Gisela Gersch-Gernoth - Mein Haus, mein Hof, mein Rudel

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In 32 unterhaltsamen Geschichten erzählt die Autorin von ihrer Hovawarthündin Paula. Sie zeigt dabei, wie sich durch einen behutsamen Umgang eine innige Beziehung zwischen Mensch und Hund entwickelt. Gleichzeitig werden die Eigenarten der sensiblen Rasse der Hovawarts sichtbar. Viele Zeichnungen ergänzen das Buch und erfreuen jeden Hundefan. Paulas Leben war an Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Die ersten Jahren begleitet sie ihre Familie bei zahlreichen Urlaubsfahrten in malerische Landschaften. Doch die sind ihr egal. Hauptsache, das Rudel ist zusammen und das Schweineohr dabei. Dann kann man überall Spaß haben. Als sie fünf ist, bekommt sie einen eigenen Hof. Aber Ruhe kehrt auch hier nur selten ein. Hasen, Igel, Hühner und Schafe werden ihre neuen Freunde; auch die Vier- und Zweibeiner im Dorf erfordern ihre ganze Aufmerksamkeit. Dass Paula ihrem Wesen entsprechend überall für Ordnung sorgt, ist natürlich klar. Welches Leben ihr besser gefallen hat? Das können wohl nur die Leser entscheiden …

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Wolfgang, der schon als Jugendlicher mit einem Terrier gelebt hat, denkt laut über die Anschaffung eines Hundes nach. Ich bin ambivalent, gerade habe ich nebenberuflich mit dem Besuch von praktischen Kursen an der Kunstfachhochschule begonnen. Frau Sordens, unsere Haushaltshilfe, ermutigt uns: »Ich komme dann rüber und lasse den Hund in den Garten, wenn Sie tagsüber lange weg sind. Oder mein Mann geht mit ihm mal spazieren. Oder wir nehmen ihn mit zu uns.« Ein Hundebuch, das die einzelnen Rassen vorstellt, wird gekauft. Unser Auge fällt auf einen Hovawart: Hüte- und Wachhund, kinderfreundlich, wandert gerne, wird spät erwachsen … In der Samstagszeitung studieren wir den Tiermarkt und werden fündig. Ein Hobbyzüchter bietet in einem Ort in dem Zipfel von Nordrhein-Westfalen, der nach Niedersachsen hineinragt, Hovawart-Welpen an. »Wir können sie uns ja mal anschauen, 70 Kilometer – das geht doch noch.«

Ein großer blonder Rüde mit tiefem Gebell, der Vater der Welpen, empfängt uns. Er wirkt Respekt einflößend. Mit so einem großen Hund habe ich nicht gerechnet. Seine Vorderpfoten liegen auf einem hohen Gatter, das ihn von den Besuchern trennt, die sich die Welpen anschauen wollen, welche sich um ihre schwarze Mutter, die deutlich kleiner ist als der Vater, drängen und herumtollen. Ihr Körper wirkt lang gestreckt. Ich nehme nicht wahr, ob auch andere Interessenten bei den Hunden sind, ich bemerke nur, dass ein schwarzmarkener Welpe an meinem Hosenbein knabbert. Kaum macht er sich bemerkbar, schon hat er unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und als wir dann erfahren, dass er ein Hundemädchen ist, ist unser »Mal-Anschauen« Vergangenheit. Unsere Herzen haben sich für dieses kleine Fellknäuel mit den so großen Pfoten entschieden. Im schwarzen Fell hat es ein hellblondes, dreieckiges Lätzchen und auch einen blonden Bruststreifen, der über dem Ansatz der Vorderbeine verläuft. Die Pfoten und Unterläufe, in die sich ein langgezogenes, schwarzes Dreieck hineinzieht, haben einen warmen Ockerton, der auch den noch wachsenden Behang der Beine bestimmen wird. Das Schwarz hat einen Schimmer von frisch aus der Schale gefallenen Kastanien und glänzt genauso wie diese. Das Bäuchlein unserer Paula, auf diesen Namen hatten wir uns in unseren Vorfantasien geeinigt, ist noch nackt. In Kürze wird dort weißblondes Haar wachsen, das sich an der Innenseite der Hinterläufe entlangziehen und besonders dicht den Anus bedecken wird. Paulas champagnerfarbene Dessous, wie ich es später immer ausdrücke – perfekt für eine elegante Hündin. Auch ihre Augenmarken sind schon zu erkennen.

Das Band ist geknüpft. Geimpft, entwurmt, mit Papieren – Birte vom Haselhorn, so heißt sie offiziell, geboren am 25. 8. 1993 –, so bekommen wir sie, zusammen mit einer Ration Futter für das Wochenende. Noch das Geschäftliche und ein paar Formalitäten, dann trage ich das Hundekind auf dem Arm, in ein Handtuch gewickelt, das wir in unserem Wagen gefunden haben. Halsband und Leine haben wir nicht dabei, wir wollten ja nur mal … Auf der Rückfahrt sitze ich mit unserer Paula auf dem Schoß hinten im Auto. Als wir die halbe Strecke zurückgelegt haben, spuckt sie ihre Nahrung wieder aus. Das Autofahren hat Übelkeit hervorgerufen, sicherlich hat sie neben der ganzen Aufregung auch Angst. Die Trennung von Mutter und Geschwistern, zwei fremde Menschen, die Fahrt – was wird ihr alles zugemutet! Wolfgang hält den Wagen an, wir steigen aus, und ich säubere uns, so gut es geht. Als Leinenersatz verwenden wir das Handtuch, das wir ihr um den Bauch legen. So können wir ein paar Schritte machen. Dann geht es weiter. Jetzt schläft die Kleine in meinen Armen ein. Später sagt Wolfgang immer wieder: »Als ich gesehen habe, wie gelassen du damit umgegangen bist, dass Paula sich übergeben hat, wusste ich, es wird alles gut.« Und so ist es auch, selbst meine Hautempfindlichkeit an den Händen vergeht durch das Streicheln ihres seidigen Fells schon bald.

Unser neues Familienmitglied hat sein Körbchen in unserem offenen Flur-Küchen-Wohnbereich mit den beiden Terrassentüren zum Garten. Dort halten wir uns am häufigsten auf. So kann die Kleine ganz schnell ins Freie, wenn sie zeigt, dass Sauberkeitsrituale geübt werden müssen. Zunächst reicht jedoch eine alte Zeitung, die sie untergeschoben bekommt, wenn sie die typische Drehbewegung einleitet, um sich zu lösen. Als Übergangslösung bewährt sich ein flacher Korb, in den wir sonst immer die Zeitungen legen. So klein ist sie noch. Die Treppen mit den offenen Stufen haben wir zugestellt, damit Paula ihre Gelenke im Welpenalter nicht zu stark belastet. Ich schlafe die nächste Zeit auf dem Sofa bei ihr unten, sodass sie nicht allein ist und auch jederzeit in den Garten kann. Wider alle Erwartung kommt sie nachts nicht zu mir. Sie bleibt für sich, zufrieden mit ihrem Schlafplatz. In der ersten Nacht legen wir einen tickenden Wecker unter das Kissen in ihrem Körbchen. Das würde den Herzschlag der Mutter simulieren und so ein vertrautes Gefühl vermitteln, lesen wir in einem Hundebuch. Heute glaube ich nicht mehr daran, dass ein Hund, sensibel wie er ist, mit seinem feinen Gehör diesen Unterschied nicht erkennt.

Am nächsten Tag, es ist Sonntagvormittag, klingeln wir bei unseren Nachbarn schräg gegenüber, deren Dackel schon vor längerer Zeit verstorben ist, und fragen, ob sie uns mit Halsband und Leine aushelfen können. »Selbstverständlich«, lautet die Antwort. Paula, die das Handtuch um den Bauch hat, wird liebevoll begrüßt, und wir werden beglückwünscht, denn die Freude an einem Hund sei doch so groß. Danach machen wir unseren ersten kleinen Spaziergang mit geliehenem Halsband und geliehener Leine. Die Dorfbewohner schenken uns große Aufmerksamkeit, sodass Paula gleich einige von ihnen kennenlernt. Heute Morgen ist kein weiterer Hund zu sehen. Es zeigt sich jedoch in den nächsten Tagen, dass sich fast alle Kontakte mit den Hunden in der unmittelbaren Nachbarschaft, die auch frei laufen dürfen, spielerisch freundlich gestalten. Nur Charly, ein älterer, mittelgroßer Mischlingsrüde mit zottigem Fell, ist ein Welpenfeind. Wir müssen Paula bei Begegnungen vor ihm schützen.

Schon in den ersten Tagen zeigt Paula eine große Eigenständigkeit. Sie weiß genau, was sie möchte und was nicht, so verweigert sie z. B. beim ersten Tierarztkontrollbesuch das angebotene Leckerli. Diese Unbestechlichkeit entwickelt sich später zu einem ihrer wesentlichsten Charakterzüge. Uns gegenüber ist sie vertrauensvoll, doch von einer Schmusehündin kann man nicht sprechen. Ein bisschen streicheln und dann ist gut. Nachdem Paulas Knochen gefestigt sind und wir die Barriere vor der Treppe nach oben entfernt haben, kommt sie nachts ins Schlafzimmer und legt sich zum Schlafen auf den Teppich vor unserem Bett. In das Bett krabbelt sie nur, wenn sie allein ist. Eine dort entstandene, sandige Mulde verrät es. Unten im Wohnzimmer erobert sie sich schon nach kurzer Zeit einen schweren Sessel, der vor den bodentiefen Glaselementen der Fenster zur vorderen Terrasse in Richtung Westen, zur Straßenseite hin, steht. Dort kann sie sich zusammenkringeln und dösen, dann aber auch den Kopf auf das runde Polster der Seitenlehne ablegen, sodass sie einen freien Blick nach draußen hat. Ein strategisch wichtiger Platz!

Die Reinlichkeitserziehung geht spielend schnell. Nachts gehe ich mit ihr vorbeugend nach draußen, was sie bei den ersten Malen ausnutzt, um den ganzen Garten zu durchschnüffeln. Hinter und unter Büschen muss ich sie suchen, weil sie gar nicht daran denkt, auf mein Rufen hin zu mir zu kommen. Seitdem bleibt sie an der Leine, und ich selbst werde nicht unnötig putzmunter und kann den Rest der Nacht nicht mehr schlafen. Es dauert nicht lange, und Paula kann ihre Blase die ganze Nacht kontrollieren. Muss sie ins Freie, stellt sie sich vor die Tür und schaut uns auffordernd an. Ihren Essplatz hält sie peinlich sauber. Fällt ein Bröckchen daneben, wird es sofort aufgeleckt.

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