Günther Klahm - Gedanken und Erlebtes zu Wald, Wild und Jagd

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Günther Klahm, Jahrgang 1952, ist mit Wald und Wild aufgewachsen und versteht sie als Einheit. Vehement verwahrt er sich dagegen, insbesondere das Schalenwild zum Sündenbock abzustempeln und »es zu bejagen, als wolle man es ausrotten« (Zitat eines Forstdirektors). In seinem 2. Jagdbuch äußert er seine Gedanken über die Entwicklung von Wald, Wild und Jagd speziell im Saarland, aber auch im übrigen Deutschland, mitunter bissig und satirisch. Wie viel ihm Wald, Wild und Jagd bedeuten, spiegeln auch seine Jagderlebnisse wider. Er ist ein Waidmann, der aber wie jeder andere Mensch auch, Stärken und Schwächen unterliegt und dazu auch auf der Jagd steht. Sein Herz schlägt auch für Namibia, das er bereits zweimal in seiner Schönheit und Vielfalt kennen lernen durfte. Ein wahres Jagd-»Märchen« aus dem Pfälzer Wald rundet das Buch ab.

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Bald darauf ließ Herr Mo, ihr Staatssekretär, die Presse über das Drama im lyonesieschen Forst wissen: Die Vielfalt der Baumarten und der gesamten Waldvegetation würden in diesem Ländchen dramatisch sinken. Damit verbunden seien nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche volkswirtschaftliche Schäden, wetterte er. Millionen müssten in der gesamten Republik inzwischen für den Bau von Zäunen ausgegeben werden, um die jungen Bäume zu schützen.

Deshalb Herrn Mos Appell an die Jäger: „ Noch mehr Rehe schießen, die die Hauptverursacher der Misere sind!.“

Vorhang zu und Denkpause

Zaunbau im Wald? Rehe fressen den Wald auf? Waldsterben von unten? – Das hatten wir doch schon einmal in Lyonesien. Damals, Mitte der 1980er Jahre, als mit dem „Napoleon von Lyonesien“ der kam, wie hieß er noch? Na, Sie wissen schon, der, der den lyonesieschen Steuerzahler heute noch sehr viel Geld kostet und von zwei Ministern aus dem Amt geschasst wurde …

Ja, genau der, der die vielen Zäune im Forst bauen ließ, die die Lyonesier ebenfalls viel Geld kosteten und dann erst die Beseitigung!

Komisch! Der lyonesiesche Forst wächst immer noch!

Es musste sich da wohl um ein Gerücht handeln, dass selbiger „Zaunkönig“ als Souffleur bei Herrn Mo tätig war. Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt!

3. Akt

Als ein Erfolg im Kampf um die Baumarten-Vielfalt tönte es in der einzigen Tageszeitung von Lyonesien, als auf einer Fläche von „nur“ 450 Hektar bei einer von Herrn Mo anberaumten „Waldschutzjagd“ 33 Rehe auf der Strecke lagen.

Und erneut schallte Herrn Mos Gebetsmühle, dass die systematische Inventur und Dokumentation von Wildschäden ein wichtiges Instrument sei, jagdliche Strategien zu entwickeln, die dazu dienen würden, die Schalenwildbestände auf ein waldverträgliches Maß zu reduzieren. Den Rest kennen wir!

Mit viel Schnee und Frost stellte sich der Winter zum Monatswechsel November/ Dezember 2010 ein. Eigentlich normal! Oder doch nicht? Herr Staatssekretär Mo gelobte gegenüber der Presse: Das oberste Gebot bestehe nun darin, unsere Wildtiere (Zur Erinnerung: Dazu zählen auch Rehe!) in ihren Einstandsgebieten nicht zu stören, denn Störung bedeute Fluchtverhalten und Fluchtverhalten bedeutet Energieverbrauch. Eine solche Rücksichtnahme wirke besser als Futter …

Könnten Wildtiere denken und sprechen wie wir Menschen, hätten sie den Herrn Staatsekretär Mo in den höchsten Tönen gelobt und ihn bei der einzigen Tageszeitung als „Lyonesiens Besten“ und beim Rundfunk Lyonesiens als „Engel des Jahres 2010“ nominieren lassen. Toll! Wer hätte das gedacht? Welch ein Triumph!

Holzerntemaschine bei Schnee und Frost am Naturschutzgebiet Wie passte das - фото 9

Holzerntemaschine bei Schnee und Frost am Naturschutzgebiet. Wie passte das zusammen?

Und zum Jahresende setzt seine Chefin, Frau Ministerin Mi, sogar noch eins drauf: Mit der Änderung beim Forstbetrieb Lyonesiens in der Organisation und bei den Bewirtschaftungsgrundsätzen solle der Forst noch naturverträglicher arbeiten … Hierfür werde zusätzliches qualifiziertes Personal benötigt…“

Entschuldigung, Frau Ministerin Mi, nur zum besseren Verständnis: „Ist Ihr bisheriges Personal nicht qualifiziert?“ War ja nur mal so eine Frage – damals, als Sie noch Ministerin waren!

Umzug zur Waldbühne am Rand eines Naturschutzgebietes

4. Akt

Lyonesierinnen und Lyonesier sorgen sich um ihren Bürgerwald , so die offizielle Bezeichnung von Frau Mi und Herrn Mo für den Staatsforst von Lyonesien.

Also: Lyonesierinnen und Lyonesier klagten ob der Schwachholzernte am Rande eines Naturschutzgebietes bei der Presse. Dort war im Dezember 2010 ein Harvester zu Werke.

Was soll man dazu noch sagen Die Fotos sprachen für sich und gegen die - фото 10

Was soll man dazu noch sagen?

Die Fotos sprachen für sich und gegen die vollmundigen und wohl feilen Erklärungen von Frau Umweltministerin Mi und ihres Staatssekretärs, Herrn Mo.

Die Bürgerinnen und Bürger kratzten sich vor Ort am Kopf und fragten, ob ein Reh oder zwei oder drei oder wie viele in ihrem recht kurzen Leben von drei bis vier Jahren, wenn überhaupt, so viele Schäden anrichten kann wie dieser Harvester in einem Monat und in einer Forstabteilung, dazu noch direkt neben dem Naturschutzgebiet.

Ob auf diesen tief aufgewühlten und verdichteten Rückegassen so schnell nochmals Gras wächst und das Bodenleben zur Normalität zurück findet? Bis dahin blasen wohl Frau Umweltministerin Mi und ihr Staatssekretär, Herr Mo, dank ihres „wohl verdienten“ Ruhestandsgehaltes, das die meisten der Lyonesierinnen und Lyonesier auch nach 45 Jahren harter Berufstätigkeit nicht erreichen werden, Federn in die Luft.

Vorhang zu! Schluss dieser Vorstellung

Es sagte Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer (1949 bis 1963): „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern.“

Fortsetzung folgt? Hoffentlich nie wieder!

(K)ein Platz für wilde Tiere und Jäger?

(K)ein Platz für wilde Tiere? Da fällt den Älteren, zu denen ich nun auch gehöre, sofort der ehemalige Frankfurter Zoodirektor, Prof. Dr. Bernhard Grzimek (1909 – 1987) ein. Wie haben wir als Kinder immer gespannt vor dem Fernseher gesessen, wenn er in der ARD von 1956 bis 1980 eben für einen Platz für wilde Tiere warb.

Mit großem Erfolg, wie wir heute wissen! Es gibt sie wieder, die Plätze für wilde Tiere – in Afrika, Asien und Amerika. Wir alle, Jäger wie Nichtjäger, haben uns dafür stark gemacht. Sogar wir Kinder haben damals unser bescheidenes Taschengeld dafür gespendet. Politiker standen gut da, wenn sie sich, mehr oder weniger diplomatisch, bei ihren Kollegen in diesen fernen Ländern dafür stark machten, die dortigen Tiere und ihre Lebensräume zu schützen. Manchmal sogar zu „überschützen“!

Das Geschrei in unseren Landen ist riesengroß, wenn z.B. eine Elefantenpopulation so stark angewachsen ist, dass sie nicht nur ihren eigenen Lebensraum gefährdet, sondern auch den der dortigen Menschen, die eben von den Früchten ihrer Felder leben müssen. Statt einzelne Elefanten gegen Entgelt zur Jagd freizugeben, um damit Einnahmen und Schutz der Lebensräume zu erzielen, werden die Dickhäuter vom Hubschrauber aus mit Maschinengewehren erschossen. Mit Jagd hat das nach unserem Verständnis nichts zu tun!

(K)ein Platz für wilde Tiere? Wir brauchen gar nicht erst mit dem Finger auf ferne Länder zu weisen. Schauen und kehren wir mal vor unserer eigenen Haustür!

Zumindest im Ballungsgebiet sind unsere Reviere zum Rummel- und Tummelplatz für alle möglichen Aktivitäten oder, wie das so schön jetzt heißt „Events“ verkommen. Tag für Tag, Nacht für Nacht: Waldspaziergänger, Jogger, Walker, Nordic-Walker in den Variationen classic, Night-Nordic-Walker und Nackt-Nordic-Walker, Reiter, Mountain-Biker, Open-Air-Events auch im Winter, Hunde mit und ohne Leine, Lenkdrachenfliegen, Paintballspiele, private Holzwerber, Pilzesammler, und, und, und… und die alle gleich en masse, immer mehr, immer neue Aktivitäten und immer ausgedehnter.

Jeder Jäger, der im Ballungs- und in den angrenzenden Gebieten seine Waffe spazieren fährt, um dann möglichst von den vielen Aktivisten ungesehenen mit ihr auf den Hochsitz zu gelangen, um sie dann bis zum Abbaumen links oder rechts vor sich hinzustellen, kennt das und ist damit wohl gelitten.

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