Artur Weiß - Der Weg … zurück zu meinen Ahnen

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Diesem Buch liegen wahre Geschichten zugrunde, die der Autor in seiner Kindheit und im Erwachsen werden selbst erlebt hat. Lebensweisen, Begegnungen, Sitten und Gebräuche zweier bessarabischer Familien liefern den Stoff für dieses Buch. Es wird von und über Generationen berichtet, aus denen meine Eltern hervorgingen, wie sie sich kennen lernten und die Ehe eingingen. Schließlich bauten sie beide ein Lehmhaus in Klöstitz, in welchem ich als ihr Sohn am 11.12.1931 das Licht der Welt erblickte. Gemeinsam mit drei Geschwistern wuchs ich auf und besuchte bis zur Aussiedlung nach Deutschland 1940 eine rumänische Schule. Die Aktion »Heim ins Reich« war ein Teil des Nichtangriffpaktes zwischen Hitler und Stalin. Damit verloren wir Haus und Hof und auch unsere Heimat. Zur gleichen Zeit gab es in Deutschland zwei Familien, die nach nationalsozialistischem Recht lebten. Ihr Leben und ihre Arbeit werden von allen Seiten beleuchtet, um die politischen Wirren in den zwanziger Jahren bis zur Machtergreifung Hitlers verständlich zu machen. Nach den turbulenten Zeiten im Dritten Reich begegneten sich die Sprösslinge aus den zwei Familien. Sie lernten sich kennen und lieben und landeten dann schnell im Hafen der Ehe.

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Klöstitz im Winter um 1910 Anna Messinger drei Jahre alt Im Nachbarort - фото 1

Klöstitz im Winter um 1910

Anna Messinger drei Jahre alt

Im Nachbarort Tarutino, der sich mittlerweile zur Stadt entwickelt hatte und die Stadtrechte erhielt, ist Alfred Gottfried Weiß als neuntes Kind am 04. 09. 1909 zur Welt gekommen. Seine Kindheit verlief nicht so hart wie auf dem Lande. Alfred wuchs umsorgt von seinen Geschwistern heran, wo er dann mit sechs Jahren die Grundschule in Tarutino besuchte. Von seinen großen Geschwistern erfuhr er jegliche Unterstützung. So konnte er sich zu einem Spitzenschüler entwickeln und verließ nach acht Jahren erfolgreich die Schule.

Es war nicht nur üblich, dass die Schüler den Konfirmandenunterricht besuchten, sondern sie wurden auch konfirmiert. Sein Wunsch war es, den Maurerberuf zu erlernen, sein Vater beschaffte ihm eine Lehrstelle. Seine Ausbildung dauerte drei Jahre, die er auch problemlos bestand. So war Alfred mit siebzehn Jahren ein Fachmann in seinem Beruf. Inzwischen haben seine Geschwister alle das Haus verlassen und eigene Familien gegründet. Alfred wurde von seinem Betrieb übernommen und wohnte weiter bei seinen Eltern. Die Arbeit auf dem Bau machte ihm Spaß, so dass er sich fortbildete, um Karriere zu machen.

Elternhaus von Alfred Weiß in Tarutino Alfred Weiß drei Jahre Der Ort - фото 2

Elternhaus von Alfred Weiß in Tarutino

Alfred Weiß drei Jahre

Der Ort Tarutino bot der Jugend die verschiedensten Klubs, Vereine und Vergnügungsmöglichkeiten an, damit sich die Jugend nach getaner Arbeit mit Freunden vergnügen konnte. Die Zeit ging ins Land und Alfred feierte seinen achtzehnten Geburtstag, an dem unter anderen sein Vater als kranker Mann teilnahm. Es hat dann auch nicht lange gedauert, bis dieser verstarb. Das brachte große Trauer über die Familie Weiß, war er doch der Vater von neun Kindern, die nun zu Halbwaisen wurden. Einige kamen mit Pferdewagen aus den umliegenden Dörfern zur Beerdigung. Sie, die Großfamilie, nun mit Schwiegertöchtern, Schwiegersöhnen und Enkeln trugen ihren Vater sowie Großvater zu Grabe. Auch die Brüder und Schwestern des Verstorbenen kamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Zu bemerken ist, dass die Familie Weiß in Tarutino stark vertreten war und der traurige Anlass alle wieder einmal zusammengeführt hat. Lange noch hat sich die Verwandtschaft Groß und Klein, über das aktuelle Geschehen unterhalten. Nachdem die Ersten mit ihren Gespannen den Hof verlassen hatten, sich Haus und Hof leerten, hielt der Alltag wieder Einzug. Mutter Weiß und Sohn Alfred stellten eine gewisse Leere fest. Das steigerte sich noch, wenn Alfred tagsüber zur Arbeit ging und seine Mutter allein zu Hause blieb. Wenn dann noch Alfred abends seinem Vergnügen nachging, fühlte sie sich allein gelassen. Es blieb nicht aus, dass sich eine gewisse Einsamkeit im Hause breit machte, war sie doch ihr Leben lang an das pulsierende Leben durch ihre Großfamilie gewöhnt.

ANNAS KONFIRMATION

In Klöstitz auf dem Bauernhof Messinger blieb die Zeit nicht stehen, auch dort hat sich alles weiter entwickelt. Aber nicht so positiv wie bei der Familie Weiß in Tarutino, weil die Entwicklung in der Familie ganz anders verlaufen ist. Auf dem Hof des Großbauern waren strenge Regeln angesagt, die Anna ganz besonders trafen. Es war ihr zur Auflage gemacht, mit Hilfe ihrer älteren Geschwister vor Schulbeginn die jüngsten Geschwister zu versorgen und mit ihnen zu frühstücken. Die gegenseitige Hilfe untereinander war in den Großfamilien selbstverständlich. Es war normal und üblich, den Kindern frühzeitig Verantwortung und Arbeit zu übertragen. Die Familie war im ständigen Wachstum begriffen, so dass ihre Arbeit nicht weniger wurde. Ausgiebig Schulaufgaben machen war nicht immer gegeben, die Kinder schafften es aber stets versetzt zu werden. In den bessarabischen Familien war es nicht allen Kindern vergönnt, bis zur achten Klasse in die Schule zu gehen. Oft haben die Eltern ihre Kinder schon mit zehn oder zwölf Jahren aus der Schule genommen, weil sie in der Landwirtschaft als Arbeitskraft gebraucht wurden.

Schule in Klöstitz Annas Schulklasse Klöstitz um 1916 Dieses Schicksal traf - фото 3

Schule in Klöstitz

Annas Schulklasse Klöstitz um 1916 Dieses Schicksal traf auch Anna was sie - фото 4

Annas Schulklasse Klöstitz um 1916

Dieses Schicksal traf auch Anna, was sie als Zwölfjährige ohne Widerspruch hinnahm, weil ihre Eltern es so wollten. Fortan war sie in Haus, Hof und Feldarbeit eingesetzt, wo ihr alles abverlangt wurde. Zunächst nahm ihre Mutter sie unter die Fittiche, um ihr das Kochen beizubringen und sie mit der Wäsche, die von Hand gewaschen wird, vertraut zu machen. Zu ihrer Mutter hat Anna einen guten Draht, sie wurden schnell zu einem Team. Von nun an bekam Anna all das beigebracht, was sie später als Hausfrau in ihrem Haushalt verwenden kann. Dafür aber braucht sie Jahre des Lernens, bis sie all das so beherrscht wie ihre Mutter: Kochen, Wäsche waschen, Wolle spinnen, Stricken, Häkeln und Garderobe schneidern. Die genannten Tätigkeiten verrichtete Anna mit ihrer Mutter nun schon zwei Jahre und war fast perfekt. Bis sie eigenständig ist und eine eigene Familie versorgen kann, gehen noch einige Jahre ins Land.

Weil Anna früher die Schule verlassen musste, war es ihr nicht vergönnt, eine Schulabschiedsfeier zu haben. Dafür wird sich ihr Vater revanchieren und eine große Konfirmation für die nun schon vierzehnjährige Tochter ausrichten. Dazu durfte sie ihre ganze Klasse einladen, alle nahmen ihre Einladung an. An einem Wochenende, um die Osterzeit, fand auf dem geschmückten Bauernhof die Feier statt. Die Mädels und Jungen der Klasse hatten sich herausgeputzt und nahmen an zwei Tischen Platz. Die brauchten sie auch, weil die Klassen in Bessarabien immer groß ausfielen. Anna mit ihrem schönsten Kleid, das ihre Mutter für sie geschneidert hat, war der Star des Tages und von den Freundinnen umringt.

Dann erklang lautstark die Stimme ihres Vaters, der alle Gäste Groß und Klein begrüßte. Er eröffnete die Feier mit einem Gebet, woran sich alle Gäste beteiligten und ihrem Herrn und Schöpfer dankten. Daraufhin tischten die Hausfrau und ihre Helfer die bessarabischen Gerichte auf. Es sind dies: Breitenudelsuppe als Vorsuppe, Strudel, Dampfnudeln und den passenden Braten, dazu verschiedene Paprika-Speisen. Spezielle Süßspeisen durften auch nicht fehlen. Vor allem aber hat Vater Messinger seine besten Weine für alle erwachsenen Gäste ausschenken lassen.

So war alles gegeben und die Feier nahm ihren Lauf so dass es nach Stunden - фото 5

So, war alles gegeben und die Feier nahm ihren Lauf, so dass es nach Stunden recht lustig zuging. Als die Gäste für ihr leibliches Wohl gesorgt hatten, spielte die Dorfmusikgruppe zum Tanz auf, wobei die Harmoschka (Ziehharmonika) nicht fehlen durfte. Die Weinbauern unter den Gästen sprachen dem guten Wein des Gastgebers zur Genüge zu, was für Frohsinn auf dem Dreschplatz sorgte.

Annas Vater hat es an nichts fehlen lassen, so hat er auch den Gesangverein des Dorfes eingeladen. Dieser sorgte zusätzlich für Frohsinn. Sie sangen zuerst das Kirchenlied: Jesu geh voran auf der Lebensbahn, was für Anna bestimmt war. Dieses Lied sangen alle Gäste aus voller Kehle mit, weil alle Bessarabier sich mit dem Evangelium tief verbunden fühlten. Musik und Gesangverein wechselten sich ab und sorgten so für ein gelungenes Fest. Bis tief in die Nacht vergnügten sich Alt und Jung. Annas Eltern hatten ihre Tochter so froh und glücklich noch nie gesehen, haben sie ihr doch bislang nur Arbeit abverlangt. Daher genoss sie ihren Tag mit der Klasse und allen geladenen Gäste in vollen Zügen. Ihre Mutter sah oft, wie sich Anna die Freudentränen aus den Augen wischte. Diesen Tag wird sie ihr Leben lang nicht vergessen. Zur fortgeschrittenen Zeit hielten Annas Eltern es der Ordnung halber angebracht, die Jugend zur Heimkehr zu bewegen. Dem folgten auch einige Eltern und traten mit ihren Kindern den Heimweg an. Damit löste sich die Feier langsam auf.

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