Artur Weiß - Der Weg … zurück zu meinen Ahnen

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Diesem Buch liegen wahre Geschichten zugrunde, die der Autor in seiner Kindheit und im Erwachsen werden selbst erlebt hat. Lebensweisen, Begegnungen, Sitten und Gebräuche zweier bessarabischer Familien liefern den Stoff für dieses Buch. Es wird von und über Generationen berichtet, aus denen meine Eltern hervorgingen, wie sie sich kennen lernten und die Ehe eingingen. Schließlich bauten sie beide ein Lehmhaus in Klöstitz, in welchem ich als ihr Sohn am 11.12.1931 das Licht der Welt erblickte. Gemeinsam mit drei Geschwistern wuchs ich auf und besuchte bis zur Aussiedlung nach Deutschland 1940 eine rumänische Schule. Die Aktion »Heim ins Reich« war ein Teil des Nichtangriffpaktes zwischen Hitler und Stalin. Damit verloren wir Haus und Hof und auch unsere Heimat. Zur gleichen Zeit gab es in Deutschland zwei Familien, die nach nationalsozialistischem Recht lebten. Ihr Leben und ihre Arbeit werden von allen Seiten beleuchtet, um die politischen Wirren in den zwanziger Jahren bis zur Machtergreifung Hitlers verständlich zu machen. Nach den turbulenten Zeiten im Dritten Reich begegneten sich die Sprösslinge aus den zwei Familien. Sie lernten sich kennen und lieben und landeten dann schnell im Hafen der Ehe.

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Abendliche Treffen mit Gesang Spinn Strick und Nadelarbeit Haus und - фото 11

Abendliche Treffen mit Gesang, Spinn-, Strick- und Nadelarbeit

Haus und Reparaturarbeit für Frauen und Männer DER TOD VON MUTTER MESSINGER - фото 12

Haus- und Reparaturarbeit für Frauen und Männer

DER TOD VON MUTTER MESSINGER

Wenn ein neues Jahr beginnt, ist es üblich, dass man sich Gesundheit und alles Gute wünscht. Davon machte auch die Familie Messinger Gebrauch. Die Wünsche aller haben Annas Mutter aber nicht geholfen. Sie konnte Anfang März, schon schwerkrank, noch ihren einundsechzigsten Geburtstag feiern, dann verschlechterte sich ihr Zustand rapide. Anna munterte ihre Mutter mit einem kleinen Strauß Schneeglöckchen auf, was diese mit einem Lächeln quittierte. Sie schaffte es noch, an einem Sonntagmorgen die wärmende Frühlingssonne zu erleben, wobei sie mit sichtlich verändertem Gesichtsausdruck die Worte ihres Mannes entgegennahm: „Marta, ich gehe mit den Kindern in die Kirche.“ „Ja Gottlieb, es ist recht so, aber Anna bleibt bei mir“, sagte sie bestimmt. Während Vater Messinger mit seinen Jüngsten das Haus verließ, setzte sich Anna ans Bett ihrer Mutter. Diese ergriff Annas Hand und drückte sie spürbar fest, dabei rollten dicke Tränen über ihr Gesicht. Mit trüben Augen sah sie ihre Tochter an, mit leiser Stimme gingen die Worte über ihre Lippen: Gott hat mich gerufen, ich gehe heim. Nun konnte auch Anna sich nicht mehr ihrer Tränen erwehren und hörte zu, was die sterbende Mutter sich noch von der Seele sprach. Nach einigen Sekunden Pause begann sie das Vaterunser, in welches sich Anna mit einbrachte. Ihre Stimme reduzierte sich zum Flüsterton, auch der Händedruck ließ nach. Mit einem leisen Seufzer hauchte sie ihr Leben aus Annas Mutter war tot. Minuten später kehrten Vater Messinger mit seinen jüngsten Kindern vom Kirchgang zurück, wo dann ihre Heiterkeit in tief empfundene Trauer umschlug. Sie als Rest der Familie umringten das Lager der Toten und verabschiedeten sich mit einem Gebet von ihr. Unverzüglich unterrichtete der Witwer, Gottlieb Messinger, die Behörden und das Pfarramt.

Nachdem alle begriffen hatten, was geschehen war, ergriff Vater Messinger die Initiative. An Benjamin gewandt: „Spann die Pferde an, wir fahren zum Tischler einen Sarg holen.“ Mit dem Pferdewagen fuhren sie die Klöstitzer Dorfstraße hinauf ins Oberdorf. In der Werkstatt des Tischlers fanden sie den notwendigen Gegenstand. Schnell waren sich die Männer einig und kehrten nach Hause zurück. Dort bahrten Anna und ihr Vater die Frau des Hauses in einem Nebenraum auf. Dabei halfen traditionell Nachbarn und Freunde des jeweiligen Toten. Etwas später hielt Pfarrer Immanuel Baumann die Totenmesse. Dazu gehörte auch die Festlegung des Termins der Beerdigung. Benjamin, nun schon zwölf Jahre alt, erhielt von seinem Vater den Auftrag, alle seine Geschwister vom Tod ihrer Mutter zu benachrichtigen. Vater und Sohn sattelten ein Reitpferd, mit welchem Benjamin die Wohnorte seiner Geschwister problemlos erreichten wird. Versorgt mit Tagesproviant für sich und sein Pferd sowie mit Anweisungen seines Vaters verließ der Reiter den Hof. Vater Messinger schaute seinem Sohn nach, der Klöstitz in Richtung Borodino verließ. Er war sich sicher, dass Benjamin seinen Auftrag zu seiner Zufriedenheit erledigen wird. Im Haus selbst machte sich Traurigkeit und Niedergeschlagenheit breit, sind doch Anna und ihre Geschwister nun zu Halbwaisen geworden. Das und vieles andre stimmten den Witwer nachdenklich, der sich zu Anna an den Tisch setzte. Er ergriff ihre Hände, sah in ihr trauriges Gesicht und sagte dann: „Wir beide und deine zwei Geschwister sind jetzt allein in diesem Haus, die vor uns liegende Zeit wird uns alles abverlangen.“ Unsere erste gemeinsame Arbeit wird sein, deiner Mutter ein ehrenvolles Begräbnis mit allen Familienmitgliedern und Freunden auszurichten.

Nach diesen Feststellungen verließ der Familienvater das Haus und begab sich in den Stall zu seinen Tieren. Weil Benjamin noch nicht von seiner Tagesreise zurück war, versorgte er ohne seinen Sohn das Vieh. Es war inzwischen dunkel geworden. Als er seine Arbeit beendet hatte, machte er sich langsam Sorgen um Benjamin. Deswegen ging er zur Straße und hielt Ausschau nach dem Reiter, konnte aber wegen der Dunkelheit nichts sehen und auch nichts hören. In Gedanken versunken suchte er das Haus auf, wo Anna mit ihrer Schwester den Abendbrottisch deckte. Anna sah ihrem Vater an, dass er sich sorgte und schenkte ihm aus dem Krug einen Wein ein.

Ihr Gespräch über das Tagesgeschehen wurde durch ein Pferdewiehern unterbrochen. Freudig stürzten alle zur Tür und auf den Hof, wo sie den Heimkehrer freudig begrüßten. Gemeinsam nahm die Familie am Abendbrottisch Platz, wo Benjamin kräftig zulangte, war es doch ein anstrengender Tag für Benjamin. Gespannt nahm der Vater den Bericht seines Sohnes entgegen, wie seine Kinder die Nachricht vom Tod ihrer Mutter aufgenommen haben. Es gab herzzerreißende Szenen und die Tränen flossen in Strömen. „Meine beiden Brüder Otto und Julius kommen morgen schon, sie wollen das Grab ihrer Mutter ausheben“, so Benjamin. Vater Messinger erläuterte seinen Kindern, was sich in den nächsten Tagen ereignen wird. Jedem übertrug er eine bestimmte Arbeit. Wenn alle seine Kinder mit ihren Familien anreisen, wird es eng auf dem Hof. Mit vereinten Kräften trafen sie in Familie alle Vorbereitungen, auch für Übernachtungen wurde gesorgt. Weil die Sonne sich neigte, riet Vater Messinger, das Vieh zu versorgen, um dann den arbeitsreichen Tag ausklingen zu lassen. Für den Tagesabschluss jedoch, sorgte Annas Abendbrottisch.

Ein strahlender Frühlingsmorgen eröffnete den Tag der Beerdigung, der für die gesamte Familie Messinger eine Belastung bedeutete. Etwas Freude kam auf, als die Brüder Otto und Julius auf den Hof geritten kamen. Das Wiedersehen mit Vater und Geschwistern war rührend, aber auch mehr bedrückend. Hatten sie sich doch längere Zeit nicht gesehen, weil die Wohnorte weit voneinander entfernt waren. Es gab in den dreißiger Jahren zwar in den Städten Personen-Verkehrsmittel, aber nicht über Land. Sich gegenseitig zu besuchen, war nur mit dem Pferdewagen, mit dem Pferd oder zu Fuß möglich. Nun drängte der Vater seine Kinder zum gemeinsamen Frühstück, was sie bereitwillig taten. Danach spannen Otto, Julius und Benjamin die Pferde an und beluden den Wagen mit diversen Schachtwerkzeugen. Damit verließen die drei Jungs zügig den Hof, ihr Ziel war der Klöstitzer Friedhof. Der Platz befand sich neben den Eltern ihrer verstorbenen Mutter, also ihren Großeltern. Nachdem die Grabgröße abgesteckt war, begannen die Brüder abwechselnd zu graben. Es war in Klöstitz üblich, dass die Familien für ihre Verstorbenen selbst die Gräber aushoben.

Auf dem Hof ist Vater Messinger mit seinen Helfern dabei, die letzten Vorbereitungen zu treffen. Am Nachmittag 14 Uhr sollen alle Trauergäste gebührend empfangen werden. Für den Witwer war es von Wichtigkeit, den Pferdewagen herzurichten, mit welchem der Sarg seiner verstorbenen Frau zu Grabe gebracht werden soll. Zur Mittagszeit trafen die drei Brüder auf dem Hof ein und berichteten ihrem Vater stolz über die geleistete Arbeit auf dem Friedhof. Noch waren alle mit den Vorbereitungen beschäftigt, als die ersten Geschwister mit ihren Familien auf dem Hof eintrafen. Das Wiedersehen aller war einerseits ein freudiger Anlass, andererseits flossen bei allen die Tränen. Den Ansturm aller Geschwister hatte Anna erwartet und für sie einen großen Kessel Borschtsch gekocht. Dazu reichte sie das traditionelle bessarabische Weißbrot. Seit langem war der große Esstisch, wo vor Jahren die Großfamilie ihren Platz fand, voll besetzt. Es war nicht zu übersehen, dass es allen schmeckte. Der Vater und Großvater Messinger verspürte eine innere Zufriedenheit, wenn er so die Tischrunde beobachtete, wäre da nicht der traurige Anlass, der alle hat zusammen kommen lassen.

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