Nevill Drury - Rosaleen Norton

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Rosaleen Norton war eine in Australien umstrittene Künstlerin und Verehrerin heidnischer Götter, die sich den Pfad der linken Hand verschrieben hatte. In ihrem geheimen Hexenzirkel von Kings Cross zelebrierte sie mysteriöse und okkulte sexualmagische Rituale, in denen sie Pan verehrte. Nortons provokante visionäre Kunstwerke stürzten sie in gerichtliche Auseinandersetzungen, und für die bizarren sexuellen Praktiken mit ihrem Liebhaber, dem Dichter Gavin Greenlees, und ihre Verwickelungen in den Skandal um den Dirigenten und Komponisten Sir Eugene Goossens, der seine erfolgreiche Laufbahn beendete, wurde sie in den Medien zerrissen. Es ist bis heute nur wenig bekannt, dass Norton neben ihrer magischen Praxis zu Ehren des Großen Gott Pan, sowie in geringerem Maße auch Hekates, Liliths und Lucifers, viele andere okkulte und metaphysische Interessen hatte, die ihre Kosmologie und Weltsicht beeinflussten. Norton war fasziniert von dem visionären Potenzial des Kundalini-Yogas und von außerkörperlichen Trance-Reisen, sowie von Aleister Crowleys Sexualmagie und kombinierte all diese Elemente in ihrer Ritualpraxis. Goossens, der auf ähnliche Weise fasziniert von Crowleys sexuellem Ansatz war, erwies sich für sie als ein bedeutender Verbündeter, denn er bot Norton an, sie in der Magie der Goetia zu unterweisen und ihre thelemitische Ausrichtung weiter zu verstärken. Diese sachkundige und wohlrecherchierte Übersicht über Nortons Leben und ihre metaphysische Ansichten liefern dem Leser eine detaillierte Einsicht in ihre sexualmagische Arbeit sowie visionäre Kunst und stellt sie deutlich heraus als eine Praktikerin des Pfades der Linken Hand. Im weiteren Verlauf des Buches geht der Autor auf die «Wiederbelebung der Magie» ein, angefangen vom Hermetic Order of the Golden Dawn über O.T.O. und Aleister Crowleys Sexualmagick bis zur Wicca-Bewegung von heute. Dies macht dieses Buch zu einer einmaligen Einführung.

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Es war zur Zeit jener Eskapaden im Garten, da die junge Rosaleen eine spezielle Vorliebe für Insekten und besonders für Spinnen entwickelte, die später in ihren makabren Zeichnungen auftauchen sollten. Tatsächlich nahm sie sich in der Zeit, als sie im Garten übernachtete, ihr erstes Haustier:

Eine große, haarige Nachtspinne aus der Gattung der Radnetzspinnen begann schon bald damit, ihr Netz des Nachts über den offenen Eingang meines Zeltes zu weben. Ich begann dieses Wesen, das ich – unabhängig von seinem Geschlecht – Horatius nannte, sehr zu mögen, da es mich ganz allein vor dem Eindringen anderer Menschen in mein Zelt bewahrte. Die meisten Mitglieder meiner Familie fürchteten sich vor der Spinne, sodass ich bis in die Morgenstunden wach bleiben konnte, wenn ich es wollte; solange die Spinne in ihrem großen runden Netz über meinem Zelteingang saß, war ich sicher vor Störungen.4

Dies war für Rosaleen Teil des instinktiven Prozesses, sich der Natur anzunähern und eine zunehmende Vertrautheit mit den Myriaden von Kreaturen in der Wildnis und im Garten aufzubauen. Als Kind hatte Rosaleen immer viele Lieblingstiere – zu unterschiedlichen Zeiten waren es Katzen, Echsen, Mäuse, Meerschweinchen, ein Opossum, ein Ameisenigel, eine Ziege, Schildkröten, Hunde und verschiedene Kröten. Sie verbrachte Stunden damit, in ihren Biologiebüchern zu lesen. „Ich war von Zoologie und Entomologie begeistert“, erinnerte sie sich später beim Gedenken an ihre Kindheit. „Und im Alter von neun oder zehn Jahren wäre ich in der Lage dazu gewesen, an einem Quiz über prähistorische Tiere teilzunehmen und hätte eine reelle Chance gehabt, den Jackpot zu gewinnen.“ Rosaleen fand mehr Trost bei den Tieren und Insekten als bei den meisten Mitgliedern ihrer Familie: „Familiengefühl hat mir nie etwas bedeutet, und obwohl ich zwei Verwandte – meine älteste Schwester (Cecily) und eine meiner Tanten – mochte, tat ich es wohl nur, weil ich sie eher als Freunde denn als Familie betrachtete.“

Norton demonstrierte ihre bemerkenswerte Neigung für das Zeichnen bereits in früher Kindheit, doch ihre handwerklichen Fähigkeiten sollten schon bald unvorhergesehene und dramatische Folgen haben. An der Mädchenschule der Church of England fing Norton damit an, für ihre Klassenkameradinnen ungewöhnliche Zeichnungen zu produzieren, die in einer Interpretation von Saint Saens Danse Macabre kulminierten, in welcher Vampire, Ghoule und Werwölfe dargestellt waren. Nach Nortons Aussage stellte diese Zeichnung „ … jegliche Art grotesken Schreckens, die ich zu zeichnen in der Lage war, in einer großen Höhle unter der Erde dar.“5 Ihre Lehrer hielten die Zeichnungen für inakzeptabel und empfanden Nortons Verhalten als störend. Die Schulleiterin schrieb nach diesen Vorkommnissen an ihre Mutter und beschwerte sich, dass die Vierzehnjährige eine verruchte Natur besaß, welche die Unschuld der Mitschüler korrumpieren würde. Kurz danach wurde Norton der Schule verwiesen. Daraufhin schrieb sie sich am Technischen Kolleg im Ostens Sydneys ein, wo sie zwei Jahre lang bei dem anerkannten Bildhauer Rayner Hoff Kunst studierte, welcher zu dieser Zeit die Kunstschule leitete. Hoff förderte Nortons Kreativität und sie wiederum schätzte seine Unterstützung:

Er befreite mich aus den Fängen der Routine und ließ mich meine Zeit mit Figurenzeichnen und Komposition verbringen, und da ich zum ersten Mal in meinem Leben richtig ermutigt wurde, kontinuierlich an meiner eigenen Kunstform zu arbeiten, wurde ich zu einer Vorführ-Studentin.6

Während ihrer Zeit am Technical College begann Norton darüber nachzudenken, welche Karrieremöglichkeiten sich aus ihrem Kunststudium ergeben könnten. Mit fünfzehn Jahren hatte sie mehrere Geschichten von ihr an das bekannte, breitformatige Smith Weekly Magazine geschickt, welche von dessen Chefredakteur namens Frank Marien sofort angenommen worden waren.7

Folglich erwog Norton Journalistin zu werden, auch wenn dies für sie nicht die erste Berufswahl darstellte. Norton besuchte Marien in den Geschäftsräumen des Smith Weekly zum ersten Mal im Jahre 1934, als sie sechzehn Jahre alt war. Nach ihrem Gespräch stellte Marien Norton wohl hauptsächlich auf Grundlage der eingereichten Geschichten als Jungjournalistin ein.

Nortons frühe Dichtung

Nortons frühe Dichtung ist deshalb so interessant, weil sie einen Einblick in ihre Imagination gewährt. Ihre erste Geschichte handelt von einem jungen Mann, der nachts eine fremdartige Straße erkundet, als er plötzlich auf ein Wachsfigurenkabinett stößt – der Eintritt kostet sechs Pence. Da er Wachsfiguren mag, entscheidet er sich einzutreten:

Eine hexenartige Frau ergriff seine sechs Pence mit einer „grauen Klaue“ und führte ihn die wackeligen, wurmzerfressenen Stufen hinauf …

Der junge Mann fand sich schließlich in einem riesigen Raum wieder, der von tiefschwarzen Kerzen erleuchtet wurde. Höhnisch grinsende, verunglückte Formen kreisten ihn ein und warfen kreuzartig verschränkte Schatten auf den Fußboden. Es sah aus wie das Gemälde eines dekadenten Genies. Warten sie nur auf ein Signal von ihrem Meister, dem Teufel, um von ihren hölzernen Podesten hinunterzusteigen und sich in einer höllischen Saturnale zu ergehen? Durch diese Atmosphäre verängstigt, versuchte der Mann zu fliehen, doch er sah, dass er eingeschlossen war. Irgendwo schlug eine Uhr Mitternacht und eine leise, klar zu vernehmende Musik drang in den Raum hinein. Sie wurde von den Flöten eines wächsernen Satyrs erzeugt. Carls Geist rotierte in einer Ekstase des Grauens. Die Teile der Wachsfiguren stiegen von ihren Podesten hinunter … das Licht erlosch …

Am darauffolgenden Morgen vernahmen zwei Polizisten einen gellenden Schrei. Als sie das leere, verlassene alte Haus betraten, in dem sich einst ein Wachsfigurenkabinett befand, fanden sie die kläglichen Überreste von etwas, das einmal ein junger Mann gewesen war … seine Augen waren die eines Menschen, der Dinge gesehen hatte, die Sterbliche nicht sehen sollten.8

Nachdem Frank Marien Nortons erste Geschichte erhalten hatte, bat er sie um eine weitere Kurzgeschichte, und sie schickte ihm ein Stück mit dem Titel Das Gemalte Grauen , eine Geschichte, die noch verstörender war als die erste. Sie handelte von einem jungen Künstler, der beim Malen in seinem Atelier bemerkte, wie seine Hand auf geheimnisvolle Weise dazu gebracht wurde, eine „gigantische, ekelerregende Masse rosafarbenen, aufgedunsenen Fleisches“ zu malen, „die aussah, als ob sie aus einem Meer des Verfalls aufgestiegen sei und von einem untersetzten, grinsenden, halbmenschlichen Kopf mit großen, dicken und blutbesudelten Fingern, die sich wie Würmer wanden, überragt wurde … Dieser riesige Körper kauerte auf der Leinwand und war scheinbar jederzeit dazu bereit, den Betrachter anzuspringen.“9 Diese mysteriöse Macht in der Geschichte ernährte sich so lange vom Geist und der Seele des Künstlers, bis dieser eines Morgensauf dem Fußboden seines Ateliers vorgefunden wurde, „in Fetzen gerissen und aufgefressen.“ Ein Polizist, der diesen bizarren Todesfall nicht aufklären konnte, merkte an: „Merkwürdiger Weise wies eine große Leinwand in seinem Atelier ein großes Loch auf, ganz so als wäre irgendetwas aus ihr heraus oder durch sie hindurch gesprungen.“10

Marien war von diesen Geschichten aus der Feder eines fünfzehnjährigen Mädchens so beeindruckt, dass er noch eine weitere Geschichte von ihr zur Veröffentlichung anforderte. Nortons dritte Zusendung trug den Titel Mond-Wahnsinn und handelte von einem Mädchen, das unter dem Einfluss des Vollmondes in einem Obstgarten seine Schwestern einer Marmorstatue, die einen Jüngling darstellt, opfert. Der folgende Auszug steht stellvertretend für die ganze Geschichte:

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