Klaus Hübner - DERMALEINST, ANDERSWO UND ÜBERHAUPT

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Wer weder Twitter noch Facebook noch andere angeblich soziale Medien nutzt, wird schon seine Gründe haben. Ein im moralischen Sinne besserer Mensch ist er deswegen noch lange nicht. Ein ignoranter Technik- und Modernitätsverweigerer auch nicht. Was aber dann? Man muss ihn sich nicht zwingend als einen Menschen vorstellen, der eher von Künstlern, Büchern, Bildern, Städten und Landschaften angeregt wird als von noch schnelleren Rechnern und noch spezielleren Apps. Aber man darf. Auch als einen, der weiß, dass es nicht wenige Zeitgenossen gibt, denen es ähnlich geht. Für solche Menschen ist dieses Buch gedacht.
Der vierte Band geht drei Jahrhunderte zurück und zugleich hinaus in die Welt von heute. Man begegnet einem gelehrten Alpendichter, einem botanisierenden Forscherpoeten, einem etwas schrillen Fräulein und einem Nordlicht aus Gran Canaria. Man lernt böhmische Dörfer kennen, ein unheimliches Slowenien, Rumänien abseits der Klischees und die Donau als Textfluss. Dazu Überraschendes aus Taiwan und einen australischen Aborigine aus Frankreich. Auch Judasohren, Saftlinge und Krause Glucken. Und einiges mehr.

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Das anspruchsvolle Thema kann naturgemäß nicht auskommen ohne längere Zitate aus den einschlägigen Schriften, auch nicht ohne manchmal umständliche Paraphrasen des dort Dargelegten, und offenbar geht es auch nicht ohne sechsunddreißig Seiten Anmerkungen. Geier bemüht sich sehr, es immer wieder menscheln zu lassen, und zudem zieht er immer wieder erhellende Verbindungslinien zu vielen Debatten unserer Tage. Letztlich aber bleibt auch dieser höchst kompetente Fachmann ein akademischer Lehrer, und kaum jemals wurde einem deutschen Dozenten feuilletonistischer Charme oder stilistische Eleganz nachgesagt. Beides ist auch Manfred Geier nicht wirklich gegeben, und so wird die Lektüre seines verdienstvollen Bandes auf weite Strecken zu einer zähen und mühsamen Angelegenheit. Lohnend ist sie dennoch.

Manfred Geier: Aufklärung. Das europäische Projekt. Reinbek 2012: Rowohlt Verlag. 415 S.

Diesen Anblick, meine Kinder!

Die Schweiz-Reisen der Sophie von La Roche

Sophie von La Roche, die Großmutter von Clemens Brentano und dessen Geschwistern, starb am 18. Februar 1807. Die 1730 in Kaufbeuren geborene Schriftstellerin, seit ihrer Geschichte des Fräuleins von Sternheim (1771) eine Größe der deutschsprachigen Literatur, darf man getrost als eine zwar adelige, in ihrem Habitus aber doch recht bürgerliche Schwäbin des 18. Jahrhunderts bezeichnen. Wer Armin Strohmeyrs Biografie der Jugendfreundin des im nahen Biberach geborenen Christoph Martin Wieland liest, der begegnet zuallererst einer grundsoliden, ehrenwerten und tüchtigen Frau – und bald auch einer herzensguten Mutter. Sophie von La Roche war aber zudem eine ehrgeizige, fleißige und mehr als nur talentierte Verfasserin von Prosaliteratur fast aller Art. Sie gab, durchaus außergewöhnlich für ihre Zeit, die Zeitschrift Pomona für Teutschlands Töchter heraus, und sie war eine Briefstellerin von Format. Dennoch sind sie und ihre Schriften so gut wie vergessen in einer Gegenwart, die oft schon mit dem Namen Wieland nichts mehr zu verbinden weiß. Dass sich das mit dem zweihundertsten Todestag plötzlich ändert, ist trotz aller verlegerischen Bemühungen nicht sehr wahrscheinlich. Liest man aber in ihren anschaulichen, anekdotenreichen und elegant formulierten Reisetagebüchern , wird man zugeben müssen: Diese Schriftstellerin hat mehr verdient als einen Gnadenplatz in den Kellern der Literaturgeschichte.

Das Reisen war zu ihrer Zeit beschwerlicher und anstrengender als heute. Und kostete schon damals viel Geld. Man reiste nicht zur Erholung, sondern um seine Persönlichkeit zu bilden, um Land und Leute kennenzulernen, um in der Fremde lebende Freunde oder manche im europäischen Geistesleben bekannte Figur aufzusuchen. Die Autorin musste vierundfünfzig Jahre alt werden, ehe sie am 25. Juni 1784 mit ihrem sechzehnjährigen Sohn Franz aus Speyer abreisen und wenige Tage danach bei Schaffhausen Schweizer Boden betreten konnte. Gleich hinab zum Rheinfall! Überwältigt schreibt die empfindsame Rousseau- und Haller-Leserin in ihr an die daheimgebliebenen Sprösslinge gerichtetes Tagebuch: »Diesen Anblick, meine Kinder! kan man nicht beschreiben; aber ein vorher nie bekanntes Gefühl von der Macht und Schönheit der Natur durchdringt hier die Seele.« Zürich schätzt sie aus einem anderen Grund – dort leben »Männer, welche alle Sprachen und Wissenschaften besitzen, und Patrioten, welche für ihr Vaterland alles thun«. Sie hat freundschaftlichen Umgang mit den Familien der Gessner, Usteri, Hirzel oder Füssli. »Wir betrachteten auch das vom Hause Escher erbaute Wasserrad.« Luzern und sein See erwecken ihre Ehrfurcht, und in Sursée nimmt die Reisende sogar an einem »Patriotenfest« teil.

»Nun sind wir an dem Ort unserer Bestimung«, beginnt der Eintrag vom 17. Juli, in dem Lausanne ebenso prägnant beschrieben wird wie bald darauf Genf. Der Besuch in Fernay gibt Gelegenheit, ihren durchaus ambivalenten Eindruck von Voltaire näher darzulegen. Auf nach Savoyen! Schlafen wird sie in »Chaumoni« nur wenige Stunden – starke Männer tragen Sophie hinauf zum Gletscher des Montblanc: »Man lernt an Allmacht glauben, wenn man hier steht, und die Felsen sieht. Wie klein, wie niedrig scheint aller Stolz der Welt, alles, wovon wir eine grose Idee hatten.« Dramatisch verstärkt wird das beinahe zu einer Art mystischer Gotteserfahrung ausartende Naturerlebnis durch ein kräftiges Gewitter, bei dem der mutigen Reisenden dann doch »ein wenig schauerte«. Doch bald ist man wieder in der »herrlichen Landschaft« rund um den Genfer See, und über Bern gelangt Sophie nach Basel, wo Jacob Sarazin sie beherbergt. »Alle Vormittage besuchten wir Merkwürdigkeiten der Stadt, und des Nachmittags führten die freundlich edlen Sarazins uns in der schönen Nachbarschaft umher, nach Wendek zu Merians und zu Herrn Battier auf dem Schlosse Mönchenstern.« Danach aber wird Sohn Franz der »Lehre und Sorge« von Gottlieb Konrad Pfeffel und seiner Militärschule in Colmar überlassen.

Die Schriftstellerin hat die Schweiz noch zweimal besucht. Über ihre Reise im Jahr 1789 hat sie kein Tagebuch geführt, wohl aber über ihre dritte, vom Tod ihres Franz überschattete Reise, auf der die Einundsechzigjährige massiv mit den Folgen der Revolution in Frankreich konfrontiert wird und darüber intensiv nachdenkt. Längere Zeit ist sie Gast bei Carl von Bonstetten und Charlotte von Wattenwyl: »Wie viel ist Lausanne und Nyon für mich geworden, indem ich meine Menschenkenntnis und Geistesruhe vermehrte und befestigte!« Die Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise (1793) bieten mehr philosophische Betrachtungen als konkrete Schilderungen von Land und Leuten – und sie illustrieren das Ende ihrer Aufklärungs-Zuversicht. Wie Sophie von La Roche dann über Neuenburg, Aarau und Zürich eilig zurückreist und bald wieder am Rheinfall sitzt, nun aber einsam, nachdenklich und melancholisch, liest man nicht ohne Rührung. Alt war sie geworden – die Zeit nach 1789 wurde die ihre nicht mehr.

Sophie von La Roche: Reisetagebücher. Aufzeichnungen zur Schweiz, zu Frankreich, Holland, England und Deutschland. Ausgewählt und mit Einführungen versehen von Klaus Pott und Charlotte Nerl-Steckelberg (Bibliotheca Suevica 21). Eggingen 2006: Edition Isele. 443 S.

Sophie von La Roche: Lesebuch. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Helga Meise unter Mitarbeit von Claudia Bamberg und Andreas Jacob. Königstein im Taunus 2005: Ulrike Helmer Verlag. 311 S.

Armin Strohmeyr: Sophie von La Roche. Eine Biografie. Leipzig 2006: Reclam Leipzig. 303 S.

Goethes allzu braver Schweizer Freund

Eine solide Biografie bringt uns Johann Heinrich Meyer näher

Das erste umfassende biografische Porträt von Goethes fast lebenslangem Freund, dem Maler und Kunstkenner Johann Heinrich Meyer, ist eine erfreulich solide Sache, ganz im Gegensatz übrigens zu einer neuen Merck-Biografie aus dem gleichen Verlag. Sein Autor, der Germanist und Historiker Jochen Klauss, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Goethe-Nationalmuseum in Weimar und ein durch zahlreiche Goethe- und Weimar-Studien ausgewiesener Kenner der Materie, und er kann so lesbar, ja teilweise spannend schreiben, dass Übersetzungen aus dem Germanistischen ins Deutsche an keiner Stelle notwendig sind. Und flüssig, ja spannend zu schreiben ist kein geringes Kunststück bei einem so verdienten wie bedächtigen Mann wie dem »Kunschtmeyer«. Spannend ist auf jeden Fall die Epoche, die hier, manchmal ein wenig zu heimatkundlich auf Weimar fixiert, souverän vor Augen geführt wird. Klauss zitiert dabei ungewöhnlich viel, ohne dass dies den Fluss seiner biografischen Prosa groß störte, und was wirklich zu viel gewesen wäre, hat er in den umfangreichen, zur wissenschaftlichen Brauchbarkeit seines Buches ganz wesentlich beitragenden Anhang verbannt. Die Wissenschaftler dürften an dieser akkuraten Darstellung wenig auszusetzen haben und wohl hauptsächlich gerade das kritisieren, was das Buch für ein breiteres Publikum interessant macht – die beherzten Urteile des Biografen, die Farbe und Schwung in sein Werk bringen. Was dem »Kunschtmeyer« gewiss nicht schaden kann. Denn weshalb soll man sich ausgerechnet mit diesem am 16. März 1760 in Stäfa am Zürichsee geborenen und am 14. Oktober 1832 in Jena gestorbenen Künstler näher beschäftigen? Immerhin hat der Mann nicht den allerbesten Ruf, was Jochen Klauss gleich auf den ersten Seiten unter der Überschrift »Der Langweiler« aufgreift, ja aufgreifen muss, um uns dennoch für seinen Gegenstand einzunehmen. Er sieht in den teilweise gehässigen Vorurteilen gegen den »wichtigsten und verlässlichsten Freund und Berater« Goethes die Ursache dafür, dass es bislang keine umfassende Meyer-Biografie gibt, sondern nur ein paar Spezialstudien über den Maler und Kunsttheoretiker. Klauss hingegen verspricht, sich dem »Menschen« Meyer zuzuwenden, seine Rolle innerhalb der Weimarer Szene und vor allem seinen Anteil am Leben Goethes zu beleuchten und darüber hinaus den Wohltäter der Stadt Weimar sowie den Schweizer Kulturbotschafter gebührend zu würdigen. Dabei sollen, so verspricht der Autor weiter, Leben und Leistungen Meyers sachlich geschildert und individuell gewürdigt werden, damit dieser wackere Mann in Zukunft auch ohne den ständigen Seitenblick auf Goethe als bedeutende Persönlichkeit seiner Zeit gelten möge. Ein hoher Anspruch, den Klauss da in seiner Einleitung aufbaut. Ein zu hoher?

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