Ayya Khema - Nicht so viel denken, mehr lieben
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Leicht befriedigt, zufrieden,
nicht zu geschäftig und genügsam.
Die Sinne still, klar der Verstand,
nicht dreist, nicht gierig sei sein Verhalten.
Auch nicht im Kleinsten gäb’ es ein Vergehen,
wofür uns Weise tadeln könnten.
Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden.
Was es auch an lebenden Wesen gibt:
Ob stark oder schwach, ob groß oder klein,
ob sichtbar oder unsichtbar, fern oder nah,
ob einer Geburt zustrebend –
mögen sie alle glücklich sein.
Niemand betrüge oder verachte einen anderen.
Aus Ärger oder Übelwollen wünsche man
keinem irgendwelches Unglück.
Wie eine Mutter mit ihrem Leben
ihr einzig Kind beschützt und behütet,
so möge man für alle Wesen und die ganze Welt
ein unbegrenzt gütiges Gemüt erwecken:
ohne Hass und ohne Feindschaft
nach oben, nach unten, in alle Richtungen.
Im Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen
entfalte man eifrig die bedingungslose Liebe:
Dies nennt man Weilen im Heiligen.
Wer sich nicht an Ansichten verliert,
Tugend und Weisheit in sich trägt,
dem Sinnengenuss nicht verhaftet ist –
für den gibt es keine Geburt mehr.
Herzensfrieden
»Wem klar geworden,
dass der Frieden des Geistes
das Ziel seines Lebens ist,
der bemühe sich um folgende Gesinnung: …«
(Anfangszeilen aus der Karaṇīya-Mettā-Sutta,
der Lehrrede des Buddha von der Liebenden Güte)
»Selig sind die Friedensstifter,
denn sie werden die Kinder Gottes heißen.«
(Bergpredigt, Matth. 5, 9)
Diese beiden Zitate zeigen uns schon, dass beide Erlösungslehren, die des Buddha und die von Jesus, sich damit beschäftigen, wie wir zum Frieden gelangen können. Aber wir dürfen das Wort »Friedensstifter« nicht missverstehen. Es ist wichtig, sich darüber klar zu sein, dass es nur einen einzigen Menschen gibt, auf den wir wirklich Einfluss ausüben können, und dieser Mensch sind wir selbst.
Nur indem wir in uns selbst Frieden schaffen, können wir ein Friedensstifter werden. Wenn wir inneren Frieden in uns verwirklichen, wird dies unsere Umwelt, die Menschen um uns herum beeinflussen.
Frieden in uns zu schaffen, ist der größte Segen, nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Welt, in der wir leben und für die wir Verantwortung tragen, da wir ein Teil der ganzen Schöpfung sind. Mit unserem inneren Frieden tragen wir zum Frieden in der Welt bei. Ohne ihn tragen wir zum Unfrieden in der Welt bei. Wie könnte es auch anders sein? Es ist klar, dass es ein schwieriges Unterfangen ist, völligen inneren Frieden zu erlangen. Das ist eine Lebensaufgabe. Aber mit jedem kleinen Fortschritt, den wir in diese Richtung machen, mit jedem Moment inneren Friedens, bekommen wir mehr Sicherheit auf diesem Weg.
»Denn sie werden die Kinder Gottes heißen.«
(Matth. 5, 9)
Damit wird klar ausgesprochen, dass wir alle Kinder Gottes sein können. Haben wir jemals daran gezweifelt? Aber was heißt es wirklich, ein Kind Gottes zu sein? Der Buddha spricht in diesem Zusammenhang von den »Göttlichen Verweilungsstätten« (Brahma Vihāras), der göttlichen Lebensweise. Kinder in einer göttlichen Art und Weise zu sein bedeutet, alle Unreinheiten losgelassen zu haben. Die Buddha-Lehre wird oft »der Pfad der Läuterung« genannt. Es ist deutlich, dass sich die Lehre von Jesus mit demselben Thema befasst:
»Selig sind, die reinen Herzens sind,
denn sie werden Gott schauen.«
(Matth. 5, 8)
Die Unterstützung in den Worten des Buddha besteht in seinen präzisen Anleitungen und detaillierten Erklärungen, die es uns erleichtern, spirituell zu wachsen. Manchmal denken die Menschen, sie könnten dies allein auf sich gestellt schaffen. Man müsste dazu schon ein spirituelles Genie sein, und davon gibt es in jedem Jahrhundert nur sehr, sehr wenige! Aber mit Hilfe von Anleitungen und Wegweisungen können wir alle den Zugang zu unserem reinen, schönen Innenleben finden.
Die inspirierende Botschaft der großen spirituellen Meister lautet: Wir alle können geläutert sein, wir alle können Nibbāna erleben, wir alle können Kinder Gottes sein.
Auf die jeweiligen Worte kommt es dabei nicht an, die Bedeutung ist jedes Mal die gleiche.
Ein Friedensstifter zu sein, ist eine wunderbare Sache, wenn wir es richtig angehen. Der Buddha verglich das Dhamma (seine Lehre) mit einer Schlange.
Wenn wir sie am Schwanz ergreifen, dann wird sie uns beißen. Wenn wir sie aber hinter dem Kopf packen, dann kann sie gezähmt werden. Genauso müssen wir die Lehre richtig anpacken. Das bedeutet, zu erkennen, dass wir sie praktizieren und nicht nur verstehen müssen. Wenn wir diesen entscheidenden Schritt nicht tun, dann wird unser innerer Reichtum uns dennoch verborgen bleiben, egal, wie viele Lehrreden des Buddha wir kennen und wie viele Bücher wir gelesen haben. Um zu praktizieren, ist es nicht nötig, eine Fremdsprache zu beherrschen oder eine fremde Kultur zu übernehmen.
Der Buddha sagte sogar, dass wir das Dhamma in unserer Muttersprache lernen sollten, weil Worte Konzepte sind und in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen haben. Was wir bereits mit der Muttermilch aufgesogen haben, hat für uns eine große Bedeutung, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Es ist ein großer Segen, wenn wir Gelegenheit haben, die Lehre des Buddha in unserer Muttersprache zu hören. Die Karaṇīya-Mettā-Sutta, die Lehrrede von der Liebenden Güte, ist eine der berühmtesten und beliebtesten Lehrreden des Buddha.
Sie beginnt mit den Worten:
»Wem klar geworden,
dass der Frieden des Geistes
das Ziel seines Lebens ist,
der bemühe sich um folgende Gesinnung: … «
Der Buddha beschreibt dann fünfzehn Eigenschaften oder Bedingungen, die die Friedfertigkeit in uns fördern. Es ist interessant, dass er von diesen Qualitäten spricht, bevor er überhaupt die Liebe erwähnt. Wir können noch so sehr lieben wollen – die meisten von uns wollen dies ja fraglos – aber solange wir keine solide charakterliche Grundlage besitzen, die unser ganzes Sein umfasst, wird es unserer Liebe an Kraft und Spiritualität mangeln. Stattdessen wird sie von dem Wunsch durchdrungen sein, dass andere uns gern haben sollen und unsere Liebe erwidert wird.
Die Entwicklung bedingungsloser und unpersönlicher Liebe hat jedoch nichts mit anderen Menschen und ihrem Verhalten uns gegenüber zu tun. Der größte Fehler, den wir machen können, ist, dass wir geliebt werden wollen, anstatt dass wir anderen Liebe schenken. Der Buddha hat nie versucht, geliebt zu werden und beliebt zu sein. Er sagte: »Ich hadere nicht mit der Welt. Die Welt hadert mit mir.« Wahre Liebe heißt Geben ohne Anhaften und Festhalten und ohne die Erwartung, etwas zurückzubekommen.
Von dieser ersten Aussage in der Lehrrede des Buddha lernen wir, dass Friedfertigkeit eine erlernbare Fertigkeit ist, die uns nicht von Natur aus mitgegeben ist. In der Tat haben wir beides – Heilsames und Unheilsames – in uns.
Wenn wir eine übertriebene Vorstellung davon haben, wie nett oder freundlich wir sind und wie wenig Gehässigkeit wir in uns tragen, sollten wir uns doch einmal genauer betrachten. Sollten wir äußerst unzufrieden mit uns sein, dann sollten wir das ebenfalls genauer untersuchen. Wir alle haben das Potenzial für beides in uns. Jedes Mal, wenn unser »Ich« sich in irgendeiner Weise bedroht fühlt, bricht unsere unfreundliche Seite in schwacher oder starker Form durch. Die einzige Möglichkeit, die Fähigkeit zur Friedfertigkeit zu erwerben, ist, wahrzunehmen, dass dies in uns geschieht. Wenn wir die Ursache des Gefühlsausbruchs nicht erkennen, dann werden wir uns auch nicht ändern können.
Friedfertigkeit hat sowohl mit Gedanken als auch mit Gefühlen zu tun. Diesen Zusammenhang müssen wir erkennen, sonst wird es uns sehr schwer fallen, uns so zu sehen, wie wir tatsächlich sind. Negative Gedanken bringen negative Gefühle hervor. Unserer Reaktionen auf diese negativen Gefühle sind oft äußerst unangenehm, und dies erzeugt wiederum weitere Negativitäten. Auf diese Weise wird dieser ganze Prozess in Gang gehalten und wiederholt sich immer wieder. Wenn wir lernen, überwiegend heilsame Gedanken und Gefühle in uns zu kultivieren, dann geben wir dem Frieden eine Chance, in unsere Herzen einzuziehen. Leider geschieht das nicht automatisch. Wenn wir ein Baby beobachten, dann können wir sehen, dass es recht selten Frieden erlebt. Die meiste Zeit passiert etwas anderes: Es weint, weil es nicht das bekommt, was es haben will, oder weil es bekommt, was es nicht haben will; z.B. nasse Windeln oder Bauchschmerzen. Auch wir sind voller Rastlosigkeit und Sorge, wenn auch die meisten Menschen verstehen, ihre Gefühle einigermaßen in Grenzen zu halten. Einige von uns bringen selbst das nicht fertig und ziehen ständig von einem Ort zum anderen, um Befriedigung zu finden, wenn schon nicht für den Körper, dann eventuell für den Geist. Selbst im Schlaf wirbelt unser Unterbewusstsein weiter und verschafft uns angenehme oder unangenehme Träume.
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