinzer Arnold Jäger auf Hinweise in seinem Weinkeller, die zu dem Schatz führen. Wieder geschieht ein Mord, der die Lorcher erschüttert. Was hat es mit den plötzlich auftauchenden dunklen Gestalten eines geheimnisvollen Ordens auf sich? Welche Rolle spielt die Inquisition im 21. Jahrhundert im lieblichen Rheintal?
Zusammen mit dem schlagfertigen Kommissar Kießling, seiner Assistentin Ella Nilsson und dem Pathologen Dr. Berger begibt sich Arnold auf eine aufregende und gefährliche Jagd nach dem Schatz im Flaschenhals.

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Dr. Meinhaus ging voran und führte zu jedem Ausstellungsstück eine präzise kleine Expertise an. Arnold war beeindruckt von den vielen historischen Artefakten, die im Lorcher Raum gefunden worden waren und hier in der Ausstellung ein Zuhause gefunden hatten. Besonders die Statue der Traubenmadonna gefiel ihm sehr gut. Sie stellte die Muttergottes mit einem Kind auf dem Schoß und Weintrauben in der Hand dar. Dr. Meinhaus bemerkte Arnolds besonderes Interesse an der Statue, das er wohlwollend aufnahm. Selbstverständlich hatte er auch zu diesem Stück einen ganzen Fundus an Wissen, den er einfach so aus dem Ärmel zu schütteln vermochte.

Arnold war sich sicher, an der richtigen Adresse mit seinem Anliegen zu sein. Dr. Meinhaus war allerdings so tief in seinem Element, dass Arnold sich nicht traute, ihn zu unterbrechen. Geduldig nahm er sich vor, auf eine gute Überleitung zu seinem Anliegen zu warten.

»Sehr beeindruckend. Woher kommen die

vielen tollen Kunstgegenstände?«, fragte Arnold schließlich.

»Nun, der Schwerpunkt unseres Museums basiert auf der Kunstsammlung des ehemaligen Pfarrers unserer Gemeinde, Anton Karl Pfaff. Er war gebürtiger Lorcher und hat im Jahr 1925, ein Jahr vor seinem Tod, die gesamte Sammlung seiner Heimatstadt vermacht.«

Arnold horchte auf. Im ersten Eintrag im Tagebuch schrieb Peter Baum von einem Pfarrer Pfaff, welcher gerufen wurde, um den Ermordeten die letzten Sakramente zu erteilen.

Arnold erklärte vorsichtig: »Das war aber sehr großzügig.«

»Durchaus. Unsere Stadt konnte sich glücklich schätzen, durch die großzügige Schenkung in Besitz eines so besonderen Schatzes gekommen zu sein. Das Jahr 1925 war de facto etwas ganz Besonderes für unser Museum. Es waren auch schließlich sehr schwere Zeiten damals.«

Das war Arnolds Stichwort. »Diese Zeiten, von denen Sie sprechen, hatten sie etwas mit der Belagerung nach dem Krieg zu tun?«

»Belagerung ist ein gut gewähltes Wort. In der Tat war Lorch zu dieser Zeit belagert, beziehungsweise, zu diesem Zeitpunkt war die Belagerung bereits beendet«, erklärte Dr. Meinhaus und fuhr fort, »am 11. November 1918 wurde von den alliierten Siegermächten und dem Deutschen Reich das Waffenstillstandsabkommen von Compiègne unterzeichnet. Im Zuge dessen wurde das linksrheinische Gebiet besetzt. Zu diesen Gebieten sollten auf der rechtsrheinischen Seite noch weitere, strategisch wichtige Gebiete folgen.«

»Wieso das Ganze?«, fragte Arnold interessiert nach.

»Nach dem Krieg wollten die Siegermächte mit der Besetzung strategisch wichtiger Gebiete verhindern, dass sich das Deutsche Reich zu schnell von seiner Niederlage erholt und vielleicht noch einen Revanchekrieg anstrebt.«

»Kann ich verstehen, es waren ja sicher auch alle kriegsmüde?«

»Davon können Sie ausgehen. Allerdings ging es den Siegermächten, allen voran den Franzosen, ebenfalls darum, wichtige Gebiete für sich zu beanspruchen. So kam es dann, dass drei Brückenköpfe, sprich militärische Stellungen, benannt wurden, und um diese schlugen die Siegermächte auf der Landkarte mit einem Zirkel einen Kreis mit jeweils 30 km Radius. Genauer gesagt, um die Städte Köln, Koblenz und Mainz. Sie gingen davon aus, dass zwischen den Kreisen keine Freifläche entstehen würde. Doch da waren die Strategen einem Irrtum aufgesessen.«

»Lassen Sie mich raten, Dr. Meinhaus, Lorch fiel in keinen dieser Kreise.«

»Exakt! Ein kleiner Gebietsstreifen wurde von den Kreisen nicht erfasst und ging als Freistaat Flaschenhals in die Geschichte ein, und Sie stehen mittendrin«, sagte Dr. Meinhaus mit einem leicht stolzen Unterton in der Stimme.

»Das ist wirklich interessant, dann war Lorch quasi ein eigenes Land im Land?«

»Nicht ganz. Lorch, Kaub und eine weitere Gemeinde oberhalb des Rheins gehörten somit zum nicht besetzten Teil des Deutschen Reiches. Eigentlich eine schöne Sache, doch die Problematik war, dass die Menschen durch die angrenzenden besetzten Gebiete vom Rest des Landes abgeschnitten waren, was sich essenziell auf die Versorgung von Lebensmitteln und Brennstoffen auswirkte.«

Arnold nickte sehr interessiert.

»Sehen Sie, den Siegermächten war dieses Gebiet ein echter Dorn im Auge. Besonders die Franzosen waren sehr erpicht darauf, sich das Gebiet anzueignen, doch es widersprach den Vereinbarungen des Waffenstillstandsabkommens.«

»Die Menschen hatten mit Sicherheit große Sorge vor einer Invasion?«

»Absolut. Sie waren eingepfercht zwischen den Besatzungsgebieten der Amerikaner und der Franzosen. Von beiden Seiten rasselten die Säbel, wobei die Franzosen ein deutlicheres Interesse daran hatten, das Gebiet allein für sich zu beanspruchen. Einer der führenden Generäle, Jean Jules Henry Mordacq, ging sogar so weit, dass er im Falle einer Besetzung nicht einmal daran dachte, das Gebiet mit den Amerikanern zu teilen.«

»Das ist wirklich sehr interessant, was Lorch für eine bewegte Vergangenheit hat. Aber mit den Menschen von damals hätte ich lieber nicht tauschen wollen.«

Dr. Meinhaus stimmte ihm zu. »So sehr ich die Geschichte als meine Passion verehre, so wenig wäre ich erpicht darauf gewesen, zu diesen Zeiten hier zu leben.«

Es trat ein kurzes Schweigen ein. Arnold musste die Informationen einen Moment verarbeiten und Dr. Meinhaus ließ ihm diese Pause. Er war immer sehr dankbar für Menschen, die ihm zuhörten und der Vergangenheit einen gewissen Respekt zollten.

Nach einigen Sekunden ergriff Dr. Meinhaus wieder das Wort und fragte: »Konnte ich denn Ihren Wissensdurst etwas stillen oder kann ich noch weiter zu Diensten sein?«

»Ja, da wäre noch etwas. Sie erwähnten vorhin Pfarrer Pfaff.«

»Das ist richtig. Was ist mit ihm?«

»Ich habe seinen Namen in einem Tagebuch gelesen und das ist auch der Grund, warum ich heute hier bin.«

Arnold zog das Tagebuch aus seiner Umhängetasche und reichte es Dr. Meinhaus. Dieser griff zu und drehte es zunächst von einer auf die andere Seite. Dabei ließ er prüfende Blicke über den ledernen Einband gleiten. Er zog seine Lesebrille aus der Innentasche seines Sakkos und setzte sie auf die Nase. Dr. Meinhaus schlug das Buch vorsichtig auf und blätterte sich durch die ersten Seiten. Seine Augen wurden immer größer und es war ihm anzumerken, dass er wohl eine Ahnung bekam, was er hier in seinen Händen hielt. Er blickte auf zu Arnold und fragte aufgeregt: »Woher haben Sie das?«

»Ich habe es in einem geheimen Fach in meinem Weinkeller hinter einem schweren Eichenfass gefunden - zusammen hiermit.« Dabei zog Arnold den Becher aus seiner Tasche und reichte ihn Dr. Meinhaus.

Er griff vorsichtig, fast schon ehrfürchtig nach dem Becher. Schnellen Schrittes drehte sich Dr. Meinhaus um und ging zu einem Tisch, auf dem eine Lupe lag. Er legte das Tagebuch auf den Tisch, griff nach der Lupe und betrachtete den Becher durch das Vergrößerungsglas. Arnold beobachtete etwas überrascht das Treiben. Er hatte nicht erwartet, dass Dr. Meinhaus so wissbegierig auf seine Mitbringsel reagieren würde. Offensichtlich hatte er etwas ganz Besonderes in seinem Keller gefunden.

Dr. Meinhaus war ganz vertieft in die Prüfung des Bechers.

Arnold versuchte vorsichtig, wieder die Aufmerksamkeit des Kurators auf sich zu lenken.

»Herr Dr. Meinhaus …«

Dieser blickte auf.

» … können Sie damit etwas anfangen?«

Dr. Meinhaus antwortete etwas zögerlich: »Ich bin nicht ganz sicher, aber wenn es das ist, was ich denke, könnte es sich hier um eine Sensation handeln.«

Arnold, der immer noch erstaunt war, weil er nicht damit gerechnet hatte, etwas Wertvolles gefunden zu haben, fragte nach: »Um was handelt es sich hier? Und vor allem, können Sie etwas dazu sagen, was in dem Tagebuch beschrieben ist? Da wurden Menschen ermordet und der Verfasser spricht von etwas, was da vor uns liegt. Können Sie sich einen Reim darauf machen?«

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