Günther Klahm - Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd

Здесь есть возможность читать онлайн «Günther Klahm - Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Günther Klahm, Jahrgang 1952, ist mit Wald und Wild aufgewachsen und versteht sie als Einheit. Vehement verwahrt er sich dagegen, insbesondere das Schalenwild zum Sündenbock abzustempeln und »es zu bejagen, als wolle man es ausrotten« (Zitat eines Forstdirektors). In seinem 2. Jagdbuch äußert er seine Gedanken über die Entwicklung von Wald, Wild und Jagd speziell im Saarland, aber auch im übrigen Deutschland, mitunter bissig und satirisch. Wie viel ihm Wald, Wild und Jagd bedeuten, spiegeln auch seine Jagderlebnisse wider. Er ist ein Waidmann, der aber wie jeder andere Mensch auch, Stärken und Schwächen unterliegt und dazu auch auf der Jagd steht. Sein Herz schlägt auch für Namibia, das er bereits zweimal in seiner Schönheit und Vielfalt kennen lernen durfte. Ein wahres Jagd-»Märchen« aus dem Pfälzer Wald rundet das Buch ab.

Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Doch wo ist das Wild, weswegen er hier ansitzt? Gute Frage! Wo soll es denn auch sein und wie viele noch, wenn sich Heerscharen von Zwei- und kläffenden Vierbeinern Tag und Nacht im „Revier“ tummeln? Wenn Premium-Wanderwege und Moutainbike-Strecken durch seine Einstände gelegt werden. Wenn des Nachts lautstark „Lichter“ durch Wald und Feld trampeln? Ob das Wild wohl in der Dickung bleibt und zur lautstarken Musik von der Hütte am Weiher im Landschaftsschutzgebiet rockt?

Das mag jetzt polemisch klingen, entspricht aber meinen Erfahrungen. Und wer das als Nichtjäger für übertrieben hält, ist herzlich eingeladen, sich davon zu überzeugen. Ich habe während eines Winters bei Schnee und eigentlich bestem Jagdwetter mit Nichtjägern die Probe aufs Exempel gemacht. An einem herrlichen Samstagnachmittag rund um eine Forstabteilung, die einmal wildmäßig das Filetstück war.

Wir haben während des etwa zweistündigen Rundgangs einen „herrlichen Rummel“ der oben genannten Aktivisten erlebt, bei 20 Hundespuren in und aus den Dickungen aufgehört weiterzuzählen und waren ganz „stolz“, doch noch zwei Rehfährten und eine Fuchsspur entdeckt zu haben. Noch Fragen?

Meine nichtjagenden Begleiter schluckten, und sie schluckten noch mehr, als wir uns bei Anbruch der Dunkelheit aus dem Wald zum Kaffee und Tee machten, während uns in Richtung Wald lautstark, tipptapp und klackklack „Lichter“ mit und ohne Stöcken begegneten. Wie sagt man da auf gut Saarländisch: „Na dann ge’ Naacht, Katsche!“.

Ja, und dann höre ich diese Dummschwätzer (Heinz Becker lässt grüßen!) und lese diese Dummschreiber, die uns Jägern lauthals vorführen wollen, als läge es an uns, dass kaum noch ein Stück Wild zu sehen sei und deshalb für uns „Kein Platz mehr in unserer Zivilisation“ sei. So jedenfalls die Meinung eines Lesers der Saarbrücker Zeitung (SZ) vom 16.12.2009.

Gut, lieber SZ-Leserbriefschreiber! Kein Platz für wilde Tiere und kein Platz für Jäger in unserer Zivilisation! „Gehen“ wir halt dorthin, wo für Wild und Jäger noch Platz ist! Während ihr hier, frei nach dem Bonmot, das dem letzten sächsischen König Friedrich August III. von Sachsen zugeschrieben wird: „Machd doch eiern Drägg alleene!“ euch überlegen könnt, woher ihr das Geld aus den nicht mehr vorhandenen Jagdpachten hernimmt. Von Wildschäden verhüten (Die Landwirte schnauben schon.), Tierseuchen verhindern und noch so einiges mehr, rede ich schon gar nicht mehr.

Seit einigen Jahre reise und jage ich dort, wo ich als Jäger willkommen bin, stets Wild im Anblick habe und für mein Geld auch das bekomme, was ich gerne möchte, ohne mich mit Dummschwätzern, keifenden Aktivisten, kläffenden und hetzenden Kötern und irgendwelchen Politfuzzis herumärgern zu müssen.

Das müssen noch nicht einmal ferne Jagdgründe sein. Es gibt sie auch noch bei uns, die Reviere, in denen ich mich auch tagsüber am Anblick von Wild erfreuen kann. Alles auf der Welt hat seinen Preis, auch die Jagd! Zahlen muss ich so oder so. Aber soll ich mein Geld für etwas ausgeben, wovon ich nichts oder kaum etwas habe, während alle anderen Naturnutzer kostenlos ihrer Leidenschaft frönen können?

Nicht etwa, dass ich irgendjemanden seine Leidenschaft missgönnen würde. Es sind nur zu viele, die sich da tummeln! Fragte mich doch vor ein paar Jahren der 1. Beigeordnete einer Stadt, ob ich gerne den städtischen Eigenjagdbezirk pachten möchte. „Aber gerne doch, lieber Herr Beigeordneter, wie viel bezahlt mir denn die Stadt, wenn ich es tue?“

Es hatte sich tatsächlich ein Pächter gefunden, der heilfroh war, als der Pachtvertrag neun Jahre später am 31. März auslief und er sich nicht mehr herumärgern und kein Geld mehr für nichts bezahlen musste.

Lieber Waidgenosse! Vielen herzlichen Dank für deine Einladungen an mich. Ich weiß, du hast es gut mit mir gemeint und wolltest mir Freuden bereiten. Das weiß ich sehr zu schätzen!

Aber ich wollte dir nicht das letzte Reh wegschießen, so denn eins gekommen wäre!

Frei nach den Gebrüdern Grimm biete ich dir an: „Komm mit! Etwas Besseres wie Ärger und Abzocke in deinem Noch-Revier findest du dort, wo noch Platz für wilde Tiere und Jäger ist!“

Der Luchs im Saarland? – Alles nur Propaganda! meint Nikolaus Hubertus

Das Umweltministerium will den Luchs das Wildtier 2011 wieder im waldreichen - фото 11

„Das Umweltministerium will den Luchs, das Wildtier 2011, wieder im waldreichen Saarland ansiedeln.“, untertitelte Saarbrücker Zeitung in ihrer Ausgabe vom 22./ 23. Januar 2011 ein eindrucksvolles Konterfei von Pinselohr.

„Upps!“, stieß es mir auf. Wo will denn diese herrliche, aber scheue Großkatze in dem kleinen Flächenbundesland mit gerade mal 2570 km 2, aber 1.071.500 Einwohnern überleben?

Bei durchschnittlich 417 Einwohnern/ km 2, im Ballungsgebiet sogar über das Zehnfache?

Bei der enormen Straßen- und Verkehrsdichte? Bei den vielen Freizeitaktivitäten in den Wäldern Tag und Nacht?

Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger (Die Grünen) frohlockte schon in seiner Presse-Mitteilung: „Der Luchs ist wohl der beste Weiser für intakte, naturnahe Waldlandschaften“ und sah oder sieht es sogar noch zum „Symbol des Waldlandes Saarland“ werden.

Ach, lieber Herr Umwelt-Staatssekretär Klaus Borger, heute a.D.!, sagte ich mir. Wäre und würde es doch nur so! Ich hätte beileibe nichts dagegen und würde Pinselohr sogar persönlich hier an der Saar begrüßen. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn er ein paar Rehe reißt. Schließlich muss auch er gelebt haben.

Aber ich frage auch: „Wo, bitteschön, soll denn der Luchs in unserem dicht besiedelten Saarland überleben?“. Ob er nun von den Vogesen über den Pfälzer Wald zu uns einwandert oder von der Eifel und dem Hunsrück, an den vielen Straßen lauert der Tod. Aber selbst wenn er einen guten Schutzengel hat, der ihn sicher über alle Straßen leitet, wo, bitteschön, findet er in dem so gerne propagiertem „Bürgerwald“ mit seinem Tag- und Nacht-Multi-Freizeit-Betrieb mit Jubel, Trubel, Heiterkeit der Bürger sowie der Vielzahl von Kötern, die im Bürgerwald zusätzlich ihre Privatjagden veranstalten, seine nötige Ruhe?

Und wo, bitteschön, soll er die „vielen Rehe – Entschuldigung: Waldschädlinge“, wie selbst ernannte Luchsschützer den Bürgern und Bürgerinnen gerne weiß machen wollen, jagen? Ja, ja ich weiß schon: Nach deren Lesart stolpern die zweibeinigen Jäger im Bürgerwald buchstäblich über die Rehe.

Die sind halt so blöd, um sie zu sehen! Der Luchs wird’s schon zu richten wissen!

Und ich frage selbige „Naturschützer“ noch etwas: „Wenn sich Ihrem Wunsche nach der Luchs sich wieder im Saarland frei bewegen darf, warum denn nicht auch das Rotwild?“

„Armer Luchs!“, sage ich mir da. „Bleibe bis auf weiteres dort, wo du bist! Etwas Besseres als den Tod auf der Straße oder durch Herzinfarkt wegen des permanenten Stresses findest du dort, wo du jetzt noch bist, alle mal!“

Denke bitte nicht, frei nach den Comics unserer keltischen Vorfahren, Asterix und Obelix: „Deliranti iste saarli! (Die spinnen, die Saarländer!)“. Das sind nur wenige, auch wenn sie ihre Ideologien lautstark ins Land hinaus posaunen. Ihr Geplärre verhält sich umgekehrt proportional zu ihrem Verstand.

Ich vertraue auf deine sprichwörtliche Klugheit und dass du dich nicht durch die Propaganda von Ideologen vor- und verführen lässt. Die Steuergelder seiner Bürgerinnen und Bürger, die an einen angeblichen „Luchs-Experten“ bezahlt wurden, um „die Wälder zu analysieren“, hätte sich das Saarland sparen können. Man braucht kein Experte zu sein, um zu analysieren, dass du, Pinselohr, dich hier im Saarland nicht wohl fühlen wirst, auch wenn gerade mal so um die 50 Männlein und Weiblein eines Jagdverbandes, der sich „ökologisch“ nennt, lautstark tönen, dass das Saarland „zu einem entscheidenden Bindeglied unter dem Leitbegriff ›Saar-Lor-Luchs‹ werden“ könnte. Alles nur Propaganda!

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd»

Обсуждение, отзывы о книге «Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x