Tommy Krappweis - Mara und der Feuerbringer

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Wo beginnt die Sage – wo endet die Wirklichkeit?
Die Trilogie MARA UND DER FEUERBRINGER von Grimme-Preisträger und Bestsellerautor Tommy Krappweis – vollständig überarbeitet und zum ersten Mal ungekürzt!
Maras Welt ist in großer Gefahr. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Feuerbringer zurückkehren und alles um sie herum auslöschen wird. Gelingt es Mara, endlich herauszufinden, wer ihr geheimnisvoller Auftraggeber ist, und somit dem Rätsel auf die Spur zu kommen? Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Eine spannende Verfolgungsjagd durch die Götterwelt beginnt.
Kann Mara das große Unheil aufhalten und ihre Welt retten?
Band 3 die Bonusgeschichte „Kampf dem Bampf“ inkl. Rezept.

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Mara nickte. Was kam denn jetzt?

Professor Weissinger blieb stehen und breitete die Arme aus. »Ich habe einen Traum«, rief er theatralisch. »In diesem Traum bist du gerade im Begriff, etwas zu tun, das ich für eine unfassbar schlechte Idee halte. Darum rufe ich so etwas Ähnliches wie Stopp! Halt! oder Hör um Gottes willen auf zu schieben! Und jetzt kommt das Schönste an diesem Traum: Du! Hörst! Auf! Mich!« Er wartete, bis auch das letzte »Mich« im nahen Waldrand verklungen war, drehte sich dann einfach um und ging weiter.

»Okay, hab’s kapiert«, brummelte Mara so leise, dass es kaum zu hören war. Aber es genügte, um beim Professor einen weiteren Seufzer auszulösen.

Sie holte zu ihm auf, und eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her. Mara lenkte ihre Gedanken von der wahnsinnigen Nacht hinter ihnen auf den Irrsinn, der vor ihnen lag.

Sie mussten jetzt erst mal zurück zu dem Museum in Kalkriese und ihre Koffer holen. Dann weiter nach Osnabrück und mit der nächsten Zugverbindung ab nach Hause. Nach München!

Denn dort würde dieser schmierige Dr. Thurisaz seine nächsten Seminare abhalten und dabei all den leichtgläubigen Esoterikfans den Vers des Feuerbringers in die weichen Birnen pflanzen. Sie wussten nun ganz sicher: Der Vers war dafür verantwortlich, dass der Feuerbringer namens Loge an Kraft gewann.

Außerdem hatte Mara Angst um ihre Mutter. Diese war in ihrer Begeisterung über das angebliche Rückführungsseminar des Gurus wild entschlossen, weitere Veranstaltungen von ihm zu besuchen!

»Wenn immer mehr Menschen den Vers vom Feuerbringer aufsagen«, fing Mara an.

»… wird er sich irgendwann nicht mehr darauf beschränken, dich zu piesacken«, beendete der Professor den Satz.

Mara runzelte die Stirn. Das machte irgendwie keinen Sinn. »Und das wäre dann die Götterdämmerung? Will der Loge das … das Ende der Welt? Warum denn?«

Der Professor schüttelte den Kopf. »Nein, das glaube ich nicht. Meine Vermutung ist aber, dass der Kampf, der dann mit diesem mächtigen Feuerwesen ausgetragen würde, einem Ende der Welt ziemlich nahe käme.«

Mara schwieg, denn das machte Sinn. Schön, wenn zur Abwechslung mal etwas Sinn machte. Schade, dass es ausgerechnet das war.

Zu Hause warteten also ein paar große Aufgaben. Und eine ganz besondere Aufgabe lag direkt vor ihnen.

»Ähm … haben Sie schon eine Idee, wie Sie Ihrer Exfrau das mit dem Auto erklären?«, fragte Mara.

»Ich weiß ziemlich genau, was ich tun werde, aber ich fühle mich dabei sehr unwohl«, antwortete der Professor zerknirscht. »Ich hasse es, zu lügen.«

»Ehrlich?«, entfuhr es Mara schneller, als sie sich selbst bremsen konnte. Denn sie hatte den Professor nun schon ein paar Mal so was von dermaßen brillant lügen gesehen, dass sich zufällig anwesende Balken nicht nur gebogen, sondern freiwillig in Brezelform gekringelt hätten. Natürlich war das immer im Dienste ihrer großen Aufgabe passiert oder weil er Mara schützen wollte. Trotzdem gefiel ihr dieses Talent so gar nicht. Schließlich bahnte sich da was zwischen Professor Weissinger und ihrer Mutter an, und Mama sollte auf keinen Fall mit einem talentierten Lügner zusammenkommen! Immerhin hatte er jetzt zum ersten Mal gesagt, dass er es nicht gerne tat. Oder hatte er da jetzt auch gelogen? Er hatte dabei allerdings sehr ehrlich ausgesehen. Aber genau das war ja das Problem!

Warum, verdammt noch mal, denke ich immer so viel über alles nach?, dachte Mara. Und warum denke ich jetzt auch noch drüber nach, dass ich immer über alles so viel nachdenke!?

Mara runzelte kurz die Stirn, als sie versuchte, darüber nachzudenken, dass sie gerade darüber nachdachte, wie sie darüber nachdachte, dass sie zu viel nachdachte. Das war mal wieder typisch! Genau dieses Herumgehirne ging ihr selbst so fürchterlich auf die Nerven.

Alles Gedenke hat nämlich auch nix dagegen geholfen, dass jetzt hier überall die Rohre aus dem Boden schauen, alles kaputt ist und vielleicht auch noch irgendwelchen Leuten was passiert ist, die mit dem ganzen Wahnsinn überhaupt nix zu tun haben!, ärgerte sich Mara und fühlte sich einfach nur beschissen. Was für eine Weltenretterin bin ich, wenn ich dabei alles zerstöre?

Sie hatte vor Kurzem einen Film gesehen, in dem sich riesige Roboter quer durch eine amerikanische Stadt prügelten. Dabei hatte der Chefroboter von den Guten immer mit tief donnernder Stimme etwas von »Menschen retten« und »Erde verschonen« gefaselt. Während dieser erdeverschonenden Menschenrettungsaktion zermalmte er aber genau wie alle anderen Robos unzählige Bürogebäude, Autos, U-Bahnen und andere Dinge in Schutt und Brösel. Mara hätte gerne gesehen, was nach dem Abspann passiert wäre. Wenn die Überlebenden nach dem Kampf aus den Trümmern gekrochen kamen und den siegreichen Robotern so was zubrüllten wie: »Rettung?! Verschonen?! Ich glaub, es HACKT!«

Wenn die Leute im Umkreis von Detmold auch nur geahnt hätten, dass das zerrissene Mädchen auf der Landstraße Richtung Osnabrück für die ganze Verwüstung verantwortlich war, hätten sie vermutlich was Ähnliches gebrüllt. Oder sie hätten ihre Fackeln und Mistgabeln ausgepackt, um sie aus dem Bundesland zu jagen. Ach nein, sie war ja nicht Frankensteins Monster, sondern eher so was wie eine Hexe. Und mit denen machte man ja bis vor wenigen Jahrhunderten ganz was anderes.

Was würde ich denn einem Mädel sagen, das gerade mit Zauberkraft mein Haus zerfetzt hat?, überlegte Mara. Ach, du wolltest die Welt retten? Dann glaube ich, du hast da was ganz Wesentliches nicht verstanden!

Mara fühlte sich schuldig und frustriert. Sie beschloss, das Thema zu wechseln, um … um das Thema zu wechseln. »Was machen wir denn jetzt als Nächstes?«

»Nun«, hub der Professor an zu sprechen, und im selben Moment blieb er stehen, als wäre er gegen eine Scheibe gelaufen. Verwundert tat Mara es ihm gleich und sah ihn an. »Was denn?«

»Da«, sagte er nur und deutete auf etwas, das ihnen auf der Straße entgegenkam.

Kapitel 2

Erst sah Mara gar nicht was er meinte Doch dann stellte sie fest dass sich - фото 4

Erst sah Mara gar nicht, was er meinte. Doch dann stellte sie fest, dass sich ihnen ein kleiner Punkt näherte. Und zwar mit hoher Geschwindigkeit und das auch noch mitten auf der Straße. War das Ding einfach nur verdammt weit weg und darum so klein oder …

Nein. NEIN! »Ratatösk!«, schrie Mara ebenso erschrocken wie wütend auf und riss ihren Stab empor.

»Warte!«, rief der Professor, doch es war zu spät. Mara hatte bereits auf das verdammte Eichhörnchen angelegt und ließ dem Wasser freien Lauf.

Zu beschreiben, was daraufhin aus dem Stab kam, wäre Mara nicht leicht gefallen. Tröpfeln wäre zu wenig, aber Strahl traf es auch nicht so recht. Okay, Rinnsal? Na ja, es war zu schnell wieder vorbei, als dass man es hätte rinnen sehen.

Etwas bedröppelt musterten Mara und der Professor die kleine Pfütze auf dem Asphalt direkt vor Maras Füßen. »Scheint, als wären die Götter noch ganz schön geschlaucht von gestern«, bemerkte der Professor trocken.

Mara nickte. Ja, das war tatsächlich der beste Beweis für das, was Odins Raben ihnen erklärt hatten: Die alten germanischen Götter hatten Mara in den letzten Wochen immer wieder ihre Kraft geliehen, und nur so hatte sie anscheinend all diese Wunderdinge vollbringen können. Odin und Konsorten hatten gestern im ganzen Land ein gigantisches Nordlicht an den Himmel gezaubert, um die Menschen davon abzulenken, den Spruch des Feuerbringers aufzusagen. So hatte er keine Kraft mehr schöpfen können, und Mara hatte ihn zum zweiten Mal besiegt. Die Aurora war den Göttern großartig gelungen, obwohl sie nur noch einen Bruchteil ihrer alten Macht zur Verfügung hatten. Und jetzt waren sie wohl ganz schön ausgelaugt und hatten nichts mehr übrig für Maras Wasserspielchen.

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