Siegrid Graunke Gruel - Kidschi Poseidon und Neptuns Takko
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Wie oft haben die Väter von Takko, Kidschi, Miriam und all den anderen Kindern, die noch im Meer wohnen, schon gepredigt, dass sie auf jeden Fall das „Fischkaviarsaugen“ nachlassen sollen, aus Sorge darum, weil es sie fremd und auch verrückt werden lassen könnte. Doch man sieht ja, bei Takko hat es nichts genützt …

Ja, da sitzt er nun in der Sandmulde, oben auf seiner Sandbank, saugt den leckeren Fischkaviarsud ein und atmet Luft. Dabei winkt er den Möwen zu und träumt davon, ein Mensch zu sein …
Ja, dann könnte er auf ihren großen Schiffen mitfahren und mit den Menschenkindern spielen …
Ach, wäre das schön …!
Und dann träumt er davon, auf dem Strand gehen zu können, mit nackten Füßen und ohne seine Grünflossen, - und dann dahinter das Land ausfindig zu machen.
Als die Sonne ganz hinter dem Horizont gesunken ist, hat Takkos Haut an seinen Beinen eine andere Farbe angenommen. Sie ist jetzt eher rosa, ähnlich wie bei den Menschen. Oh, das passiert ja immer, wenn man soviel Kaviarsud eingesaugt hat und dabei vom Umherwandern träumt. Aber nein! – Das darf Neptun nicht bemerken …
Also springt Takko wieder ins Meer zurück und will erstmal einen Tauchgang zu Miria machen. Vielleicht hat sie ja wieder neuen Fischkaviar geholt.
Und bis zur Mitternacht wird ja seine Haut an den Beinen auch wieder hellblau geworden sein.
3
Gute Nacht Poseidon
„Ich will noch nicht in meine Schlafmuschel, Papa“, sagt Kidschi und schmiegt sich auf Poseidons Schoß.
„Es ist ja noch nicht mal Mitternachtstunde.“
Man muss dazu wissen, dass die Meeresbewohner, in Poseidons und Neptuns Heimgärten, sich für gewöhnlich um diese Zeit schlafen legen.
„Ja, da hast du recht meine liebe kleine Kidschi“, sagt Poseidon, während aus seinem Munde klare kleine Wasserblasen aufsteigen und streichelt dabei ihr seidenweiches Haar. „Aber was möchte meine Kleine denn noch tun vor dem Schlafengehen? Die Sterne haben wir gelesen und beobachtet. Ich habe dir eine von meinen Gutenachtgeschichten erzählt, und deine Eiszapfenstange hast du auch schon gehabt. Dein alter Vater ist jetzt recht müde …“
„Oh, ich möchte so o gerne auch mal etwas Fischkaviar aus deiner Meerschaumpfeife saugen, Papa. Bitte, bitte nur einmal ein ganz kleines bisschen“, unterbricht Kidschi ihn schnell, denn oftmals kann Poseidon ihr vor der guten langen Nacht, die bis zum nächsten Mittag andauert, keinen Wunsch abschlagen.

„Nein“, sagt Poseidon diesmal aber entschieden und gähnt dann einmal kräftig, so dass sich eine riesige Wasserblase über ihn bildet. „Davon dürfen Kinder nichts bekommen, das weißt auch du. So, damit Ruhe jetzt. Wir gehen jetzt schlafen.“
Man muss nämlich wissen, dass die Meeresgötter, hin und wieder erlesenen Fischkaviar aus ihren großen Meerschaumpfeifen genießen. Aber das tun sie nur zu besonderen speziellen Anlässen, bei denen sie sich den Menschen annähern müssen. Oftmals dann, wenn sie durch ihr Eingreifen Katastrophen verhindern müssen, oder bei Unglücken, welche die Menschen manchmal verursachen, um sie dann mit unerbittlichen Strenge maßzuregeln. Denn die Meeresgötter tragen ja eine große Verantwortung für die Erhaltung und Pflege der Meere, damit kein Unrat in das kostbare Reich der Fische gelangen kann.
Jetzt schmollt Kidschi ein bisschen und steigt etwas widerwillig in ihre Schlafmuschel. „ … Aber Takko darf das ja und …“, protestiert sie dabei und hätte beinah alles verraten. „Ja?“, fragt Poseidon und dreht sich noch mal um zu ihr. Er ist ja schon beinah hinaus aus ihrer Kindergrotte.
„Ach nichts, – schöne Nachtdämmerung wünsch ich dir“, sagt Kidschi jetzt schnell und kuschelt sich in ihre rosa Schlafmuschel ein.
Der nächste Tag ist ja ein Donnerstag, und dann darf sie doch immer mit Takko auf seine Sandbank.
4
„Shipseeing“
Als Takko in den mittleren Ozeanpart eintaucht, sieht er Miria schon von weitem. Sie sitzt in ihrem durchscheinendem Gelatinen Pavillon und schaut mal wieder Schiffegucken.
Das ist so ähnlich wie bei den Menschen Fernsehen, nur das man dabei nicht auf einen Bildschirm guckt, sondern durch einen langen, langen Schlauch. So ein Schlauch verläuft vom Pavillon durch die Wand und dann endlos weiter durch das Meer, solange, bis das Ende von dem Schlauch irgendeinen Schiffsrumpf findet, an dem es mit seinen Saugnäpfen haften bleibt.
In den Räumen der Meeresgötter gibt es mindestens einen dieser Schläuche, denn alle lieben Schiffegucken sehr, besonders auch zur Belustigung, wenn Gäste im Hause sind. Und Megarohre nennt man sie. Eigentlich darf Miria um diese Zeit, vor der Mitternachtsstunde, nicht noch „Shipseeing“, wie die Kinder es nennen, – weil sie dann nicht tief genug schläft. Meereskinder brauchen nämlich einen sehr tiefen Schlaf, damit sie nicht von den Seehunden wach werden, die nachts unter dem Wasser spielen. Sind sie nämlich mitten in der Dämmerungsnacht einmal wach geworden, wissen sie meistens überhaupt nicht wo, – oder wer sie eigentlich sind. Und dadurch ist es schon vorgekommen, dass einige von ihnen am frühen Mittag nicht mehr in ihren Schlafmuscheln lagen und auch später einfach nicht mehr aufzufinden waren.
Sie hatten sich einfach an den Seehunden festgehalten und waren mit ihnen ganz weit davongeschwommen. Und einige von ihnen kannten den weiten Weg nach Hause noch nicht …
Deshalb wird in Poseidons Palastgebiet üblicherweise streng darauf geachtet, dass kein Kind vor dem Schlafengehen noch mit Shippseeing beschäftigt ist.
Aber Miria tut es heute Abend einfach trotzdem, denn die Meerjungfrauen haben sich schon gleich zurückgezogen, nachdem sie Miria eingecremt und ihr das Nachtzeug gebracht hatten. Neptun merkt es ja nicht, denn er nächtigt ja, mit ihrer kleinen Schwester Kidschi, eine Ebene über ihrem Pavillon.
„Heilio ho, Miria!“, begrüßt Takko sie gutgelaunt, als er durch das Pavillonfenster reingetaucht kommt. Man braucht nämlich einfach nur durch das kleine hauchdünne Fenster hindurchtauchen, um hineinzugelangen. Die Fenster sind so angefertigt, dass das Material daraus elastisch und in der Mitte ein winzig kleines Loch ist, welches sich weit öffnet, wenn man hineintaucht – und sich dann wieder zusammenschließt, wenn man durchgetaucht ist.
„Hei li ho, Takko“, sagt Miria und klopft gleich neben sich auf das Schaumspeckpolster, wo sie drauf sitzt.
„Gut, dass du kommst. Mein Megarohr hat einen spannenden Film gefunden!“

Ja, das lässt sich Takko natürlich nicht zweimal sagen, denn nichts ist so aufregend wie die Storys der Menschen. Und schon setzt er sich seine Mikrobrille wieder auf, die man zum Shipseeing braucht, weil man ja mit ihnen durch die Schiffswände hindurch sehen kann.
Takko stellt auch noch den Nah – und Fernregler, oberhalb vom Megarohr, auf die Stufe 7 richtig ein und macht den Ton etwas lauter, – denn er will ganz genau hören was die Menschen sagen.
Es wird eine, wirklich, sehr spannende Begebenheit in dem Megarohr gezeigt. In einer, von den vielen kleinen Kajüten dieses Schiffes, sind drei Menschen zu sehen. Oh, zwei von ihnen sind jung! Bestimmt gleichaltrig mit Miria und Takko …, und sie haben so cooles Zeug an!
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