Dieter Potzel - Die Rehabilitation des Christus Gottes

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In diesem Werk beleuchten die Autoren eingehend die verschiedenen Facetten des Missbrauchs des Namens des Jesus, des Christus – vor allem auch die Verdrehung und Verfälschung Seiner ursprünglichen Lehre, mit den daraus resultierenden verheerenden Folgen für die Menschheit und für die gesamte Erde.

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Viele Menschen kennen die Aussage des Jesus von Nazareth: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ (Johannes 8, 7)

Kein Urchrist wird den Stein erheben und auf andere werfen. Aber wir alle müssen – der eine weniger, der andere mehr – bekennen, dass diese Welt so ist, weil kirchliche Institutionen im Namen des Christus Seine Lehre zwar angenommen, jedoch nicht aufgenommen und sie somit verworfen haben.

Fälschung und Missbrauch der Lehre des Jesus, des Christus, durch kirchliche Dogmen und Lehrsätze

Dogmen und Lehrsätze -

Bollwerk kirchlicher Hierarchie

gegen den Freien Geist

Die Lehre des Jesus, des Christus kennt keinen Zwang, und somit setzte Er auch weder Dogmen, Glaubenssätze noch Rituale oder Kulte ein.

Die Dogmen, Glaubens- und Lehrsätze institutioneller Hierarchien beruhen auf Machtanspruch und Ausgrenzung. Sie bilden das von Menschen erdachte Bollwerk des „Glaubens“, um die eigenen Anhänger gefügig zu machen und Andersgläubige herabzusetzen und auszugrenzen, bis hin zu deren Verfolgung und Ausmerzung.

Was durch die Priesterhierarchie im Verlauf der Jahrhunderte an klerikalem Fesselwerk entstanden ist, erweist sich für denjenigen, der in dieses Lehrgebäude tiefer hineinschaut, als Missbrauch, der gleichzeitig ein Verrat an Jesus, dem Christus, und Seiner Lehre ist.

Dieser Verrat an der Lehre des großen Weisheitslehrers Jesus von Nazareth bildet die Grundlage für die mehr als 1700-jährige Unheilsgeschichte der Großkirchen, die sich in irreführender Weise „christlich“ nennen.

Dieser Verrat bildet auch den ideellen Zündstoff für die Unterjochung der Völker, die mit dem Begriff „Missionierung“ verbrämt wurde. Er führte durch alle Jahrhunderte zur Ausgrenzung, Verfolgung und Unterdrückung all jener, die sich nicht unter das Herrschaftsjoch der kirchlichen Machthaber fügten und fügen. Diese Leidensspur, die sich durch die Geschichte der Menschheit zieht und Abermillionen Opfer im Staub der Geschichte zurückließ, ist beispiellos und umso unfassbarer, als sie unter Missbrauch des Namens des Friedefürsten Jesus, des Christus, mit Feuer und Schwert unter die Menschen gebracht wurde.

Immer wieder haben mutige Männer und Frauen, Gottespropheten, Nachfolger des Jesus von Nazareth, weise Menschen und wachsame Denker diesen Betrug an der Lehre und dem Wesen des Christus Gottes aufgezeigt. Viele davon mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen, insbesondere in der Zeit der Hexenverfolgung und der Inquisition.

Wem dient die Kirche? Dostojewskis „Großinquisitor“ entlarvt

Ein großer Denker, der diesen Missbrauch klar erkannte, ist der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski (1821-1881). In der Novelle „Der Großinquisitor“ in dem Roman „Die Brüder Karamasow“ verfasste Dostojewski eine der tiefsinnigsten Analysen der römisch-katholischen Priester-Religion und entlarvte darin deren Beweggründe für den Missbrauch des Namens Christus.

Schauplatz der Novelle „Der Großinquisitor“ ist die spanische Stadt Sevilla im 16. Jahrhundert, in der die Scheiterhaufen der Kirche loderten und die Gesellschaft sich an den Hinrichtungen der „Ketzer“ unter Anleitung des Großinquisitors ergötzte.

In diese Zeit hinein lässt Dostojewski Christus wieder erscheinen. Das Volk erkennt Christus und liegt Ihm zu Füßen – so lange, bis der greise Großinquisitor Ihn verhaften lässt. Am Abend zuvor hatte der Großinquisitor vor der ganzen höfischen Gesellschaft und allen Bürgern Sevillas bereits hundert „Ketzer“ auf einmal verbrannt – „ad majorem Dei gloriam“, das heißt „zur höheren Ehre Gottes“. Dostojewski schildert, wie der mächtige Kirchenmann um Mitternacht die Zelle aufsucht, in der Christus gefangen gehalten wird, und Ihn in Monologen anklagt:

Er bleibt am Eingang stehen und sieht Ihm langeein bis zwei Minuten langins Gesicht. Endlich tritt er leise näher, stellt den Leuchter auf den Tisch und sagt zu Ihm: „Bist Du es? Ja?“ Aber ohne eine Antwort abzuwarten, fügt er schnell hinzu: „Antworte nicht, schweig! Und was könntest Du auch sagen? Ich weiß recht wohl, was Du sagen willst. Aber Du hast kein Recht, dem, was Du früher gesagt hast, auch nur ein Wort hinzuzufügen.

Warum bist Du denn hergekommen, uns zu stören? Denn dazu bist Du gekommen, und Du weißt es selber. Weißt Du aber auch, was morgen geschehen wird? Ich weiß nicht, wer Du bist, und will auch gar nicht wissen, ob Du es wirklich bist oder ob Du nur Seine Gestalt angenommen hast; aber gleich morgen werde ich Dich verurteilen und als den schlimmsten aller Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrennen; und dasselbe Volk, das heute Deine Füße geküsst hat, wird morgen schon auf einen Wink von meiner Hand hin zum Scheiterhaufen stürzen, um dort die Kohlen zu schüren, weißt Du das?“

Nach dieser Drohung klagt der Großinquisitor Christus an:

„Hast Du nicht damals so oft gesagt: »Ich will euch frei machen!«? Nun, jetzt hast Du sie gesehen, die freien Menschen! (…) Ja, dieses Werk hat uns viel Mühe gekostet,“ fügte er gleich hinzu, indem er Ihn streng anblickte, „aber wir haben es zu Ende geführt, endlich, in Deinem Namen. Fünfzehn Jahrhunderte lang haben wir uns mit dieser Freiheit abgequält, aber jetzt sind wir damit fertig, fertig für alle Zeiten.

Du glaubst nicht, dass wir damit fertig geworden sind für alle Zeiten? Du siehst mich mit Deinen sanften Augen an und würdigst mich nicht einmal Deines Unwillens? So wisse: Jetzt, gerade heute, sind die Menschen mehr denn je davon überzeugt, sie wären frei, ganz frei; und dabei haben sie selber uns ihre Freiheit dargebracht und sie uns gehorsam zu Füßen gelegt. Das war unser Werk.“

Der Großinquisitor gesteht offen die Verdrehung der Lehre des Jesus von Nazareth ein und setzt seine Anklage fort:

„Und dann werden wir auch ihren Turm zu Ende bauen; denn zu Ende bauen wird ihn der, der die Menschen satt macht; satt machen aber werden nur wir sie, in Deinem Namen – denn, so wollen wir es dann sagen und lügen, dass es in Deinem Namen geschehe.

Niemals, zu keiner Zeit, werden sie ohne uns satt werden. Keine Wissenschaft wird ihnen Brot geben, solange sie frei bleiben, und das Ende wird sein, dass sie uns ihre Freiheit zu Füßen legen und zu uns sagen: Knechtet uns lieber, aber macht uns satt!’

Sie werden schließlich selber einsehen, dass die Freiheit und das Brotbeide zusammennicht denkbar sind, denn niemals werden die Menschen das Brot miteinander zu teilen verstehen.“

„Wir werden sie abermals betrügen“

Unverhohlen gesteht der Großinquisitor den Betrug an der Menschheit ein. Dostojewski lässt den greisen Kardinal sprechen:

„Und sie werden uns anstaunen und uns für Götter halten, weil wir, die wir uns an ihre Spitze stellen, uns bereit erklärt haben, die Freiheit, vor der sie zurückgeschreckt sind, auf uns zu nehmen und über sie zu herrschenso entsetzlich wird es für sie geworden sein, frei zu sein. Wir aber werden sagen, wir seien Dir gehorsam und herrschten in Deinem Namen. Wir werden sie abermals betrügen, denn Dich werden wir nicht mehr zu uns einlassen.“

Der Großinquisitor spricht weiter:

„Aber nur der bemächtigt sich der Freiheit der Menschen, der ihr Gewissen beruhigt. Mit dem Brote ward Dir die unbestrittene Macht über die Menschen geboten: Gibst Du Brot, so werden Dich die Menschen anbeten, denn am Brote zweifelt niemand. Wenn aber zu gleicher Zeit einer sich ihrer Gewissen bemächtigt, ohne dass sie darum wüssteno glaube mir, dann lässt er sogar Dein Brot im Stich und folgt demjenigen nach, der sein Gewissen beruhigt.“

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