Rachel Hauck - Prinzessin wider Willen

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Regina Boswick hat endlich ihren Platz im Leben gefunden. Nachdem sie ihren Job als Wirtschaftsprüferin hingeschmissen hat, folgt sie ihrem Traum und restauriert seltene Autokarossen. Alles scheint perfekt, bis plötzlich ein junger Mann vor ihr steht und ihr eine Nachricht überbringt, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt! Nach dem erfolgreichen Abschluss des Jurastudiums ist es dem jungen Tanner Burkhardt endlich gelungen, die dunklen Schatten seiner Vergangenheit hinter sich zu lassen. In den Diensten seines Heimatlandes macht er rasch Karriere, als er eine Aufgabe zugewiesen bekommt, deren Scheitern nicht nur seine Zukunft in Frage stellen würde: Tanner soll nach Amerika reisen, um die endlich ausfi ndig gemachte Thronfolgerin zu überreden, ihr Erbe anzutreten … Doch die ist so gar nicht begeistert!

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»Dann wird er gleich hier sein.« Der Flug von Brighton nach Hessenberg dauerte weniger als eine halbe Stunde. »Weiß der Gouverneur, dass der König kommt?« Gouverneur Fitzsimmons‘ Büro und die seiner Angestellten nahmen die gesamte erste Etage von Wettin Manor ein. Er würde wissen wollen, dass der König unterwegs war.

»Ja, und ich habe auch den Sicherheitsdienst in Bereitschaft versetzt.«

»Sind Sie sicher, dass er mich besuchen will und nicht den Gouverneur?«

»Jonathan hat ausdrücklich von Ihnen gesprochen.«

»Bestellen Sie die Putzkolonne hierher«, sagte Tanner und machte sich daran, auf seinem Schreibtisch Ordnung zu schaffen. Er stapelte seine Notizen und Unterlagen und verstaute sie in der untersten Schublade. »Und lassen Sie eine frische Kanne Tee herbringen. Sagen Sie Marissa, sie soll frisches Gebäck von Loudermilks Bäckerei bringen lassen. Richten Sie ihr aus, sie soll ihnen sagen, dass es für Seine Majestät ist. Ich glaube, Krapfen mag er am liebsten.«

Louis hatte das Telefon schon am Ohr. »Ja, das stimmt. Ich habe den gleichen Artikel in der Liberty Press gelesen. Manfred, hier ist Louis. Wir brauchen Reinigungskräfte hier oben.« Er war auf dem Weg nach draußen. »Ja, das ist mir klar, aber der König kommt ins Büro des Kulturministers.«

Tanner zog seine Anzugjacke an. Zum hundertsten Mal in der letzten Minute fragte er sich, was der König wohl von ihm wollte.

Louis erschien wieder auf der Bildfläche. Er war immer noch am Telefon und hielt Tanner einen dünnen Leinenumschlag hin. »Das ist gekommen, als Sie unterwegs waren«, sagte er, während er mit einem Ohr dem zuhörte, was Manfred am anderen Ende zu sagen hatte. »Hören Sie, wollen Sie, dass der König einen schmutzigen Teppich in Tanners Büro vorfindet? Was glauben Sie, auf wen das zurückfallen wird?« Louis Stimme wurde leiser, als er hinausging. »Dann bis in zwei Minuten. Vielen Dank.«

Tanner betrachtete den Umschlag und runzelte die Stirn. Sein Name war in einer extravaganten Schreibmaschinenschrift aufgedruckt. Aber von wem kam er? Er drehte ihn um und las die Absenderadresse, während er sich in seinen Schreibtischstuhl fallen ließ.

Estes Estate

2, Horsely Hill Road,

Strauberg, Hessenberg 93-E15

Der Name, die Adresse weckten all das Gestern, das er mit aller Kraft versucht hatte, wegzuschieben und zu vergessen. Weckten die Erinnerung an sein Versagen.

Seine Kehle wurde eng, und sein Puls raste. Mit steifer, eiskalter Hand strich er sein Haar glatt. Warum in aller Welt sollte Barbara »Babs« Estes ihm einen Brief schreiben? Noch dazu eine Einladung? Seit der verhängnisvollen Nacht vor acht Jahren war er nicht mehr in ihrer Villa auf dem Hügel gewesen. Aber er brauchte nicht einmal seinen investigativen Rechtsanwaltsverstand zu bemühen, um zu erraten, was wohl der Inhalt des Briefes sein könnte. Einige Details und Erinnerungen weigerten sich einfach, in den Tiefen des Vergessens zu verschwinden.

Die Zwillinge würden in wenigen Wochen zehn Jahre alt werden. Am fünften Oktober, um genau zu sein.

Tanner griff nach dem Brieföffner und debattierte noch mit sich selbst, was wohl besser wäre – hineinzuschauen oder das verflixte Ding einfach in den Papierkorb zu werfen.

Er hatte es geschafft. Er war wieder auf die Füße gekommen. Hatte seinen Jura-Abschluss gemacht. War Mitarbeiter des Gouverneurs geworden, bevor er dem König aufgefallen und zum Kulturminister ernannt worden war.

Dann hatte er seinen Wert bewiesen, indem er sich an einen seiner ehemaligen Professoren, den guten alten Yardley Pritchard, erinnert hatte, der eine Verbindung zu dem lange verlorenen Erben des hessenbergischen Throns haben könnte.

Und wenn sich Tanners Instinkte als richtig erwiesen, was das Wissen des Professors über den Verbleib der Erbin anging, dann wäre Hessenberg auf dem besten Weg, wieder eine unabhängige Nation zu werden.

Warum also sollte Tanner ausgerechnet heute, wo der König doch tatsächlich auf dem Weg zu seinem Büro war, eine Einladung von Trudes Mutter bekommen? War seine Vergangenheit so stark, dass sie einfach in seine Gegenwart einmarschieren konnte, wenn ihr der Sinn danach stand? Nun, er würde zusehen, dass es nicht dazu kam.

Tanner riss die mittlere Schublade auf, warf den Briefumschlag hinein und schob ihn ganz nach hinten. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Eine Technik, die er nahezu perfektioniert hatte.

DREI Vor seiner Tür erklangen Stimmen und Louis Bariton kündete von der - фото 7

DREI

Vor seiner Tür erklangen Stimmen, und Louis‘ Bariton kündete von der Ankunft des Königs.

»Guten Tag, Ihre Majestät.«

Tanner begrüßte den König, Nathaniel II., und seinen Assistenten Jonathan an der Tür und lud sie ein, sich auf eine Tasse Tee zu setzen. Gouverneur Seamus Fitzsimmons, Tanners ehemaliger Chef, folgte ihnen auf dem Fuße.

Die Unterhaltung plätscherte leicht dahin, sie sprachen über Sport und das Wetter. So verbrachten sie zwanzig Minuten, am Tee nippend und Gebäck knabbernd.

Tanner saß auf der Kante seines Ohrensessels an der Seite des Königs. Sein Geduldsfaden spulte sich mit rasender Geschwindigkeit ab.

Was will der König?

Neben Tanner erging sich Gouverneur Fitzsimmons in einem Redeschwall über seine Errungenschaften und protzte, eitel wie ein Pfau und ohne jegliche Scheu, mit seinen politischen Federn.

»Haben Sie unseren Bericht gelesen, Ihre Majestät? Wir konnten mehr öffentliche Gelder für die Bildungspolitik bereitstellen. Und mit der neuen Steuerinitiative des Parlaments sieht es ganz so aus, als würde sich die Wirtschaft rasch erholen.«

Genug . Tanner machte sich keine Gedanken darum, ob sich Seamus ärgern würde. Er rettete den König vor diesem nicht enden wollenden Kampagnen-Gewäsch. Er wusste sehr gut, was der Gouverneur im Sinn hatte – beim König gut Wetter machen nämlich für den Fall, dass Hessenberg seine Unabhängigkeit nicht erlangen und dauerhaft ein Teil Brightons werden würde.

Tanner riss das Ruder der Unterhaltung an sich.

»Wie steht es denn mit Ihren Heiratsplänen, Ihre Majestät?«

Seit Nathaniels Verlobung mit der Amerikanerin Susanna Truitt waren die Medien voll mit Berichten über die königliche Hochzeit. Sie verglichen die hübsche, blonde, sportliche Susanna mit Herzogin Kate und fragten sich, ob sie sich wohl ebenso gut in das höfische Leben einfügen würde wie der neue Liebling der Briten. Immerhin hatten die Vereinigten Staaten seit fast 240 Jahren kein königliches Oberhaupt mehr gehabt.

»Sehr gut, Tanner, sehr gut. Danke der Nachfrage.« Nathaniel lächelte, und etwas, das mehr war als reine Dankbarkeit, leuchtete in seinen Augen auf. Aha, der Glanz der großen Liebe. Tanner hatte so ein Gefühl noch nie empfunden, aber er hatte es bei anderen gesehen. Und sie beneidet.

»Ihre Mutter ist angereist, um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Ich möchte behaupten, man hat nicht richtig gelebt, bevor man gesehen hat, wie die Königinwitwe Brightons und die Königin des Barbecues aus Georgia aneinandergeraten.« Er lachte. »Ich fürchte, die arme Susanna ist meistens mehr Schiedsrichterin als zart errötende Braut.«

»Da darf man sich nicht täuschen lassen.« Jonathan ging zum Teewagen. »Susanna kann ihren Standpunkt sehr gut vertreten. Sie kann ebenso gut austeilen wie einstecken.«

»Es wird also nicht langweilig?« Tanner stand auf, um sich noch einen Tee zu holen, aber Louis, der gerade Jonathan nachgeschenkt hatte, trat ihm entgegen und schenkte ihm wortlos ein.

»Wenn man jetzt noch meinen Bruder, Prinz Stephen, mit in den Ring wirft, dann hat man einen Zirkus erster Güte.« Nathaniel wischte sich die Finger an seiner Serviette ab und tauschte einen Blick mit Jonathan. Dieser schob seine Hand in einen Diplomatenkoffer, aus dem er einen dünne braune Mappe herausholte, die er dem König reichte. »Aber wir sind nicht gekommen, um über meine Hochzeit zu sprechen.« Der König gab die Mappe an Tanner weiter. »Wir sind gekommen, um über das Abkommen zu sprechen.«

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