Lukas Eibensteiner - Transfer im schulischen Drittspracherwerb des Spanischen

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Transfer im schulischen Drittspracherwerb des Spanischen: краткое содержание, описание и аннотация

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Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem schulischen Drittpracherwerb des Spanischen und untersucht, wie die spanischen Vergangenheitstempora erworben werden und inwiefern sprachliche Vorkenntnisse diesen Erwerbsprozess beeinflussen. Eine mit mehr als hundert Schüler*innen durchgeführte empirische Untersuchung liefert Evidenz dafür, dass vor allem Englisch- und Französischvorkenntnisse einen positiven Einfluss haben, allerdings in unterschiedlichen semantischen Kontexten. Der Autor plädiert daher für einen sprachvernetzenden Unterricht, der sich an den Prinzipien der Mehrsprachigkeitsdidaktik orientiert.

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Das Ziel der Transferforschung ist es, zu beschreiben und zu verstehen, wie sich sprachliches Wissen auf die Produktion, das Verständnis und den Erwerb einer Zielsprache auswirkt (vgl. De Angelis 2007: 19). Die nachfolgenden Darstellungen fokussieren primär, wie Transfer den Erwerb einer Zweit- bzw. einer Drittsprache beeinflussen kann. Nachdem der Begriff an sich definiert wurde, wird im nächsten Kapitel auf die Anfänge der Transferforschung eingegangen. Im Anschluss werden die wichtigsten Einflussfaktoren diskutiert. Dazu zählen unter anderem die Sprachtypologie oder das Sprachniveau. In Kapitel 4.3 werden schließlich aktuelle Transfermodelle beschrieben und einige Studien diskutiert, die empirische Evidenz für die entsprechenden Modelle liefern.

4.1 Transfer als kognitiver Prozess

Jarvis und Pavlenko (2010: 4–8; vgl. auch Jarvis 2016: 18–19) teilen die Transferforschung in vier Phasen ein: Die erste Phase (auch altes Paradigma genannt), die in etwa die Forschung bis in die 1970er-Jahre umfasst (vgl. z. B. Weinreich 1953), betrachtet Transfer vorerst als unabhängige Variable und ist durch die quantitative Analyse unterschiedlicher Transfereffekte gekennzeichnet. Der Fokus liegt meist auf negativem Transfer (sogenannten Interferenzen; vgl. Odlin 2003: 438; Peukert 2015: 1). Vor allem in Europa kommt es spätestens in den 1970er-Jahren zu einem Perspektivenwechsel, der die zweite Phase und damit das neue Paradigma einleitet (vgl. Jarvis 2016: 18; siehe Kapitel 4.2). Dieser Perspektivenwechsel kann unter anderem auf eine kritische Auseinandersetzung mit dem behavioristischen Lernverständnis im Allgemeinen und der Kontrastivhypothese im Spezifischen zurückgeführt werden. Auf der einen Seite beginnt man, Lernen als einen kognitiven Prozess zu verstehen, auf der anderen kritisiert man die Annahmen der Kontrastivhypothese, dass Transferphänomene durch eine rein sprachstrukturelle Analyse vorhergesagt werden können (vgl. Decke-Cornill/Küster 2010: 22–23; Königs 2010: 756).

Mit diesen Entwicklungen geht eine Tendenz einher, Transfer als kognitiven und kreativen Prozess zu verstehen. Kellerman (1979: 37–40) stellt beispielsweise die These auf, dass die Lernenden immer dann von ihrer L1 Gebrauch machen, wenn ihnen eine Struktur in der Zielsprache fehlt. Demnach handelt es sich um ein vermeintlich bewusstes Vergleichen der Sprachstrukturen der L1 und der L2. Wenn die Lernenden das Gefühl haben, die Sprachstrukturen der L1 sind auf jene der L2 übertragbar, dann ist die Wahrscheinlichkeit für Transfer hoch. Es ist also vor allem die von den Lernenden wahrgenommene Nähe zwischen der L1 und der L2, die sogenannte Psychotypologie (vgl. Kellerman 1983: 114), die Transfer beschränken, aber auch auslösen kann (vgl. Ringbom 1978: 96).1 Die Qualität dieser subjektiven Wahrnehmung hängt eng mit dem Konzept des metasprachlichen Bewusstseins zusammen (vgl. Kellerman 1983: 116). Dieses kann sich im Laufe des Sprachlernprozesses ändern, womit auch eine Veränderung der subjektiven Wahrnehmung sprachstruktureller Ähnlichkeiten und Unterschiede einhergeht (vgl. Kellerman 1979: 40). Ein weiterer Aspekt, der die Transferabilität beeinflusst, ist die psycholinguistische Markiertheit einer Struktur:

If a feature is perceived as infrequent, irregular, semantically or structurally opaque, or in any other way exceptional, what we could […] call ‘psycholinguistically marked’, then its transferability will be inversely proportional to its degree of markedness (Kellerman 1983: 117).

Je stärker ein Merkmal psycholinguistisch markiert ist, desto unwahrscheinlicher ist ein Transfer desselben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Lernende psycholinguistisch markierte Merkmale als sprachspezifisch wahrnehmen und deshalb davon ausgehen, dass andere Sprachen im Hinblick auf dieses Phänomen anders funktionieren, und die Ausgangssprache deshalb nicht als nützliche Transferbasis wahrnehmen. Damit einhergehend ist anzunehmen, dass prototypische Merkmale einer Sprache, die ja per definitionem eine niedrige psycholinguistische Markiertheit aufweisen, eher transferiert werden als nicht prototypische.

Die eben dargestellten Pionierarbeiten von Kellerman und Ringbom machen Transfer zur abhängigen Variable und versuchen zu erklären, von welchen Faktoren er abhängt. Im nächsten Kapitel werden einige neuere Erkenntnisse dieser zweiten Phase der Transferforschung diskutiert.

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