Klaus Fetka - Management 4.0 – Vorbereitung auf die Zukunft

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Management 4.0 – Vorbereitung auf die Zukunft: краткое содержание, описание и аннотация

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Aus der Praxis – für die Praxis: Klaus Fetka und Markus Tomaschitz geben mit diesem Buch Einblicke in die Zukunft der Unternehmensführung. Wer sich auf eine Führungsaufgabe vorbereiten, Alternativen zum Bisherigen ausprobieren oder einfach Freude an der Arbeit zurückerobern will, findet hier den perfekten Begleiter, der durch Praxisnähe und neue Herangehensweisen überzeugt. Die Realität klopft an die Tür, immer lauter, aber Entscheidungsträger in Unternehmen weigern sich beharrlich aufzumachen und schauen stattdessen lieber in die Vergangenheit. Arbeit ist nicht mehr die, die sie war, sie ist unberechenbarer geworden, verlangt Flexibilität, Adaptivität und Resilienz. «Wohin mit den Alten?», fragen wir uns, während es den Jüngeren an Erfahrung fehlt. Und anstatt uns des Potenzials der Frauen in unserem Land bewusst zu werden und sie zu fördern, diskutieren wir über Quoten und Technikermangel. Auch Berufsbilder ändern sich und trotzdem ist unser Bildungssystem im vorvorigen Jahrhundert stehengeblieben. Was hält uns eigentlich davon ab, uns auf die Realität einzustellen? Die Autoren haben Antworten darauf gefunden: neue, vergessene, umsetzbare, provokante. Wer sich auf eine Führungsaufgabe vorbereiten will oder eine neue Perspektive sucht, wer Alternativen zum Bisherigen ausprobieren oder einfach Freude an der Arbeit zurückerobern will, findet in diesem Buch den perfekten Begleiter, der durch Praxisnähe und neue Herangehensweisen überzeugt.

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Arbeit und Berufsbilder wandeln sich, aber unser Bildungssystem steckt im vorvorigen Jahrhundert. Heute gibt es kein industrialisiertes, westliches Land, das nicht über eine Änderung des Bildungssystems nachdenkt. Es kommt vermehrt zu Schwierigkeiten bei der Überleitung Jugendlicher aus dem Bildungswesen in das Beschäftigungssystem – und das auf allen Ebenen formaler Qualifikation. Unser Bildungssystem ist in der Entwicklung im vorvorigen Jahrhundert stehen geblieben. Es unterrichten Lehrer und Dozenten, die Zeit ihres Berufslebens die Schule bzw. Hochschule nicht verlassen und keinen Bezug zu den Anforderungen der Wirtschaft haben. Die Vermittlung von praxisrelevantem Wissen, die gezielte Potenzialförderung bleibt auf der Strecke. Aufgrund des technologischen und organisatorischen Wandels wird eine gute und vor allem die richtige Ausbildung immer wichtiger und die Arbeit für Geringqualifizierte weniger werden. Wie steuern wir dieser Entwicklung entgegen? Gar nicht: Reformen, die ihrem Namen nicht gerecht werden, werden vor der Wahl dem Wählervolk vor die Füße geworfen und nach den Wahlen zurückgenommen, was aber in den wenigsten Fällen schmerzhaft ist, da sie ohnehin an den falschen Ecken ansetzen. Was schmerzt, ist, dass sich nichts bewegt in unserem Bildungssystem – und das, obwohl Nationen wie Norwegen oder Finnland uns so wunderbar vorführen, wie es gehen kann. Wir müssten uns das nur abschauen.

Unattraktive Karrieremodelle

Die klassische Erwerbsarbeit – möglichst langfristig arbeitsrechtlich abgesicherte und sozialversicherte Beschäftigungsverhältnisse in Verbindung mit einer Stufenleiter der hierarchisch organisierten Karriere – wird für immer weniger Menschen ein kalkulierbares Element der Berufs- und Lebensgestaltung sein. Die work to have a nice life-Mentalität – der Job als notwendiges Übel, um ein angenehmes Leben führen zu können – nimmt zunehmend Überhand, wie viele Studien zeigen. Die Generation der Erben, die über ausreichend Vermögen verfügt und nicht mehr unmittelbar von ihrem Einkommen abhängig ist, spielt in diesen Statistiken eine erhebliche Rolle.

Neue Berufe und Jobs

Traditionelle Berufsbilder und Berufskarrieren verändern sich inhaltlich und in ihren äußeren Ausprägungen. Manche Berufe verschwinden beinahe unbemerkt: So verschwinden die Berufe des klassischen Reprotechnikers und des Druckers, dafür entstehen diese Berufsbilder in neuer Form durch die Digitalisierung. Ähnliches gilt im Medienbereich, bei Informationsleistungen und in vielen technischen Bereichen. Zehn der Top-Jobs im Jahre 2015 hat es 2005 noch nicht gegeben – zumindest konnten wir uns damals unter einem App-Designer oder einen Hochvolttechniker in der Automobilbranche noch nicht wirklich etwas vorstellen.

„Was mit Medien!“ ist eine der Top-Antworten, wenn man Schul- und Studienabgänger nach ihrem Berufswunsch fragt. Besonders Mutige sagen sogar „irgendwas mit Mindestsicherung!“. Dabei ist der Arbeitsmarkt in vielen Bereichen der Medienbranche bereits ziemlich gesättigt. Viele Journalisten haben Schwierigkeiten, Jobs zu finden. Und weil immer mehr Verlage und Redaktionen fusionierten, die Zahl der Leser von Printprodukten stetig sinke und sich Zeitungen nur suboptimal an den digitalen Wandel anpassten, werden immer mehr Journalisten arbeitslos werden, warnt das US-amerikanische Arbeitsministerium beispielsweise ausdrücklich. Wirtschaftsexperten haben diese Einschätzung für Europa bestätigt, was für die Spezialisten nicht schwer herauszufinden war, denn wir sind bereits mittendrin in dieser Entwicklung und lassen uns nun gemütlich von ihr hin- und herschaukeln.

Warum verschwinden Berufe? Ausschlaggebend ist der Wandel in Technik, Arbeitsorganisation und Wirtschaft. Auch fehlende Nachfrage oder die billig produzierende Konkurrenz aus Asien verändert die weltweite Berufs- und Produktionslandschaft. Von den 900 Berufen der Nachkriegszeit sind in Deutschland gerade mal 345 geblieben, in Österreich sind es etwas mehr als 200. Werden über mehrere Jahre hinweg in einem Beruf keine Anfänger mehr ausgebildet oder ist er nicht mehr zeitgemäß, wird er ersetzt oder abgeschafft. Die Branche teilt uns mit, welche Berufe sie nicht mehr benötigt. 2011 verschwand zum Beispiel der Handschuhmacher, 2010 der Emaille-Schriftenmacher, 2009 der Schiffszimmerer, 2008 der Schirmmacher. Mit den Berufen verschwindet auch ein Stück Kultur. Manchmal regt sich Widerstand. Der Geigenbauer ist so ein Beispiel, ein Traditionsberuf, doch eigentlich kaum noch benötigt. Nicht immer ist verschwunden, was in den Listen der Ausbildungsmöglichkeiten nicht mehr auftaucht. Die Branchen modernisieren die Berufe und ändern die Ausbildung, um sie zu retten und den heutigen Gegebenheiten anzupassen. 2013 starben in Deutschland gleich elf Metallberufe aus. Sie alle werden dann vom neuen und modernisierten Beruf der Fachkraft für Metalltechnik ersetzt.

Der Geomatiker erledigt nun, was einst Vermessungstechniker, Bergvermessungstechniker und Kartografen taten. Und der altmodische Müller hat vor fünf Jahren den Zusatz „Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ bekommen. Das beschreibt wohl eher, was auf moderne Müller zukommt. Auch das Verhältnis der Anteile Produktion zu Dienstleistung und Service verschiebt sich zunehmend: Bei produktionsbezogenen Berufen gehen die Experten von einem Rückgang aus. Das verarbeitende Gewerbe ist ein wichtiger Abnehmer von Dienstleistungen und hat damit einen wesentlichen Einfluss auf das Wachstum des Dienstleistungssektors. Umgekehrt sind die Impulse, die von Dienstleistungen auf das verarbeitende Gewerbe ausgehen, geringer. Zahlreiche Studien haben auf dieses Zusammenspiel von Industrie und Dienstleistungen hingewiesen, in der wirtschaftspolitischen Debatte werden diese Zusammenhänge aber immer noch viel zu wenig beachtet und dementsprechend mangelhaft sind Unternehmen und Menschen informiert geschweige denn vorbereitet. Eine eindimensionale Beurteilung der Triebfedern des wirtschaftlichen Wachstums allein auf der Basis der Wirtschaftsstruktur einer Volkswirtschaft greift zu kurz. Sie unterschätzt die Bedeutung des verarbeitenden Gewerbes und überschätzt diejenige des Dienstleistungssektors, was einen Rückgang an Technikerberufen unmittelbar zur Folge hat.

Das Arbeitsrecht ist „Out of Time“

Heute versuchen viele Unternehmen verzweifelt, die Arbeitswelt und deren Realitäten mit einem kasuistischen, übernormierten und zersplitterten Arbeitsrecht in Einklang zu bringen. Das ist eine sportliche Übung, denn zeitlich begrenzte Projektteams und Arbeitsgemeinschaften vermehren sich ebenso wie Möglichkeiten des Leasings von Arbeit und von Formen der Zusammenarbeit in wechselnden Funktionsbezügen. Dem Abbau von Arbeitskräften in der Industrie stehen beispielsweise wachsende Beschäftigungsfelder in den industrienahen Dienstleistungen gegenüber, die zusätzlich zur fachlichen Qualifikation unternehmerische Fähigkeiten voraussetzen. Die Sicherheit von verbeamteten Beschäftigungsverhältnissen wird obsolet, wenn das Verhältnis von Leistung und Kosten in Hinblick auf die globale Wettbewerbssituation nicht mehr stimmt – dies gilt nicht nur für den einzelnen Arbeitsplatz, sondern auch für Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes.

Diese neue Welt der Arbeit erfordert die Fähigkeit und die Bereitschaft, sich in wechselnde Arbeits- und Berufsumgebungen zu integrieren, eigene Leistungen und deren Nutzen zu präsentieren, zu vermarkten und auch in Zeiten wachsender äußerer Unsicherheit durch die Fähigkeit zur Orientierung, zur Weiterqualifizierung und durch unternehmerisches Handeln eine individuell abgestützte Sicherheit zu finden. Es ist die Aufgabe von Schule und Bildungswesen, junge Menschen mit dem für Leben und Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten. Aus den oben beschriebenen Entwicklungen bzw. längst schon Realitäten ergibt sich die Verantwortung, auf Tempo und Tiefgang dieser Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt hinzuweisen und endlich daran zu arbeiten, jene Fähigkeiten und Einstellungen zu entwickeln, die es jungen Menschen ermöglichen, in einem real gegebenen Berufsumfeld ihren selbstbestimmten Weg zu gestalten.

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