Matthias Müller - glauben.einfach.

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Dies ist das Buch zur gleichnamigen TV-Serie, die im Herbst 2011 im HOPE-Channel gesendet wurde.
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<br>Die Autoren nehmen die Leser mit auf eine ganz persönliche Reise zu Gott. Beide haben erlebt, dass Offenheit andere Menschen ermutigt, ebenfalls offen und authentisch zu sein. Daher berichten sie viel von ihren eigenen Erfahrungen, die sie mit Gott gemacht haben, und wollen damit zum Glauben an ihn ermutigen.

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Hat er Recht? Sehen Sie das auch so? Läuft es auf das alte Sprichwort hinaus: „Not lehrt Beten“? Oder macht man es sich damit zu einfach?

Jesus sagte: „In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt.“ (Johannesevangelium 16,33 Hfa)

Einige Jahrhunderte zuvor hatte Gott durch einen seiner Propheten verkünden lassen: „Kann eine Mutter ihren Säugling vergessen? Bringt sie es übers Herz, das Neugeborene seinem Schicksal zu überlassen? Und selbst wenn sie es vergessen würde – ich vergesse dich niemals! Unauslöschlich habe ich deinen Namen auf meine Handflächen geschrieben …“ (Jesaja 49,15.16 Hfa)

Glauben Sie das? Fänden Sie es wohltuend, wenn jemand Ihnen so viel Bedeutung und Beachtung schenken würde?

Worauf Sie sich verlassen können, ist, dass Gott auch für Sie da ist. Nicht ein einziges Menschenschicksal geht unbemerkt an ihm vorüber.

Manchmal sagen Leute: „Ich wünschte, ich hätte auch diesen Halt im Glauben.“ Dieser Halt ist für jeden Menschen da. Selbst dann, wenn Sie noch nie etwas mit Gott zu tun gehabt haben sollten. Er möchte gern etwas mit Ihnen zu tun haben.

Wie sieht es von Ihrer Seite aus? Interessiert? Einige sagen: „Ich kann das einfach nicht glauben. Das ist mir zu fremd.“ Ich würde sagen: Probieren geht über Studieren. Versuchen Sie es! Gott ist näher, als Sie vielleicht denken.

Fragen zum Nachdenken

1. Warum machen mich manche Krisen fassungslos, während andere mich unberührt lassen?

2. Wonach habe ich mich am meisten gesehnt, als ich in einer Krise steckte?

3. Welche Rolle hat der Glaube an Gott in meinen Krisen gespielt?

Zur Vertiefung

Gerhard Padderatz: Allmächtig? Ohnmächtig? Gerecht? Ein Dialog über Gott und sein Handeln, Advent-Verlag, Lüneburg, 8. Auflage 2011, 168 Seiten, Best.-Nr. 1885

James Gilley: Der Herr kämpft für uns. Geistliche Strategien für alltägliche Probleme, Advent-Verlag,Lüneburg 2007, 140 Seiten, Best.-Nr. 1821

Diese und alle anderen empfohlenen Bücher und Medien zur Vertiefung finden Sie im Internet unter www.adventist-media.deoder können sie bei den auf Seite 168 genannten Bezugsquellen telefonisch oder per Fax bestellen.

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02 SELBSTSTÄNDIG – UNABHÄNGIG – FREI

Was ist mit Schicksal, Führung oder Bestimmung?

KLAUS POPA

Ein neugeborenes Baby lebt in ständiger Abhängigkeit. Es ist darauf angewiesen, dass seine Eltern sich darum kümmern.

Als kleines Kind konnte ich meine Bedürfnisse und Wünsche kaum selbst erfüllen. Was habe ich dann gemacht? Ich weinte und schrie, wartete und hoffte, dass meine Eltern mir das gaben, was ich brauchte oder wollte.

Wenn man sich als Kind etwas wünscht, z. B. ein Fahrrad, bekommt man es entweder zum Geburtstag, zu Weihnachten, ein Jahr später oder gar nicht. Ab einem bestimmten Alter kann man sich den Wunsch nach einem Fahrrad vielleicht auch selbst erfüllen. Man gibt nicht mehr das gesamte Taschengeld aus, trägt Zeitungen aus oder wäscht Autos von Verwandten und Nachbarn. Irgendwann hat man das Geld zusammen, geht in ein Geschäft und kauft sich das Fahrrad – und später als Jugendlicher den Laptop oder das iPhone. Man ist nicht mehr auf Andere angewiesen; man muss nicht warten, sondern kann selbst handeln. Das sind erhabene Augenblicke.

Zutiefst befreiend …

Das Leben selbst in die Hand zu nehmen ist befreiend. Was war das für ein Gefühl der Unabhängigkeit, nachdem ich mein Studium beendet hatte und in meine erste Wohnung eingezogen war, abends in das eigene Auto einzusteigen, von der Arbeit nach Hause zu kommen und die Tür zur eigenen Wohnung aufzuschließen, oder am Monatsende das Gehalt auf mein Konto überwiesen zu bekommen.

Es ist in der Tat zutiefst befreiend, selbstständig zu sein. Man kann entscheiden, selbst bestimmen oder beeinflussen und gesteckte Ziele erreichen. Sein Leben auf die Reihe zu bekommen, heißt die Erfahrung zu machen: Hey, ich kann es schaffen. Ich kann mich auf mich selbst verlassen. Ein Bewusstsein des eigenen Selbst entsteht – man wird selbst-bewusst. Man entdeckt auch, wer man ist und was man kann. Man merkt, dass man durchaus die Fähigkeit und die Macht hat, Dinge im Leben zu bewältigen und sie gegebenenfalls zu verändern. Wenn man will, dass etwas geschieht, dann kann man es machen.

Solche Erfahrungen verleihen uns Stabilität und Stärke. Sie geben Menschen auch ein Gefühl von Freiheit, Sicherheit und Kontrolle. Es ist gut, selbst Verantwortung im Leben zu übernehmen und das Gelingen des eigenen Lebens nicht dem Zufall oder Anderen zu überlassen. Es ist gut, das Geld für das Fahrrad selbst zu erarbeiten. Das nennt man wohl erwachsen werden.

… aber auch erschreckend

Es ist aber auch erschreckend, wenn das eigene Leben nur von einem selbst abhängt. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass man allein nicht immer alles schaffen kann. Jeder, der schon einmal umgezogen ist, weiß, dass ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine sich schwer allein aus dem vierten Stock heruntertragen lässt. Um etwas Größeres zu bewältigen, braucht man andere Menschen. Ist man allein, bleibt das, was man nicht erledigen kann, einfach liegen. Was man selbst nicht hinbekommt, wird eben nicht getan.

Außerdem sieht und versteht der Einzelne längst nicht alles. Vieles, was mich betrifft, kann ich z. B. selbst nicht wahrnehmen; Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der eigenen Entwicklung sind einem oftmals verborgen. Man braucht den Blick der Anderen. Wir brauchen andere Menschen und Andere brauchen uns – wir brauchen einander. Also doch nicht ganz unabhängig?

Einzelkämpfer

Vor nicht allzu langer Zeit bin ich innerhalb von drei Jahren viermal umgezogen, drei der Umzüge jeweils in ein anderes Land. Das häufige Wechseln von Wohnort und Umgebung ist heute etwas Normales. Für viele bedeutet es ein weiteres Praktikum in einer neuen Firma, das nächste Volontariat an einem anderen Ort, ein Auslandssemester, ein neuer Job, eine neue Stadt oder gar ein anderes Land.

Beim vierten Umzug war meine Euphorie über die Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und die vielen Möglichkeiten ziemlich verflogen. Ich merkte, dass es mich ermüdet hätte, ständig auf mich selbst gestellt zu sein. In der Fremde und an einem neuen Ort kann man sich oft nur auf sich selbst verlassen. Man kämpft immerzu allein und muss zwischen vielen Möglichkeiten wählen. Das erschöpft und lähmt – und manchmal überfordert es einen auch. Am meisten Kraft und Anstrengung hat mich aber gekostet, dass ich mich ständig neu zeigen bzw. verständlich machen musste. Ich musste deutlich machen, wer ich bin und was ich kann – nicht nur den Anderen, sondern auch mir selbst.

Fragen über Fragen

Wir leben in einer immer einmal wiederkehrenden Selbstbefragung: Wer bin ich? Was kann ich? Habe ich überhaupt etwas zu geben? Und ist man endlich an einem Ort oder in einer neuen Lebenssituation angekommen, lassen weitere Fragen nicht lange auf sich warten. Wie Meereswellen Sand abtragen, so erschüttern Fragen das Fundament unserer Entscheidungen. Bin ich überhaupt am richtigen Ort? Habe ich mich richtig entschieden? Hätte ich das Praktikum in der anderen Firma machen sollen? Wären meine Chancen im Berufsleben besser, wenn ich einen anderen Schwerpunkt im Studium gelegt hätte? Wenn ich jetzt diesen Job annehme, sitze ich hier dann nicht für die nächsten Jahre fest? Will ich denn das überhaupt? Solche Fragen verunsichern fundamental und rauben Kraft, Motivation und Freude.

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