Petra Gabriel - Beutezug

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Kommissar Hermann Kappe trifft im Mai 1942 seinen ehemaligen Schulfreund Traugott Lempel wieder und wird in dessen Büro bei Rheinmetall-Borsig Zeuge eines mysteriösen Todesfalls: Ein Mann stürzt plötzlich aus einem Fenster im dritten Stock. War es Suizid, Unfall oder Mord? Kappe nimmt sofort die Ermittlungen auf, wird aber bald von oben zurückgepfiffen. Doch er ahnt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Toten bei Borsig und dem Verschwinden eines jungen Mannes, um den Lempel sich sorgt. So ermittelt er weiter und stößt bald auf Belege für geheimnisvolle Geldtransaktionen seitens hoher NS-Funktionäre. Soll Kappe besser die Finger von allem lassen – oder die Wahrheit herauszufinden versuchen und sich damit selbst in Gefahr bringen?
Es geschah in Berlin, der große Kettenroman um Kommissar Hermann Kappe, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Petra Gabriel führt den Leser im 17. Band in eine Zeit, in der die nationalsozialistischen Machthaber die Polizei weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht hatten und doch kleine Widerstandsgruppen immer wieder Zeichen setzen konnten gegen die Diktatur.

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Lempel spürte, wie sich in seinem Bauch ein Klumpen bildete, wie immer, wenn von diesem Thema die Rede war. Kappe sprach von den Deportationen der Berliner Juden, die seit letztem Oktober liefen. «Irgendetwas in der Art muss es jedenfalls sein. Vielleicht hat er auch Zigeunerblut. Aber offenbar ziemlich verwässert, ein unehelich geborener Großvater oder Urgroßvater, glaube ich. Als Hans mir davon erzählt hat, meinte er: Bevor Hitler kam, wusste ich noch nicht einmal, was ein Jude ist. Außer mir hat hier bei Borsig niemand von der Namensänderung erfahren. Die Mutter hat den Jungen vom Gymnasium genommen, und sie sind in eine Gegend umgezogen, in der sie niemand kannte. Die beiden wohnen jetzt in der Stendaler Straße, Hausnummer 25, wenn ich das richtig im Kopf habe. Später bekam Hans die Lehrstelle als Mechaniker bei Borsig, aber schon unter dem Namen der Mutter. Erika von Benn muss irgendwo in den oberen Etagen einen Gönner haben. Ich glaube, sie ist sehr … germanisiert. Jedenfalls kam Hans vor etwa anderthalb Jahren zu uns, obwohl es eigentlich nicht geplant war, weitere Lehrlinge einzustellen. Aber er ist ein kluger Junge, geschickt und mit einer schnellen Auffassungsgabe. Und dann haben sie ihn doch noch zum Arbeitsdienst verdonnert, trotz der Lehre in einem kriegswichtigen Betrieb. Das war etwa eine Woche, bevor er verschwand, also um den 1. Mai herum. Er hat sich noch verabschiedet und mir gesagt, er komme zur Firma Ehrich & Gratz in Treptow. Ich war in der Elsenstraße, aber dort ist der Junge auch nicht aufgetaucht. Sie wussten von nichts.»

«Du magst diesen Hans», stelle Kappe fest.

Lempel schaute ihn schräg an. «Ja, und er vertraut mir», brach es schließlich aus ihm heraus. «Mein Gott, er ist doch fast noch ein Kind! Erinnere dich daran, was wir mit 15 oder 16 Jahren noch für Kindsköpfe waren! Was kann er denn für seinen Vater, was immer man diesem auch vorwerfen mag!»

«Vielleicht sollten wir Gott in diesem Zusammenhang aus dem Spiel lassen», meinte Kappe langsam. «Aber nu’ begreife ich, warum du denkst, das Verschwinden des Jungen kümmert niemanden. Mach dir keine Vorwürfe, du hast getan, was du konntest.»

Die beiden Männer musterten einander in stummem Verstehen.

«Wie lange, sagtest du, ist der Junge weg? Hat er sich vielleicht freiwillig gemeldet?», nahm Kappe den Faden schließlich wieder auf.

«Nein, nie und nimmer …»

Plötzlich hallte das laute Rufen einer Frau durch das Treppenhaus. «Halt! Wo wollen Sie hin? Bleiben sie hier, Sie dürfen nicht …» Die restlichen Worte konnte Kappe nicht verstehen. Einige Minuten später brüllte im oberen Stock ein Mann. Doch es war für Kappe nicht auszumachen, was den Mann so in Wut versetzte. Anschließend hörten sie lautes Gelächter, danach erneutes Getöse, anschließend ein Poltern, als fielen Möbel um. Es folgte der Schreckensruf einer weiblichen Stimme. Dann rumpelte es wieder, und mit einem Mal ertönte der markerschütternde Schrei eines Mannes. Etwas Dunkles, Großes fiel am Fenster von Lempels Büro vorbei. Für Momente herrschte Totenstille - als halte das Haus und mit ihm alle Menschen darin den Atem an. Einige Sekunden später hörten sie schnelle Schritte im Gang, weiteres Gebrüll, eine andere Frau schrie: «Warum ruft denn niemand einen Krankenwagen?»

Schwere Tritte kamen die Treppe herauf. Das mussten mehrere Männer in Stiefeln sein. Lempel wurde kreidebleich. Was war hier los? Ob sie ihn holen kamen? Woher wussten sie?

Die Schritte wurden lauter, kamen näher, sie hallten im Treppenhaus, hasteten an Lempels Bürotür vorbei. Offenbar liefen die Männer in den oberen Stock. Lempel stieß so leise wie möglich die Luft aus, als seine Anspannung nachließ. Kappe merkte es trotzdem. Er sagte aber nichts. Lempel war ihm dankbar, denn sonst hätte er ihn belügen müssen.

Beide Männer starrten sich an. Kappe bewegte sich als Erster.

«Ich glaube, das ist ein Fall für mich», erklärte er. Dann warf er seinem ehemaligen Schulkameraden noch einen Blick zu und stürzte aus dem Raum.

Lempel benötigte mehr als eine halbe Stunde, bis er nicht mehr zitterte.

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