Matthias Müller - glauben.einfach.

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Dies ist das Buch zur gleichnamigen TV-Serie, die im Herbst 2011 im HOPE-Channel gesendet wurde.
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<br>Die Autoren nehmen die Leser mit auf eine ganz persönliche Reise zu Gott. Beide haben erlebt, dass Offenheit andere Menschen ermutigt, ebenfalls offen und authentisch zu sein. Daher berichten sie viel von ihren eigenen Erfahrungen, die sie mit Gott gemacht haben, und wollen damit zum Glauben an ihn ermutigen.

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Oder nehmen wir Victoria Beckham, ehemaliges Model und Pop-Sängerin, Frau des bekannten englischen Fußballstars David Beckham, einem der bestaussehenden Männer der Welt. Sie ist mehrfache Mutter und nicht immer glücklich über Fotos von sich. Sie sagte einmal: „Ich sehe mein unglückliches Gesicht und denke mir: Warum lächelst du bloß nicht? Naja, wenigstens sieht die Tasche super aus.“3

Solche Krisen hätte ich gerne, wird sicher mancher denken. Worunter leiden Sie zurzeit? Würden Sie es wagen, darüber zu sprechen? Geht der Aufschwung an Ihnen vorüber? Die Politiker reden von neuen Arbeitsplätzen – aber für Sie findet sich keiner? Eine Arbeitsvermittlerin erklärte, dass 80 Prozent ihrer Tätigkeit eigentlich in Sozialarbeit besteht und nur 20 Prozent in Arbeitsvermittlung. Viele haben sich selbst aufgegeben und verhalten sich völlig passiv. Sie nehmen einfach hin, was man ihnen vorgibt. „Mal sehen, wie lange ich hartze …“ Ist das vielleicht auch Ihr Leben? Sie kämpfen sich durch und haben den Eindruck, aus dem Strudel der Krise nicht mehr herauszukommen?

Ich bin nicht mehr der Jüngste. Also ließ ich die üblichen Vorsorgeuntersuchungen machen und erlebte mich, wie ich dasaß und mit gemischten Gefühlen versuchte, im Gesicht des Arztes zu lesen. Was würde er mir sagen?

Nun, ich konnte diesmal erleichtert nach Hause gehen. Leider kann ich das nicht von allen Personen in meiner erweiterten Familie sagen. Ich leide mit.

Wenn wir unser Leben mit olympischen Wettläufen vergleichen, dann sind manche Lebenskrisen wie Kurzstreckenläufe – Sprints. Sie erfordern für kurze Zeit ein Maximum an emotionaler Konzentration; dann sind sie vorbei und das Leben schwingt in die Normalität zurück. Aber andere Krisen sind wie Langstreckenläufe; sie erfordern lange unsere Kraft und Aufmerksamkeit. Das kann sehr viel schwerer sein. Ich bewundere manche Leute, die ich kenne, wie sie mit den enormen Belastungen zurechtkommen.

Kennen Sie das geflügelte Wort: „Ich krieg‘ die Krise“? Nun – unsere Welt hat sie schon. Und zwar immer wieder und in immer kürzeren Abständen. Oder täusche ich mich da, weil ich älter werde und mir die Abläufe schneller vorkommen? Was sagt Ihnen Ihr Gefühl?

Große Krisen?

Ölkrise, Golfkrise, Ozonkrise, Klimakrise, Terrorkrise, Immobilienkrise, Weltwirtschaftskrise, Finanzkrise, Eurokrise. Man kann es doch schon gar nicht mehr hören – oder? Da wird einem schwindelig und vor allem haben viele Menschen das Gefühl, dass sie diese Welt immer weniger verstehen. Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin antwortete einer der Reiseveranstalter auf die Frage nach der Geschäftslage: „Irgendwo auf der Welt ist immer Krise.“ Stimmt. Aber manchmal können uns die Krisen der Welt völlig egal sein, weil unsere persönlichen Krisen sich wie Berge vor uns aufbauen, hinter denen sich die Sorgen der Welt wie kleine Schatten zusammenkauern.

„Ob sich die durchschnittliche Jahrestemperatur um ein halbes Grad erhöht – juckt mich das, wenn mein Freund sich von mir trennen will?“, sagt die junge Frau. „Ich habe alles getan, um ihn zu halten. Vielleicht mehr, als gut war. Aber dass er mich jetzt fallenlassen will, diese Kränkung sitzt einfach zu tief.“

Da kann auch ein gesetzter Mann die Haltung verlieren, weil er die Zukunft seiner Familie bedroht sieht. Da kann eine junge Frau ihre Zweifel und Anklagen an Gott herausschreien, weil schon wieder ein Traum platzt, kaum dass ihr Lebensschiff etwas Fahrt aufgenommen hat. „Gott, wo bist du? Ich dachte, du bist da und hilfst mir!“

Was ist mit unserer Gesellschaft los?

Haben Sie schon fassungslos vor dem Fernseher gesessen beim Betrachten der Gewalttaten von Kindern und Jugendlichen? Natürlich haben wir Erklärungen. Die brauchen wir auch. Ein Heranwachsender aus einer Problemfamilie sagt sich: Wenn mich schon keiner liebt, dann will ich wenigstens gehasst werden. Andere mögen denken: Wenn ich schon nichts habe, wofür ich kämpfen kann, dann suche ich eben jemanden, gegen den ich kämpfe.

Inzwischen hört man ja auch von Rentnern, die außer sich geraten und Gerechtigkeit nach ihrer Fasson schaffen wollen – Menschen, die in ihrer Not zu untauglichen Mitteln greifen. Oft bricht sich die Gewalt als letztes Mittel Bahn. Bei manchen Nachrichten stockt einem der Atem und man fragt sich: Was ist denn nur los mit unserer Gesellschaft?

Alleingelassen?

Ich bin dankbar für jeden netten jungen Menschen, den ich treffe. Ich freue mich über die Hoffnung in ihren Augen, über den Lebensdrang der Heranwachsenden. Aber es gibt auch das Gegenteil: Da sehe ich eine junge Frau mit ihrem Hund allein auf einer Bank sitzen, die Augen gerötet. Wie groß ist die Tragödie, vor der sie flieht?

Wenn ich jetzt neben Ihnen sitzen würde, würde ich Sie gern fragen: Durch welche Krisen sind Sie schon gegangen? Hatten Sie jemanden, der bei Ihnen war? Haben Sie sich alleingelassen gefühlt? Und wie sind Sie aus der Krise hervorgegangen? Gebrochen, enttäuscht, verzweifelt? Oder reifer, gestärkt, erfahrener? Weiser, getröstet, im Frieden?

Am Ertrinken

Am Battery Park im Süden Manhattans – dort, wo die Schiffe anlegen, die die Touristen zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island bringen – gibt es eine Skulptur, die mich beeindruckt hat. Sie heißt „American Merchant Mariners‘ Memorial“ und wurde von der New Yorker Künstlerin Marisol Escobar geschaffen. Sie wurde 1930 in Paris geboren; ihre Eltern stammten aus Venezuela. Sie verlor ihre Mutter schon mit elf Jahren. Ihr Vater führte mit ihr und ihrem Bruder während des Zweiten Weltkriegs ein Nomadendasein. Sie verbrachte einige Jahre ihres Lebens in Europa, bis sie nach New York zog. Dort schuf sie dieses Denkmal mit den vier Männern, das am 8. Oktober 1991 eingeweiht wurde.

Das Kunstwerk steht auf einem steinernen Wellenbrecher im Hafen und zeigt den schräg aus dem Wasser ragenden Bug eines sinkenden Schiffes. Drei Männer sind auf dem Bug. Einer von ihnen liegt am Rand und streckt seine Hand nach unten einem weiteren Schiffbrüchigen entgegen, der sich noch im Wasser befindet. Die Hand des Retters berührt fast die Hand des Ertrinkenden. Der Kopf des Mannes im Wasser ist so platziert, dass er immer wieder von den Wellen überspült wird. Eine beeindruckende Szene, die mich nicht loslässt.

Wenn Sie sich gedanklich in diese Szene hineinversetzen – an wessen Stelle würden Sie sich sehen? Wären Sie der Mensch im Wasser, der immer wieder von den Wellen überspült wird? Oder stehen Sie gerade Anderen im Kampf ums Überleben bei? Oder haben Sie es selbst gerade so aufs Trockene geschafft?

Die richtige Entscheidung treffen

Nicht alle Krisen kündigen sich so an, dass man sich in Ruhe darauf vorbereiten könnte. Plötzlich steht man vor schweren Problemen und weiß nicht vor und nicht zurück. Wie entscheidet man richtig? Wer hilft mir? Der leichte Ausweg ist nicht immer der beste.

Als meine Mutter sich als junges, unverheiratetes Mädchen plötzlich schwanger fand, gab es auch Ratgeber, die sagten: „Lass das Kind wegmachen, du in deiner Lage. Ich kenne da jemanden …“ Sie hat sich – nicht zuletzt aufgrund ihres Glaubens – anders entschieden, und ich bin ihr bis heute dankbar dafür – auch wenn der Weg, den wir gewissermaßen als Familienfragment zu gehen hatten, nicht immer leicht war.

Eine höhere Dimension von Hilfe

Das eben erwähnte Denkmal ist ein Symbol für die dunklen Seiten unserer Zeit, die schweren, die krisenhaften – aber auch für Hoffnung und Rettung. In manchen Krisen ist zuerst die Solidarität gefragt. Bei anderen Krisen braucht es eine höhere Dimension von Hilfe.

Johannes Freiherr Heereman, Präsident des Internationalen Malteser Hilfsdienstes, sagte einmal: „Nähe und Zuwendung sind häufig die Hilfe, die am dringendsten benötigt wird. Die größte Not unserer Gesellschaft ist die geistliche Not – das gilt nicht nur für Alte und Kranke … Viele Mitarbeiter, egal ob Ehrenamtliche oder Hauptberufler, sagen, dass es für sie keine befriedigendere Erfahrung gibt, als anderen Menschen etwas Gutes tun zu können. Wir kommen Gott nie so nahe wie in Momenten der Not. Mein großes Glück war es, das früh erlebt zu haben.“4

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