Hans-Erdmann Korth - Der größte Irrtum der Weltgeschichte

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Naturwissenschaftliche Daten widerlegen die antike Jahreszählung! Überzeugen Sie sich selbst: Es gibt nicht ein Ereignis in der griechisch-römischen Antike, dessen traditionelles Datum sich unabhängig verifizieren ließe. Seit Längerem werden immer neue Hinweise entdeckt, wonach die geläufigen Jahreszahlen der Antike um drei Jahrhunderte zu alt datieren. Gestirne, C14, Baumringe, Eisbohrkerne, sowie Dopplungen bestätigen diese Zweifel an der traditionellen Zeitrechnung. Wie konnte es dazu kommen? Christliche Kirchen und Koran lehrten, die Sieben Schläfer von Ephesus hätten in einer Höhle 300 Jahre verschlafen. So mussten die Gläubigen annehmen, alles was davor geschah, läge weit länger zurück. Verwechslung von Jahresangaben war daher unvermeidlich. Mittelalterliche Quellen zeigen, wie dieser Bruch in unserer Geschichtsschreibung mit ganz wenigen simplen Eingriffen verschleiert wurde. Erstmals bewahrheiten sich damit nun auch viele Angaben aus der Anfangszeit des Christentums – beginnend mit dem Stern von Bethlehem … denn die Bibel hat auch Recht.

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Im Jahr 330 u.Z., 33 Jahre nach dem Beginn der bei Lukas erwähnten allerersten Indiktion, fiel der 'Ostersonntag' auf den 22. März. Die sogenannte Epakte bezeichnet das Mondalter am 22. März. In einem Brief an den Bischof Petronius diskutierte Dionysius die Problematik dieses Datums. 1Dennoch hätte er schließlich eine Ostertafel erstellt, die offenbar keinerlei Bezug zu den christlichen Überlieferungen aufwies? 2

Der 22. März wäre auch der gewiesene Bezug für die Berechnung des Wochentags mit Hilfe des Konkurrenten 3 gewesen. Dionys wählte, wie seine Rechnung bei traditioneller Einordnung zu implizieren scheint, jedoch den 24. März als Referenz. 1Zwei Tage Abweichung bestehen auch zwischen Ostertagen im Abstand von 304 Jahren. Durch eine solche Verschiebung ließ sich folglich die Ostertafel um 4 kallippische Zyklen in die Vergangenheit verlängern, während die Festtage der Gegenwart unverändert blieben.

Dionysius Exiguus, der uns offenbar den wahren Abstand zwischen seiner Lebenszeit und der von Diokletian sowie Jesus nennt, hätte demnach eine Ostertafel ohne Bezug zur christlichen Heilsgeschichte erstellt. Aber warum wählte er gerade diese? Weil sie mit dem Kalender überein stimmt – zu seiner Lebenszeit und damit auch nach unserer Zeitrechnung! 2Die behauptete Abweichung der Indiktion unterstellt allerdings dem Evangelisten Lukas einen dreist erlogenen Bericht zur Christgeburt: Der heilige Joseph aus Galiläa hätte ohne den römischen Fiskus ja gar keinen Anlass gehabt, sich nach Bethlehem aufzumachen. Und auch der von Dionysius genannte Beginn des Indiktionen widerspricht dem Kenntnisstand der Historiker.

Die Argumente des Dionysius Exiguus:

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Aussagen zusammen: Den uns überlieferten Abschriften zufolge berechnete er die Inkarnationsära mit Hilfe des römischen Indiktionszyklus, indem er eine Reihe von Regeln aufstellte und diese an Beispielen für das Jahr 525 AD erläuterte. Die wichtigsten besagen Folgendes:

I. Die Zählung der Inkarnationsjahre startet 3 Jahre vor dem Beginn der Indiktionsrechnung der Römer.

IV. Willkürliche Basis der Konkurrente ist der 24. März. Die Berechnung der Wochentage aus der Jahreszahl liefert damit die tatsächlichen Werte nach u.Z.

V. Die Ostertafel basiert auf dem Inkarnationsjahr '532' als Beginn des Metonzyklus der alexandrinischen Mondtafel 1, was einem Startjahr '0' entspricht. Herodes wäre demnach vor Jesu Geburt verstorben.

Dass unsere Jahreszählung dennoch korrekt erscheint, braucht nicht zu überraschen. Durch seine willkürlichen, dabei zunächst plausiblen, wenngleich eigenartigen Festlegungen stimmen Indiktion und Wochentag nun allerdings 297 Jahre verfrüht überein! 2

Lebte Dionysius dagegen 4 kallippische Zyklen später als traditionell angenommen, so sind seine Angaben nachvollziehbar und frei von Widersprüchen:

I* Die Überlieferung des Neuen Testaments beginnt im dritten Jahr vor Beginn der Indiktionszählung, dh. 295 u.Z.

IV* Basis der Konkurrente ist der 22. März, auf den 330 u.Z. (33 Jahre nach Jesu Geburt 297) der Ostersonntag fiel. Die Berechnung der Wochentage zur (AD-) Jahreszahl liefert damit die tatsächlichen Werte.

V* Die Ostertafel basiert auf dem Startjahr 304 u.Z. eines 19-jährigen Mondzyklus, der Anfang des 4. Jh. u.Z. mit dem realen Mondlauf übereinstimmte.

So bleibt schließlich nur die Frage, wann Dionysius, der sich selbst 'Exiguus', dh. der Unbedeutende nannte, tatsächlich gelebt hat – nach unserer Zeitrechnung. Gehen wir davon aus, dass seine Angaben zum Jahr 525 AD und zum Zeitabstand von Diokletian korrekt sind, so entspricht dies den Verhältnissen im Jahr 828 u.Z. 1

Tatsächlich liefert seine Tafel jedoch die Termine des Osterfests ab 532 u.Z. Die Nutzer der Tafel mussten folglich annehmen, der Verfasser mit dem eigentümlichen Pseudonym habe sie bereits drei Jahrhunderte früher erstellt. 2

Dionysius hatte damit dem Papst, seinem Auftraggeber, eine Ostertafel konstruiert, die in Einklang zu dem stand, was einem Großteil der Christenheit als gesicherte Wahrheit galt. Was bisher nur geglaubt werden konnte, bekam durch Dionys eine überprüfbare, wissenschaftliche Basis!

Damit war allerdings auch jede Möglichkeit verbaut, irgendwann zur ursprünglichen Inkarnationszählung zurückzukehren. Nun konnte man sich nicht mehr mit einem Irrtum herausreden. Das Geburtsjahr Jesu gegen die Indiktionszählung der Römer zu verschieben, war eine vorsätzliche Fälschung, deren Rücknahme den Verlust jeder Glaubwürdigkeit bedeutet hätte. Es gab fortan nur noch eine Möglichkeit, zu einer widerspruchsfreien Jahreszählung zu gelangen: Die alte, allein durch Tradition gestützte Inkarnationszählung musste verschwinden!

Dionys hatte sich abgesichert und die eigentlich nahe liegende direkte Verknüpfung des Geburtsjahres von Jesus mit einer der zu seiner Zeit gängigen Jahreszählungen vermieden. Statt dessen hatte er lediglich angegeben, wie weit dieses in Wahrheit zurück lag. So war völlig auszuschließen, dass irgendwer auf Grund der willkürlichen und widersprüchlichen Verknüpfung der Ostertafel mit den Inkarnationsjahren, welche zudem dem Lukasevangelium widersprach, eine unerwartet um drei Jahrhunderte frühere Heilsgeschichte vermutet haben könnte: Wäre irgendwem die Abweichung der Indiktionen um drei Jahre gegenüber dem Evangelium aufgefallen, so konnte der immerhin annehmen, dass diese auf eine winzige Ungenauigkeit des Kopisten im so gewunden formulierten, scheinbar willkürlichen 1 Argumentum I. zurück ginge: Statt ' semper adde XII regulares, fiunt DXXII' hätte dort ursprünglich dann wohl ' semper adde XV regulares, fiunt DXXV' gestanden.

картинка 9

Die große Zahl verdoppelter historischer Personen und Ereignisse legt, wie wir in einem späteren Kapitel noch sehen werden, den Schluss nahe, dass uns große Teile der christlichen Spätantike doppelt überliefert wurden. Einmal nach unserer Zeit und dann ein weiteres Mal, auf Christi Geburt bezogen und dort, wo die Angaben anhand der Osterrechnung synchronisiert wurden, um 304 Jahre (4 kallippische oder 16 metonische Zyklen) vorverlegt. Davon wäre dann auch Dionysius Exiguus selbst betroffen – mitsamt seinem Kaiser Justinian I. 1Auch der wäre also um drei Jahrhunderte zu früh in die Geschichtsschreibung eingeordnet. Dionys wäre damit in Wirklichkeit ein Zeitgenosse des Kaisers Theophilos. 2

Nun verschiebt sich, wie wir erfahren haben, der julianische Kalender in drei Jahrhunderten gegenüber dem Jahreslauf um 2-3 Tage und auch die Differenz zum metonischen Zyklus beträgt etwa einen Tag. Sollte dies niemandem aufgefallen sein? Natürlich war es das! Beim Vergleich der überlieferten Osterdaten fand man die zu erwartenden Abweichungen: Lag im Rom der Spätantike das frühestmögliche Datum des astronomischen Frühlingsvollmondes inzwischen auf dem 18. März, so rechnete man in Alexandria und Konstantinopel immer noch mit dem 21. März. Fiel der Termin auf einen Samstag, so wurde das Osterfest in Rom um eine Woche verschoben. Es hätte also Unstimmigkeiten gegeben, aber dieser Osterstreit 3 war irgendwann beendet worden.

Fredegar – zwei Zählweisen werden vermischt

Die Fredegar-Chronik ist neben dem im frühen 8. Jahrhundert verfassten Liber Historiae Francorum eine Hauptquelle für die Geschichte des Frankenreichs im 7. Jahrhundert. 1

Von Bedeutung ist vor allem das vierte 2und letzte Buch der Chronik, welches – trotz vieler Probleme – eine der ganz wenigen Quellen zur fränkischen Reichsgeschichte des 7. Jahrhunderts darstellt. Es umfasst die Spanne von 583 AD bis 642 AD und damit den einzigen zeitnahen Bericht über das grausige Ende der Merowinger. Bis 591 überlappt sich die Chronik mit der des Gregor von Tours.

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